EIN KLANGVOLLES ALBUM !!!
16.06.2003 (25.06.2003)
Pro:
Besonders die Titel 1, 6, 9, 10, 12 und 13
Kontra:
Nix Kontra
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 marioh1
Über sich:
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 138 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo liebe Leser !!!
Heute wieder etwas Musikalisches. Nach dem ich meine Manowar Reihe abgeschlossen habe möchte ich mich in diesem Bericht weiblichen Rockstimme zuwenden. Hierbei soll es um Doro Pesch gehen, die für mich die beste Rockstimme überhaupt zu bieten hat, und seit Jahren gute Musik kreiert hat. Eines dieser Ergebnisse möchte ich heute besprechen. **************** DORO Force Majeure ****************
Doro Pesch war seit 1984 Frontfrau der Metal-Combo Warlock. Seit 1990 bestreitet die Rocklady allerdings Solopfade. Dieses Album ist das letzte das direkt mit Warlock in Zusammenhang gebracht werden kann. Hier wurden insgesamt 13 Tracks zu diesem Longplayer zusammengefasst, der eine Spieldauer von gut 46 Minuten aufweisen kann. Im Folgenden möchte ich kurz die einzelnen Songs begutachten.
1) „A Whiter Shade Of Pale“ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein grandioser Song und ein perfekter Opener. Dieser Song ist einer meiner Lieblingssongs, und dass nicht nur von diesem Album, sondern von Doro und Warlock insgesamt. Ein perfektes Zusammenspiel vom Musik und Gesang. Drum und Gitarren spielen sehr gute Einzelparts. Wie bei jeder Ballade sieht Doro mit ihrer eindrucksvollen Stimme im Vordergrund und somit auch bei diesem Song. Insgesamt recht gemächlich im Tempo, aber dennoch ungeheuer dynamisch. Auch dieser Song ist einer der Extraklasse. 10 / 10 2) “Save My Soul” ~~~~~~~~~~~~~ Rockig geht’s mit diesem Titel weiter, aber eher im gemächlichen Tempo. Der Refrain wird dann deutlich intensiver und natürlich dominiert von Doro´s Gesangskünsten. Von Highlights bleibt dieser Song verschont, daher kann er auch nicht ganz an die Klasse heranreichen die der Vorgänger vorgelegt hat. Einzig das Solo der Gitarre und einzelne Drumpassagen sorgen für ein wenig Farbe. 8 / 10
3) „World Gone Wild“ ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein Song der schön angeht folgt nun, das Tempo wurde deutlich erhöht. Wieder ein wunderschönes Klangbild das Doro mit ihrem Gesangspart erzeugt, in recht hohen Tonlagen und streckenweise sehr bissig. Die musikalische Begleitung hält sich eher im Hintergrund auf, denn den dominanten Part übernimmt Doro. Auch der ruhige Part des Songs ist sehr schön, denn Doro´s Stimme klingt schön sanft. Ich mag diesen Song recht gern. 9 / 10
4) „Mission Of Mercy“ ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein sehr langsamer Beginn mit leichten Gitarrenklängen und zarten Schlägen aufs Drum. Dafür kommt Doro´s Part wieder phänomenal zur Geltung. Nach diesen zarten Strophen-Parts folgt dann immer ein intensiverer und wieder rockig klingender Refrain. Wobei die Übergänge nicht abrupt gestaltet sind, so dass sich ein harmonisches Gesamtbild einstellt, so dass ich diesen Song auch als Halbballade bezeichnen möchte. Ein Song der durchaus hörenswert ist. 9 / 10
5) „Angels With Dirty Faces“ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Nach der soeben verklungenen Halbballade geht’s es dann nicht mehr ganz so ruhig weiter, das Tempo wurde wieder erhöht und die Riffs der Klampfen werden wieder deutlich härter. Auch gesangstechnisch kommt doch etwas mehr die Rockröhre zum Ausdruck, so dass ich hier in den Genuss eines typischen Hardrocksongs komme. Auch hier ein obligatorisches Klampfensolo, damit hat dieser Song vielen was ein Rocksong braucht und daher höre ich recht gern. 8 / 10
6) „Beyond The Trees“ ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Hier kommt nun ein Glanzpunkt des Albums. Auch hier wieder eine sehr schöne Ballade die richtig schön unter die Haut geht. Hier kommt so richtig gut die sehr schöne Stimme von Doro zum Ausdruck die durchaus in der Lage ist mir zu einer Gänsehaut zu verpassen. Die Musik passt sich sehr gut in die Atmosphäre ein, denn vordergründig ist das Spiel am Piano zu hören, allerdings auch nur sehr zart gespielt. Insgesamt ein sehr ruhiger und emotionaler Song der Extraklasse. 10 / 10
7) “Hard Times” ~~~~~~~~~~~~ Es geht wieder deutlich härter zur Sache. Zum einem haben wir wieder eine klassischen Rocksong in unseren Ohren, der aber auch durch eine schöne Melodie überzeugen kann. Einige Tempowechsel lassen den Song sehr interessant rüberkommen. Besondern die Einzelpassagen des Drum kommen gut rüber, sowie das Gitarrensolo. Außer Frage steht natürlich, dass auch Doro wieder mit ihren Sangeskünsten beeindrucken kann. Nicht der Supersong, aber ein guter. 8 / 10
8) “Hellraiser” ~~~~~~~~~~ Hier hören wir einen sehr eigenwilligen Song. Der Anfang hört sich so an, als wenn der Wind leicht kräftig weht, dann setzt aber auch schon das Drum an und kurze Zeit später gesellen sich die Gitarren dazu. Das Tempo ist sehr langsam und schleppend wirkend. Auch hier sind immer wieder die kleinen Tempowechsel zu erkennen, die dem langsamen Grundtempo recht gut tun. Musikalisch und gesangstechnisch gut vorgetragen, allerdings nicht überragend. Insgesamt finde ich den Song dann nicht so stark. 7 / 10
9) “I Am What I Am” ~~~~~~~~~~~~~~~~ Ein wildes Intro am Drum läutet diesen Song ein, der sofort richtig Fahrt aufnimmt und locker leicht und zügig abgeht. Der Refrain ist das Highlight, wobei auch die Strophen nicht uninteressant sind. Ein sehr kraftvoller und dynamischer Song, der zwar nicht Spektakuläres zu bieten hat, aber durch seine Power schön abgeht. Heavy Metal in seiner reinsten Form. 10 / 10
10) “Cry Wolf” ~~~~~~~~~~~ Es wird wieder etwas ruhiger und das Tempo wird etwas gedrosselt. Die Gitarre spielt zu beginn in zarten Tönen und das Drum wird auch nicht verdroschen. Im Laufe des Baut sich ein schöner Song auf, der doch recht druckvoll rüberkommt. Doro singt den Strophenteil recht besinnlich und ruhig, aber beim Refrain gibt sie wieder schön Gas und verleiht dem Song eine Menge Energie. Das Ende klingt schön fast dramatisch. Ein sehr guter Song. 9,5 / 10
11) “Under The Gun” ~~~~~~~~~~~~~~~~ Noch mal wird ein Gang hoch geschaltet, denn das Tempo nimmt doch deutlich zu. Gleich vom Start kann Doro den doch recht schnellen Gesangspart sehr gut vortragen und das in einer wieder mal beeindruckenden Art und Weise. Die Riffs der Klampfe blitzen immer wieder im Hintergrund auf und das Drum spielt doch eine recht dominante Rolle. Knallhart wird das Tempo bis zum Ende durchgezogen so dass ein knackiger Song zu hören ist. Durchaus hörenswert. 8,5 / 10
12) “River Of Tears” ~~~~~~~~~~~~~~~~ Der Titel sagt glaube ich schon aus, was für eine Art Titel uns nun präsentiert wird. Eine Ballade. Sehr schöne Gitarrenmelodien erklingen zu Beginn des Songs mit schönen Bassläufen. Doro´s Stimme klingt in diesem Song so ergreifend wie bei keinem anderen Song auf diesem Album, schon allein auf Grund dieser Tatsache vergebe ich die Bestnoten. Der Refrain wird dann etwas härter und intensiver. Ein insgesamt recht emotionaler und traurig klingender Song. Ein weiterer Juwel dieser Platte. 10 / 10
13) “Bis aufs Blut” ~~~~~~~~~~~~~~ Ein weiterer sehr schöner Song, der zwar recht kurz ist, aber dennoch sehr hörenswert ist. Bei diesem Song verzichtet Doro komplett auf die Kapelle, denn hier ist ausschließlich ihr wunderschöner Gesang zu hören. Weiterhin ist sehr schön, dass dieser Songtext komplett in Deutsch gehalten ist. Eine kurze, aber eindeutige Textaussage. Sehr schön. 10 / 10
MEIN FAZIT ************ Ein Album das insgesamt sehr schön geworden ist. Es gibt keinen Titel den ich nicht hörenswert finde. Ich persönlich finde die Balladen am schönsten, aber auch die rockigen und schnellen Titel hat dieses Album zu bieten. Insgesamt eine gesunde Mischung bei der Songauswahl.
Sehr Empfehlenswert!!! Daher 5 der 5 möglichen Sterne.
In diesem Sinne ….
Vielen Dank für Euer Interesse. Mario
© marioh1 2003-06-09
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08.07.2003 13:00
Tut mir leid, aber seit Doro solo ist, fällt sie bei mir durchs Sieb. Trotzdem wie immer ein guter Bericht! LG Torsten
30.06.2003 16:44
Meiner Meinung nach das Beste, was Doro abgeliefert hat! Grüssle Jude
29.06.2003 09:39
Dein Bericht ist wie immer klasse geworden, aber ich kann mit der Frau nix anfangen... ;)