Zu Beginn muss man wohl erwähnen, dass es die Band (so) nicht mehr gibt, zu meinem Bedauern.
Kurze Infos zur Band an sich: Gegründet 1987 in Amerika /Seattle (Washington), zur Band gehör(t)en:
Jerry Cantrell - Gitarre, Backing Vocals
Layne Staley (R.I.P. 05/04/2002) - Vocals
Sean Kinney ... Bericht lesen
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten; Preise und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein. Alle Angaben ohne Gewähr.
Erfahrungsbericht von jinee über Facelift - Alice In Chains 13. November 2006
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Häufigkeit der Nutzung:
häufig
Dieser Tonträger ist:
der beste des Künstlers
Pro:
Gesang, Musik, Harmonie der Kompositionen, Abwechslung, Anders
Kontra:
Nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Zu Beginn muss man wohl erwähnen, dass es die Band (so) nicht mehr gibt, zu meinem Bedauern. Kurze Infos zur Band an sich: Gegründet 1987 in Amerika /Seattle (Washington), zur Band gehör(t)en: Jerry Cantrell - Gitarre, Backing Vocals Layne Staley (R.I.P. 05/04/2002) - Vocals Sean Kinney - Schlagzeug, Percussion Micheal Starr (später ersetzt durch Mike Inez) - Bass 3 reguläre Studioalben, 2 EPs, Mtv Unplugged CD + DVD, diverse Greatest Hits und Live CDs (+DVD), alles zwischen 1990 und 2006.
Die *CD Fakten* insgesamt folgende 12 Lieder: 1. We die young 2. Man in the box 3. Sea of sorrow 4. Bleed the freak 5. I can´t remember 6. Love Hate Love 7. It ain´t like that anymore 8. Sunshine 9. Put you down 10. Confusion 11. I know somethin (bout you) 12. Real thing
Produziert von Dave Jerden, erschienen 1990 bei CBS Records.
*Cd* Das Cover der CD ist ausgefallen mit einem etwas verzerrtem Gesicht abgebildet. Das Booklett ist haupsächlich in schwarz gehalten und mit ein paar wenigen Fotos ausgestattet. Dennoch ein großes Plus ist, dass alle Liedtexte abgedruckt wurden und Info gibt wer was geschrieben bzw. komponiert hat (hauptsächlich Jerry Cantrell).
*Lieder* Zu den etwas härteren Liedern gehören: We die young, Man in the box, Sea of sorrow, Bleed the freak, Put you down. Die anderen Lieder sind auch sehr schwer und rockig doch auch melancholisch und teilweise melodisch (Sunshine). Auch fürs Herz ist etwas dabei mit Confusion und Love Hate Love, das bei genauem Hinhören einem nahe gehen kann. Layne Staley´s Gesang geht unter die Haut, er trifft die richtige Stimmung zu jedem Lied und kann das wunderbar umsetzen. Jerry Cantrell´s Texte sind sehr eigen, genauso wie seine Kompositionen. Es geht (wie fast immer bei AiC) um Tod, Drogen, und Beziehungen aller Art.
*Lieder insgesamt* Insgesamt ist es eine schöne Abwechslung ohne ganz die härtere Rockrichtung zu verlassen, was für einen Kauf spricht, wenn man diese Musikart mag.
*Empfehlung für ...* Ich empfehle die CD jedem, der die härtere Gangart und Düsteres bevorzugt, ohne immer dasselbe hören zu wollen. Sie ist geeignet zum Abreagieren (Put you down), bei Liebeskummer (Love Hate Love)und zum Abrocken (Real thing).
*Hörtipps* Meine Hörtipps: We die young, Man in the box, Sea of sorrow, Sunshine und Real thing. Ich finde alle Lieder Wahnsinn, aber das sind meine Highlights.
*Preis/Sonstiges* Ein Problem könnte sein, die CD noch über den normalen Handel zu bekommen, da sie bereits 1990 (CBS Records)erschien. Ich habe sie selber damals über Ebay ersteigert und ungefähr 8/9 Euro für bezahlt. Am besten bei Ebay oder Amazon versuchen.
*Meine Erfahrungen/Mein Fazit* Es ist eins meiner Alltime Favourites, das seit Jahren in meinem CD-Player liegt und seit dem ersten Mal einlegen noch nicht einmal wieder rausgenommen wurde. Rundum eine gelungene CD ohne an Aktualität jemals zu verlieren.
Pro: harter Sound mit schönen Melodien Kontra: xxx
Hinter der rauhen Schale von Alice In Chains verbirgt sich ein weicher Melodienkern. Die Band findet auf ihrem neuen Album einen überzeugenden Kompromiß zwischen Underground-Anspruch und Kommerz. So dürften die Balladen "Heaven Beside You" und "Shame In You" den Alternative-Rockern aus Amerika den Weg in die Hitparaden ebnen. Aber typischer für den Sound des Quartetts sind zwei andere Stücke: der brachiale Heavy-Opener "Grind" mit seinen schwergewichtigen ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Pro: nur gute Songs Kontra: weiss wohl schon jeder
...Anfang der 90er, als Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden, allesamt aus Seattle, mit einem neuen Genre namens Grunge (nicht Metal) auf sich aufmersam machten und damit wohl auch den Weg für Bands wie die Smashing Pumpkins ebneten, veröffentlichten auch Alice In Chains ihr neben ihrem Erstlingswerk "Facelift" bestes Album "Dirt". Das Album ist durchweg gelungen und voller Hits, neben "Rooster" auch die wunderschönen Balladen "Down In A Hole" und "Would?" (bei dem Layne Staley nur den Refrain singt). Die Songs zeichnen durch tolle Melodien und die Stimme ihres Sängers aus, der in den letzten Jahren leider mehr durch seine Drogenprobleme als durch musikalische Neuveröffentlichungen auf sich aufmerksam machte. Eines der besten Alben aus der Blütezeit des Grunge, das seinen Platz zwischen Pearl Jam's "Ten" und Nirvana's "Nevermind" gefunden hat...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
...Als sich Nirvana Star Cobain per Schrotflinte das Leben nahm, konnte man das die Musikrichtung Grunge nur mit einem Wort beschreiben: Heroin.
Also kein positiver Grundtenor.
Doch dieser negative Höhepunkt wurde anno 2002 nochmals übertroffen. "Pünktlich" zum 10jährigen Jubiläum des Alice in Chains Album "Dirt" fand man den Sänger Layne Stayley am 19.4 tot in seiner Wohnung in Seattle auf.
Besonders traurig: Eine Musikbewegung, die revolutionäre Ansätze aufzeigte, wird auf ein Wort minimiert: Selbstmord.
Aus Stayleys Lebensdrama entwickelte sich ein Desaster.
Dabei begann die Karriere von Alice in Chains mit einem Paukenschlag. Ihr Debüt "Facelift" zeigte die neue Musikbewegung Grunge. An Finsternis kaum zu überbieten. Selbst Soundgarden, Nirvana oder Pearl Jam erreichten dieses Ambiente nicht.
Grunge kam auf und Alice...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich
...Es ist kein Geheimnis, daß ich mich für härteren bis brutalsten Sound begeistern kann. Eine der besten Bands des Planeten sind Alice In Chains aus Seattle. Eine Errungenschaft, die wir dem Grunge Boom zu verdanken haben (obwohl "Facelift" schon davor veröffentlicht wurde). Grunge (Urschrei) mag nicht unbedingt die richtige Bezeichnung für ihren Sound sein.
Alice In Chains sind eine Spur düsterer und 3 Pferdelängen schwermütiger. Meinetwegen harter Rock für Selbstmörder. Wie auch immer, Hauptsongwriter Jerry Cantrell beweist mit fast jedem Song ein geniales Gespür für unglaublich mitreißende Songs.
Mit "Jar Of Flies" geben sich Alice In Chains etwas bedächtiger als gewöhnlich. Um den selbstgesteckten Grenzen entfliehen zu können, ist diese EP nicht als reguläre A.I.C. Veröffentlichung zu sehen. Das instrumentale Hauptaugenmerk liegt...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich