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Da hat Jascha Heifetz am Ende seiner Karriere doch noch einmal ein paar "Schmankerln" aufgenommen. Zum einen sind da die von ihm bearbeiteten Nummern aus Gershwin's "Porgy & Bess". Gerade diese zeigen Heifetz im Alter von immerhin 70(!) Jahren in ungebrochener Perfektion. Wie herrlich gelingt ihm die im wahrsten Sinne des Wortes "weinerliche" Interpretation von "It ain't necessarily so".
Danach folgen einige "Pieces" älteren Aufnahmedatums, was den Hörgenuß aber nicht schmälert, da dem Hörer hier eher die Kinnlade herunterklappt. In der Bearbeitung des berühmten "Säbeltanzes" von Khatschaturian ersetzt Heifetz mit seiner Guarneri das ganze Orchester. In "Banjo & Fiddle" läßt er die genannten Instrumente vor den Augen des Hörers auftauchen und versetzt ihn (den Hörer) im "Zapateado" von Sarasate schließlich in absolutes Staunen.
Alles in allem ein paar wundervolle Bearbeitungen von berühmten Stückchen für Violine & Klavier (zumeist von Heifetz selbst bearbeitet, wer sollte es auch besser können?!). Und wer nach dem Hören dieser CD immer noch behauptet, er kenne einen Geiger, der besser spielt als Jascha Heifetz, hat - nach meiner Meinung (und auch der unzähliger Kritiker) - vom Geigenspiel keinen blassen Schimmer.