Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
integrierter beatcounter, preis ok, drei kanal |
| Kontra: |
der dazugelieferte kopfhörer |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Man kann nicht sagen, es wäre nur aus einer Laune heraus.
Man kann auch nicht sagen, ich hätte es mir nicht lange genug überlegt.
Ebenso kann man nicht sagen, ich hätte es nicht ausführlich genug getestet.
Monatelang habe ich hin und herüberlegt, getestet, recherchiert und gespart und jetzt ist der erste Schritt getan. Zwar nur ein kleiner Schritt, doch immerhin:
Ich habe mir den Futuremixer BPM-250 bestellt und geliefert bekommen. So komme ich nun in den Genuss, zum ersten Mal über ein Gerät aus dem Bereich DJ-Equipment zu schreiben, das mir wirklich selbst gehört,...und das auch noch in meiner Jubiläumsmeinung, es ist die 250ste!!!
Nachdem ich vom Münsteraner DJ-Store erfahren hatte, dass der große, vierkanalige Bruder BPM-1000 von Gemini nicht mehr produziert wird, war ich mir sofort sicher, drei Kanäle genügen auch, also musste der BPM-250 her. Ein schickes Design, ein erschwinglicher Preis, und ein integrierter Beatcounter, was will man mehr? Ich bestellte also telefonisch beim Elevator. Wie auf der Homepage angegeben, kostete der BPM-250 nur noch 305,76 Euro, nicht 331,32 Euro, wie im Hauptkatalog des vergangenen Jahres angegeben. Außerdem würde der Mixer zusammen mit dem Reloop RH-2300 Pro (ein Kopfhörer) kommen...
Nagut, meine Meinung über Elevators Hausmarke Reloop kennt ihr ja schon, aber auf den Kopfhörer sollte es mir auch nicht ankommen. An was ich gar nicht mehr gedacht hatte, ab 45 Euro Bestellwert bekommt man beim Elevator-Store ein Geschenk dazu, eine Plattentasche von Reloop, ein Portemonnaie mit der Aufschrift „elevator“, ein Vinyl-Cleaning Set oder ein Elevator – DJ- Mikrofon. Eine Plattentasche und ein Vinyl-Cleaning Set brauche ich (noch) nicht, da ich ja noch (keine) Turntables besitze, und ein Portemonnaie habe ich schon, also blieb nur noch das Mic übrig. Nachdem ich das alles geklärt hatte, gewählt hatte, per Vorkasse zu zahlen und alle Kontodaten notiert waren wollte die Mitarbeiterin der Elevator-Hotline noch mit einem meiner Erziehungsberechtigten sprechen, kein Problem, mein Vater war zum Glück in der Nähe. Auch das war nun geklärt und das Gespräch damit beendet.
Nun hieß es, das Geld so schnell wie Möglich zu überweisen und anschließend sieben Tage zu warten...
Exakt eine Woche, nachdem ich das Geld auf das Elevator-Konto überwiesen hatte, klingelte der Postbote und überreichte mir ein Päckchen. Er war da, mein erster DJ-Mixer...
Das Öffnen war das Schönste....voller Spannung riss ich den Karton auf und war total begeistert.
Der BPM-250 ist nicht, wie auf dem Foto im Hauptkatalog zu sehen, schwarz weiß, sondern grau-schwarz, was viel besser aussieht!
Dabei waren das Netzkabel, der Reloop Kopfhörer mit Adapter, das Elevator-Mic und natürlich eine Gebrauchsanweisung. Wer mich kennt weiß, Gebrauchsanweisungen landen bei mir generell in der Ecke, selbst probieren geht über studieren!
Ich hatte anfänglich etwas Probleme, mit dem Ganzen klar zu kommen, doch schon nach wenigen Stunden stieg ich durch die wichtigsten Dinge durch.
Was macht der Typ mit nem Mixer, ohne Turntables, werdet ihr euch Fragen. Natürlich soll es nicht zum Dauerzustand werden, doch für den Anfang habe ich als eine Line Quelle meinen PC, und als andere meinen Discman angeschlossen. Der Master Ausgang läuft über meine Anlage.
Wie schon gesagt ist der BPM-250 ein Dreikanalmixer. Der erste Kanal kann für das Mikro, als Phono- und als Line-Eingang benutzt werden, die beiden weiteren Kanäle jeweils für Phono oder Line (umschaltbar). Phono-Eingänge nehmen nur Plattenteller mit einem magnetischen Tonabnehmer an, wobei man an die Line-Eingänge auch andere Quellen wie einen CD Player etc. anschließen kann.
Wenn man den Talkover Knopf drückt, werden die anderen beiden Kanäle leiser (um genau zu sein werden sie um –16 dB reduziert) und das Mikro ist deutlicher hörbar.
Neben der Drei-Kanal Klangregelung (natürlich hat jeder Kanal seinen eigenen Linefader) findet man vier weitere gummierte Bedienknöpfe. Und zwar zum einen den „Master“ und „Booth“ Knopf zum Regeln der Lautstärke des Soundausgangs (der BPM-250 besitzt demnach zwei Master-Ausgänge, einen für das Soundsystem und einen für den Monitor), zum anderen die Balance Regelung für den Soundausgang und den „Cue-Level“ Regler, mit dem man die Lautstärke im Kopfhörer bestimmen kann.
Die eingebauten Beatcounterdisplays sollen dem DJ das Mixing erleichtern. Sie sind (genau wie der Crossfader) den Kanälen 2 und 3 zugeordnet.
Ich finde, der Mixer ist in meinem sonst eher eintönigen Zimmer optisch ein echtes Schmuckstück, und auch technisch hat er, wie eben beschrieben, einiges drauf.
Leider bin ich noch nicht in den Genuss gekommen, diesen – meinen Mixer mit zwei Turntables zu testen, doch ich kann euch versprechen: Das kommt auch noch!
Auf jeden Fall bin ich froh, den ersten Schritt in Richtung DJ getan zu haben.
© by TheRoof / 06.02.2002
PS: Meine Befürchtungen haben sich bestätigt, der dazugelieferte Reloop Kopförer ist absoluter Schrott.
Das Mic ist jedoch meiner Meinung nach einsame spitze!
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14.12.2004
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