Erfahrungsbericht über

Dominator - W. A. S. P.

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Dominator - W. A. S. P.

 

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Und wieder ein gesetzloses Meisterwerk!

5  08.01.2008

Pro:
siehe Bericht

Kontra:
siehe Bericht

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

Häufigkeit der Nutzung

Dieser Tonträger ist:

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Larvae

Über sich:

Mitglied seit:22.09.2005

Erfahrungsberichte:54

Vertrauende:6

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 31 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Liebe LeserInnen!

Der folgende Bericht handelt von einem Album, das ich zu den besten Veröffentlichungen des Jahres 2007 zähle, der m.M. nach besten Band der Welt (nein, nicht Die Ärzte!). Bevor wir zum Eingemachten übergehen, hier ein paar kurze Eckdaten zu W.A.S.P.:
  • Gründungsjahr/Herkunft: 1981/USA
  • Bass: Mike Duda
  • Gitarre,Gesang: Blackie Lawless
  • Gitarre: Doug Blair
  • Schlagzeug: Mike Dupke
  • Genre: Heavy Metal/Hard Rock
Studioalben
  • 1984 W.A.S.P.
  • 1985 The Last Command
  • 1986 Inside The Electric Circus
  • 1989 The Headless Children
  • 1992 The Crimson Idol
  • 1995 Still Not Black Enough
  • 1997 K.F.D.
  • 1999 Helldorado
  • 2001 Unholy Terror
  • 2002 Dying For The World
  • 2004 The Neon God - Part 1: The Rise
  • 2004 The Neon God - Part 2: The Demise
  • 2007 Dominator
Dominator

Das Coverdesign ist ihnen wieder mal (oder endlich wieder) gut gelungen. Man sieht einen halben Totenkopf und dessem sichtbaren Auge eine Atombombe. Darunter eine US-Flagge in Flammen. Man kann sich also jetzt schon denken, um welche Thematik es hier geht: Ja, Blackie prangert die Kriegspolitik seines Heimatlandes an. Er geht hier allerdings sehr geschickt zu Werke und daher könnte man, bei näherer Betrachtung der Lyrics, speziell beim Opener "Mercy" eher an eine SM-Session als an die Kriegslust der Amerikaner denken (Einmal um die Ecke denken, bitte: "You wicked bitch I'll take you
Take you away and make you mine"). Kommen wir aber nun zum Wesentlichen, zur Musik. Nachdem sich W.A.S.P. auf den letzten Alben nicht ganz wie die wirklich alten W.A.S.P. angehört haben, gehen sie mit "Dominator" wieder in Richtung alte Zeiten. Das Album hat sowohl hochbombastische als auch sehr ruhige Momente, einige Balladen und einige Tracks, die richtig schön heavy geworden sind.
Der bereits angesprochene Opener "Mercy" knallt von der ersten Sekunde an, die Vocals sind, wieder einmal und wie immer, genial und so geht es auch weiter mit "Long, Long Way To Go".
"Take Me Up" fängt sehr ruhig an, dann setzt die Stimme ein, die angedeutete Ballade verwandelt sich in eine epische Hymne mit allem Pipapo und man findet sich ergriffen und ehrfürchtig nach Luft japsend vor der Musikanlage wieder.
Dieses Gefühl kann höchstens noch durch das noch balladeskere "Heavens Hung In Black" getoppt werden, das man hier in gleich zwei Versionen serviert bekommt. Die Versionen unterscheiden sich darin, dass "Heavens Hung In Black (Reprised)" komplett atmosphärisch gehalten ist. Die Vocals sind in beiden Versionen unglaublich ergreifend und traurig, und die Gitarren und überhaupt ganz ganz großes Kino.
"The Burning Man" ist auch ein Highlight des Albums, sehr rockig und dabei doch einfach gehalten. Man hört es sich an, schließt die Augen und fährt gedanklich mit seinem Bike über den Highway in den Sonnenuntergang...hach ja. Erinnert mich also rein vom Gefühl her an "Restless Gipsy" vom "Inside The Electric Circus", vielleicht können das einige hier nachvollziehen.
"Heavens Blessed" berührt mich nicht wirklich, kann ich ungemein als das schwächste Lied auf dem Album bezeichnen. Das Lied ist nicht schlecht, aber als W.A.S.P.-Hörer ist man eben sehr verwöhnt. Der Midtempo-Rocker "Teacher" hat einen sehr eingängigen Refrain und bleibt einem nach dem Hören noch lange im Ohr.
Richtig überrascht war ich von "Deal With The Devil". Wer denkt hier noch an "Blind In Texas"??! Jener Klassiker sprang mir direkt in den Sinn, von den Gitarren und vom Gesang her sind sich die Lieder zu ähnlich, was aber nicht schlecht ist. Gefällt mir definitiv!

Das war's leider auch schon mit "Dominator". Das Album ist mit einer Spielzeit von 43:26 Minuten und 9 Songs absolut zu kurz ausgefallen. Ich hätte mir etwas mehr gewünscht, aber hoffen wir einfach mal, dass W.A.S.P. schon bald wieder ins Studio gehen, denn noch eine Durststrecke von 3 Jahren halte ich nicht aus!

Tracklist

1. Mercy 4:49
2. Long, Long Way To Go 3:15
3. Take Me Up 4:33
4. The Burning Man 4:39
5. Heaven`s Hung In Black 7:14
6. Heaven`s Blessed 5:22
7. Teacher 5:01
8. Heaven`s Hung In Black (reprise) 3:13
9. Deal With The Devil 5:17

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
MetalAbu

MetalAbu

13.01.2008 12:19

Macht auch mir immer wieder Spaß die zu hören. LG Abu

Mangekyou

Mangekyou

08.01.2008 11:38

Nicht meine Musik... ausführlicher Bericht.

Panoptica

Panoptica

08.01.2008 11:28

ich frag mich wofuer wasp bei denen steht *snort* LG

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