Um den Namen ESH wird noch kein E-Basser mit Ambitionen auf ein gutes, bezahlbares Instrument aus deutschen Landen herumgekommen sein. Und durch etwas glänzte ESH schon seit etlichen Jahren: außergewöhnliches Design.
Ich hatte die Freude, mir vor ca. 3 Jahren einen damals neu herausgekommenen ... Bericht lesen
Ahorn), Palisandergriffbrett, 34" Mensurlänge, aktiver EMG MM-Style Humbucker und Piezo in der Brücke, deutsche Hardware, passive Esh-Tronic Klangregelung, Instrument - Gesamtlänge: 116 cm - Breite: 34 cm, Farbe: Amber Gloss, inkl. Gigbag. B-WARE. Reparierter Riss an der Kopfplatte. Volle Garantie. UVP des Herstellers: 1750.00 EUR - Sie sparen: 28.62%
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Erfahrungsbericht von UlrichHess über ESH Various 29.01.2001
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Sound, Verarbeitung, Handling, Design sind spitze
Kontra:
fällt mir nichts dazu ein
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Um den Namen ESH wird noch kein E-Basser mit Ambitionen auf ein gutes, bezahlbares Instrument aus deutschen Landen herumgekommen sein. Und durch etwas glänzte ESH schon seit etlichen Jahren: außergewöhnliches Design.
Ich hatte die Freude, mir vor ca. 3 Jahren einen damals neu herausgekommenen Bass, den ESH Various zu leisten. Various deshalb, da für diesen Bass, ganz wie es dem Kunden beliebt, zwischen vielen verschiedenen Möglichkeiten von Elektronik und Pickupkombinationen oder verschiedenen Hölzern auswählen zu können, bereitstehen. Zu Preisen übrigens, die ein anderer Hersteller durch Massenproduktion bei Abweichungen zum Standard nie bieten könnte!
Ich habe mir einen Various mit einem großen MM-Pickup (bekannt geworden ist dieses Pickup-Design durch die MusicMan Bässe) gewählt, das mir der beste Allrounder zu sein schien. Und tatsächlich: Die Einstellungsmöglichkeiten beim Sound sind durch den Humbucker und die ausgefuchste patentierte Esh-Tronic vielfältigst: Das Pickup, das über zwei Spulen in seinem Inneren verfügt, läßt sich von tiefenbetonten Reggae-Sounds über bass- und höhenbetonte Slap-Sounds bis bassig-erdige Rocksounds überaus variabel einstellen. Zur Esh-Tronic sei zu sagen, daß der sichtbare Teil dieser aktiven Elektronik über drei Potis verfügt: ein Poti läßt die Spulen regeln (vordere, hintere oder beide in Serie bzw. in Reihe geschaltet), das zweite läßt den Modus der Spulen auswählen, also passiv oder aktiv einzeln oder zusammen, das dritte die Lautstärke des aktiv-Modus. Dabei ist lediglich das dritte Poti ohne Einrastung frei beweglich. Die ersten beiden rasten in der jeweilig gewünschtne Stellung ein. Bei derartig reichhaltigen Kombinationsmöglichkeiten hilft nur eines: Ausprobieren. Doch dann hat man schon nach kurzer Zeit einen ansprechenden Sound für die jeweilige Stilart gefunden.
Zum äußeren: Der Body meines Various besteht aus einem (!) Stück Eshe, das mit einer schönen transparenten dunkelgrünen Lackierung versehen ist, bei der man noch gut die Maserung des schönen Holzes sehen und spüren kann. Soviel ich weiß werden die Serienprodukte der Variousreihe heute aus zwei Teilen Eshe gebaut, was jedoch der hohen Qualität keinen Abbruch tut. Der Hals, der aus zwei Streifen Ahorn besteht, ist mit 5 Schrauben bombenfest mit dem Body verschraubt. Das Griffbrett besteht aus hartem Rosewood, in den die dicken Jumbo-Bünde sauber eingelassen sind. Die Mechaniken sind bewährte Mechaniken von Schaller, die den Gotohs entsprechen. Es sind echte Straplocks enthalten! Nebenbei: Das Design, das den Bass bis in hohe Lagen leicht bespielbar macht, ist einfach wunderbar und der Bass bildhübsch...!
Handling: Der Various ist ein ausgewachsener Bass. Wiegt etwa viereinhalb Kilo und neigt nicht zu Kopflastigkeit. Er ist an der Rückseite nicht besonders geshapt, doch liegt er gut am Körper. Das Halsprofil ist eher rund, nicht so flach wie bei Ibanez und liegt richtig gut in meiner großen Hand. Die Saitenabstände entsprechen beinahe der des Viersaiters. Und somit ist der Bass sowohl zum fingern, als auch slappen wunderbar geeignet.
Der Sound: Druckvoll bis verhalten, wie gewünscht. Wobei die Konturiertheit der Töne bis in tiefste Lagen verblüfft. Bei brutalen Bassern liefert der Various selbstverständlich Power bis zum Abwinken (dies kann durch die richtige Pickup-Wahl noch verstärkt werden: z.B. 2 x MM-Pickup!)! Insgesamt ist es nicht der sterile Hifi-Sound bestimmter Edelbässe mit Grafithals und -Body, sondern ein nicht ganz glattpolierter Holzsound. Sustain ist voll und recht langanhaltend vorhanden.
Der Kontakt mit Zoltan Naray, dem Manager von ESH war sehr freundlich, auch wenn er in der damaligen Ausbauzeit der Firma sehr unter Stress stand. Telefonanrufe waren fruchtbar und auf Faxe wurde schnell geantwortet, sodaß ich den fertigen Bass nach ca. 2 1/2 Monaten in Händen halten konnte. Heute stehen die Bässe selbstverstädlich zum Testen und Sofortkauf bei ausgewählten Händlern bereit.
Die Verarbeitungsqualität ist außerordentlich hoch und auch die Qualität des Klanges läßt keine Wünsche offen. Gekostet hat das Schätzchen DM 2.200,-- und für das Geld gibt es wenig andere Firmen, die ebensolch superbe Qualität liefern!
Fazit: Willst du Qualität aus deutschen Landen, sollte ESH in deiner näheren Auswahl enthalten sein! Spitzen Qualität in jeder Hinsicht!
Pro: Sound, Top-Verarbeitung, Sound, Handling, Sound! Kontra: mir fällt dazu beim besten Willen nichts ein!
..., doch meiner Meinung nach nicht sonderlich schwer. Der Hals ist bis in höhere Lagen gut bespielbar. Die Saitenabstände sind recht weit und für meine großen Hände wunderbar geeignet. Kleinfinger werden wohl ihre Schwierigkeiten mit diesem ausgewachsenen Bass haben. Mir als selbst fülligem Menschen liegt der Bass bestens und ich fühlte mich sofort wohl darauf.
Zum Sound muß ich erstmal sagen, daß der Bass passiv ist, was jedoch keinerlei Abbruch tut: der passive Tonabnehmer powert gnadenlos raus, wie mein aktiver Esh Various 5-Saiter! Die Elektronik verfügt über zwei Potis: eine Volumenpoti, ein Treble-Poti. Das langt vollkommen. Das schönste ist natürlich der fretless Sound! Wie ich mir das vorstelle! Er singt wunderschön! Wenn benötigt! Vielleicht nicht ganz so sauber wie ein Highend-Fretless, doch meiner Meinung nach einfach Klasse. Dafür...
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