Erfahrungsbericht über

Femme Fatale / Deluxe Version - Britney Spears

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Femme Fatale / Deluxe Version - Britney Spears

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Die Femme-Fatale herself

5  04.07.2011

Pro:
Klangqualität, gute - Laune - Musik, Coverdesign etc .

Kontra:
einige Songs evtl .

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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Fantasiy

Über sich:

Mitglied seit:10.09.2009

Erfahrungsberichte:8

Vertrauende:1

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 21 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Liebe Leute!

Lange habe ich nichts mehr auf ciao.de geschrieben, hatte auch schon ganz vergessen, dass ich hier einen Account habe.

Heute möchte ich eine CD bewerten, die ich ganz besonders mag und zwar "FEMME FATALE" von Britney Spears.

Ich habe diese CD am 25. März 2011 in Berlin beim Media Markt um 17,99 Euro gekauft.

Nun zur Bewertung der einzelnen Songs:

01. TIL THE WORLD ENDS
(Lukasz Gottwald, Alexander Kronlund, Max Martin, Kesha Sebert)

Vorab hat man ja relativ viel gehört über diesen Song, den Ke$ha geschrieben haben soll – und eigentlich hat sie ihn ja nicht geschrieben, sondern nur mitgeschrieben.

Der Song beginnt ruhig, das Instrumental wird ruhig wenn der Refrain beginnt und setzt dann bei dem „Oh-oh-oh-oh-oh-oh-oh-oh-oh“-Teil wieder heftig ein. Zum Mitsingen ist das eher weniger geeignet, weil dieser Part recht abgeschnitten ist.

Das Video dazu ist toll, wirkt wie ein zweites „I’m a slave 4 u“, aber nichts großartig aufregendes, meiner Meinung nach.

Der Song läuft bei mir nicht so oft, aber er eignet sich auf jeden Fall zum Party machen!

7/10


02. HOLD IT AGAINST ME
(Max Martin, Lukasz Gottwald, Mathieu Jamphe, Bonnie McKee)

Nachdem ich das Lied das erste Mal gehört habe, konnte ich nicht viel damit anfangen. Den Refrain fand ich zwar gut, aber die Strophen recht langweilig.
Nachdem mir das Lied aber ziemlich im Ohr gehangen ist und nach mehrmaligen Hören gefiel es mir irgendwann richtig gut.

Der Text ist – so würde ich sagen – ziemlich sinnfrei, das dazugehörige Musikvideo ist aber oberklasse! Britney bekämpft sich selbst, fällt dabei zu Boden und eine „neue Britney“ steht auf und tanzt im letzten Refrain ziemlich heiß.

Das Lied ist ziemlich elektronisch gehalten, ich kann keine richtigen Instrumente erkennen; die Stimme nicht verzerrt und in der Bridge gibt es einen schönen Dubstep-Break.

Zu Empfehlen! 9/10

03. INSIDE OUT
(Lukasz Gottwald, Jacob Kasher Hindlin, Mathieu Jamphe, Max Martin, Bonnie McKee)

Schon als Britney auf ihrer Facebook-Seite die Snippets einiger Songs veröffentlicht hatte, war ich hin und weg von diesem Lied.

Es geht darum, dass sie sich von einem Typen trennt, aber noch ein letztes Mal, ja... Dabei kommen so kleine Andeutungen aus ihren alten Liedern („…hit me one more time, it’s so amazing“ oder „you’re the only one who ever drove me crazy“)

Das Lied an sich ist sehr ruhig in den Strophen, Britney singt schnell, im Refrain hört man ihrer Stimme die Verzweiflung an.

Man könnte diesen Song als Ballade bezeichnen und ich liebe ihn!

10/10

04. I WANNA GO
(Shellback, Max Martin, Savan Kotecha)

Auch dieses Snippet hab ich vom ersten Moment an geliebt.

Der Song ist irgendwie beatlastig, passt perfekt zum Sommer und ist ein Gute-Laune-Song bis zum geht-nicht-mehr. Unterstrichen wird das ganze von ’nem lustigen Pfeifen zwischendrin.

Der Refrain ist wieder – ähnlich wie bei TIL THE WORLD ENDS – abgehakt, also „I-I-I wanna go-o-o all the wa-a-ay...“

Das Video ist absolut klasse, witzig und der Song ist ein Ohrwurm.

Toll! 10/10

05. HOW I ROLL
(Christian Karlsson, Henrik Jonback, Magnus Lidehäll, Pantus Winnberg, Bonnie McKee, Nicole Morier)

Und damit kommen wir gleich zu einem Tiefpunkt des Albums. Es gibt einige, die diesen Song lieben – Musik ist subjektiv und ich kann ihn nicht hören.

Britney versucht hier eindeutig mal eine andere Richtung einzuschlagen, aber es gefällt mir einfach – auch nach mehrmaligem Hören einfach nicht.
Das Lied ist dem Song „BLUR“ vom Vorgängeralbum sehr ähnlich – ruhig, ohne dabei melancholisch zu werden, nichtssagend und langatmig.

Der Text ergibt auch nicht viel Sinn, soweit ich das sagen kann und der Song haftet nicht im Ohr. Auch hier wieder keine richtigen Instrumente zu erkennen...

0/10

06. (DROP DEAD) BEAUTIFUL ft. Sabi
(Jeremy Coleman, Joshua Coleman, Esther Dean, Mathieu Jomphe, Benjamin Levin)

Scheibenkleister, muss der Typ, dem das Lied gewidmet ist super aussehen, immerhin wiederholt Britney das Wort „Beautiful“ an die 100 Mal in dem Song.

Alles beginnt ziemlich ruhig, dann Britney’s Stimme, die ziemlich tief diesmal ist und auch sehr sexy klingt.

Im Refrain wird wiederholt „’Cause you’re beautiful – drop dead – beautiful...” – das wirklich sehr oft und das nervt auch mit der Zeit.

Diese Sabi – eine US-amerikanische Rapperin – hört man wirklich nur kurz und da ich dieses „Gerappe“ eigentlich nicht mag, kann ich damit auch nicht wirklich was anfangen…

Für zwischendurch ist der Song ganz okay, aber sicher kein Favorit…

4/10

07. SEAL IT WITH A KISS
(Lukasz Gottwald, Max Martin, Bonnie McKee, Henry Walter)

Ein typischer Britney-Spears Song, der auch gut auf ihr erstes oder zweites oder drittes Album gepasst hätte.
Klingt sehr nach Pop, macht Spaß und Laune.

Zwischendurch ruft jemand immer „Uhuhuhuhuh“ rein – das nervt mich ein bisschen – aber der Refrain fetzt und animiert auf jeden Fall zum Tanzen.

Der Song ist auch – meiner Meinung nach – ein richtiger Ohrwurm.

Ich mag’s, aber so richtig hervor sticht der Song auch nicht...

7/10

08. BIG FAT BASS ft. Will.I.Am
(will.I.Am)

Auf den Song war ich am Meisten gespannt, weil ich schon vorab das Snippet auf Britney’s Facebook-Seite gehört habe und mich fragte, was das soll... (Klang so überhaupt nicht nach ihr)

Der Song ist auch sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich hab mich sofort verliebt, vom ersten Mal fertig hören.

Am Anfang hört man Will.I.Am von den Black Eyed Peas (den ich eigentlich nicht kenne, darum nichts über ihn sagen kann), danach etwas, das nach Akkordeon klingt.

Britney’s Stimme wurde im Refrain ein bisschen verzerrt bzw. auto-getuned, was aber wirklich ganz toll klingt.

Dem Bass kann man wirklich die ganze Zeit beim Wachsen zuhören, er wird größer und größer und der Song überzeugt mich auf ganzer Linie.

10/10

09. TROUBLE FOR ME
(Fraser TShmith, Heather Bright, Livvi Franc)

Gleich am Anfang eine Melodie (?) die mir irgendwie Kopfschmerzen verursacht. Diese Melodie wiederholt sich immer vorm Refrain und einmal nach der Bridge und ich bekomme Gänsehaut davon...

Die Strophen sind eher ziemlich langweilig, der Refrain eigentlich nur kurz, aber der gefällt mir.

Britney singt hier von einem Typen, der offenbar weiß, wie man Partys crasht und dass eben dieser Typ nur Ärger für sie bedeutet.

Gutes Mittelfeld würd ich sagen.

5/10

10. TRIP TO YOUR HEART
(Christian Karlsson, Henrik Jonback, Magnus Lidehäll, Pontus Winnberg, Nicole Morier, Sophie Stern)

Diesen Song könnte man als Mid-Tempo-Ballade bezeichnen, der Gesang ist sehr sanft, die Beats plätschern irgendwie langsam und auch ein bisschen langweilig vor sich hin.

Dieser Song eignet sich wahrscheinlich am Besten als Hintergrundmusik oder zum Nachdenken, ist aber sicher nichts Großartiges...

4/10

11. GASOLINE
(Lukasz Gottwald, Claude Kelly, Benjamin Levin, Bonnie McKee, Emily Wright)

Die Fans lieben dieses Lied, finden es heiß und ich weiß nicht warum. Die Strophen finde ich super, den Refrain mittelmässig und man hat die ganze Zeit das Gefühl, als würde man auf irgendwas warten, als würde noch irgendetwas fehlen. Aber es kommt nichts.

Der Song ist weder richtig schnell, noch richtig langsam, er animiert mich weder zum Tanzen noch zum Nachdenken, er verbreitet keine gute Laune, er ist kein Ohrwurm.

Textlich natürlich auch kein Meisterwerk und richtige Instrumente kann ich auch nicht raushören...

Naja...

4/10

12. CRIMINAL
(Shellback, Max Martin, Tiffany Amber)

Und damit kommen wir zur letzten Nummer der Standard-CD. Dieses Lied beginnt mit Panflöte, klingt ein bisschen nach Roma-Musik – im positiven Sinn.

Dann kommt ein leichter Bass hinzu, Britney singt mit verletzlich wirkender Stimme über einen Typen, der offenbar gerne mordet und auch so ein ziemliches Schwein sein dürfte.

Sie liebt ihn aber und bringt das auch glaubhaft rüber, man möchte sie trösten.

Keine richtige Ballade, finde ich, aber auch nichts zum Party feiern, aber auf jeden Fall eines der allerbesten Songs auf dem Album.

10/10

BONUS TRACKS:

13. UP’N DOWN:
(Shellback, Max Martin, Savon Kotecha)

Dieses Lied hab ich insgesamt wohl nur 2 Mal angehört.

Es klingt für mich sehr belanglos und ist eigentlich nur ein Füller. Sehr elektronisch, Britneys Stimme klingt für mich ziemlich gelangweilt und der Text ist ein Erguss an Sinnlosigkeit ("the room got sexy").

0/10

14. SELFISH:
(Esther Dean, Mikkel S.Eriksen, Tor Erik Hermansen, Sandy Wilhelm, Traci Hole)

Diesen Song mag ich sehr gerne, am Anfang ein elektronisches Intro (ruhig gehalten), dann die Strophen, in denen nach jedem Absatz ein „ladada“ kommt.

Dieser Song ist sehr poppig, sehr mainstream und eignet sich eigentlich sehr gut zum Auto fahren oder Party machen – ich find’s gut

8/10

15. HE ABOUT TO LOSE ME
(Rodney Jerkins, Ina Wroldsen)

Der einzige Song auf dem Album bei dem richtige Instrumente verwendet wurden – und das hört man auch.
Die Melodie kenn ich schon von irgendwo und auch meiner Mutter kam die Melodie sehr bekannt vor...könnte aber nicht sagen woher.

Britney’s Stimme klingt sehr natürlich, unverzerrt und sie bringt die Gefühle sehr gut rüber.

Ein Song der sich gut zum Nachdenken eignet.

10/10

16. DON’T KEEP ME WAITING
(Rodney Jerkins, Michaela Shiloh, Thomas Lumpkins)

Alle paar Jahre probiert sich Britney Spears an Rocksongs (siehe I love Rock’n Roll, Rock Boy, Rock me In) und ich find’s jedes Mal doof.

Hier spielt Travis Barker am Schlagzeug und er heizt richtig ein.

Für alle die Rockmusik gerne hören, sicher ein tolles Lied – ich mag Rockmusik nicht so gern und darum auch dieses Lied nicht...

1/10

Auf der japanischen Version findet sich zudem noch ein Track namens "SCARY", den man bei uns nur über das Internet beziehen kann. Dieser Song ist absolute Oberklasse, macht gute Laune und hätte - meiner Meinung nach - statt How I roll auf die Standard-Edition gehört.

Ausserdem wurde ein Remix von "Till the World ends" mit Nicki Minaj (US-Rapperin) und Ke$ha veröffentlicht - der, meiner Meinung nach, eher bescheiden ist und ein Remix von "S&M" mit Rihanna, der wahnsinnig toll ist.

BOOKLET:

Das Booklet umfasst 14 Seiten, auf denen man hochwertige Bilder von Britney begutachten kann. Das Booklet ist gut gemacht, die Fotos sind einsame Klasse. Texte sind keine vorhanden, auf den letzten 2 Seiten stehen ganz klein die Songwriter zu jedem Lied, die Produzenten und sonstige Infos.
Britney dankt auf der letzten Seite ihern Fans.

DIGIPACK:

Dieses Album habe ich in Digipack-Format gekauft, was mich am Anfang sehr erschrocken hat, weil es so klein ausgesehen hat.
Das Digipack ist auffaltbar, das Cover ist hochwertig gestaltet mit dem goldenem Schriftzug "FEMME FATALE", innen findet sich auf der linken Seite der Schriftzug "BS" und auf der rechten Seite "FF", in der Mitte ein schönes Bild von Britney.

Unter "BS" ist das Booklet zu finden und unter "FF" die CD.

CD:
Die CD an sich ist in einem goldigen Silber gehalten. Besser kann ich das leider nicht beschreiben, ich würde sagen, dass die Grundfarbe silber ist, aber ein Hauch Gold mit dabei ist.

LANGZEITHÖRSPASS:
Ich habe diese CD gleich am Erscheinungstag, 25. März 2011 gekauft, am Weg nach Hause im Auto gehört und gleich ein paar Runden mehr gefahren, weil ich nicht aufhören wollte, diese CD durchzuhören.
Es macht einfach Spaß, dazu ist diese Art Musik auch da, und gute Laune.

Heute ist Juli und ich höre diese CD immer noch sehr, sehr gerne und könnte nicht sagen, dass ich mich an einem Lied schon sattgehört habe.

ANSONSTEN:
Hoffe ich, dass mein Beitrag euch bei der Kaufentscheidung hilft. Musik ist immer etwas subjektives, jeder Mensch hat einen anderen Geschmack und das ist gut so.
Darum ist es immer schwierig, subjektive Dinge objektiv zu bewerten. Für alle die noch am Zweifeln sind: Ihr könnt euch ja auf amazon.de Ausschnitte zu den Liedern anhören und dann eure endgültige Entscheidung fällen.

Liebe Grüße!


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Chaoscrash

Chaoscrash

22.07.2011 09:01

...im Großen und ganzen klingt das Album durchwachsen, und wenn auch einige, naja, fast zusagen,Nullnummern bei sind, letzendlich hörte man sich es nicht nur einmal an :o)CC

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