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Pro: eingängige, gut produzierte und abwechslungsreiche Rockmusik, vorgetragen von einer famosen Sängerin Kontra: wenig eigenständiger Sound
...Dumpfe, tiefe Gitarrenklänge. Eine Frauenstimme, zart und gefühlvoll. Hoch und sanft. Klingt nach Schmuse-Rock. Irgendwie. Zuckersüß wird ins Mikro gehaucht. Doch dann...folgt der Weckruf:
"I will BREEEEEEEEEEEEEAK!" Ein Schrei, ganz tief unten aus der Kehle. Rumms. Willkommen bei Flyleaf!
Das selbstbetitelte Debütalbum erscheint bei uns erst in wenigen Tagen, nämlich am 18.8. Dass ich dennoch schon im Besitz der (gebrannten, ich gebe es zu) Platte bin, verdanke ich einem Kommilitonen, der in den Ferien in den USA war und dort die Band entdeckte. Ich werde mir allerdings das Original zulegen, wenn es denn in den Läden erhältlich ist. In ihrem Heimatland laufen die Singles I'M SO SICK und FULLY ALIVE, zwei wunderbare Rocksongs mit unwiderstehlichen Refrains, rauf und runter - wird also Zeit, dass die Band auch bei uns...
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Pro: große Hooklines, große Stimme, schöne Popsongs Kontra: ein Platzhalter
...Nachdem man als Europäer über ein Jahr warten musste, bis Flyleafs Debütalbum in hiesigen Gefilden erschienen ist, hat es bei ?Memento Mori? nicht ganz so lange gedauert. Immerhin hat sich die sympathische Combo aus Texas auch hierzulande eine nicht zu verachtende Fangemeine bilden können, auch wenn der ganz große Wurf bis jetzt ausblieb.
Das mag neben fehlenden Soundtracklizenzierungen (wie z.B. bei Paramore) vllt. auch an der einzigartigen Mischung liegen, mit der man die Musik von Flyleaf beschreiben kann.
Die Songs auf ?Memento Mori? sind allesamt ziemlich poppig. Klare Strukturen und eingängige Refrains sind angesagt. Bis hier hin darf alles ins Radioprogramm aufgenommen werden. Doch Flyleaf hauen auch bei Album Nummer zwei derbe aufs Schnitzel! Sägende Gitarren, brummende Bäse und Sängerin Lacey Mosley, die hin und wieder auch vor...
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