~Global Warming~
12.09.2007
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 MartinMetz
Über sich:
Mitglied seit:27.08.2001
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Hallo Zusammen, der folgende Beitrag handelt vom Album *From Mars to Sirius* der Band *GOJIRA* wobei das Album bereits seit November 2005 erhältlich ist.
Trackliste °°°°°°°°°°°°° 1.: Ocean Planet 2.: Backbone 3.: From the Sky 4.: Unicorn 5.: Where Dragons Dwell 6.: The Heaviest Matter of the Universe 7.: Flying Whales 8.: In the Wilderness 9.: World to Come 10.: From Mars 11.: To Sirius 12.: Global Warming Rezension °°°°°°°°°°°°°° Für alle Unwissenden unter euch: Der Name GOJIRA ist der japanische Originalname von dem hierzulande auch sehr bekannten Filmmonster Godzilla. Ihr wisst schon, dieses mies gelaunte, alles kaputtstampfende, unbewegliche und irgendwie alberne Gummivieh. Der ultimative Trash eben. Warum die Band diesen Namen gewählt hat, habe ich nicht ganz verstanden. Trashig sind sie aber genauso wenig wie albern. Das es sich hierbei um todernste und so gar nicht lustige Musik handelt verwundert auch aufgrund des seltsamen Covers. Was ein im All vor einem Planeten schwebender Wal mit der Musik zu tun hat, weiss wohl (wenn überhaupt) nur die Band.
Musikalisch geht es nicht minder innovativ zur Sache. Es gibt die volle Breitseite Metalcore, gepaart mit einem guten Schuss Death Metal und einigen Hardcore Elementen. Ich sträube mich allerdings vor dem Modebegriff Deathcore, da diesem irgendwie ein negativ angehauchter Klang anhaftet. Das würde der Klasse dieser Ausnahmeformation nämlich keineswegs gerecht werden. GOJIRA holzen mit brachialer Härte durch 12 sehr facettenreiche Songs. Diese sind allesamt so intelligent und komplex aufgebaut, dass man schon einige Durchläufe benötigt, um alle Feinheiten des Songwritings mitzubekommen. Das zerstört "From Mars to Sirius" aber nicht, im Gegenteil, die Scheibe wächst mit jedem Durchlauf immer mehr zu einem Dauerbrenner heran. Meine Favoriten sind eindeutig "Flying Whales" (mit einem gnadenlos guten Aufbau gesegnet) und das Instrumental "Unicorn". Letzteres sticht besonders durch den Einsatz von Walgesängen im Hintergrund heraus und ist durch die sehr entspannende und ruhige Grundstimmung ein genialer Kontrast zur sonst vorhandenen Härte. GOJIRA ist eine frische Band mit guten Ideen und einem interessanten Konzept. Laut Infoblättchen liegt der Band besonders das Thema "Mutter Erde" am Herzen, so unterscheidet man sich wohl auch textlich stark von den üblichen Hasstiraden. Leider kann ich darauf nicht näher eingehen, da mir ein Booklet leider nicht zur Hand liegt. Doch auch so kann ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung abgeben.
Martin Metz
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30.09.2007 00:14
Hm, Metalcore höre ich da gar nicht. Eher frickeligen Death Metal. Die Jungs wissen, wie das wort "kopflastig" musikalisch umsetzen kann. Herrliche Platte zum Abtauchen.
12.09.2007 19:12
schade.. ein paar naturtexte .. wären ned schlecht gewesen ... aber netter bericht.. gruppe sagt mir nur gar nix *gg
12.09.2007 18:59
Klasse Bericht