Wie der Film, so auch die Musik. Alt mischt sich mit neu, Sensibilität mit Verschrobenheit, Glück mit Bitternis. Jeder Song ist anders, ob es "Solange" von Glashaus ist, mit trüber Eindringlichkeit immerwährende Liebe beschwörend oder die Verzweiflung Linda Carrieres in dem Remake des Hardin-Song ... Bericht lesen
(Prinz)? Kontrovers beurteilten Kritiker jene Love-Story der über das Internet geknüpften zarten Bande zweier Großstädter, welche beide auf der Flucht vor sich und ihre...
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Pro: Sehr stimmig, lässt den Film beim Hören erneut Revue passieren Kontra: keins
Wie der Film, so auch die Musik. Alt mischt sich mit neu, Sensibilität mit Verschrobenheit, Glück mit Bitternis. Jeder Song ist anders, ob es "Solange" von Glashaus ist, mit trüber Eindringlichkeit immerwährende Liebe beschwörend oder die Verzweiflung Lin ...
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10 von 10 ähnlichen Angeboten für Frau 2 Sucht Happy End - Various
Frau 2 sucht Happy-End
Die Telefonistin Mai und der Radiomoderator Gregor kommen durch Mais Autounfall in ... mehr
Kontakt. Gregor legt einen Lovessong auf, dessen Platte er anonym zugeschickt bekam und für ein Zeichen seiner Exfreundin hält. Mai hört den Song im Radio und versteht ihn als Schicksalsmelodie ihres Überlebens. E-Mails bringen Mai und Gregor einander näher.
HörgeschädigteMai arbeitet als Telefonistin bei einem Teleshoppingkanal, Gregor ist Moderator und musikalischer Seelentröster bei einem Berliner Radiosender: Zwei einsame Herzen, die sich wohl nie treffen würden, hätte Mai nicht in einer regnerischen Nacht einen dramatischen Autounfall. Zeitgleich läuft ein Lovesong im Autoradio, den sie von nun an für ihre Schicksalsmelodie hält. Auf der Suche nach eben diesem Lied wendet sich Mai per E-Mail an Gregor. Der hatte den Song aufgelegt, weil er ihn für seine Exfreundin Lea spielen wollte, der er noch immer nachtrauert. Schnell entwickelt sich eine innige Internet-Freundschaft zwischen den beiden. Doch irgendwann reicht Mai der gesichtslose Flirt am Computer nicht mehr: Sie beschließt, ihren anonymen Freund endlich ausfindig zu machen...
Frau2 sucht HappyEnd (DVD)
Was früher einmal lange Liebesbriefe und nächtliche Telefongespräche waren, das sind heute ... mehr
E-Mails und anonyme Treffen in Chat-Rooms. Der Fortschritt der Technik geht, wie schon Nora Ephrons E-Mail für Dich eindrücklich demonstriert hat, auch an der Welt der Liebe und Romantik nicht spurlos vorbei. In der Einsamkeit am Computer, unter dem Schutz eines Pseudonyms kann es einem von der Liebe enttäuschten Zyniker wie dem Radiomoderator Gregor Reuther viel leichter fallen, sich zu öffnen. So bahnt sich in Edward Bergers Frau2 sucht HappyEnd zwischen ihm und der einsam vor sich hin träumenden Mai eine Liebe im Netz an, die letztlich auch die Wirklichkeit verändern muss. Es ist eine einfache, schon unzählige Male erzählte Geschichte, die sich hier vor der Kulisse eines herbstlichen Berlin abspielt. Die Menschen sehnen sich nach der Liebe, aber wenn sie sie dann endlich finden, werden sie meist nur noch unglücklicher, wie Gregor (Ben Becker), der nicht darüber hinwegkommt, dass ihn einst seine große Liebe verlassen hat, und wie Mai (Isabella Parkinson), die sich heimlich nach dem Freund ihrer Mitbewohnerin verzehrt. Doch dann greift das Schicksal ein. Mai wird in einen Autounfall verwickelt und ist kurz bewusstlos. Als sie wieder aufwacht, hört sie im Radio Tim Hardins "How Can We Hang On To A Dream" und ist verwandelt. Sie will den Song noch einmal hören, nur will Gregor ihn nicht wieder spielen. Aber Mai gibt nicht auf, und so erweist sich schließlich das Internet mit seinen Chats als Hintertür zu den Gefühlen eines Mannes, der dachte, er fühle nichts als Schmerz. Die Melancholie von Tim Hardins grandiosem Song (veröffentlicht auf Hang On To A Dream: The Verve Recordings), seine unendlich sehnsuchtsvolle Stimmung prägt Frau2 sucht HappyEnd. Edward Berger setzt sie in Filmbilder um, deren lyrische Qualität im gegenwärtigen deutschen Kino einzigartig ist. So schön wie hier sah Berlin schon lange nicht mehr in einem Film aus. Die in herbstliche Farben getauchte Metropole, durch die vom Wind getragene Blätter segeln, wirkt wie verzaubert. Man gerät direkt ins Träumen und hält dann mit aller Macht an diesen schillernden Trugbildern fest. Außerdem hat Berger mit Isabella Parkinson und Ben Becker die ideale Besetzung für seine Internet-Liebenden gefunden. Sie ist als Mai verletzlich und resolut zugleich, eine Träumerin, die, als sie endlich erwacht, sofort die Initiative ergreift. Und Ben Becker spielt den ewigen Romantiker, der sich hinter einer Maske des Zynismus versteckt, mit einer Offenheit, die einem manchmal fast den Atem verschlägt. Allein seine Stimme zeugt von unendlich vielen aus Einsamkeit durchwachten Nächten und von einer Verlorenheit, aus der ihn nur die Liebe retten kann. --Sascha Westphal
Frau2 sucht HappyEnd (DVD)
Was früher einmal lange Liebesbriefe und nächtliche Telefongespräche waren, das sind heute ... mehr
E-Mails und anonyme Treffen in Chat-Rooms. Der Fortschritt der Technik geht, wie schon Nora Ephrons E-Mail für Dich eindrücklich demonstriert hat, auch an der Welt der Liebe und Romantik nicht spurlos vorbei. In der Einsamkeit am Computer, unter dem Schutz eines Pseudonyms kann es einem von der Liebe enttäuschten Zyniker wie dem Radiomoderator Gregor Reuther viel leichter fallen, sich zu öffnen. So bahnt sich in Edward Bergers Frau2 sucht HappyEnd zwischen ihm und der einsam vor sich hin träumenden Mai eine Liebe im Netz an, die letztlich auch die Wirklichkeit verändern muss. Es ist eine einfache, schon unzählige Male erzählte Geschichte, die sich hier vor der Kulisse eines herbstlichen Berlin abspielt. Die Menschen sehnen sich nach der Liebe, aber wenn sie sie dann endlich finden, werden sie meist nur noch unglücklicher, wie Gregor (Ben Becker), der nicht darüber hinwegkommt, dass ihn einst seine große Liebe verlassen hat, und wie Mai (Isabella Parkinson), die sich heimlich nach dem Freund ihrer Mitbewohnerin verzehrt. Doch dann greift das Schicksal ein. Mai wird in einen Autounfall verwickelt und ist kurz bewusstlos. Als sie wieder aufwacht, hört sie im Radio Tim Hardins "How Can We Hang On To A Dream" und ist verwandelt. Sie will den Song noch einmal hören, nur will Gregor ihn nicht wieder spielen. Aber Mai gibt nicht auf, und so erweist sich schließlich das Internet mit seinen Chats als Hintertür zu den Gefühlen eines Mannes, der dachte, er fühle nichts als Schmerz. Die Melancholie von Tim Hardins grandiosem Song (veröffentlicht auf Hang On To A Dream: The Verve Recordings), seine unendlich sehnsuchtsvolle Stimmung prägt Frau2 sucht HappyEnd. Edward Berger setzt sie in Filmbilder um, deren lyrische Qualität im gegenwärtigen deutschen Kino einzigartig ist. So schön wie hier sah Berlin schon lange nicht mehr in einem Film aus. Die in herbstliche Farben getauchte Metropole, durch die vom Wind getragene Blätter segeln, wirkt wie verzaubert. Man gerät direkt ins Träumen und hält dann mit aller Macht an diesen schillernden Trugbildern fest. Außerdem hat Berger mit Isabella Parkinson und Ben Becker die ideale Besetzung für seine Internet-Liebenden gefunden. Sie ist als Mai verletzlich und resolut zugleich, eine Träumerin, die, als sie endlich erwacht, sofort die Initiative ergreift. Und Ben Becker spielt den ewigen Romantiker, der sich hinter einer Maske des Zynismus versteckt, mit einer Offenheit, die einem manchmal fast den Atem verschlägt. Allein seine Stimme zeugt von unendlich vielen aus Einsamkeit durchwachten Nächten und von einer Verlorenheit, aus der ihn nur die Liebe retten kann. --Sascha Westphal
musikalischer Seelentröster bei einem Berliner Radiosender: Zwei einsame Herzen, die sich wohl nie treffen würden, hätte Mai nicht in einer regnerischen Nacht einen dramatischen Autounfall. Zeitgleich läuft ein Lovesong im Autoradio, den sie von nun an für ihre Schicksalsmelodie hält. Auf der Suche nach eben diesem Lied wendet sich Mai per E-Mail an Gregor. Der hatte den Song aufgelegt, weil er ihn für seine Exfreundin Lea spielen wollte, der er noch immer nachtrauert. Schnell entwickelt sich eine innige Internet-Freundschaft zwischen den beiden. Doch irgendwann reicht Mai der gesichtslose Flirt am Computer nicht mehr: Sie beschließt, ihren anonymen Freund endlich ausfindig zu machen...
E-Mails und anonyme Treffen in Chat-Rooms. Der Fortschritt der Technik geht, wie schon Nora Ephrons E-Mail für Dich eindrücklich demonstriert hat, auch an der Welt der Liebe und Romantik nicht spurlos vorbei. In der Einsamkeit am Computer, unter dem Schutz eines Pseudonyms kann es einem von der Liebe enttäuschten Zyniker wie dem Radiomoderator Gregor Reuther viel leichter fallen, sich zu öffnen. So bahnt sich in Edward Bergers Frau2 sucht HappyEnd zwischen ihm und der einsam vor sich hin träumenden Mai eine Liebe im Netz an, die letztlich auch die Wirklichkeit verändern muss. Es ist eine einfache, schon unzählige Male erzählte Geschichte, die sich hier vor der Kulisse eines herbstlichen Berlin abspielt. Die Menschen sehnen sich nach der Liebe, aber wenn sie sie dann endlich finden, werden sie meist nur noch unglücklicher, wie Gregor (Ben Becker), der nicht darüber hinwegkommt, dass ihn einst seine große Liebe verlassen hat, und wie Mai (Isabella Parkinson), die sich heimlich nach dem Freund ihrer Mitbewohnerin verzehrt. Doch dann greift das Schicksal ein. Mai wird in einen Autounfall verwickelt und ist kurz bewusstlos. Als sie wieder aufwacht, hört sie im Radio Tim Hardins "How Can We Hang On To A Dream" und ist verwandelt. Sie will den Song noch einmal hören, nur will Gregor ihn nicht wieder spielen. Aber Mai gibt nicht auf, und so erweist sich schließlich das Internet mit seinen Chats als Hintertür zu den Gefühlen eines Mannes, der dachte, er fühle nichts als Schmerz. Die Melancholie von Tim Hardins grandiosem Song (veröffentlicht auf Hang On To A Dream: The Verve Recordings), seine unendlich sehnsuchtsvolle Stimmung prägt Frau2 sucht HappyEnd. Edward Berger setzt sie in Filmbilder um, deren lyrische Qualität im gegenwärtigen deutschen Kino einzigartig ist. So schön wie hier sah Berlin schon lange nicht mehr in einem Film aus. Die in herbstliche Farben getauchte Metropole, durch die vom Wind getragene Blätter segeln, wirkt wie verzaubert. Man gerät direkt ins Träumen und hält dann mit aller Macht an diesen schillernden Trugbildern fest. Außerdem hat Berger mit Isabella Parkinson und Ben Becker die ideale Besetzung für seine Internet-Liebenden gefunden. Sie ist als Mai verletzlich und resolut zugleich, eine Träumerin, die, als sie endlich erwacht, sofort die Initiative ergreift. Und Ben Becker spielt den ewigen Romantiker, der sich hinter einer Maske des Zynismus versteckt, mit einer Offenheit, die einem manchmal fast den Atem verschlägt. Allein seine Stimme zeugt von unendlich vielen aus Einsamkeit durchwachten Nächten und von einer Verlorenheit, aus der ihn nur die Liebe retten kann. --Sascha Westphal
musikalischer Seelentröster bei einem Berliner Radiosender: Zwei einsame Herzen, die sich wohl nie treffen würden, hätte Mai nicht in einer regnerischen Nacht einen dramatischen Autounfall. Zeitgleich läuft ein Lovesong im Autoradio, den sie von nun an für ihre Schicksalsmelodie hält. Auf der Suche nach eben diesem Lied wendet sich Mai per E-Mail an Gregor. Der hatte den Song aufgelegt, weil er ihn für seine Exfreundin Lea spielen wollte, der er noch immer nachtrauert. Schnell entwickelt sich eine innige Internet-Freundschaft zwischen den beiden. Doch irgendwann reicht Mai der gesichtslose Flirt am Computer nicht mehr: Sie beschließt, ihren anonymen Freund endlich ausfindig zu machen...
E-Mails und anonyme Treffen in Chat-Rooms. Der Fortschritt der Technik geht, wie schon Nora Ephrons E-Mail für Dich eindrücklich demonstriert hat, auch an der Welt der Liebe und Romantik nicht spurlos vorbei. In der Einsamkeit am Computer, unter dem Schutz eines Pseudonyms kann es einem von der Liebe enttäuschten Zyniker wie dem Radiomoderator Gregor Reuther viel leichter fallen, sich zu öffnen. So bahnt sich in Edward Bergers Frau2 sucht HappyEnd zwischen ihm und der einsam vor sich hin träumenden Mai eine Liebe im Netz an, die letztlich auch die Wirklichkeit verändern muss. Es ist eine einfache, schon unzählige Male erzählte Geschichte, die sich hier vor der Kulisse eines herbstlichen Berlin abspielt. Die Menschen sehnen sich nach der Liebe, aber wenn sie sie dann endlich finden, werden sie meist nur noch unglücklicher, wie Gregor (Ben Becker), der nicht darüber hinwegkommt, dass ihn einst seine große Liebe verlassen hat, und wie Mai (Isabella Parkinson), die sich heimlich nach dem Freund ihrer Mitbewohnerin verzehrt. Doch dann greift das Schicksal ein. Mai wird in einen Autounfall verwickelt und ist kurz bewusstlos. Als sie wieder aufwacht, hört sie im Radio Tim Hardins "How Can We Hang On To A Dream" und ist verwandelt. Sie will den Song noch einmal hören, nur will Gregor ihn nicht wieder spielen. Aber Mai gibt nicht auf, und so erweist sich schließlich das Internet mit seinen Chats als Hintertür zu den Gefühlen eines Mannes, der dachte, er fühle nichts als Schmerz. Die Melancholie von Tim Hardins grandiosem Song (veröffentlicht auf Hang On To A Dream: The Verve Recordings), seine unendlich sehnsuchtsvolle Stimmung prägt Frau2 sucht HappyEnd. Edward Berger setzt sie in Filmbilder um, deren lyrische Qualität im gegenwärtigen deutschen Kino einzigartig ist. So schön wie hier sah Berlin schon lange nicht mehr in einem Film aus. Die in herbstliche Farben getauchte Metropole, durch die vom Wind getragene Blätter segeln, wirkt wie verzaubert. Man gerät direkt ins Träumen und hält dann mit aller Macht an diesen schillernden Trugbildern fest. Außerdem hat Berger mit Isabella Parkinson und Ben Becker die ideale Besetzung für seine Internet-Liebenden gefunden. Sie ist als Mai verletzlich und resolut zugleich, eine Träumerin, die, als sie endlich erwacht, sofort die Initiative ergreift. Und Ben Becker spielt den ewigen Romantiker, der sich hinter einer Maske des Zynismus versteckt, mit einer Offenheit, die einem manchmal fast den Atem verschlägt. Allein seine Stimme zeugt von unendlich vielen aus Einsamkeit durchwachten Nächten und von einer Verlorenheit, aus der ihn nur die Liebe retten kann. --Sascha Westphal
E-Mails und anonyme Treffen in Chat-Rooms. Der Fortschritt der Technik geht, wie schon Nora Ephrons E-Mail für Dich eindrücklich demonstriert hat, auch an der Welt der Liebe und Romantik nicht spurlos vorbei. In der Einsamkeit am Computer, unter dem Schutz eines Pseudonyms kann es einem von der Liebe enttäuschten Zyniker wie dem Radiomoderator Gregor Reuther viel leichter fallen, sich zu öffnen. So bahnt sich in Edward Bergers Frau2 sucht HappyEnd zwischen ihm und der einsam vor sich hin träumenden Mai eine Liebe im Netz an, die letztlich auch die Wirklichkeit verändern muss. Es ist eine einfache, schon unzählige Male erzählte Geschichte, die sich hier vor der Kulisse eines herbstlichen Berlin abspielt. Die Menschen sehnen sich nach der Liebe, aber wenn sie sie dann endlich finden, werden sie meist nur noch unglücklicher, wie Gregor (Ben Becker), der nicht darüber hinwegkommt, dass ihn einst seine große Liebe verlassen hat, und wie Mai (Isabella Parkinson), die sich heimlich nach dem Freund ihrer Mitbewohnerin verzehrt. Doch dann greift das Schicksal ein. Mai wird in einen Autounfall verwickelt und ist kurz bewusstlos. Als sie wieder aufwacht, hört sie im Radio Tim Hardins "How Can We Hang On To A Dream" und ist verwandelt. Sie will den Song noch einmal hören, nur will Gregor ihn nicht wieder spielen. Aber Mai gibt nicht auf, und so erweist sich schließlich das Internet mit seinen Chats als Hintertür zu den Gefühlen eines Mannes, der dachte, er fühle nichts als Schmerz. Die Melancholie von Tim Hardins grandiosem Song (veröffentlicht auf Hang On To A Dream: The Verve Recordings), seine unendlich sehnsuchtsvolle Stimmung prägt Frau2 sucht HappyEnd. Edward Berger setzt sie in Filmbilder um, deren lyrische Qualität im gegenwärtigen deutschen Kino einzigartig ist. So schön wie hier sah Berlin schon lange nicht mehr in einem Film aus. Die in herbstliche Farben getauchte Metropole, durch die vom Wind getragene Blätter segeln, wirkt wie verzaubert. Man gerät direkt ins Träumen und hält dann mit aller Macht an diesen schillernden Trugbildern fest. Außerdem hat Berger mit Isabella Parkinson und Ben Becker die ideale Besetzung für seine Internet-Liebenden gefunden. Sie ist als Mai verletzlich und resolut zugleich, eine Träumerin, die, als sie endlich erwacht, sofort die Initiative ergreift. Und Ben Becker spielt den ewigen Romantiker, der sich hinter einer Maske des Zynismus versteckt, mit einer Offenheit, die einem manchmal fast den Atem verschlägt. Allein seine Stimme zeugt von unendlich vielen aus Einsamkeit durchwachten Nächten und von einer Verlorenheit, aus der ihn nur die Liebe retten kann. --Sascha Westphal
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