Erfahrungsbericht über

Excalibur / Incl.Bonustrack - Grave Digger

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Excalibur / Incl.Bonustrack - Grave Digger

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EXCALIBUR

4  20.12.2004 (22.01.2010)

Pro:
ne mnenge viel von Gitarren und Bass, jede Menge satter Sound

Kontra:
Also man muss schon die passende Stimmung dazu haben

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

Häufigkeit der Nutzung

Dieser Tonträger ist:

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BACK_IN_BLACK_DEVIL

Über sich: lange war ich kaputt, langsam werd ich wieder ganz....

Mitglied seit:17.09.2004

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Produktvideos:1

Vertrauende:155

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 300 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Servus Leseratten!

Tja, nach ein paar Tagen Ruhe für meine Finger, gibt es jetzt mal wieder einen Bericht.
Ich möchte euch in diesem Bericht mal wieder eine CD vorstellen, jedoch nicht von AC/DC.

Es geht mal um eine andere Band, ja das ist richtig, es handelt sich dabei sogar um eine deutsche Band, die sehr laut und gut ist. Ich möchte euch nun berichten von der Band Grave Digger und der CD Excalibur. Ja dieses böse dunkle Band findet in dem Herzen des Teufels großen Platz, zum Einen liegt es daran, dass sie richtig gute Musik machen, zum anderen ist es eine deutsche Band, die gute Musik macht, leider gibt es davon auch zu wenige. Als aller erstes möchte ich euch aber mal die Band etwas genauer vorstellen. Dass es wie in jeder Band einen Sänger geben muss, ist klar. Bei Grave Digger übernimmt das Sir Parcival oder mit bürgerlichem Namen, Chris Boltendahl. Ein ganz wichtiger Punkt bei einer Metall Band ist und bleibt der Gitarrist, hier trifft man auf Sir Lancelot "Uwe Lulis". Der Bass wird bei Grave Digger von Sir Tristan "Jens Becker" gespielt. Am Schlagzeug und somit der Prügler der Band, Sir Gawain "Stefan Arnold". Zu guter letzt, gibt es noch einen Keyboarder in der Band, Sir Irec "Hans Peter Katzenburg, dieser ist bei Auftritten oder auch den Bildern immer als Sensenmann zu sehen. Bei dieser CD gibt es sogar noch ein paar Gastauftritte von Sir Balan "Eric Fish", dieser spielt die Schalmeien, die Bagpipes und noch einige andere Instrumente.
Für die Drehleier ist Sir Balin "Bodenski" als Gast bei Grace Digger, beide spielen ursprünglich aber für die Band Subway to Sally.

Was begeistert mich eigentlich so an Grave Digger? Ich muss sagen, es ist nicht nur die Musik, sondern auch die Texte. Bei Grave Digger versteht man sogar was, wenn man, wie ich, nur schlecht Englisch kann, da die Texte sehr einfach sind. Das Gute, Sir Parcival verschluckt nicht immer das halbe Wort, sondern singt sehr deutlich.

Was mir an der CD so richtig gut gefällt, ist auch das Cover. Die Aufmachung ist sehr gut, eine düstere Stadt, links im Bild ein Dom und in der Mitte ein Grab mit dem Schädelkämpfer davor, gruselig. Auf der Rückseite sehen wie das innere des Doms, wo alle an einer große Tafelrunde um das Schwert Excalibur sitzen. Insgesamt stört mich an der CD eigentlich nur, dass diese in einem Digipack ist, ich mag es dann doch eher in der guten Plastikhülle, da diese doch länger hält. Aber egal, man will sich ja nicht beschweren. Bei der CD Excalibur, die ich in meinem Besitz habe, handelt es sich um eine Limited Edition, mit einem Track mehr, als das Original, was aber keinen Unterschied macht, da die anderen Lieder auch alle in derselben Reihenfolge sind. Der größte Unterschied

Bilder von Excalibur / Incl.Bonustrack - Grave Digger
Excalibur / Incl.Bonustrack - Grave Digger 001
Cover der cd
war aber beim Preis, die Limited Edition ist schon echt wirklich nicht gerade Billig. Ich selber hab für die einzelne CD 25 Euro bezahlt, was bei Grave Digger schon sehr teuer ist. Aber man gönnt sich ja sonst nichts. Insgesamt hat die CD incl. dem Bonuslied, 13 Songs mit einer Gesamtspielzeit von 58 Minuten und 10 Sekunden. Auch die Qualität der CD ist sehr gut. Es gibt kaum Hintergrundgeräusche und der Klang ist echt sauber. Was mir aufgefallen ist, die Scheibe hat schon ein paar gute Kratzer, spielt aber immer noch sehr gut.


So, nun möchte ich euch aber auch nicht weiter mit Fakten belasten, sondern mal langsam zu den Titeln der CD kommen und dann mal noch auf die Faszination Grave Digger eingehen.

Was mich persönlich so an dieser Band begeistert, ist der Gesang. Zum Einen eine extrem dunkle und raue Stimme, die einem richtig bös erscheint und dann doch wieder sanft wird, dads man glauben könnte, es singt ein Engel. Wahnsinn, was hier geleistet wird von einem Mann. Was ich auch bewundere, im Refrain hört es sich immer an wie ein Chor aus der Tiefe, schaurig und schön zu gleich. Die andere Seite ist es, dass der Sound einen hin und her reißen kann. Eben noch langsam, plötzlich wieder wild und unbezwingbar.

***Zur CD***

Ja die CD ist die letzte der Grave Digger Triologie, die sich mit etwas mittelalterlichem Sound befasst. Zu der Triologie gehören noch Nights of the Cross und Tunes of War.

Wie überall in den anderen CD´s befindet sich auch ein kleines Heftchen, hier wird es genauso gemacht wie bei den anderen CD´s und zwar, passend zum Design dieser CD, ein blauer Hintergrund und dann ganz einfach mal jeden Songtext von jedem Titel. Das war auch schon das Booklet.
Nun aber mal zu den Liedern dieser CD.

01. The Secrets Of Merlin (2.38 min)
02. Pendragon (4.21 min)
03. Excalibur (4.46 min)
04. The Round Table (5.10 min)
05. Morgane Le Fay (5.16 min)
06. The Spell (4.39 min)
07. Tristan´s Fate (3.39 min)
08. Lancelot (4.45 min)
09. Mordred´s Song (4.01 min)
10. The Final War (4.03 min)
11. Emerald Eyes (4.05 min)
12. Avalon (5.50 min)

Bonustrack: Parcival (4.58 min)


*** The Secrets Of Merlin***

Wie es doch meist bei Grave Digger ist, wird der erste Titel rein Instrumental als Intro für jede genutzt.


Auch bei dieser CD ist es wieder einmal nicht anders. Am Anfang wird uns erstmal ein wenig Summen und ein Sound vom Keyboard präsentiert, der sich schon sehr mystisch anhört. Dann setzen langsam die Instrumente wie Schalmeien und Drehleier ein, die diesem Intro einen Effekt von einem Mittelalterbasar geben. Als nächstes merkt man auch wie sich das Tempo immer mehr steigert. Man wird also schon langsam darauf vorbereitet, was einem denn nun wirklich erwartet. Dann setzten auch Gitarren mit ein und es gibt einen klasse Vorgeschmack.

*** Pendragon***

Wie auch gar nicht anders zu erwarten, legt die Band gleich am Anfang los. Aber richtig! Wer darauf nicht gefasst ist, denn kann es schon mal die Schuhe ausziehen. Das Lied lässt einen aber auch keine Zeit, sich auszuruhen, es geht einfach nur ab. Durch die Stimme wird das Lied richtig gepuscht und es rockt ohne Ende. Die Gitarrensounds sind nur genial und auch echt der Hammer. In der Mitte des Liedes gibt es eine kleine Ruhephase, wo wieder die Schalmeien und Drehleiern gut zu hören sind.
Aber direkt danach geht es weiter mit einem tollen Gitarrensolo und extremer Geschwindigkeit! Nach dem Solo geht noch mal etwas Gesang, aber sehr ruhig, doch dann wieder stark und kräftig.

*** Excalibur***

Auch bei diesem Lied geht die Post gleich am Anfang ab, aber man ist es ja schon gewohnt nach dem ersten Song. Das Lied ist ein genialer Song, er strahlt eine Menge Kraft aus, wie auch das Schwert seiner Zeit. Wenn man den Refrain hört, dann wirkt dieser sehr ehrfürchtig aber auch wie eine Lobeshymne. Was einen besonders auffällt, ist die klasse Stimme von Chris. Es gibt ja immer viele Menschen die behaupten, diese Leute können gar nicht singen, dann hört euch mal diese CD an.
Das Tempo des Liedes ist aber nicht so verschieden wie noch beim 2ten Titel. Hier ist das Tempo schon ziemlich gleich, aber trotzdem noch sehr erregend.

*** The Round Table***

Der runde Tisch, der Tisch auf dem das Schwert der Macht liegt. Anfangen tut das Lied sehr spannend, es wird eine hohe Dramatik wiedergegeben in dem Sound. Dann setzen die Gitarren ein, sie wirken hier in diesem Lied sehr bestimmend und mächtig. Der Gesang setzt auch alles in Szene, er ist sehr stark, was auch als Zuhörer spürbar ist. Aber auch bei diesem Lied wirkt der Refrain sehr ehrfürchtig und ist daher auch harmonisch, aber zurückhaltend mit einem Hauch Kampfesmut gesungen. Vom Speed her macht das Lied nicht so viel Druck, aber es ist gut. So um die 3te Minute kommen wir auch noch zu einem schönen Gitarrensolo.

*** Morgane Le Fay***

Ein Song, der zum Anfang sehr ruhig beginnt, aber das wird sich dann in den nächsten Sekunden ändern. Mit Einsetzen der Gitarre kommt dann auch der Speed des Liedes rüber und es geht doch ganz schön ab. Der Refrain ist wieder etwas ruhiger gesungen, aber sehr schön und klar.
Im gesamten Lied geht es immer auf ab, aber es ist schön zu hören. Zur Mitte hin wird es dann auch wieder etwas ruhiger und das ist die Stelle, wo sich das Gitarrensolo anhängt. Der Abschluß des Liedes wird aber noch mal richtig schnell und es erhält dann einen harmonischen Abspann.

*** The Spell***

The Spell, fängt erstmal sehr ruhig, aber doch kräftig an. Das Lied wird am Anfang sehr vom Bass bestimmt, was es mächtig wirken lässt. Als der Gesang einsetzt, wirkt man fast erschrocken vor Ruhe, es ist eine angenehme Situation von kurzer Dauer. Zum Refrain kommt wieder dieses starke Bass mit durch und bestimmt das Lied, das Ganze geht so hin und her. Insgesamt hat das Lied keinen hohen Speed, aber dafür eine Energie, da zieht es einem die Schuhe aus.

*** Tristan´s Fate***

Am Anfang Gesang, der an einen Marsch errinert. Dann setzen die Gitarren mit ein und der Gesang wird auch stimmiger und bleibt nicht so stumpf. Bestimmt wird dieses Lied mehr von der E-Gitarre und den Drums, der Refrain, da hört man den Bass auch sehr gut raus. Das Tempo des Liedes, bleibt bis zum Schluss immer gleich. In der Mitte finden wir sogar noch ein kurzes Gitarrensolo. Insgesamt ist dieses Lied aber weniger schön, die anderen sind schon besser.

*** Lancelot***

Was mir auch hier auffällt, das Tempo vom Anfang wurde echt nicht gehalten, was heißt, es wird von Lied zu Lied etwas langsamer, so ist es auch bei Lancelot. Wir haben hier schon ein richtig langsames Lied im Vergleich zu den anderen. Aber auch hier ist der Gesang sehr schön im Einsatz, zwischen rau und stimmig, sehr schön. Das Tempo wird auch in diesem Lied sehr gleichmäßig gehalten. Die meiste Zeit bestimmt der Bass das Geschehen des Liedes bis zum Gitarrensolo, was sehr zu genießen ist.

*** Mordred´s Song***

Hier wird das Tempo endlich wieder gesteigert. Auch bei diesem Lied ist es wieder ein Mix aus rauer Stimme und einem Engelschor. Das Tempo ist sehr gut und wird auch gehalten. Der Sound wird hier sehr gut zwischen den Instrumenten gemixt, bis auf das Gitarrensolo in dem Song, das gefällt mir nicht so wirklich. Aber auch dieses Lied ist wieder richtig guter Metall.

*** The Final War***

The Final War, fängt ruhig an, wird dann aber sehr stürmisch. Nach ca. 30 Sekunden geht´s dann richtig ab. Dieses Lied wird nur so rausgebrüllt, auch der Refrain ist hier nicht mehr so sanft gesungen wie in den anderen Liedern, hier geht es schon etwas härter zur Sache. Insgesamt ist das Lied im guten Tempo, aber es wird extrem gepuscht und stark gemacht.
Ein Solo hat auch in diesem Lied Platz, es ist ein Mix zwischen Gitarre und Schalmeien.

*** Emerald Eyes***

Sehr langsam eingeleitet durch das Keyboard, aber mit einer schaurigen Stimme gesungen, hat dieses Lied etwas von einem Abschiedslied.
Auch behält das Lied bis zu einem bestimmten Punkt diese Ruhe, doch dann setzen die Gitarren und Drums ein. Dadurch wird das Lied nicht schneller, wirkt aber dramatischer. Dann wird es wieder langsam, dieses Spiel wiederholt sich immer wieder.
Insgesamt ist dieses Lied aber sehr schön anzuhören, super Song.

*** Avalon***

Avalon fängt mit den Drums und dem Bass in einer ruhigen Phase an und wird dann durch die Gitarren mit Druck verliehen. Zur Folge hat das Ganze, das Lied wirkt dynamischer. Zwischendrin setzen die Gitarren immer wieder aus, dann merkt man, dass dieses Lied ein geringes Tempo hat.
Vom Gesang wird hier ziemlich geschrien. Der Refrain wird aber auch hier wieder in typischer Grave Digger Art sehr harmonisch gesungen.

*** Parcival***

So nun kommen wir zum letzten Titel dieser CD und damit auch zum Bonustrack. Ein heftiger Abschluß muss ich sagen. Hier geht es ja noch mal richtig zu Sache, extrem viel Speed bringt dieses Lied mit sich. Hammer, wie schnell dieses gespielt wird. Auch das Gitarrensolo kann mich überzeugen. Alles in allem ein sehr guter Abschluss-Track für eine CD, wo noch mal alle Power genutzt wird.


***Mein Fazit***

Für Schlagerfans ist diese CD mit Sicherheit nichts und für so typische Discogänger auch nicht. Grave Digger macht schon etwas dunkleren und härteren Sound, dem wohl nicht jeden liegen kann. Mich persönlich haut diese Musik vom Hocker, ich mag sie einfach.
Aber ich finde auch hier sind Geschmäcker verschieden. Aber falls es euch interessiert, hört doch mal rein, entscheiden kann man dann immer noch. Von mir gibt es aber für diese Scheibe nur 4 Sterne, da man doch schon in einer besonderen Laune sein muss um diese CD zu hören.
So und ich widme mich jetzt wieder der Musik

In diesem Sinne

BACK IN BLACK



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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
immomaus65

immomaus65

17.10.2011 23:41

Ist nicht meine Richtung, aber der Bericht ist wirklich klasse! BH + LG immomaus65

Cinderella22

Cinderella22

24.08.2011 22:29

BH auch von Cinderella ;-)

blonde.locke

blonde.locke

20.08.2011 17:00

SH & LG

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