Fender Hot Rod Series

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Als ich vor knapp 3 1/2 Jahren auf der Suche nach einem neuen Verstärker war, wollte ich diesen feinen Fender-Clean Sound, aber auch einen guten Verzerrer der mit an Board ist. Beim Fender Hot Rod DeVille wurde ich fündig..... Technische Details Lautsprecher: Ich entschied mich für ... Bericht lesen





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DeVille 4X10-Ein Fender mit dem Zeug zur Legende
Erfahrungsbericht von jure78 über Fender Hot Rod Series
14.03.2003


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Clean - Sound, Reverb, Verzerrer, Optik
Kontra: Keine seperaten Sound - Einstellmöglichkeiten der einzelnen Kanäle

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Als ich vor knapp 3 1/2 Jahren auf der Suche nach einem neuen Verstärker war, wollte ich diesen feinen Fender-Clean Sound, aber auch einen guten Verzerrer der mit an Board ist. Beim Fender Hot Rod DeVille wurde ich fündig.....

Technische Details

Lautsprecher:

Ich entschied mich für den Hot Rod Deville 410, der mit 4 10" Eminence-Lautsprechern bestückt ist. Diese Lautsprecher werden übrigens auch in den erheblich teureren Fender-Modellen wie dem TwinAmp oder dem TwinReverb eingesetzt.
Es gibt den Verstärker auch mit der 2x12 Bestückung, die in der Anschaffung etwas günstiger ist.
Mir wurden von einem Fender Vertreter, der zufällig vor Ort war geraten, die 4X14er Bestückung zu nehmen. Grund dafür ist, daß ich eine Gibson Les Paul spiele, die mit ihren beiden Humbuckern ein sehr hohes Output hat, für das sich der 4X10er anscheinend besser eignet.

Anschlüsse und Röhren:

Input 1+2, Footswitch, extension speaker jack, EFX Loop
Der Hot Rod DeVille ist ein echter Vollröhrenverstärker und hat als Endstufenröhren wirklich sehr gut klingende 6L6s aus dem Hause Groove Tube.

Leistung:

60 Watt Vollröhrenpower für Leistung ohne Ende!

Funktionen:

Der clean Sound verfügt über Volume, Bass, Middle, Treble und Reverb Regler, die er sich mit dem Drive Kanal telen muss. Zusätzlich kann man über den Bright-Knopf den Ton satter gestalten.
Im Drive-Modus gibt es außer den eben genannten noch den Drive Regler, sowie aein Master-Volume und einen Presence Regler. Dieser soll noch helfen den Ton in seiner Intensität zu ändern, auf der Skala von 0-10 merkt jedoch nahezu keinen Unterschied im Sound. Im Drive_Kanal kann man noch auf "more-drive" schalten, was wirklich mehr gain freisetzt und wie ein Booster anschiebt.
Man kann auch über den Fußschalter zwischen clean/crunch und drive/more drive schalten.
Auch ein Schalter mit dem man den Verstärker in den Standby Modus schalten kann ist mit an Board.

Praxis

Pro:

1. Der clean-Sound erfüllt alle meine erwartungen, die ich an einen Verstärker stelle. Herrlich heller, glockiger aber trotzdem weicher Klang. Satte, druckvolle Bässe die das Spielen wirklich zur Freude machen. Dieser Amp verfügt wirklich über den legendären Fender clean-Sound. Es ist einfach super, wie dynamisch sich der Verstärker spielen lässt. er reagiert auf jede Veränderung in der Lautstärke und Schlagintensität 1:1. Die Töne kommen immer sehr differenziert, egal ob einzeln gezupft oder gemeinsam im Akkord geschlagen. Ich spiele im Proberaum mit einem anderen Gitarristen, einem Bassisten und einem Schlagzeuger zusammen und habe den Verstärker immer etwas über Lautstärke 2 aufgedreht. Damit hat er wirklich noch unmengen an Lautstärken Reserven und ist absolut bühnentauglich, was er schon bewies.

2. Der verzerrte Sound ist genau das, was bei anderen Fender Verstärkern fehlt. Diese haben zwar teilweise auch Verzerrer mit an Board, die sind aber nur für bluesige Sachen geeignet.
Auf der ersten Verzerr-Stufe kann man Sounds von leicht angezerrtem, bluesigen Charakter bis hin zu rockigen Sachen spielen. Steigt man auf den More-drive Switch schiebt er wirklich noch einmal kräftig an, sodaß man auch härter zur Sache gehen kann. Vielleicht nicht gerade Death-Metal, aber bestimmt ist der Verzerrer für alles geeignet was man unter "Alternative Music" oder "Gitarrenmusik" versteht. Man kann durchaus sagen, daß der Verzerrer einen "rotzigen" Charakter hat. Power-Chords und Soli, der Verstärker macht wirklich alles anstndslos mit. Ich würde die Verzerr-Charakteristik mit der des Mesa Boogie V-Twin vergleichen, wobei letzteres natürlich eindeutig mehr Reserven und auch Potentialzum Metel-Gerät hat.

3. Das Reverb ist auch eine ganz feine Sache. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, man muss es einfach hören. Fender ist ja berühmt für seine guten Reverbs und das im Hot Rod DeVille ist sicherlich eines davon. Mein Bandkollege besitzt ein altes Fender Bassman Topteil, das ohne Reverb auskommen muss. Er überlegte es nachzurüsten und erfuhr, daß der einbau eines original Fender Reverbs in die hunderte € gehen würde. Das kann ich mir zum Glück ersparen...

4. Auch die Verarbeitung des Amps ist insgesamt gut, er wirkt stabil und strapazfähig.

Contra:

Zu all den Vorzügen kommen leider Gottes auch ein paar Schwächen des Hot Rod DeVille die ich hier aufzählen will:

1. Clean und drive Kanal werden über dieselben Klangregler eingestellt, was bedeutet, daß z.B. die Bass einstellung im cleanen bereich auch für den Zerr-Kanal gilt.

2. Die beiden Verzerrer Stufen teilen sich auch die gleichen Regler. Dadurch sind sowohl Gain, als auch Volums und sonstige Soundeinstellungen gleich. Da ist man dann doch etwas eingeschränkt in seiner Sound-auswahl. Das ist auch der Grund, warum ich (abgesehen von dessen weicheren Sound) noch zusätzlich einen Tubescreamer verwende, der dann mit wenig drive und level eingestellt ist. Dann hat man die auswahl zwischen: leichte Zerrung-rockig und brachial

3. Der Footswitch mag vielleicht im Prospekt durch seine silber/schwarze Lackierung metallern-stabil aussehen, in natura aber: Plastk-Fantastik! Ein federleichtes Ding, das den unstabilen Eindruck bereits bestätigte: es hat bereits einen leichten wackelkontakt.

4. Leider plagt mich in letzter Zeit, dass der Verzerrer so gar nicht mehr druckvoll, sondern eher dumpf und brummig daherkommt. Zudem lässt der clean Kanal nicht mehr die gewohnt dynamische spielweise zu, klingt auch schon dumpfer und kracht zudem immer öfter. Da sind wohl neue Röhren und eine gründliche Inspektion fällig...Aber das kommt natürlich auch davon, daß man einen Verstärker immer im Proberaum stehen hat, wo nicht optimale Temperaturverhältnisse herrschen und natürlich auch immer wieder irgendwelche Leute darauf spielen!

5. Der Verstärker verfügt nicht über Rollen. Das kann bei seinem gewicht von ca. 27 kg einen Transport doch recht mühsam gestalten.

Design

Auch das design des Hot Rod DeVille finde ich ausgezeichnet. Bespannt ist er mit einem Material, das sich Black Tolex nennt, so eine Art Kunstleder das angenehm anzugreifen ist und auch strapazfähig.
Die Speaker werden auf der Vorderseite von einem silbrig glänzendem Netz geschützt, ganz im retro-style. Als Potis fungieren Chicken-Head Knobs und die Betriebsanzeige erfolgt über das legendäre rot leuchtende Fender "Kristall"
Mitgeliefert wird außerdem eine schöne braune Schutzhülle, die das Fender Logo trägt.


Mein resume: Der Hot Rod DeVille zeichnet sich dadurch aus, daß er die typischen Fender eigenschaften wie einzigartiger clean-sound und toller Hall noch durch einen wirklich auch für härtere Sachen einsetzbaren Verzerrer ergänzt. Er ist für sehr viele verschiedene Stile einsetzbar, nicht zuletzt durch die beiden Verzerrstufen.
Achtung Fender: dieser Verstärker hat durchaus das Potentiel, bisherigen Fender-Legenden den Rang abzulaufen und das bei einem vergleichsweise günstigen Preis!!
Das einzige was mich wirklich stört ist, dass für die verschiedenen Kanäle nur dieselben Tonregler verwendet werden können.

Zuletzt noch der Preis: je nach Händler zw. 1100 und 1200 EUR   

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11.04.2001
(14.04.2001)
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16.07.2003
Fender goes rock
Bewertung für Fender Hot Rod Series von Wormsman

Pro: Sound
Kontra: Für Metal nicht geeignet

Die Fender Hot Rod Serie versucht nun zum ersten Mal einen Distortion Kanal zur Verfügung zu stellen. Und tatsächlich, neben dem klassischen Fender Clean-Sound und dem Crunch-Kanal sind nun auch moderne High-Gain-Sounds möglich. Allerdings würde ich der M ... Bericht lesen

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25.07.2000

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...Die Fender Hot Rod Serie versucht nun zum ersten Mal einen Distortion Kanal zur Verfügung zu stellen. Und tatsächlich, neben dem klassischen Fender Clean-Sound und dem Crunch-Kanal sind nun auch moderne High-Gain-Sounds möglich. Allerdings würde ich der Metal-Fraktion doch eher von der Verwendung des Amps abraten. Eine Slayer ähnliche Verzerrung ist nämlich nicht zu erreichen. Der High-Gain-Kanal klingt eher nach Rock a la Toto. Der Fender Hot Rod Deluxe Combo ist mit einem 1*12 Speaker ausgestattet und besitzt 40 Watt (trotzdem ist er sehr laut). Er kostet knapp 1400.- DM und wird mit Fußschalter und Schutzhülle geliefert. Das Design geht eindeutig in Richtung des Fender Bassman, die Bedienelemente sind hinten oben. Das Gehäuse ist mit schwarzem Kunstleder überzogen, gegen einen Aufpreis von 200.- DM gibt es den Hot Rod Deluxe auch... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich

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01.01.1970


Fender Hot Rod DeLuxe

Haupteigenschaften

Typ: Combo

Verwendung: für E-Gitarre

Hersteller: Fender

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