... Dabei mache ich heute einen ganz großen Schritt zurück zu den Anfangstagen der Band, denn mit "Enter the Realm" zerpflücke ich heute mal das Demo der Band, welches man mit dezent verbessertem Sound in der Collection "Dark Genesis" erhalten kann...
| ° Iced Earth
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. . . dürftiger Sound, teils grausige Vocals, nur für Fans interessant . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Der Release der neuen Iced Earth-Scheibe "The glorious Burden" steht unmittelbar bevor - und ich habe nichts Besseres zu tun, als mich nach und nach noch einmal durch diverse Scheiben der Discographie zu wühlen. Dabei mache ich heute einen ganz großen Schritt zurück zu den Anfangstagen der Band, denn mit "Enter the Realm" zerpflücke ich heute mal das Demo der Band, welches man mit dezent verbessertem Sound in der Collection "Dark Genesis" erhalten kann...
| ° Iced Earth |____________________
Die Mannen im Riffschrubber Jon Schaffer gehören seit nunmehr 13 Jahren zu den ersten Adressen, wenn es um riffbetonten, melodischen Metal geht und konnten nicht umsonst bereits mit dem gleichnamigen Debüt aus dem Jahre 1990 die Gunst der Krefelder Fantasy-Metaller "Blind Guardian" gewinnen. Er folgten mehrere gemeinsame Tourneene, letztmalig im Jahre 1995, und spätestens seit dem Überflieger "Something wicked this way comes" gehören auch die Eiserde-Jungens zu den ganz Großen im Business. Nachdem man auf den ersten beiden Alben jeweils den Sänger ausgetauscht hatte, fand Schaffer nämlich mit dem Ausnahmetalent Matthew Barlow mittlerweile einen bestens geeigneten Shouter und dank eingängiger Kompositionen spielte man sich in die Ohren und Herzen tausender Fans weltweit.
Bisheriger Höhepunkt war dabei das in Griechenland aufgenommene Livealbum "Alive in Athens", welches auf sage und schreibe drei randvollen CDs das Schaffen der Band dokumentierte. Inzwischen hat sich aber einiges getan: Matt hatte das Handtuch geworfen, da er sich komplett aus dem Business zurückziehen und ein bürgerliches Leben führen wollte. Ein herber Verlust nicht nur für Iced Earth, sondern für die gesamte Metal-Welt. Ein Ersatz in Form von Tim "The Ripper" Owens war aber schnell gefunden, da dieser nahezu zeitgleich seinen Posten als Frontmann von Judas Priest räumte. Sind wir also mal gespannt, wie nach dem Single-Appetizer "The Reckoning" das komplette Album Anfang nächten Jahres klingt...
So alt die Aufnahme auch sein mag, man muss bei "Enter the Realm" bedenken dass die Combo damit immerhin einen Plattendeal an Land ziehen konnte - und dass das Demo damals in Eigenregie entstanden ist ohne ein finanzkräftiges Label im Rücken. Somit ist in jedem Fall der Sound entschuldigt, der gerade was die Drums angeht doch etwas dumpf und träge aus den Boxen kommt. An die druckvolle Produktion der späteren Scheiben ist hier noch bei weitem nicht zu denken, aber das Potential der Kapelle aus Florida ist bereits gut zu erkennen.
Denn schon damals standen Iced Earth vor allem für riffbetonten Powermetal der neuen Schule, der aber dennoch stark an seinen Vorbildern der Marke Iron Maiden orientiert ist. Das merkt man vor allem in den Leads und Soli, die recht klassische Melodieführungen aufweisen und damit an die alten Helden der New Wave of British Heavy Metal erinnern. Die Rhythmusgitarre dagegen weist ein sehr eigenes Spiel auf, kraftvoll, schnell und unglaublich hart gespielt, was bald zum Markenzeichen des "Stormriders" und Bandleaders Jon Schaffer werden sollte. Abwechslung brachte man übrigens damals schon durch den Wechsel von schrubbenden Riffs und akustischen Einlagen wie es z.B. bei "Curse the Sky" der Fall war, generell tendiert man auf dem Demo aber eher zur großen Riff-Keule.
Größtes Manko ist dabei generell der Gesang. Gene Adam mag vor allem in etwas ruhigeren Momenten durchaus seine guten Seiten haben, nur zeigt er sie leider viel zu selten. Stattdessen wildert er mit seinem Organ in Höhen, die für ihn scheinbar immer unerreicht bleiben. Wo sich andere Sänger pudelwohl fühlen und trällern als wären sie nichts anderes gewohnt, klingt Adam wie der erste Kastrat auf Erden. Seine Stimme wackelt, bricht ein und ist einfach alles andere als schön anzuhören. Dabei hätte er wie gesagt durchaus Potential, was er im Chorus von "Nightmares" oder "Curse the Sky" auch unter Beweis stellt, aber eben in den etwas tieferen Regionen, nicht wie er es versucht mit Eunuchen-Geträllere.
Das ist es auch was dem Demo die meisten Punkte kostet, denn die Kompositionen an sich sind gar nicht mal so schlecht, ganz im Gegenteil. "Nightmares" lernte ich zuerst als unveröffentlichten Song auf der "Days of Purgatory"-Collection kennen und schloss den riffbetonten Bratfpannenkloper direkt in mein Herz, nur wurde der Track da eben von Ausnahmetalent Matthew Barlow intoniert. Gegen den rothaarigen Klasseshouter kann Gene Adam einfach nur abstinken, weshalb der Titel an sich zwar nicht schlechter wird, aber diese Version hier eben doch deutlich den Kürzeren zieht.
So ist es eigentlich mit allen Songs des Demos, denn man kennt sie als Fan allesamt in einer von Matt gesungenen Version und diese sind jeweils um Klassen besser. Besonders deutlich wird das bei der Bandhymne "Iced Earth", die von Gene gesungen einfach nur krächzend und grausig ist. Deswegen ist das Highlight von "Enter the Realm" auch ganz klar das mitreissende Akustik-Schrappel-Instrumental "Solitude", da dort der damalige Sänger Pause hat.
| ° Fazit |____________________
Tja, dass man mit der ersten Eigenproduktion aus heutiger Sicht keinen Blumentopf mehr gewinnen kann war eigentlich vor vornherein klar. Für Fans ist das Demo aber trotzdem irgendwie unverzichtbar, will man doch auch mal die ersten Gehversuche seiner Helden belauschen. Alle anderen sollten aber eher mit einem regulären Album der Kapelle einsteigen und können sich "Enter the Realm" getrost sparen.In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-RealmmasterPS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen schreckliche Alpträume bekommen... ;)
Pro: erstuanlich gute Qualität für ne Demo, die Instrumentalisten Kontra: kein Matthew Marlow :( ; dafür so ein Gnom (?) ;)
Soso, dies ist also die erste Demo unter dem Namen Iced Earth gewesen. Den Namen hat El Chefe Jon Schaffer gewählt, nachdem eine andere Band mit dem gleichen ursprünglichen Namen Purgatory zuerst einen Label-Vertrag bekam. Außerdem ist es eine Hommage an ...
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Pro: ...Matt Barlow ist zurück... Kontra: ...Schwächen im Songwriting blieben offenbar bestehen...
...Gesangsleistung des Rippers musikalisch einfach nur schwach war. Umso überrascher war es, als die Rückkehr von Matthew Barlow als Sänger verkündet wurde. Ob dies auf die bereits fertig komponierten Songs des Nachfolgers "The Crucible of Man" noch eine Auswirkung haben sollte? Die Vorabsingle "I walk among" könnte Aufschluss darüber geben...
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| ° Discographie
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1986 - Psychotic Dreams (Demo)
1988 - Enter the Realm (Demo)
1991 - Iced Earth
1992 - Night Of The Stormrider
1995 - Burnt Offerings
1996 - The Dark Saga
1997 - Days Of Purgatory
1998 - Something Wicked This Way Comes
1999 - The Melancholy EP
1999 - Alive In Athens (3 Live-CDs)
2001 - Horror Show
2001 - Dark Genesis (5fach CD-Box)
2002 - Iced Earth (Reissue)
2002 - Night of the Stormrider (Reissue)
2002 - Burnt Offerings (Reissue)
2002 - Tribute to the Gods (Cover...
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Pro: ..."Ten thousand strong"... Kontra: ...die Neuaufnahme der "Something Wicked"-Trilogie...
...allen Schaffensperioden spielte. Nach dem Album trennte man sich zum Schock vieler Fans von Sänger Barlow, sucht lange nach Ersatz und fand diesen in früheren Judas Priest-Shouter Tim "The Ripper" Owens. Mit ihm wurde "The glorious Burden" eingespielt, ein von Patriotismus strotzendes Werk, welches nicht überall auf Gegenliebe stieß. Umso gespannter darf man sein, was Jon Schaffer & Co nun mit dem achten Studioalbum, "Framing Armageddon", für die Fans bereit halten.
| ° Discographie
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1986 - Psychotic Dreams (Demo)
1988 - Enter the Realm (Demo)
1991 - Iced Earth
1992 - Night Of The Stormrider
1995 - Burnt Offerings
1996 - The Dark Saga
1997 - Days Of Purgatory
1998 - Something Wicked This Way Comes
1999 - The Melancholy EP
1999 - Alive In Athens (3 Live-CDs)
2001 - Horror Show
2001 - Dark Genesis (5...
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Pro: das geniale "Gettysburg" Kontra: einige unnötige Songs, atmosphärisch schlecher als die Vorgänger
...Iced Earth enstand aus der Band "Purgatory" (1985-89) mussten sich dann aber aus rechtlichen Gründen umbennen. Mit "Enter the Realm" brachten sie ein erstmals richtig erfolgreiches Demo heraus. 1990 kam dann das Debutalbum "Iced Earth" raus und die Band um Jon Schaffer ging mit Blind Guardian auf Europatour. Es folgten die Alben "Night of the Stormrider" mit neuem Sänger, "Burnt Offerings", "The Dark Saga", "Something wicked this way comes", "Horror Show" (+div. Live-Alben, etc.) mit wieder neuem Sänger (Barlow) der sich bis zum aktuellen Album in der Band halten konnte. Die neue Scheibe "The Glorious Burden" wurde mit Tim Owens (Ex-Aushilfs-Judas Priest-Sänger) aufgenommen und beschäftigt sich fast ausschließlich mit historischen Ereignissen/Themen). Mehr zur Band erfährt man auf der deutschen Webseite www.icedearth.de.
Zuerst einmal...
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hilfreich 01.01.1970
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