... Schließlich, nachdem ich eine namhafte Bluesband in unserer Stadt gehört habe, dachte ich mir, es muss eine Fender sein. Warum Fender?
Der typische Sound einer Fender fällt sofort auf: Es ist dieses charakteristische "Ploink" am Hals-Pickup, was den Klang so magisch macht. Nun stellte sich ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Mozartkugel1756 über Fender 50`s Strats 21.02.2006
Produktbewertung des Autors:
Bedienkomfort:
gut
Pro:
guter Klang, relativ gute Verarbeitung für das Geld, "Seele" der Gitarre
Kontra:
Steg (e - Saite reißt bei mir ständig, was wohl an den Reitern liegt), Tonregler sind nicht unbedingt vom Feinsten, was das Drehen anbelangt
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Da ich lange Zeit eine Yamaha RGX gespielt habe, was auch mein Anfänger-Instrument war, beschloss ich irgendwann, mir eine neue Gitarre zu kaufen. Ich überlegte lange Zeit hin und her. Schließlich, nachdem ich eine namhafte Bluesband in unserer Stadt gehört habe, dachte ich mir, es muss eine Fender sein. Warum Fender? Der typische Sound einer Fender fällt sofort auf: Es ist dieses charakteristische "Ploink" am Hals-Pickup, was den Klang so magisch macht. Nun stellte sich die Frage, was für eine Fender ich kaufen sollte, es gibt so viele davon, dass man schier die Übersicht verliert. Schließlich habe ich mich für eine Fender Mexico der Classic 50´s Serie entschlossen, in Daphne-Blau = Baby Blau Eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereut habe. Ich empfehle jedem, der nicht gleich viel Geld loshaben will, sich eine Fender Mexico zu zulegen. Denn unterscheiden tun sich die Fender Mexicos nicht stark von den American Series. Die American Series sind in der Verarbeitung etwas besser - ein Vorteil, der meiner Meinung nach erst auffällt, wenn man schon in einer Band spielt, und mehrere Auftritte hat. Nun einige Fakten:
Mechaniken: *************
Die Mechaniken sind im Vintage-Style, das heißt, man steckt die bereits abgezwickte Saite einfach oben in das Loch hinein, und dreht. Fertig. Noch viel praktischer als bei modernen Systemen.
Hals: ******
Der Hals meiner Fender besteht vollständig aus Ahorn. Hier muss man wirklich sagen, dass hier der Geschmack entscheidet. Ich habe mich für Ahorn entschieden, wegen dem etwas voluminöseren Klang. Außerdem sieht ein Ahornhals einfach schön aus. Die Bespielbarkeit ist allerdings nicht jedermanns Sache, da der Hals relativ dick ist. Er ist in der U-Form, also es könnte manchen Gitarristen passieren, dass sie den Eindruck haben, einen Baseballschläger in der Hand zu halten. Bei mir ist es genau anders herum, ich mag dicke Hälse, und wollte auch das Gefühl haben, "etwas in der Hand zu halten".
Tonabnehmer: ****************
Die vom Werk aus vorgesehen Tonabnehmer (Alnico-Magnete) sind durchaus gut: Sie liefern den charakteristischen Fender-twang und haben ein ausgewogenes Frequenzspektrum, Vorsicht ist jedoch beim Stegpickup geboten: Man sollte beim Spielen dieses Pickups den Treble sonst nicht zu weit aufdrehen, es könnte sonst passieren, dass man sich das Ohr vor lauter Schärfe abschneidet! ;-) Einziges Manko ist meiner Meinung nach der Output: Ich habe mir in meine Gitarre später Texas-Special Pickups eingebaut, weil für meinen Geschmack zu wenig "Druck" kam, also man hat nicht unbedingt das Gefühl, das jetzt die volle Ladung Ton kommt, wenn man die Saiten anschlägt.
Steg/Tremolo: ***************
Das Tremolo funktioniert bei mir wunderbar, ich muss allerdings dazu sagen, dass ich kein "Extrem-Vibrato-Benutzer" bin, ich wende es nur ab und zu mal an, um "Sound-gags" mit einzubringen. Extensiven Vibratospielern würde ich allerdings davon abraten, jedoch bietet sich das Problem dann bei nahezu allen Fendern, da muss man sich dann schon ein Floyd Rose Tremolo reinbauen.
Stilrichtung: **************
Also grundsätzlich ist zu sagen, dass eine Fender keine Metalgitarre ist, ich denke, das braucht nicht weiter ausgeführt zu werden. Ansonsten jedoch ist man sehr sehr frei. Man kann von Funk bis Jazz, von Rock bis Blues usw. alles spielen. Das ist nicht zuletzt der Grund, warum ich meine Fender so sehr schätze. Ich habe relativ wenig Geld für sie ausgegeben, und bekomme dafür eine breite Palette von Möglichkeiten. Gekoppelt mit einem guten Verstärker braucht man fast nichts anderes mehr möchte ich sagen.
Fazit: ******
Wer den Fender-typischen Sound mag, und nicht gleich das edelste Instrument auf diesem Planeten besitzen will, dem würde ich als Einstiegsinstrument auf jeden Fall eine Gitarre dieses Typs empfehlen. Bei Fender muss man meiner Meinung nach erstmal langsam anfangen, und nicht gleich das teuerste Instrument kaufen. Denn obwohl Fender mit die beliebteste Gitarrenmarke ist, so ist sie doch nicht jedermanns Sache. Am besten ist es, man probiert mal eine Reihe von verschiedenen Fender-Gitarren im Musikgeschäft durch!
++++++++++++++++++++++++++++++++++ Hoffe der Bericht hat euch weitergeholfen!! ++++++++++++++++++++++++++++++++++
...Wessen Traum ist es nicht eine Original-Fender mit dem Logo in der Hand zu halten? Über Musicstore kaufte ich mir vor knapp 2 Jahren meine Fender 50`Strat aus mexikanischer Fertigung. Auch wenn man dem gegenüber etwas misstrauisch sein sollte, kann ich nu ...
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Pro: Einfach alles!!! Kontra: Eigentlich keines... außer vielleicht die "Squier-Poti-Krankheit"
...Wow! Meiner Meinung nach ist hier Squier ein kleines Meisterwerk gelungen. Ich muss jedoch dazusagen, dass ich 50er Strats über alles schätze... ich mag den Feel dieser lackierten Maple-Necks, den Twäng, die Optik, einfach alles...
Vorab... Da ich in einigen Foren schon des öftern gelesen habe, worin der genau Unterschied zwischen der CV 50s und der CV 60s besteht, gehe ich kurz darauf ein:
Die CV 50s ist optisch der Strat der 50 Jahre nachempfunden, deswegen maple neck (vintage-tinted, high gloss), ein-lagiges-Schlagbrett, 2-Tone-Sunburst-Finish... ich denke das sind die Hauptkriterien der 50s...
Die CV 60s ist eben an die 60 Jahre angelegt... etwas moderner Palisander-Griffbrett, Halsrückseite vintage tinted und high gloss, 3-lagiges Schlagbrett, 3-Tone-Sunburst-Finish...
Wie Squier auf der Website schreibt, wird nicht...
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Pro: Klang, Preis, Qualtitätsanmutung Kontra: sichtbare Verbindungsfuge des Sunburstkorpus
...mein einziger Kritikpunkt, denn wenigstens die Dicke des Korpus, der bei einigen Squier-Modellen viel zu schlank ausfällt, hat jetzt das Maß wie bei den Originalen von Fender, ist also dicker als z.B. bei der Affinity Strat.
An der Optik gibt es also fast nichts auszusetzen - entscheidend ist jedoch der Klang. Leider sind die Attribute, mit denen der Klang einer E-Gitarre beschrieben werden kann, alle schon sehr abgenutzt, aber klanglich liegt das Instrument für mich sehr nahe an der gut doppelt so teuren 50er Classic von Fender Mexiko, die aber einen deutlich schwereren Korpus hat.
Für mich ist der herrlich rauhe, rockige Ton bei leichter Verzerrung des Verstärkers Ausschlag gebend - wenn auch der cleane Ton genau dem entspricht, was man von einer Vintage Strat erwartet. Die Tonabnehmer in Verbindung mit den guten serienmäßigen Saiten...
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