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Wenige Tage vor dem Erscheinen von Frantic, konnten alle Titel der CD auf der Homepage der Plattenfirma (Virgin)probegehört werden. Ein klein wenig Enttäuschung machte sich bei mir breit.
Während bei "It´s all over now," das Hauchen von Bryan Ferrys Stimme noch super herüberkommt, stört ... Bericht lesen
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Pro: ein sehr abwechslungsreiches Album Kontra: nach der Ankündigung hatte ich einen anderen Musikstil erwartet
Schon Wochen vor der Erscheinung habe ich versucht irgendetwas davon im Internet zu entdecken, ein kleines Stückchen davon, einen Ausschnitt.
Erst sehr spät konnte man auf der Internetseite seiner Plattenfirma Ausschnitte hören. Besonders gespannt wa ...
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Frantic rüber, auch wenn er dafür den guten, alten Rock, Blues, Country und Folk wieder entdeckt hat. Heiter, gelassen, bisweilen sogar ausgelassen präsentiert er unter der Ägide von Produzent Rhett Davies seit 1994 neben Coverversionen auch wieder eigene Songs und eine Truppe, die sich hören lassen kann. Mit den ehemaligen Roxy-Mitstreitern Paul Thompson, Schlagzeug, und Brian Eno ist es eine kleine Band-Reunion geworden, dank Gitarrist Chris Spedding, dem alten Weggefährten, streckenweise eine musikalische Fortsetzung von Ferrys erster Soloscheibe These Foolish Things, nicht nur, weil Ferry gleich zwei Dylan-Nummern covert. Der radiotaugliche Country-Swing "It's All Over Now, Baby Blue" macht enorm gute Laune, auf "Don't Think Twice" tremoliert Ferry atemlos zur Mundharmonika und dem Piano. "Goin' Down" von Don Nix wird zum hypnotischen Blues, beim Leadbelly-Klassiker "Goodnight Irene" betritt eine komplette Cajun-Band die Bühne. Aus Dave Stewarts Feder stammen "Goddess In Love" -- in Gedenken an Marilyn Monroe mit Eno als Zweitstimme -- und das witzige Luderliedchen "Cruel". Gitarrist Johnny Greenwood von Radiohead glänzt auf dem elegischen "Hiroshima", "Fool For Love" lässt mit Zeilen des Mittelalterbarden Richard Löwenherz Frauenherzen schmelzen. Und mit dem melodramatischen "San Simeon", das auch im Text an Ferrys pathetisches 70er-Paradestück "In Every Dreamhome A Heartache" anknüpft, setzt Ferry noch eins drauf. "I Thought", von Eno, ist jedoch das Highlight, ein leicht dahinfliegender Federball, der sich in wehmütigen Prärierosen verfängt, bevor es ihn endgültig hinwegweht und wir überwältigt ins Spitzenkissen sinken und "Yuppi-Yeh" rufen. --Ingeborg Schober
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Pro: perfekt zur entspannung Kontra: leider nur covers, ferry-untypisch
...Sind die Zeiten von Roxy Music jetzt entgültig vorbei? Seit dem neuen Album "As time goes by" von Bryan Ferry, dem Sänger von Roxy Mosic steht es jedenfalls für mich fest. Ferry hat sich schon mit seinem letzten Album "Frantic" experimentierfreudig gezeigt, doch das was er auf "As time goes by" fabriziert hat, hätte sich wohl niemand gedacht.
-= Das schwarze Schaf der Familie? =-
Es scheint so, als ob Bryan Ferry sich immer mehr kommerzialisiert, da seine Platten ihren typischen Ferry-Stil verlieren. Besonders diese CD scheint wie ein Tritt ins Gesicht für alle Fans von Bryan Ferry bzw. Roxy Music, doch man sollte da nicht frühschnell urteilen. Es ist zwar wahr dass diese CD nichts mehr mit der Musikrichtung des Beats zu tun hat, dennoch sind die Lieder darauf hochqualitativ und mit großem Aufwand gemacht. Ich war ebenfalls geschockt...
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