Produktbewertung des Autors:
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Verarbeitung |
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DIE NEUE FENDER STRATOCASTER "AMERICAN STANDARD".
Eigentlich könnte ich über die "STRAT" sowie über FENDER ein ganzes Buch schreiben !
Als ausgebildeter Musiker und Sammler von Gitarren sind mir die Stratocaster Modelle seit den sechziger Jahren bestens bekannt.Immer wieder hat es bei FENDER Firmenwechsel gegeben und dadurch auch ständige Veränderungen an den Gitarrenmodellen.Leider jedoch nicht immer zum Vorteil.
In den siebzieger Jahren waren die in Japan gefertigten Stratocaster Modelle bei den Musikern weitaus beliebter als die Modelle aus den USA.
Auch gab es immer eine grosse Serienstreuung bei der Stratocaster.Die unterschiedlichen Serien hatten auch immer unterschiedliche Klangeigenschaften.
Ebenso wurde das HANDLING nicht immer zum Vorteil verbessert.Mal ein zu dicker Hals, auch als Baseballschlägerhals bekannt, dann wieder eine matte oder zu starke Halslackierung und später wieder zurück zu dünneren Hälsen usw.
Auch optimale Hölzer für den Body wurden nicht immer eingesetzt.Zeitweise wurde sogar bei der Stratocaster "Pappelholz" verwendet.
Veränderungen wurden auch öfter am Tremelosystem, an den den Saitenreitern usw. usw. vorgenommen.
Es war und ist auch heute nicht immer einfach, eine wirklich gute Stratocaster USA-Standard in die Hände zu bekommen, wobei es natürlich immer wieder auch gute Serienfertigungen gab.
Nun zur neuen Stratocaster.
Dieses neue und nochmals wieder veränderte Modell ist seit ca. April 2008 auf dem Markt.
Letzte Woche konnte ich die neue Stratocaster USA-Standard eine Woche lang testen.
Es handelt sich dabei um eine "SUNBURST" mit Vollahornhals.
Die optische Verarbeitung dieser Gitarre gilt durchaus als gelungen.Man sieht sofort, dass die neue "STRAT" teilweise voll auf "VINTAGE" getrimmt wurde.
Der Ahornhals liegt gut in der Hand und ist rückseitig seidenmatt lackiert.Dafür hat man es auf der Oberseite mit dem Lack mal wieder heftig übertrieben.Es glänzt zwar schön, jedoch beim SCHWITZEN der Hand zeigt der Lack seine negative Wirkung.Es kommt zum STOCKEN.Müssen hier mal später die Bundstäbchen ausgetauscht werden, gibt es wegen der starken Lackierung Probleme.
Die Mediumbünde, welche schon in den letzten Serien verwendet wurden, sind sauber eingearbeitet und es gibt auch keinerlei scharfe Kanten.
Der Body der "SUNBURST" ist hier aus Esche gefertigt und mit einer dünnen Lackierung versehen.
Das "SUNBURST" fällt bei diesem Modell nicht so schön aus wie bei der Vorserie.Dieses ist aber eine Geschmackssache.
Das Tremolosystem wurde nochmals neu überarbeitet.Bei seiner Benutzung bemerkt man aber keinerlei Verbesserung.
Die Saitenreiter sind nun wieder "VINTAGE" und mit der Aufschrift FENDER versehen.
Neu sind auch die PICKUPS.
Hier wurde eine andere Wicklung verwandt sowie eine andere Abstimmung vorgenommen.
Insgesamt sollen alle kleineren Änderungen dem Instrument mehr "SUSTAIN" (Schwingung) verleihen.
Trocken angespielt zeigt sich hierzu jedoch sehr wenig.Trotz 10ner Saiten präsentiert sich eher ein dünner und ausdrucksloser Klang.
Eingestöpselt in einem FENDER 65-DELUXE REVERB tritt dieser bereits trocken gespielter Klang auch verstärkt hervor.
Bei BLUES kam kein richtiges Feeling auf, da trotz FENDER POUR NICKELSAITEN der Klang nicht richtig warm und rund rüberkam.
Bei ROCK war der Sound nicht bissig und druckvoll genug.
Auf weitere angespielte Musikrichtungen, Licks usw. verzichte ich hiermit bewusst.Was man mit einer "STRAT" alles musikalisch machen kann, ist den meisten Interessierten durchaus bekannt.
Selbstverständlich lässt sich mit dieser "STRAT" gut spielen und auch die gesamte Strattonpalette herauskitzeln, jedoch alles mit etwas weniger Ausdruck als bei der Vorserie oder noch älteren Serien.
Für mich daher auch keine wirklich verbesserte Stratocaster.
Jahrzehntelange Erfahrung im Gitarrenbau sollte sich eigentlich auszahlen.
Die Stratocaster bezw. die Gitarre muss keinefalls neu erfunden werden.Das ständige HIN u. HER bei FENDER, besonders bei der Stratocaster, hat immer nur Unsicherheit bei den Käufern hervorgerufen.Hierzu sollte mal bei FENDER so einiges überdacht werden.
Nachtrag:
Eine gute Fertigungsserie der Stratocaster war die Vorserie von 2005 - Mitte 2007.Besonders gut waren hier die lackierten "STRATS" mit Arhornhals und Palisandergriffbrett, also nicht die "SUNBURST".
Diese Modelle sind sehr gut verarbeitet und klingen auch richtig gut.Auch das Bodyholz wurde hier speziell gut ausgewählt.
Solch eine "STRAT" gut eingestellt (Werkseinstellung meist immer schlecht) und mit 010ner Saiten versehen -... ist eine TOP STRATOCASTER, eventuell noch mit einem JEFF BECK Stegtonabnehmer (Seymour Duncan).
Ferner sollte man eine "STRAT" grundsätzlich erst ab 010ner Saiten spielen.09ner gehören nicht auf eine Stratocaster.
Bei manchen Händlern soll es noch einige dieser "STRATS" geben.
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sehr hilfreich
28.02.2001
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Mittelmaß
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sehr hilfreich
06.03.2001
(08.03.2001)
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Bewertung für Fender USA STD Stratocaster von
codlord
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sehr hilfreich
05.05.2002
(06.05.2002)
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Der Dauerbrenner
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sehr hilfreich
03.09.2000
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Hach wie ich sie vermisse
Bewertung für Fender USA STD Stratocaster von
Tillermann
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Der Grund: Ich bin hier fuer ein Austauschjahr, und da ich bei der begrenzten Kofferanzahl nicht auch noch irgendwie nen Vertaerker m ...
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sehr hilfreich
16.11.2000
(20.11.2000)
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