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...Die Entdeckung der Langsamkeit. Der Titel sagt eigentlich schon alles.
In diesem buch wird erzählt, wie eine scheinbare Behinderung, nämlich die Langsamkeit des Helden, im mehr hilft in der welt zurechtzukommen als man es sich vorstellen kann.
John Franklin lebt im 18. Jahrhundert. Er ist etwas langsamer als die anderen. Das macht sich beim Sprechen, Denken, Sehen... bemerkbar. Er nimmt die Welt langsamer war, als "normale" Menschen. Doch dies wird mit der Zeit eher eine Tugend als eine Behinderung.
Es ist schön, die Welt selbst auch einmal etwas langsamer zu betrachten, und genau dies tut man ganz automatisch, wenn man dieses Buch liest. Nur schade, daß dieser Zustand nicht allzu lange anhält. Spätestens wenn man das Buch ausgelesen hat, verfällt man wieder der Hektik unseres Alttags.
In diesem buch erfährt man aber auch noch...
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Pro: eine eigenartige aber sehr gute Geschichte Kontra: keins
...Das Buch von Sten Nadolny "Die Entdeckung der Langsamkeit" ist zu Recht schon ein Klassiker(1983).
Es handelt von einem Jungen namens John Franklin, der schon von Kindheit an davon träumt einmal zur See zu fahren, obwohl er dafür scheinbar ungeeignet ist: langsam im Sprechen und Denken, langsam in seinen Reaktionen, mißt er die Zeit nach eigenen Maßstäben. Er wird schon als Junge in seinem Heimatort Spilsby (England) als Dummerchen missbraucht, vom Vater und von seinen Spielkameraden mißverstanden.
Johns einziges Ziel als 10-jähriger ist schneller zu werden als jeder andere. Er reißt von zu Hause aus, um auf einem Schiff anzuheuern. Bald wird er jedoch gefaßt, erkrankt, und gesundet erst wieder, als ihm der Seemann Matthew Flinders verspricht, ihm nach dem Schulabschluß auf seinem Schiff als Midshipman mitzunehmen. Auch...
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Pro: Ein unglaublich originelles Buch, Querdenkend, aufwendig recherchiert Kontra: was kann man gegen ein wirklich gutes buch sagen?
...Einer der wenigen Geniestreiche der deutschen Literatur in der jüngeren Vergangenheit ist für mich eindeutig Sten Nadolny s Entdeckung der Langsamkeit. Dieser halb dokumentarische Roman über das Leben des behinderten Seefahrers und Navigators John Franklin ist ein absolutes Muss für alle Querdenker und Freunde des feinsinnigen Wortes. ERfrischend ironisch bis sarkastisch im Sprachstil wird das Leben eines behinderten Mannes geschildert, der aus seiner Behinderung (oder besser: Krankheit?) eine Tugend macht, sie aktiv nutzt und so zu einer schillernden Persönlichkeit von politischer und wissenschaftlicher Bedeutung heranreift.
Nadolny zeigt mit seinem Helden John Franklin eindrucksvoll, was Energie und Willenskraft, gepaart mit Intellekt, Zielstrebigkeit und Selbstvertrauen bewegen können. Und er regt zum Nachdenken über...
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hilfreich 01.01.1970
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