Erfahrungsbericht über

Freaky Friday - Various

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Freaky Friday - Various

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Hit me ladies one more time!

3  02.03.2004

Pro:
Funpunk und Rockgestärkter Soundtrack mit vielen weiblichen Künstlern

Kontra:
aber sehr viel mainstreamiges, langweiliges

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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Senilm

Über sich: FREE Musicjournalism // The world ends on a sunny day // Sympathy for Empathy // Alive and kicking....

Mitglied seit:09.06.2001

Erfahrungsberichte:1040

Vertrauende:132

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 54 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Soundtrackweek chick

.. und weiter gehts in meiner dieswöchigen "Soundtrack"-Aktion.

Nachdem ich euch gestern zu Blackmusic Klängen den Arsch zum wackeln gebracht hab, gibts heute härtere Gangart!
Der "Freaky Friday" Soundtrack bietet ganz in der Tradition von American Pie und Co. ordentlich College- und Punkrock inspirierten Soundbrei, welcher ganz auf das Kinopublikum zugeschnitten ist.


FORTUNE COOKIE

Ob das nun die mainstreamigen Rockklänge von Lindsay Lohans "Ultimate" sind, welche polternd mit der Girlie-Stimme über uns hereinbrechen - oder die Riffgewitter von "Happy Together". Der Skagetränkte pumpende Track von Simple Plan gefällt mit nasalem Gesang und angenehm abgehenden Punkmitgröhlrefrain!
Fast genausogut machens die Girls von Lilix mit ihrem Eingängigkeitsmonster "What i like about you"! Auf bollerndem Bassbeat geht dieser Track spätestens beim mehrstimmigen RiotGirl Refrain voll ab in Hüften und Ohren!

Mit "The art of losing" kennen sich American Hi-Fi nach mehreren mittelmässigen Alben ja selbst ganz gut aus - und präsentieren uns mit diesem Song aber einen Ihrer Besten! Der nasalgetrimmte Gesang wirkt zwar nicht so souverän, aber der energische Refrain mit den Loserlyrics wirkt irgendwie sympathisch ! Nicht so schräg wie der Bandname Forty Foot Echo vermuten lässt ist "Brand New Day". Eine Streicherverzierte Percussionballade mit melodischem, harmonischen Reigen und angenehm rauher Gesangsstimme.
Aus dieser Lethargie werden wir vom Drummer der Halo Friendlies geweckt, wenn dieser Mörsergranatenartig "Me vs the World" eindrischt, kommen die Maulwürfe aus Ihren Löchern gekrochen! Auch hier wieder eine Rotzröhre am Mikro welchen ihren Job begleitet von punklastigem Rocksound ganz gut erledigt.

Auch Christina Vidal ist so eine in Avril Lavigne Gewässern dümpelnde Rockgöre - mit angepisst wirkendem Gesang treibt Sie "Take me away" voran! Der Track presst mit ordentlich Tempo und Rückkopplungseffekten ins Ohr - was dem Refrain dank ordentlich Mitsingmotivation zugute kommt. Da ist der kurze Filmskit, indem jaulenderweise "Baby one more time" dargeboten wird hingegen ein echter Oropaxforderer! Das das auch besser geht, beweisen uns die Funpunker von Bowling for Soup". Ihre Adaption von "Baby one more time" ballert sich mit ordentlich Schmackes hinter den rifflastigen Gitarren und dem zupackenden Drummer gut ins Ohr - das der Gesang männlich daneben ist, hemmt den Funfaktor nicht wirklich.

Aussergewöhnlich viele rockende Mädels sind auf diesem OST vertreten - natürlich dürfen da auch die Donnas nicht fehlen, auch wenn deren "Backstage" mit seinen abgegriffenen Riffs, dem dumpf daherbollernden Bass-Spiel und uninspiriert langweilenden Refrain nervt. Da machts Partyhackfresse Andrew W.K. gleich besser - wenn sein "She is beautiful" brachial aus den Boxen brettert heissts Party til you die! Der Mann mit dem schlechten Klamottengeschmack plärrt sich zu derb voranschreitendem purem Partyhardrock mit ordentlich Keyboard im Schritt die Seele aus dem Leib!

Melodischer gehens die Diffusers mit "I wonder" an - typische Beziehungsaufbearbeitungsproblematik verpackt in Punkigem Sound, welcher mit melodischem Gesang angereichert ist, könnte man bis zum Refrain denken. Aber der lässt den Track dann schnell zu was besonderes und zum besten auf dem Album werden! Denn wenns mit langgezogener, eingängiger Melodiestimme auf geradeaus rockendem Rifflauf durch die Lautsprecher klingt, hat das mitteleuropäisch, melodievervöhnte Ohr schon verloren.

Die "Beauty Quinn" besingen die Girls von Lash - die Mädels stehen auf laute effektverzerrte Saitenmusik mit Tempo hinterm Beat - und nem Refrain, der nur an nem kalifornischen Strand entstanden sein kann, Ashlee Simpsons "Just let me cry" scheint auch nicht weit weg davon entstanden zu sein - das Schlimme daran ist, das sich Ms. Simpson nicht nur stimmlich sehr stark an No Doubt orientiert! Der Track könnte wirklich auch von dieser Truppe stammen, skabestimmt, beatgetränkte Tempoläufe zu ausladend energischem weiblichen Gesang kennen wir bereits - ändert aber auch nichts daran, daß die Bridge voll ins Ohr fährt und auch die Jungs miteinstimmen lässt!

Yeah - Motherfuckers, Joey Ramone lässt "What a wonderful world" neu vertont erklingen - auf ballerndem Beat und drückend pulsierendem Bassspiel vergnügt er sich hörbar bei dieser Coverversion, nicht ganz so freudig ist Rolfe Kents "Fortune Cookie"! Der klassische, an einen Tarantino-Soundtrack erinnernde Track, spielt sich mit Philharmonikerelementen, geht wenig später ins Orientale und später noch ins Chanson über. Ein verstörender Abschluss!


JUST LET ME CRY

War der Film schon nur ein netter Familienstreifen - ist man auch mit dem Refrain kein Risiko eingegangen, wozu auch!

Bis auf wenige Bekannte Ausnahmen, tummeln sich auf der CD zwar viele Newcomer, welche aber dem auf dem Album bevorzugten Stil des Funpunks- und Rocks fröhnen! So dauert es lange bis man sich ein Highlight aus den eingängig, mainstreamigen Tracks herausgesucht hat - meins ist "I wonder" von den Diffusers!
Aber auch mit Plärrsocke Andrew W.K. und American Hi-Fi kann man jede Menge Spass haben, ansonsten herrschen auf diesem Album eh die Rockgören vor!

Ein durchschnittliches Soundtrackalbum, welches Freunde der angesprochenen Musikrichtung jedoch durchaus für ein paar Stunden glücklich machen könnte!




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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Honiggurami

Honiggurami

28.05.2006 20:48

naja..jedem das seine

AliAsAliAs

AliAsAliAs

04.03.2004 12:13

Ich fand den Film schon irgendwie nad so dolle - gruß vom alias

helden_gesucht

helden_gesucht

02.03.2004 20:59

lustiger film :) cuh held

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