Everything Changes - Take That

Everything Changes - Take That

von Take That

Pop - 1 - CD - Label: RCA - Vertrieb: bmg Deutschland - Veröffentlicht am: 11. Oktober 1993 - EAN: 743211692625 mehr

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... Aber dann und wann findet das Album "Everything Changes" doch noch den Weg in meinen CD-Player und ich möchte euch heute ganz spontan davon erzählen. (vom Album, nicht vom Weg). ****************************************************** 1. Everything Changes (3:35): Ein fröhlicher Popsong, ... Bericht lesen





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Bitte nicht schlagen *g*
Erfahrungsbericht von shily über Everything Changes - Take That
13.08.2002


Produktbewertung des Autors:   

Cover-Design: gut 
Klangqualität: gut 
Langzeithörspaß: wird nicht schnell langweilig 

Pro: einige ohrwürmer, BABE
Kontra: fragt ihr das im ernst?

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Ja ja, ich weiß, mit meinem Bericht über diese CD werd ich bei einigen auf großes Unverständnis stoßen. Und irgendwie kann ich dieses Unverständnis ja verstehen ;-)
Es geht hier wirklich nicht um einen Meilenstein der Musikgeschichte, es geht hier um kein Album dass sich durch großartig anspruchsvolle Musik oder Texte auszeichnet.
Aber hier geht es um meine allererste CD und die wird in meiner Sammlung immer einen besonderen Platz einnehmen.

Auch ich war einmal zwölf (man sollte es kaum glauben) und auch ich war einmal einer dieser kreischenden Teenies die ihre Boygroupstars anhimmelten. Ja, ich bekenne mich hier in aller Öffentlichkeit schuldig, aber wer von euch hat nicht auch seine kleinen Jugendsünden?

Nun, meine hieß damals Take That. Mark, Jason, Robbie, Howard und Garry, fünf nette Jungs aus Manchester. Und wenn ich sage nette, dann mein ich es auch so. Damals, Anfang der Neunziger, stand diese ganze Boygroupphase noch im Aufbau und Take That waren (neben den New Kids on the Block, aber das war vor meiner Zeit) eine der ersten Vertreter dieser Zunft.
Und ich habe sie geliebt, nein was hab ich sie geliebt. Und Mark...ach Mark, das Konzert in der Olympiahalle in München dass du nur für mich gehalten hast (lasst mich doch träumen).
Und was hab ich geheult, als am Freitag, 13. Februar 1996 die alles entscheidende Pressekonferenz stattfand, in der sie ihre Auflösung bekanntgaben (wem jetzt ein Kommentar auf der Zunge liegt - lasst ihn da *g*), o gott, was hab ich geheult...

Hmhm, aber lang lang ists her, inzwischen kann ich doch etwas gelassener auf diesen Tag zurückblicken und mein Musikgeschmack hat sich auch etwas geändert. Aber dann und wann findet das Album "Everything Changes" doch noch den Weg in meinen CD-Player und ich möchte euch heute ganz spontan davon erzählen. (vom Album, nicht vom Weg).
******************************************************


1. Everything Changes (3:35):
Ein fröhlicher Popsong, einer der wenigen bei denen Robbie Williams zeigen durfte was er stimmlich drauf hat. Warum eigentlich so selten? Die Melodie geht ins Ohr, von dort aus in den Kopf und dort setzt sie sich fest und verschwindet so schnell nicht mehr.

2. Pray (3:43):
Eine leicht nachdenklich angehauchte Midtemponummer. Leadsänger ist wie so oft Gary Barlow, die restlichen Jungs halten sich im Hintergrund. Hier kann man vor allem die Stimme von Mark Owen erkennen. Am Schluss nochmal Garys flehende Stimme: "Surely we must be in sight of the dream we long to live. If you stop and close your eyes..." Durch einen Gospelchor findet der Song einen schönen Ausklang.

3. Wasting my time (3:45):
Nanu, karibische Klänge? Man fühlt sich bei dieser fröhlichen Nummer wirklich wie beim Limbotanzen am Strand, bis, ja bis die Trompeten kommen. Aber das verschafft der Guten-Laune-Nummer keinen wirklichen Nachteil und nicht mal die leicht weinerliche Stimme von Gary kann die aufkommende Partylaune wirklich trüben.

4. Relight my fire (4:13):
Der Song geht sofort schwungvoll los und ins Bein. Eine typische Disconummer. Garys Stimme klingt auffordernd und die der restlichen vier ziehen im selben Ton mit. Gegen Ende des Songs stimmt Sängerin Lulu mit ein und ich muss schon sagen - ihre rauhe, leicht kratzige Stimme passt perfekt zu diesem Lied. Take That auf der einen und Lulu auf der anderen Seite steigern sich zu einem wirklich guten Finale.

5. Love ain't here anymore (3:57):
Eine wunderschöne Ballade, einfach zum Dahinschmelzen. Wiedereinmal übernimmt Gary Barlow die Rolle des Leadsängers, aber hier kann er sich stimmlich endlich richtig austoben und alles was in ihm ist herausschmettern. Einen schönen Ausgleich dazu schaffen die tiefen Stimmen der anderen im Hintergrund. "...and when I find a place for me to keep my sweet love then I will leave it there forever more..." Ach Jungs, euch vertraue ich meine Liebe immer an, vor allem wenn ihr von so schönen zarten Geigenklängen begleitet werdet...*g*

6. If this is love (3:56):
Hier darf Howard mal ans Mikro und es gelingt ihm gut! Der Song ist im typischen Diskostil der frühen Neunziger gehalten und auch wenn man sich erstmal an die leicht belegt und gleichzeitig extrem hoch klingende Stimme Howies gewöhnen muss ist dieses Lied durchaus hörbar.

7. Whatever you do to me (3:44):
Gary darf wieder singen, welch Überraschung ;-) In diesem Song werden die Jungs ihrem Ruf als Beatlesnachfolger - fast - gerecht. Zumindest erinnert das Lied stark an die sechziger Jahre und man sieht die Pilzköpfe förmlich vor sich...Passend auch die Blasinstrumente (fragt mich nicht welche *g*) im Hintergrund.

8. Meaning of Love (3:47):
Das einzige Lied auf dem Album das ich gerne weiterschalte. Auch hier erkennt man die zeitlichen Einflüsse der Neunziger, dazu kommen noch die kreischenden Stimmen aller fünf Thatter, wenig Text, viel Elektronik, nein danke, diese Uptemponummer ist absolut nichts für mich! Nicht mal Gary kann das noch ändern.

9. Why can't I wake up with you? (3:37):
Eine eher depressive Nummer, mit ganz zarten Stimmen.
"...why can't I wake up with you, so you're there when I open my eyes..."
Ja, das frage ich mich manchmal auch...

10. You are the one (3:48):
Dieser Song beginnt mit dramatischen Geigenklängen. Doch kurz darauf steigt Gary ein und seine Stimme klingt diesmal schon extrem herausfordernd. Auch die anderen geben sich im Hintergrund alle Mühe dem Geschöpf der Anbetung klarzumachen dass sie die Einzige ist. Am Schluss wieder Geigenmusik, doch diesmal klingt sie bedeutend fröhlich. Meiner Meinung nach ist dies eine gut gelungene Uptemponummer die auch zum Tanzen anregen kann ;-) (wenn man denn freiwillig tanzt...*g*)

11. Another Crack in my heart (4:13):
Zarte Glöckchen und eine fröhliche Klaviermelodie leiten diesen für Take That-Verhältnisse dann doch wieder typisch überschwenglich pessimistisch klingenden Song ein. Ich mag ihn sehr, vor allem der dann doch wieder ziemlich dramatische Refrain geht ins Ohr.

12. Broken your heart (3:48):
Tja, eigentlich nehme ich an dass dieser Song fröhliche Stimmung schaffen soll, aber ich kann mir einfach nicht helfen - Garys Stimme schafft das hier einfach nicht. Mein zweiter Wegschaltsong.

13. Babe (4:51):
O gott, jetzt muss ich mich wirklich zurückhalten bevor ich zu sehr ins Schwärmen gerate, denn dieses Lied steht in meinen persönlichen Top Ten gaaaanz weit oben. Ich weiß nicht warum - ist es die Tatsache dass mein damaliger Liebling Mark hier endlich singen darf und er eine so schöne, klare Stimme hat? Ist es die dramatische Geschichte die in diesem Song erzählt wird? (ja, ein Lied mit Hintergrund, man sollte es nicht glauben *g*) Ist es das Wechselspiel aus den zarten Klavierklängen, der dramatischen E-Gitarre oder das glückliche Ende? Ich weiß es nicht, aber ich liebe diesen Song und könnte ihn immer wieder hören.
******************************************************

Sonstige Infos:
Die CD ist bei Amazon momenten für 10.99 € zu erhalten, wenn man bedenkt dass sie schon einige Jahre auf den Rücken hat und noch dazu von einer Boygroup stammt ist das schon beachtlich. Günstige Angebote findet man natürlich bei ebay.
Das Booklett enthält alle Songtexte sowie hübsche Bilder der einzelnen Bandmitglieder. Und die meisten Songs auf diesem Album stammen aus der Feder von Gary Barlow.


Subjektives Fazit:
Meine allererste CD hat immer einen besonderen Platz! Manchmal schwelge ich gerne in Erinnerungen an die guten alten Zeiten (ja, ich bin ja schon sooo alt *g*) und höre dabei gerne eine gelungene Mischung aus Disko- und Herzschmerzmusik. Und dann noch die guten Stimmen der fünf Jungs...einfach göttlich. Fünf Sterne für Take That!

Objektives Fazit:
Oberflächliche Boygroupmusik höchster Klasse. Sämtliche Texte handeln von verflossenen, aktuellen oder verschwundenen Lieben und Tiefgang sucht man hier vergebens. Wirklich hörenswert sind eigentlich nur die Songs die seinerzeit auch als Singleauskopplung an die Öffentlichkeit durften. Everything Changes, Pray, Relight my fire, Love ain't here anymore und Babe sind wirklich herausragend, die restlichen Lieder hören sich irgendwie alle gleich an und erfüllen ihren Zweck als Lückenfüller.
Auch über die Stimmen der einzelnen Bandmitglieder dürfte man geteilter Meinung sein. Hinter Gary Barlow steckte damals sicher das größte musikalische Potential (muss man ganz objektiv anerkennen, auch wenn er nicht wirklich mein Typ war/ist und seine Stimme dann und wann doch zu weinerlich klang), doch er hat es bisher leider nie geschafft, auf eigenen Füßen zu stehen. Doch Songs schreiben kann er.
Der große Schwarm aller Frauen, Mark Owen, hat nicht wirklich ein großes Stimmpotential, doch für eine Boygroup reichte es allemal. Sein erstes (und ich glaube bisher einziges) Soloalbum besitze ich auch, und irgendwie vermisst man dort schmerzlich die stimmliche Unterstützung der anderen vier...aber auch heute ist er noch was fürs Auge, auch wenn ich inzwischen gut 10 Zentimeter größer als er sein dürfte ;-)
Jason Orange und Howard Donald schienen immer nur fürs Photo dazusein, dabei haben beide in Wirklichkeit sicher mehr drauf. Soweit ich weiß, haben sich die beiden nach der Auflösung mehr auf den schauspielerischen Bereich konzentriert, und das teilweise sogar mit Erfolg.
Und Robbie Williams - na den kennt ihr ja alle. Mit wem ist er zur Zeit eigentlich liiert? *g*
Zwei Sterne für Take That

Wirkliches Schlussfazit:
Nette Musik für Zwischendurch, gut zum Mitsingen und Träumen geeignet und für Fans dieser Richtung ganz knapp empfehlenswert. Die Zeit der Boygroups ist vorbei, aber Take That waren gute Vertreter!   

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10.10.2000
(21.11.2000)
Einfach unschlagbar!
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Kontra: keine

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09.12.1999
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Kontra: /

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27.10.2001
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Take That and Party - Take That

Haupteigenschaften

Titel: Everything Changes

Künstler: Take That

Genre: Pop

Schlagworte: Pop international; MOR (Middle of the Road); Euro Pop

Medium: CD

Set-Inhalt: 1

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