Face the Music - Electric Light Orchestra

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Electric Light Orchestra – Face the music – ein “Klassiker”, der 2006 neu aufgelegt wurde Pro: super Musik – zeitlos gut Contra: für mich nichts Wer ist das „Electric Light Orchestra“ (ELO)? Das Electric Light Orchestra ist eine Pop-/Rockband, die 1968 gegründet wurde. Markenzeichen ... Bericht lesen





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ELO - Face the Music - ein "Klassiker", auf CD neu aufgelegt
Erfahrungsbericht von Sydneysider47 über Face the Music - Electric Light Orchestra
21.08.2009


Produktbewertung des Autors:   

Cover-Design: gut 
Klangqualität: ausgezeichnet 
Langzeithörspaß: wird nie langweilig 

Pro: für mich sehr gute Musik, zeitlos gut
Kontra: für mich nichts

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Electric Light Orchestra – Face the music – ein “Klassiker”, der 2006 neu aufgelegt wurde

Pro: super Musik – zeitlos gut
Contra: für mich nichts

Wer ist das „Electric Light Orchestra“ (ELO)?


Das Electric Light Orchestra ist eine Pop-/Rockband, die 1968 gegründet wurde. Markenzeichen der Musik war die Kombination von Pop und Rock mit klassischen Streichern. Die Band wurde 1987 von Jeff Lynne aufgelöst.

Auf dem Album „Face the Music“, das 1975 erschien, wirkten folgende Bandmitglieder mit:


Jeff Lynne – Gesang, Gitarre, Background-Gesang
Bev Bevan – Schlagzeug und Percussion, Background-Gesang
Richard Tandy – Klavier, „Moog“, Gitarre, Klarinette
Kelly Groucutt – Bassgitarre, Gesang und Background-Gesang
Mik Kaminski – Violine
Hugh McDowall – Cello
Melvyn Gale – Cello

Informationen über die CD “Face the music” vom Electric Light Orchestra (ELO)


Erscheinungsdatum der LP in Deutschland von Jet-Records: 2. Oktober 1975
Erscheinungsdatum der CD, „digitally remastered“, in Deutschland: 15. September 2006
Inhalt auf der CD: 12 Songs (8 Songs, die schon auf der LP zu finden waren, und 4 Bonus-Tracks)
Gesamte Spieldauer der CD: 52 Minuten und 33 Sekunden
Plattenfirma: EPC (Sony Music)

Die Songs wurden von Jeff Lynne verfasst und komponiert.
Das Album wurde in den Musicland Studios in München aufgenommen.
Die Streichinstrumente wurden in einem Studio in London aufgenommen.
Die endgültigen „Feinarbeiten“ zu dem Album wurden in New York und Los Angeles erledigt.

Titelliste und meine Meinung zu den Songs:


Ich habe versucht, die Texte für mich zu übersetzen und zu interpretieren, was sie aussagen sollen/könnten. Ich kann keine Garantie dafür geben, dass meine Interpretationen tatsächlich immer das aussagen, was Jeff Lynne mit seinen Texten sagen will.
Titel 1 – Fire on high

Dieser Titel beginnt unheimlich – das machen Klavier und „Streichereffekte“, die durch das Stück zu fliegen scheinen, man hört Klopfen und eine Stimme, die um Hilfe zu rufen scheint – es ist jedoch Sprache, die rückwärts abgespielt wurde. Nach einem Chor, der „Halleluja“ singt, dann Streicher und schließlich Schlagzeug beginnt ein interessantes Instrumentalstück – eine Weile lang melodisch, dominiert von Elektrogitarren und Streichern. Diese Melodie wird dann jäh unterbrochen – wir hören Gitarren, wieder Streicher. Nach einer ruhigen Melodie kommt wieder eine Unterbrechung – und so geht es weiter, bis zum Ende des Stückes.
Für mich ein sehr aufwühlender schöner Instrumentaltitel.
Titel 2 – Waterfall

Nach einem sehr langsamen Beginn mit Gitarren setzt Jeff Lynnes Gesang ein. Das Stück bleibt ruhig, sehr melodisch. Als Instrumente dominieren Streicher und Gitarren.
Für mich ist es ein sehr schönes und erholsames Stück – mein Favorit Nummer 3 auf dem Album.

In dem Text wird Liebe mit einem Wasserfall verglichen. Liebe ist wie ein Wasserfall, der irgendwo herunterstürzt – Liebe ist oft wie eine Illusion.

Titel 3 – Evil Woman

Hier hören wir die LP-Version des Titels, der als erster von diesem Album als Single veröffentlicht wurde. Es ist der Titel, mit dem ich die Musik des Electric Light Orchestras kennen lernte. Mein absoluter Favorit auf diesem Album – meine persönliche Nummer 1.

Die LP-Version beginnt mit einem kurzen Streicher-Vorspiel – dann beginnt Jeff Lynne zu singen. Bei der Single-Version sparte man sich das kurze Streicher-Vorspiel.
Das Lied ist ein flotter Poptitel – wir hören Streicher und Schlagzeug zu dem Gesang von Jeff Lynne – eine tolle Melodie, ins Ohr gehend. Besonders gut gefällt mir auch – nach dem ersten Satz, den Jeff Lynne am Anfang gesungen hat – das Klavierspiel und das Schlagzeug, die den Song flotter machen.
Erwähnenswert ist noch der Instrumentalteil mitten im Stück – darüber habe ich mich früher immer geärgert, weil viele Radiosprecher, die den Titel spielten, diesen Instrumentalteil dazu verwendeten, das Lied vorzeitig auszublenden...

In dem Text geht es um eine Frau, die einen Mann zum Narren hielt – von dem Mann also als „teuflische Frau“ (evil woman) bezeichnet wird. Aber jetzt hat er sie durchschaut und lässt sich von ihr nicht mehr zum Narren halten.

Titel 4 – Nightrider

Das war die B-Seite der Single „Evil Woman“ (ich besaß die Single, deshalb weiß ich das).
Das Stück beginnt langsam mit Streichinstrumenten, dann singt Jeff Lynne, das Lied bleibt langsam – steigert seine Geschwindigkeit jedoch zum Refrain hin. Die Streicher sind hier die Hauptinstrumente.

Der Text handelt von jemandem, die/der durch die Nacht reitet – in ihren/seinen Träumen. Dann, wenn sie oder er zum Beispiel im Regen steht oder sich in einem Fahrzeug befindet, das voller Menschen ist.
Titel 5 – Poker

Mit diesem Titel beginnt die zweite Seite der LP – aber zum Glück muss ich bei der CD die CD nicht mehr umdrehen, um die CD ganz hören zu können!

Ein Song, der gleich rasant beginnt – mit Gitarren und Schlagzeug. Er bleibt schnell – bis auf einen kleinen langsameren „Einschub“ in der Mitte mit Background-Gesang.

In dem Text ist von einem Pokerspiel die Rede. Im übertragenen Sinn ist das Leben oft ein Pokerspiel. Im Leben will doch jeder nicht nur beim Poker gewinnen, sondern in jeder Lebenssituation.
Titel 6 – Strange Magic

Mein Lieblingstitel Nummer 2 auf dieser CD und auch LP – das Stück war die zweite Singleauskopplung des Albums.
Es ist eine Ballade zum Dahinschmelzen! Zum Entspannen! Ich kann meine Augen schließen und vor mich hin träumen.
Das Stück beginnt mit einer Elektrogitarre, Streicher kommen hinzu – die Elektrogitarre taucht auch immer wieder im Refrain auf.

Ich interpretiere den Text so, dass sich ein Mann vorstellt, wie seine Geliebte sanft durch die Sonne segelt – sie kann fliegen – sie fliegt in seinen Gedanken und das ist ein „merkwürdiger Zauber“ (strange magic).

Titel 7 – Down Home Town

Ein Titel mit Country-Elementen. Er beginnt mit einem Gesang und Geigen, zuerst lauter, dann immer lauter werdend. Die Geigen klingen so wie in einem Country-Song. Ein schöner Pop-Song mit Geigen und Elektrogitarren – mit einem „Touch“ von Country, mal langsamer, mal schneller werdend – mein Lieblingsstück Nummer 5 auf dieser CD/LP.

In dem Text geht es darum, dass eine Stadt generell von Leuten in anderen Städten nicht gemocht wird. Ständig haben diese Leute etwas daran auszusetzen. Aber – und so verteidigt sich diese Stadt – diese anderen Leuten haben eben nicht diese Atmosphäre, den diese Stadt hat. Und diese Stadt hat sogar noch die beste Band der Umgebung.
Titel 8 – One Summer Dream

Eine wunderschöne Ballade – wieder ein Titel zum Dahinschmelzen, Sich-Treiben-Lassen, zum Entspannen.
Mein Lieblingsstück Nummer 3 auf dieser CD.

Das Lied beginnt mit Streichern, eine Elektrogitarre setzt ein – dann der Gesang. Alles bleibt langsam, melodiös.

In dem Text träumt jemand den Traum eines Sommers. Er denkt an das Wasser, das ins Meer fließt – er denkt an Berge und Täler, wohin soll er gehen? Auf die Berge oder in die Täler? Die warme Sommerbrise weht immer, sie berührt die Herzen der Leute, die diesen Sommertraum fühlen. Ein Vogel fliegt vorbei, aber er hat eine Träne in seinem Auge.

Hier endet die Langspielplatte.
Aber ich habe jetzt auch die CD – und da gibt es noch vier Bonustracks!

Titel 9 – Fire on high intro (Early Alternative Mix)

Dieser Instrumentaltitel beginnt genauso unheimlich wie Titel 1 – nur steht hier mehr das Klavier im Vordergrund. Die Streicher wirken zuerst verhalten, im Hintergrund herrscht mehr Chaos – zum Beispiel hat man den Eindruck, ein Gegenstand wird zerschlagen – die Schlagzeuge und die Streicher wirken unruhiger als in Titel 1 – lediglich das Klavier spielt immer dieselben vier Töne in derselben Reihenfolge.
Titel 10 – Evil Woman (Stripped Down Mix)

Eine interessante neue Version von „Evil Woman“ – Jeff Lynne schreibt darüber sogar, dass ihm diese Version persönlich besser gefiel als die, die auf das Album kam und zum Single-Hit wurde.
Was auch erwähnenswert ist, dass diese Version noch eine zusätzliche Strophe hat!
Ja, diese Version klingt anders als Titel Nummer 3 – von den Instrumenten her. Sie ist nicht so bombastisch.
Titel 11 – Strange Magic (US-Single-Edit)

Hier handelt es sich um die Version von “Strange Magic”, die als Single-Version in den USA veröffentlicht wurde. Sie ist kürzer als Titel Nummer 6.
Titel 12 – Waterfall (Instrumental Mix)

Das ist eine Version des Titels Nummer 2 als Instrumentalstück. Auch interessant.

Wie ist das Booklet gestaltet?


Leider gibt es in dem Booklet der CD keine Songtexte.
Auf der Papierhülle, in der die Schallplatte steckt, hat man jedoch die Texte der Titel Nummer 1 bis 8 gut leserlich abgedruckt.

Das CD-Booklet besteht aus 12 Seiten. Vorne auf dem Cover ist ein elektrischer Stuhl abgebildet. Das Cover wirkt durch die dunkelgrüne und schwarze Farbe, die beide vorherrschen, etwas düster.
Im Booklet selbst findet man viele Fotos der Band sowie die Bandgeschichte in englischer Sprache. Auf Seite 11 gibt es noch Danksagungen und Informationen darüber, wer bei der Neuauflage dieser LP auf CD welche Tätigkeiten vorgenommen hat, damit dieser „LP-Klassiker“ heute in dieser schönen CD-Version vorliegt.

Meine Erfahrungen mit dieser Musik – bzw.: Warum mir diese Musik immer noch gefällt und ich sie immer noch hören kann


Als ich zur Schule ging, gab es noch keine CDs – Musik konnte man auf Schallplatten und Kassetten kaufen. Diese waren meistens sehr teuer, für eine Langspielplatte musste man circa 20 bis 22 D-Mark ausgeben. Klar, dass man als Schülerin lange sparen musste, bis man sich eine Langspielplatte kaufen konnte.
Oder – man wünschte sich eine Langspielplatte zu Weihnachten oder zum Geburtstag.
Was für ein Glück, dass ich damals schon einen Kassettenrekorder hatte!
Damit konnte ich fleißig Lieder vom Radio aufnehmen.

In den „American Top 40“ auf AFN (AFN = American Forces Network – das war ein Radiosender, der für Amerikaner, die im Ausland stationiert waren, gedacht war) – einer wöchentlich wiederkehrenden Hitparade – hörte ich zum ersten Mal „Evil Woman“ vom Electric Light Orchestra. Ich war sofort fasziniert von diesem Song – von dieser Mischung aus Pop und Klassik.

Ein Radiosprecher, namens Casey Kasem, sendete in „American Top 40“ die ersten 40 Plätze der Billboard-Charts aus den USA (Anmerkung: „Billboard“ ist eine bekannte amerikanische Musikzeitschrift). Das war eine meiner Lieblingsradiosendungen, und auch wenn Herr Kasem oft in die Musik reinquatschte, hörte ich so die eine oder andere Gruppe oder den einen oder anderen Interpreten, die für mich interessant waren – und deren Musik ich heute noch höre.

Die Musik vom Electric Light Orchestra kenne ich also schon sehr lange. Jahrzehnte. Ich habe auch schon die LP „Face the Music“ rauf- und runtergehört. Diese LP habe ich auch noch immer. Ich habe sie in einer Radiosendung gewonnen. Da konnte man sich eine LP aussuchen, und so kam ich zu „Face the Music“ vom Electric Light Orchestra.

Als ich im Radio davon hörte, dass einige LPs des Electric Light Orchestra auf CD neu aufgelegt werden sollten – in sehr guter Klangqualität und mit einigen Bonustiteln – bestellte ich mir diese CDs im September 2006 bei einem Internethändler. Ein guter Kauf, wie ich festgestellt habe – ich habe bei „Face the Music“ jetzt nicht nur alle Titel in einwandfreier Tonqualität, sondern auch noch vier Bonus-Titel dazu.

Die Musik vom Electric Light Orchestra war mir immer ein treuer Begleiter, sie hat mir Spaß gemacht, sie hat mich aufgerichtet, wenn ich traurig war, sie hat mir gute Laune gebracht.
Sie hängt so voller Erinnerungen.
Ich kenne diese Musik, ich kann die Lieder mitsummen – oder auch nicht. Ich kann der Musik zuhören, ich höre sie auch nebenbei. Je nach Lust und Laune.
Und ich höre sie immer wieder – im Monat einige Male bestimmt. Ich finde sie einfach schön.

Ich habe den Kauf nie bereut, diese CDs sind für mich große Klasse. Ich liebe sie!

ELO – das ist ein Klassiker in der Popwelt, ich habe einige CDs von ihnen – nicht nur „Face the Music“. Und jede CD hat „was“ auf ihre Weise, das mir gefällt.

Fazit:


Für mich gibt es für diese Musik schon seit vielen Jahren fünf Sterne. Ich liebe sie sehr!


Danke fürs Lesen und Bewerten!

   

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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
sehr hilfreich

26.07.2004

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01.01.1970

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