DAS ALBUM
Das Album "Eye to eye" wurde 1999 veröffentlicht. Produziert wurde das Album der Rock- Band aus Hannover von Peter Wolf, der dem Album einen modernen Klang verpasste.
DIE BAND
Klaus Meine – Gesang
Rudolf Schenker – Gitarre
Matthias Jabs – Gitarre
Ralph Rieckermann ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Jonaspas über Eye to Eye - Scorpions 16. September 2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
annehmbar
Langzeithörspaß:
mittelmäßig
Pro:
Teilweise starke Balladen
Kontra:
Experimente gehen auf Kosten der Qualität / Songwriting war schon stärker
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
DAS ALBUM
Das Album "Eye to eye" wurde 1999 veröffentlicht. Produziert wurde das Album der Rock- Band aus Hannover von Peter Wolf, der dem Album einen modernen Klang verpasste.DIE BAND
Klaus Meine – Gesang Rudolf Schenker – Gitarre Matthias Jabs – Gitarre Ralph Rieckermann – Bass James Kottak – Schlagzeug
DIE SONGS
1.MYSTERIOUS (5:28) Schon gleich beim ersten Lied merkt man, dass die Scorpions moderner klingen wollen als noch auf dem Vorgänger dieses Albums, PURE INSTINCT. So wird hier ein nicht ganz Scorpions-typischer Rhythmus gewählt, der aber relativ groovig ist. Das relativ langsame Songtempo ist in den Strophen meist mit Bass unterlegt und im Refrain kommt die verzerrte E-Gitarre zum Zug. Die Melodien sind hier recht ansprechend. Meine Bewertung: 7/10
2. TO BE NUMBER 1 (3:57) Die erste Singleauskopplung dieses Albums. Rudolf Schenker sagte mal, er würde im Nachhinein nicht mehr „To be number 1“ als erste Single auskoppeln, und wer damals den (meiner Meinung nach) misslungenen Auftritt bei „Wetten dass...?“ gesehen hat, der weiß auch, warum. Alerdings wurde dort auch der beste Teil des Stücks weggelassen: das Solo. Das echt coole Solo ist meiner Meinung nach stärker als der Rest des Songs, denn die Strophen wissen nicht wirklich zu überzeugen. Im Vor-Refrain hat der Song noch relativ viel Kraft. Und auch der Refrain ist gar nicht soo schlecht, wenn die Scorpions etwas mehr loslegen. Insgesamt wurde der Song, dessen Text natürlich ironisch gemeint ist, vielleicht unterschätzt, aber er gehört sicher nicht zu den besten Scorpions-Songs. Meine Bewertung: 6/10
3. OBSESSION (4:09) Eine tolle Ballade, wie man sie von den Scorpions gewohnt ist. Hier werden schöne Harmonien verwendet, um die „Obsession“ in diesem von ruhigen und lauteren Stellen beherrschten Stück auszudrücken. Ein gelungener Liebessong, der vielleicht etwas an „You and I“ vom Album PURE INSTINCT erinnert, meiner Meinung aber mit mehr Abwechslungsreichtum und interessanteren Melodien zu überzeugen weiß. Meine Bewertung: 9/10
4. 10 LIGHT YEARS AWAY (3:52) Wieder eine Ballade, die auch nicht von schlechten Eltern ist und auch sehr schöne Melodien aufzuweisen hat. Der gitarrentechnisch voll-akustische Song hat aber meiner Meinung nach einen relativ dünnen Klang. Meine Bewertung: 8/10
5. MIND LIKE A TREE (5:34) Bisher der heftigste Song auf dem Album, hier wird von Anfang an die verzerrte E-Gitarre eingesetzt. Nur in den Strophen setzt diese Teilweise aus. Aber irgendwie konnte ich diesen Song nur ein paar Mal hören, bis er langweilig wurde. Vielleicht liegt es an den doch etwas eintönigen Riffs oder an dem relativ langsamen Tempo des Songs. Auch die Melodien können mich hier nicht überzeugen. Ein mittelmäßiger Song. Meine Bewertung: 5/10
6. EYE TO EYE (5:04) Eine weitere Single-Auskopplung aus dem Album, und mit Sicherheit einer der stärksten Songs auf dem Album. Der ernste Text, in dem Klaus Meine vor allem die Gefühle zum Tod seines Vaters besingt ist sehr gelungen. Klaus Meine singt im Refrain davon, wie gerne er jetzt seinen Vater „eye to eye“ sehen würde. Dieser Song ist ebenfalls (wie 10 Light Years away) ohne verzerrte Gitarre gespielt und es fällt auf, dass Klaus Meine in diesem Song in einer relativ tiefern Stimmlage singt. Mein Bewertung: 9/10
7. WHAT YOU GIVE YOU GET BACK (5:02) Eigentlich auch ein Ballade. Hier wird im Refrain wieder die verzerrte Gitarre verwendet. Allerdings wirkt der Song auf mich relativ kitschig. Die sehr süßen Melodien werden vom Text nicht gerade gebremst. Trotzdem noch ein ordentlicher Song. Meine Bewertung: 7/10
8. SKYWRITER (4:55) Wieder ein relativ ruhiger Song. Hier finde ich die relativ moderne Produktionsweise gar nicht schlecht, da in diesem Liebessong dadurch eine interessante Stimmung erzeugt wird. Auch die Melodien gefallen mir. Hier haben Schenker und Meine einen Song mit schönen Harmonien geschrieben. Meine Bewertung: 8/10
9. YELLOW BUTTERFLY (5:44) In diesem Song singt Klaus Meine über ein Mädchen, dass einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist und gerne noch einmal auf die Erde zurückkommen würde – als gelber Schmetterling. Der Song der – wenn auch märchenähnlich dargestellt – ein sehr ernstes Thema behandelt, ist meiner Meinung nach auch überzeugend, da die manchmal schon fast unangenehmen Melodien und Akkorde im Refrain gut den Text unterstreichen. Auch die relativ moderne Produktion ist hier gelungen. Meine Bewertung: 8/10
10. FRESHLY SQUEEZED (3:58) Meiner Meinung nach eindeutig der schlechteste Song auf dem Album. Ich habe das Gefühl, in dem Lied werden nur 2 Akkorde verwendet – einer für die Strophe und einer für den Refrain. Die Melodien sind auch nicht viel einfallsreicher und die moderne Produktion kann hier auch nichts mehr retten bzw. macht diesen Song vielleicht noch schlechter. Meine Bewertung: 3/10
11. PRISCILLA (3:17) Ein zur Abwechslung mal wieder relativ klassischer Scorpions-Song. Hier ist lockerer Rock angesagt, aber richtig spannend ist dieser Song nicht. Songwriterisch und porduktionstechnisch bietet der Song keine wirklich Überraschungen, ist halt netter Rock. Meine Bewertung: 6/10
12. DU BIST SO SCHMUTZIG (3:55) An diesem Song sind gleich 2 Sachen sehr interessant: 1. Klaus Meine sing deutsch. 2. Der Vor-Refrain wird von Schlagzeuger James Kottak gesungen. Dieser Song ist auch eindeutig einer der besseren des Albums. James Kottak singt im Vor-Refrain zum guten Gitarrenriff sehr kraftvoll. Diesen Song kann man auch mit englischem Text auf der „10 Light Years Away“-Single mit dem Namen „Start me up“ finden. Meine Bewertung: 8/10
13. ALEYAH (4:19) Ein Song der meiner Meinung nach teilweise ähnlich wie „Priscilla“ ist. Auch hier wird netter Rock geboten, aber auch hier passiert nicht wirklich etwas Aufregendes. Nette Melodien, nette Akkord-Folgen. Nett. Aber auch nicht mehr. Meine Bewertung: 6/10
14. A MOMENT IN A MILLION YEARS (3:38) Klaus Meines Stimme wird in diesem Song nur von Klavier und Streichern begleitet. Der sehr ruhige Song ist gut gewählt als letztes Stück auf der Platte. So singt Meine hier von einem Abend in seinem Leben. Er singt von der Band-Fan-Beziehung, die die Scorpions ja sehr pflegen. Der leidenschaftliche gesungene Song weiß zu überzeugen und ist mit einer der stärksten Songs auf diesem Album. Meine Bewertung: 9/10
FAZIT
Das Fazit für dieses Album ist sehr durchwachsen. Es gibt gelungene Songs auf diesem Album, aber es gibt einfach auch zuviel schwache und mittelmäßige Songs. Das merkten die Scorpions auch an den Verkaufszahlen und an den Reaktionen der Fans auf dieses Album. Die relativ moderne Produktion ist nur zu manchen Stücken passend und kann natürlich auch nicht Schwächen im Songwriting ausgleichen. Insgesamt wurde das Album schon unterschätzt denke ich, denn es gibt ja wie gesagt auch durchaus starke Moment auf diesem Tonträger. Wirklich überzeugen kann es aber auch mich als Scorpions-Fan nicht. Ich freue mich schon darauf, wenn die Scorpions 2004 wieder ein richtiges Rockalbum veröffentlichen wollen, das dann auch wieder von Dieter Dierks produziert wird, wie schon die erfolgreichen 80er Platten der Scorpions.
Ein jeder kennt sie, ein jeder hat sie geliebt, unsere Krautrocker aus Hannover namens „SCORPIONS“. Es gang ihnen schließlich vor etwa 20 Jahren den Hardrock in Deutschland salonfähig zu machen. Wer hat die Titel „Holiday“, „Steamrock fever“, Loving you sunday morning“ oder „In Trance“ nicht im Kopf, wenn er an seine Jugend denkt, wo wir mit Sitzstreiks im Gemeindezentrum bei der sonntäglichen Disco die Popper verjagt und „unsere“ Scorpions oder ... ...Die junge Ciao-Generation möge mir verzeihen, wenn ich diese Zeiten als musikalischen Traumsommer bezeichne, denn ich muß heutzutage leider feststellen, daß Aussehen im Musikbusiness inzwischen wohl mehr bedeutet als Sangeskunst und Virtuosität an den Instrumenten. Ich wollte aber keine Lobeshymne auf die „good old seventies and eighties“ singen, sondern den kriminellen und verbrecherischen Output „Eye II Eye“ der Mainstreamrocker aus good old Germany ...
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Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
sehr hilfreich
27.08.2000
Geschmacksache Bewertung fürEye to Eye - Scorpionsvon
Warlock
Pro: nix Kontra: schlechte CD
Hallo,
dieses Album dürfte sich für beinharte Scorpionfans als bittere Pille die beim hinunterschlucken erstmal quer im Hals stecken bleibt, erweisen !
Die Band schlägt einen komplett neuen Weg ein und verabschiedet sich von ihrem bisherigen Sound völlig !!!
Gitarrenriffs gemischt mit Keyboardsounds und Popperscheisse (sorry is aber so).....
Stecken Scorpions in einer Midlife-Crisis ?
Zitat von Klaus Meine: " Scorpionsmusik soll für Discobesucher ...
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Cover-Design:
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Langzeithörspaß:
sehr hilfreich
23.06.2000
Nicht schlecht Bewertung fürEye to Eye - Scorpionsvon
BlueTornado
...LIKE A TREE
6- EYE TO EYE - (dedicated to the memory of Hugo Meine & Heinrich Schenker)
7- WHAT U GIVE U GET BACK
8- SKYWRITER
9- YELLOW BUTTERFLY
10- FRESHLY SQUEEZED
11- PRISCILLA
12- DU BIST SO SCHMUTZIG
13- ALEYAH
14- A MOMENT IN A MILLION YEARS
Die Scorpions - wie lange bestehen sie schon?
Und auch heute noch beweisen sie mit Alben wie „Eye to Eye", das 1999 erschien, wie gerechtfertigt dieses Bestehen ist und das sie Bands von heute ...
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...diese traurige Veröffentlichung Namens " Eye to Eye ".
Die Hannoveraner um Gitarrist Rudolf Schenker, die in den 70ern mit " Tokyo Tapes " oder " Virgin Killer " brillierten und Mitte der 80er
mit " Blackout ", " Love at First Sting " und dem grandiosen Live Album
" World Wide Live " einen Meilenstein nach dem anderen auf die Menschheit losließen, sind leider zu einer schlechten Karrikatur ihrer selbst verkommen.
Nicht genug damit, das man mit ... ...das vorzüglichste bediente, mit " Eye to Eye " versuchte man gar in peinlicher Weise,den Erfolg von Rammstein in in bare Münze umzuwandeln
und deren Sound in das eigentlich rockig ausgerichtete Material zu
integrieren.
Was natürlich total ins Beinkleid ging.
Warum sich nicht an den altbewährten Tugenden, die von melodischen Hymnen der Marke " The Zoo " oder den eindringlichen Balladen der " Still Loving
you " Gewichtsklasse orientiert hat bleibt ...
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...Ich wurde bitterlich enttäuscht!! Auf Eye II Eye zeigen die Scorpions sich vollkommen orientierungslos und "glänzen" mit einer katastrophalen Produktion !!! Mit Peter Wolf wurde ein Produzent aus dem Pop Lager engagiert - vermutlich um in einer Zeit in der Hardrock/Metal nicht so läuft eine "moderne" Scheibe zu produzieren. Für eine Band, die bis Ende der 80er Jahre einen Hammer nach dem anderen rausgehauen hat ist diese LP eine Affenschande!!! Es ... ...wird aber durch viele Faktoren zerstört: Kein Konsequentes Songwriting - vieles klingt unfertig und belanglos - hier fehlt auch ein kompetenter Producer der "nachhilft" und den letzen Feinschliff mit einbringt. Der Drumsound klingt eher nach Computer als nach Mensch - ständig eingefügte "computer-klicks , billige sound-effekte etc. Die Stimme von Klaus klingt ungewohnt unentschlossen, teils dünn und ohne große Emotionen. Entgegen meiner Gewohnheit ...
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Pro: rock + orchester; hört sich stark an Kontra: ---
...nachdem die scorpions mit "eyetoeye" eher einen flop abgeliefert haben, sind sie jetzt wieder da. es ist zwar keine superneue idee, aber die konstellation von orchester und rockmusik ist einfach genial.
deep purple waren die ersten, die diesen pfad 1969 beschritten ["concerto for gropup & orchestra"]. damals [und auch 1999] spielten sie mit dem london symphony orchestra.
nun versuchen sich auch die hannoveranen um klaus meine an dieser konstellation. zusammen mit den berliner philharmonikern nahmen sie die platte "moment of glory" auf. neben vielen aufgemotzten alten songs wie "hurricane 2000", "still loving you" oder "wind of change" gibt es auch neue titel zu hören. darunter natürlich der titelsong "moment of glory", "here in my heart" und das instrumental-stück "deadly sting suite".
wie einst deep purple schaffen es auch...
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...mal etwas neues, schade finde ich, das es so wenig neue Titel auf der CD zu hören gibt. Aber vor allem gefällt mir, das es immer wieder neu Versionen von Huriican giebt, die 2000 er Version fand ich auch gut, der Text ist zwar immer der Selbe, aber die Instrumentale untermalung ändert sich. Vielleicht beginnt ja jetzt wieder die Blütezeit für die Scorpions, da die letzten beiden Alben (EyetoEye und das Album, das zusammen mit dem Berliner Simphonie Orchester aufgenommen wurde eher Flops waren), was ich eigendlich schade finde als echter Scorpions Fan. Naja wir werden sehn.
Auf jeden Fall lohnt sich das Reinhören in die CD, für echte Scorps ist Sie eh ein muß.
Ciao and Scorpions Forever...
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