Mit den Scorpions zum Regenbogen
09.09.2003
Pro:
Klasse 70er Rock
Kontra:
-
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 Jonaspas
Über sich:
Mitglied seit:25.01.2003
Erfahrungsberichte:11
Vertrauende:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 29 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
DAS ALBUM Das Album "Fly to the Rainbow" von 1974 war nach "Lonesome Crow" (1972) das zweite Album der Scorpions. Auf diesem Album bieten die Scorpions tollen Rock, der natürlich deutlich das Flair der 70er rüberbringt. Ich besitze alle Studioalben der Scorpions, aber "Fly to the Rainbow" ist mein Lieblingsalbum der Scorpions.
DIE BAND Klaus Meine - Gesang Rudolf Schenker - Gitarre Ulrich Roth - Gitarre und Gesang Francis Buchholz - Bass Jürgen Rosenthal - Schlagzeug
Heute sind davon nur noch Klaus Meine und Rudolf Schenker in der Band. DIE SONGS
1. SPEEDYS COMING (3:38) Ein toller Opener, der von den Scorpions in den Folgejahren auch live immer wieder gern gespielt wurde. Der aggresivste(natütlich im positiven Sinn) Song des Albums. 2. THEY NEED A MILLION (4:54) Fängt mit Akustikgitarren an, bis es dann richtig losgeht. Hier ist neben den tollen Gitarrensoli auch ein gutes Schlagzeugspiel zu hören.
3. DRIFTING SUN (7:43) Ein etwas längerer Song, dem man deutlich anmerkt, dass er aus der Feder Roths stammt. Roth übernimmt hier fast komplett die Gesangparts. Nur im Refrain singt Klaus Meine mit. Im Mittelteil wird der Song fast schon experimentell. 4. FLY PEOPLE FLY (5:06) Ein etwas langsamerer Song, der relativ melancholisch klingt. Eine Halbbalade.
5. THIS IS MY SONG (4:18) "This is my song, I tell you 'bout the story of love" singt Klaus Meine hier im Refrain, was auch wieder gut das 70er-Feeling rüberbringt. Der wieder etwas schnellere Song glänzt auch wieder mit tollen Soli von Roth. 6. FAR AWAY (5:43) Ein am Anfang sehr meditativ wirkender Song. Bis zur Stelle an der die verzerrten E-Gitarren und das Schlagzeug einsetzen (nach ca. 2min) ein sehr entspannender Song. Danach einfach schöne Melodien, die die 70er Atmosphäre rüberbringt, ebenso durch den Gesang Meines sowie durch die genialen Gitarrensoli von Uli Roth.
7. FLY TO THE RAINBOW (9:40) Wahrscheinlich der komplexeste Song des Albums. Der Anfang des Stückes könnte mit seinem etüden-haften Gitarrenspiel auch gut aus einem Klassikstück stammen. Dann setzt der Gesang von Klaus Meine zu den Akkustik-Gitarren ein. Nach knapp 2min setzen dann auch wieder Schlagzeug, und verzerrte Gitarren ein. Abwechselnd kommen dann Meines Gesang und die E-Gitarren zum Zug. Danach kommt ein atmosphärischer ruhiger Teil, der aber gegen Ende auch wieder auf verzerrte Gitarren setzt. FAZIT
Wie gesagt finde ich, dass "Fly to the Rainbow" das gelungenste Werk der Scorpions ist (knapp vor "In Trance",1975). Um das Album zu mögen muss man 70er Rock mögen und den Scorpions nicht abgeneigt sein. Man merkt dem Album auch die teilweise Prägung durch Gitarrist, Sänger und Komponist Ulrich Roth an, dessen musikalisches Vorbild ja Jimi Hendrix war.
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13.09.2003 13:29
ich hab von denen auch nur zwei scheiben ("in trance" und "virgin killer"), aber die sagen mir beide nicht mehr sonderlich zu. die neuern sachen hab ich mal angecheckt, aber das war auch nichts für mich. gruß, hlemmur
09.09.2003 14:19
Zu der Zeit hatten die Scorpions ja noch ein Nebenprojekt namens "Hunter". Unter dem Bandnamen wurde dann ja auch das peinliche Cover von Sweet's "Fox on the run" mit dem Titel "Fuchs geh' voran" veröffentlicht.
09.09.2003 14:16
für einen kurzen Bericht sehr informativ geschrieben