Erfahrungsbericht über

Finding Forever - Common

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This feeling is forever

5  13.08.2007

Pro:
perfektes Zusammenspiel von Beats, Flow und Lyrics,

Kontra:
nichts,

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

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Mitglied seit:09.04.2004

Erfahrungsberichte:810

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 144 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Erst vor kurzem habe ich über Common´s Album "Be" berichtet, welches mich erst vor wenigen Wochen komplett aus den Socken gehauen hatte. Schon damals stand sein neuestes Release "Finding Forever" unmittelbar bevor sodass ich es kaum erwarten konnte den neuesten Streich des Chi-Town Veteranen in den Händen zu halten. Letztlich wurde ich mit dem vielleicht besten Hip Hop Album des Jahres, wenn nicht sogar der letzten Jahre (das liegt natürlich immer im Auge des Betrachters) belohnt. Warum? Lest selbst.

\\\\ Kurzbiografie zu Common ////
Chicago hat in der Rap Welt sicherlich immer eine etwas untergeordnete Rolle gespielt. Spielte sich das Rap Geschehen doch meist auf der East- und der Westcoast ab, mittlerweile ist der dreckige Süden natürlich auch nicht mehr aus dem Rap Geschehen weg zu denken, hatten es MCs aus Chi-Town immer etwas schwerer. Dabei wimmelt es in der größten Stadt des Bundesstaates Illinois nur so von Talenten, eines von ihnen ist ohne Zweifel Lonnie Rashid Lynn, der 1972 das Licht der Welt erblickte. Als Common veröffentlicht er 1992 sein Debüt "Can I Borrow a Dollar", welches jedoch nicht allzu viel Anklang fand. Auch sein nachfolgendes Werk "Resurrection" war nicht sonderlich Erfolgreich, sorgte aber dafür das er zu einer der festen Größen von Chicagos Rap Szene aufstieg. In der Zeit, in der Gangsta Rap so populär wie niemals wieder war, war es Common der mit seinem Stil, die sich sehr an dem Old-School Hip Hop orientiert, eine Ausnahme war. Nach einem Beef mit Gangsta Rap Ikone Ice Cube, folgte mit "One Day It'll All Make Sense" ein weiteres Album des jungen Rappers. 2000, und nach dreijähriger Arbeit, schlug für Common mit "Like Water for Chocolate" schließlich seine große Stunde. Sicherlich war der Erfolg nicht beachtlich, doch hat er selten zuvor soviel Respekt für seine Arbeit bekommen wie hier. Nachdem er die Sängerin Erykah Badu heiratet erschien 2002 mit "Electric Circus" Common´s wohl unbeliebtestes Album, was vor allem an dem, für Hip Hop, schrägen Stil lag. Nach der Trennung von Badu fand Common aber wieder zu seinen Wurzeln zurück und hatte das Glück mit Kanye West zusammen zu kommen, mit welchem er zum Großteil sein bis Dato erfolgreichstes Album "Be" produzierte. Des weiteren arbeitete noch J. Dill, der schon vorher viel für Common produzierte, an dem Werk mit. Mit dem gleichen Producergespann arbeitete Common auch an seiner neuesten Platte "Finding Forever", die August 2007 erschien.

\\\\ Die Trackliste ////
01 Intro
02 Start The Show (feat. Kanye West)
03 The People (feat. Dwele)
04 Drivin' Me Wild (feat. Lilly Allen)
05 I Want You
06 South Side (feat. Kanye West)
07 The Game (feat. DJ Premier)
08 U, black maybe (feat. Bilal)
09 So Far To Go (feat. D`Angelo)
10 Break My Heart
11 Misunderstood
12 Forever Begins (feat. Lonnie "Pops" Lynn)

\\\\ Bewertung der Tracks ////
Nun werde ich jeden Song einzeln vorstellen und ihm eine Punktebewertung geben. Intros, Outros und Interludes werde ich in der Regel nicht bewerten.

1) Intro 1:17
"Finding Forever" startet mit einem sehr harmonischen Instrumental Intro, das sanfte Hafenklänge sowie ein ruhiges Keyboardspiel beinhaltet.
Keine Bewertung

2) Start the Show (feat. Kanye West) 3:14
"Start the Show" . Der Name ist Programm, denn jetzt geht's nach dem stimmungsvollen Intro richtig los. In Begleitung von kräftigen Bässen und Snares und sich dazwischen befindlichen funkyigen Keyboardklimpereien spittet Common mit einem Flow reiner als Wasser seine ersten Verse auf dem Album. Die Hook singt mit düster anmutender Stimme Kanye West, der entsprechend eine mächtige Pianoline während seinem Sing Sang im Hintergrund erklingen lässt. Gelungener Auftakt.
4,5/5 Punkte

3) The People (feat. Dwele) 3:24
Kräftige Orgelklänge und ein enges Bassgerüst dominieren die instrumentale Seite von "The People", welcher als erste Single des Albums veröffentlicht wurde und ziemliche Begeisterung unter

Bilder von Finding Forever - Common
Finding Forever - Common Bild 82126915 tb
Common
vielen Hip Hop Heads ausgelöst hat. Wenn man es nicht an dem souligen Beat von Kanye West merkt, der unter anderem ein Sample des Soul Klassikers "We Almost Lost Detroit" von Gil Scott-Heron & Brian Jackson eingebaut hat, dann spätestens an den genialen Lyrics von Common die dessen Genialität genügend Ausdruck verleihen. "Can't leave rap alone the streets need me" - was bei seinen Kollegen völlig Überheblich klingen würde trifft hier den Nagel auf´s Brett. Schon jetzt darf sich der Song einen moderner Hip Hop Klassiker nennen.
5/5 Punkte

4) Drivin' Me Wild (feat. Lilly Allen) 3:42
Das Lilly Allen auf einem Common Track den Refrain singen würde fand nicht bei allzu vielen Anhängern des Rappers direkt Anklang, was wohl an der recht dünnen Stimme der Britin liegen mag. Letztlich ist der verträumte Chorus aber als gut funktionierendes Zwischenspiel zu Common´s ambitionierten Raps aus der Beziehungskiste zu bezeichnen, welche auf einem mit krachenden Snares und fröhlich dudelnden Keyboard unterlegten Beat serviert werden Kein schlechter Track, insgesamt aber doch der schwächste des Albums.
4/5 Punkte

5) I Want You 4:30
Für "I Want You" gibt Kanye West vorerst die Regler frei und lässt Black Eyed Peas Frontmann Will.i.am an diese, der den Beat auch gleich mit seiner Stimme im Chorus bestückt. Beattechnisch hat der gute mal wieder einen richtig feinen Beat gezaubert der sich mit spärlich gestreuten Keyboardklängen aus der funkyigen Ecke, kräftig hämmernden Bässen und Streichern vollkommen von seinem Pop Gedöns unterscheidet und mal wieder zeigt das in ihm ein durchaus ernst zu nehmender Rap Producer steckt. Common bleibt vorerst bei der Liebesthematik und versinkt in "I Want You" vollends ins Schwärmen. Mit Zeilen wie "The taste of your mouth girl I need your warm" und "My friends say it was a change for the better/But I say, girl you changed my forever" doch sehr von seinen Rap Kollegen unterscheidet. Sehr schöner Song.
4,5/5 Punkte

6) Southside (feat. Kanye West) 4:44
Mit Mr. West zurück an den Reglern und als präsentes Feature, vergnügt das perfekte Duo uns nun mit ihrer eigenen Southside Hymne. Harte Snares, die das gesamte Soundgerüst mit ihrem aggressiven Treiben dominieren, und eine tiefe Bassline bilden hier einen recht überschaubaren Beat, der von Kanye und Common bis zum geht nicht mehr ausgenutzt wird. Sehr gelungen spielen sich beide MCs ihre Bälle zu und machen aus dem ganzen einen recht anständigen Song. Unterbrechen lassen sich beide lediglich von der eingängigen Hook, die Anfangs ein bisschen nervig wirken mag mit der Zeit aber ganz gut ins Ohr geht. Nicht der beste Song des Albums, aber erneut ein gelungenes Stück mit dem Dreamteam Common und Kanye West.
4/5 Punkte

7) The Game (feat. DJ Premier) 3:32
Mit "The Game" präsentiert sich der zweite Klassiker des Albums, der gleichzeitig eine Hymne wie auch eine Verbeugung an den Old-School Rap ist. So überrascht es nicht das Kanye sich beim Beat von DJ Premier unterstützten lässt, einer der Veteranen des Old-School Hip Hops. Während Kanye verschiedene Samples einfließen lässt, dumpfe Bässe und raue Synthies zum Einsatz bringt, wartet Primo mit seinen einschlägig bekannten Scratcheinlagen auf, die dem Beat die gewisse Old-School Note verleihen. Neben einer Verbeugung an der guten alten Hip Hop Zeit, kritisiert er mit Versen wie "From weak lines to clothing lines to an actress" aber auch einige seiner Rap Kollegen denen das Wohl der Musik nichts bedeutet. Wie gesagt: ein weiterer Klassiker, den uns Common hier abliefert.
5/5 Punkte

8) U, Black Maybe (feat. Bilal) 5:02
Nach dem sehr energischen "The Game" sind nun erst einmal ruhige Jazz/Soul Klänge angesagt. Erneut befindet sich Kanye West an den Reglern und zaubert das was er am besten kann: ein souliges Meisterwerk, welches natürlich mit einem Sample versehen wurde, in diesem Fall stammt es von Stevie Wonder´s & Syreeta Wright´s "Black Maybe". Lockere Bässe und ein dichtes Drumspiel werden von einem Piano mit harmonisch spielender Melodie umschlungen. Mit ruhiger Tonlage rappt Common hier gefühlvoll über das Schicksal der Schwarzen:
"I heard a white man's yes
Is a black maybe
I was delivered in this world
As a crack baby
Hard for me to pay attention
And I act crazy
Gotta get over from the tip
I watch the fat lady sing a song
On how we guerillas in warfare
And I'm the kingest kong
They say we dreamin wrong
Them same strips that them older cats lingered on
Now the walgreens is gone
Hope is killed fiends are born
We leanin on a wall that ain't that ain't stable
Its hard to turn on the hood that made you
To leave be afraid to the same streets that raised you
Can aid you. What other black births came suit
the rage up in harlem and the southside
Brothers is starving with there mouth wide open
Floating across state got the work got plans so they can move weight
The fate of the black man, woman, and child maybe "
Zu diesem lyrischen und raptechnischen Meisterwerk gesellt sich in der Hook der mit tiefer Stimme singende Bilal, der dem ganzen noch mehr Soul verleiht. Ganz großes Hip Hop das man hier hören darf.
5/5 Punkte

9) So Far to Go (feat. D´Angelo) 4:27
Mit "So Far To Go" fährt man auch vorerst weiterhin auf der ruhigen Schiene, diesmal stammt die Produktion allerdings von dem an der Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes verstorbenen J. Dilla, der mit diesem Beat einmal mehr sein Händchen für großartigen Hip Hop beweist. Ein tiefer Bass, dazu lockere Snareschläge und ein prägnanter Synthieloop erzeugen hier einen sehr relaxten Beat, den sich Common wieder einmal perfekt zur Brust nimmt und mit seinen hochwertigen Raps zu veredeln weiss, in denen er einmal mehr seine Gedanken über Frauen kreisen lässt. Den Chorus überlässt man D´Angelo, der diesen in bester Neo-Soul Manier, vielleicht eine Spur zu schleimig, aber trotzdem sehr schön vorträgt. Interessant ist zu erwähnen das der Track bereits auf der Compilation "The Shine", die in Ehren von J. Dilla veröffentlicht wurde, enthalten war, allerdings mit anderen Lyrics. Somit ist das ganze hier noch einmal ein Vermächtnis an den großartigen Dilla.
5/5 Punkte

10) Break My Heart 3:39
Für den zehnten Song zeichnet sich erneut Kanye West verantwortlich, der den Beat mit Bass Loops, hölzernen Drums und einem mächtigen Pianosound bestickt hat. Begleitet von diesem sehr gelungenen Beat, erzählt Common seinen Hörern in bester Storytelling Manier eine von der Begegnung mit einer Frau, der Beziehung mit ihr usw. Für den nötigen Soul Anteil sorgt schließlich der wunderbar gesungene Chorus. Erneut ein Track an dem es nichts zu bemängeln gibt.
5/5 Punkte

11) Misunderstood 4:46
"He stood on the corner with the rest of them
Though he knew that this corner wasn't the best of them
Hard streets and the life that carrested him
Dirt police domestic beefs thats festerin'
He Knew that the president wasn't addressin' him
Though dead presidents was addressin' him
Two kids from hot sex no protection and
People don't see how aids is affectin' him
He get hard you get to get to god questionin'
Can't find a job so ya robbin' and hustlin'
He killed Marx and sold dope for cousin em'
Can't believe that they would be the ones buckin' him
He on the ground he could feel god touchin' him
He heard the sound of his mom sayin trust in him
And heaven's gates sayin' lord please let me in
or send me back to tell my people to be better man"

Ein weiterer Song der durch vollkommene Perfektion glänzt ist der von Devo Springsteen produzierte Track "Misunderstood". Ruhige Bässe und ein trauriges Piano machen hier den Beat aus, der mit Samples aus Nina Simone´s "Don't Let Me Be Misunderstood" bereichert wurde. Doch nicht nur dort kommen die Vocalsamples von Simone zum Einsatz, auch der Chorus und das wundervolle Outro stammen von direkt aus "Don't Let Me Be Misunderstood". In Begleitung von diesem perfekten Background erzählt Common mit einem unglaublich guten Flow zwei Geschichten von missverstandenen Seelen. Mehr als "Wow" kann ich dazu auch gar nicht mehr sagen.
5/5 Punkte

12) Forever Begins (feat. Lonnie "Pops" Lynn) 7:36
Mit "Forever Begins"schleißt Common sein siebtes Studioalbum ab und legt noch einmal ein ganz großes Stück Hip Hop auf seine Platte. Mit Samples von Paul Simon und Syreeta Wright im Gepäck, bastelte Kanye West hier wieder einen sehr harmonischen Beat, der vor allem durch seine einsetzenden Vocals, den marschierenden Drums und dem sanften Pianoklängen auf sich Aufmerksam macht. Common macht Raptechnisch erneut alles richtig und auch Lyrisch bleibt zeigt er seinen Kollegen wie es richtig gemacht wird. "...I knew we'd live forever through song" - ja, Common weiss wie man sich selbst ein Denkmal setzt. Und wie alle Alben zuvor, wird auch "Finding Forever" mit einigen Worten von Common´s Vater Lonnie Lynn beendet.
5/5 Punkte

\\\\ Meine Kritik zu "Finding Forever" ////
Perfekt. Gibt es so was in der heutigen Musikwelt, speziell im heutigen Hip Hop überhaupt noch? CDs verkaufen sich immer schlechter und sämtliche Labels satteln schon seit langem auf weich gespülten Mainstreamsound um, zudem sollte der Rapper von heute am besten fünf Kugeln in seinem Körper stecken haben und eine Karriere als Drogendealer, Hustler oder Killer in seiner Biografie verzeichnen können. Sicherlich hat der Gangsta Rap und der massentaugliche Hip Hop seine Daseins Berechtigung, trotzdem sollten es Künstler die mit Herz und Seele Musik machen sein, die an der Spitze ihres Musikgenres stehen.

Common ist ein solcher Künstler, auf den ich erst vor kurzem richtig Aufmerksam wurde. Viele zählen jedes seiner Alben zu Klassikern des Hip Hops, doch erst mit seinem neuesten Werk "Finding Forever" gelingt es dem MC aus Chicago an die Spitze der amerikanischen Album Charts. 150.000 verkaufte CDs: an sich ein Witz, aber trotzdem gibt es momentan kaum einen anderen Hip Hop Künstler der sich einen solchen Chart Erfolg mehr verdient hat als Common. Warum? Weil auf Common das Wort "Perfekt" zutrifft wie auf kaum einen anderen Musiker diesen Genres momentan.

"My daughter found Nemo, I found the new primo" heißt es in "The People". Mit dem neuen Primo (der Spitzname von Old-School Veteran DJ Premier) meint Common Kanye West, dem er seinen großen Erfolg wohl am meisten zu verdanken hat. Denn es ist West der ihm auf "Finding Forever", wie schon auch bei "Be", einen Beat auf den anderen Maß schneidert. Während es im Rap Geschäft üblich ist das sich Künstler verschiedene Beats von Demo CDs der Producer aussuchen, genießt Common das Privileg Beats zu erhalten die wirklich nur für ihn und seine Musik gemacht werden. Wohl der Grund warum das Album so gut funktioniert. Neben Produktionen von Kanye West, gibt es aber auch noch je einen Beat von Will.i.am, dem leider verstorbenen J. Dilla und dem G.O.O.D. Music dem Label von Kanye West) Hausproduzenten Devo Springsteen. Zum Glück sind die Stile der Produzenten alle recht ähnlich, denn dies ist der Grund warum "Finding Forever" so wirkt als sei es von Anfang bis Ende durchdacht, was es wahrscheinlich auch ist.

Doch auch Common muss man große Bewunderung aussprechen. Seine Songs behandeln nicht Geschichten über Bitches, Autos und Geld, bei ihm geht es um ehrliche Erzählungen, Liebesliedern und sozialkritischen Rap. Er weiss wohl selbst das dies bei dem Durchschnitts Rap Hörer kaum Anklang findet, trotzdem bleibt er sich bis heute, zum Glück, seiner Linie treu und macht Musik die. man fühlt. Sein Storytelling aus "Misunderstood" sorgt für Gänsehaut, "The Game" klingt wie ein originales Überbleibsel aus der Old-School Zeit und mit "I Want You" beweist er das sich Hip Hop und Liebeslieder durchaus zusammen bringen lassen. Nicht nur das alle Songs auf dem Album gut sind, auch reiht Common einen Klassiker nach den anderen. "The Game", "Misunderstood", "The People" - eigentlich könnte ich hier beinahe jeden Song aufzählen. Zudem wählt Common seine Features sehr geschickt und hält sie überschaubar, sodass es im Kern immer noch um ihn geht. Wie es bei einem Solo Album nun mal sein sollte.

Es wundert mich doch sehr das einige das Album trotzdem schwächer als seinen Vorgänger "Be" einstufen. Nun gut, es ist zwar ein Fakt dass das Konzept des Vorgängers übernommen wurde und die Songs sich Thematisch sehr ähneln ("The People" - "Real People", "I Want You" - "Go"). Aber dies darf kein Grund zum Abwerten sein. Nicht in einer Zeit wo jeder Musiker in den Charts wie der andere klingt.

\\\\ Anspieltipps ////
Misunderstood
The Game
The People
So Far To Go
I Want You
U, Black Maybe

\\\\ Fazit ////
Wenn man sich als Hip Hop Fan in diesem Jahr auch nur eine CD kauft, dann sollte es "Finding Forever" sein. Denn aus meiner Sicht ist dies Hip Hop in Perfektion - perfekte Beats, ein perfekt flowender Common und Lyrics die ein Gütersiegel bekommen sollten prägen dieses Meisterwerk. Will man dem Album zwingend etwas vorwerfen, dann das er den Sound und das Konzept seines Vorgängers "Be" Quasi 1:1 kopiert. Aber mal ehrlich: in einem Geschäft wo manch anderer Rapper nach drei Alben immer noch den selben "Money over Bitches" Quatsch anpreist, andere sich mit einem lach haften Talent Rap Gott nennen und eine Szene von langweiliger Einseitigkeit dominiert wird, ist es Common der zeigt das wahrer Hip Hop, der direkt aus der Seele und dem Herzen stammt, noch lebt und seine Berechtigung hat wie seit Jahren nicht mehr. Daher kann ich das Album jedem Menschen mit einem gutem Musik Geschmack, selbst wenn man ansonsten überhaupt nichts mit dem Genre anfangen kann, ans Herz legen.

Homepage von Common:
www.common-music.de

Homepage seines Labels G.O.O.D. Music:
www.gettingoutourdreams.com




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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
zweistock

zweistock

04.08.2008 02:28

Schöne Arbeit, vor allem sehr viel Kenntnis über Rap bewiesen. Aber wie zum Teufel kannst du schreiben, "Drivin me Wild" sei der schwächste Track des Albums? In meinen Augen einer der besten! ^^

MetalAbu

MetalAbu

04.10.2007 16:20

Was zur Hölle ist ein "Flow"? LG Abu

knopfi.de

knopfi.de

16.08.2007 02:47

Gut beschrieben! Gruß knopfi*de

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