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Get Your Body Beat - Combichrist

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Get Your Body Beat - Combichrist

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Get Your Body Beat

4  09.07.2006

Pro:
10 Tracks, ordentliche Remixe, Bonustracks

Kontra:
nicht so krachend und hart wie Vorgänger - CDs

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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Doomrider

Über sich: Hier wird gegengelesen! -+-+-+-+- Bin übrigens auch bei Yopi unter dem gleichen Namen. +++CIS schein...

Mitglied seit:26.03.2005

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 120 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Bei "Combichrist" handelt e sich um eine Industrial-Noise-Band die von dem Norweger Andy LaPlegua (Icon Of Coil, Panzer AG) gegründet wurde. Mit Clubhits wie "This shit will will fcuk you up", "Sex, Drogen und Industrie" sowie "Blut Royale" gelang der Musikgruppe der große Durchbruch in der schwarzen Szene. Jedoch beherrscht "Combichrist" ihr Können nicht nur in den Diskos sondern auch auf der Bühne, weshalb jedes Konzert der Industrial-Formation ein wahrer Augenschmaus ist. Nun hat die Band erstmals einen Soundtrack für den demnächst anlaufenden Science-Fiction-Kinofilm "The Gene Generation" geschaffen, der den Namen "Get Your Body Beat" trägt und als EP veröffentlicht wurde.
Doch kommen wir nun zu den einzelnen Tracks der Scheibe:

01 - Get Your Body Beat (Album Version) 4:35
Sofort erwarten den Hörer rhythmische Beats, die sofort zum Tanzen animieren, obwohl sie nicht besonders schnell sind. Bei dem Gesang erwartet den Combichrist-Fan die erste Überraschung, da Andy LaPlegua weniger verzerrt und tief klingt, sondern seine Stimme eher einer etwas härteren Rockband ähnelt. An den gern verwendeten Kraftausdrücken wie "Fuck" oder dergleichen ist jedoch schnell zu erkennen, dass es sich um "Combichrist" handelt. Der Elektrosound ist jedoch nicht so basslastig wie sonst und außerdem wird kaum auf Noise-Elemente zurückgriffen. Abwechslungsreich ist der Song jedoch allemal. Man darf gespannt sein, ob "Combichrsit" mit ihrem kommenden Album mehr in Richtung Future-Pop a la "VNV Nation" gehen wird, oder ob es einfach mehr verschiedene Stilrichtungen auf der CD vereint. (7/10)

02 - Products (Life Composer Version) 5:13
Mit abgehackten Bassgeräuschen beginnt der nächste Song. Dazu kommt eine Frauenstimme die immer wieder "Fuck Up" schreit, was leicht an den Hit "This shit will will fcuk you up" erinnert. Als nächster Sampler kommt eine etwas mechanische Männerstimme hinzu. Einen richtigen Gesang gibt es hier nicht. Obwohl das Lied durchaus rhythmisch ist, will irgendwie nicht richtig Tanzlust aufkommen. Irgendwie fehlt etwas, doch ich kann nicht genau beschreiben was es ist. Nach einiger Zeit könnte unter Umständen auch Langeweile auftreten, da sich am Elektrosund recht wenig verändert. (6/10)

03 - What The Fcuk 5:53
Bei dem dritten Stück hört man zu Anfang eine schwer verständliche Samplerstimme sowie diverse Elektroelemente die zunächst noch keine richtige Einheit bilden. Erst mit dem dazukommen des Basses kristallisiert sich so langsam ein Rhythmus und eine Melodie heraus. Nach ca. 1,5 Minuten greift Mastermind Andy LaPlegua dann erstmals zum Mikro, der eine leicht härtere Stimme als bei "Get Your Body Beat" hat, die jedoch durch den stark überladenen und dominanten Elektrosound leicht in den Hintergrund gedrängt wird. Insgesamt wirkt der Song durch etliche Variationen zwar etwas chaotisch, wird dadurch, trotz Überlänge, jedoch auch nicht langweilig. (7/10)

04 - Get Your Body Beat (Käpt'n K Mix by Sascha Konietzko from KMFDM) 4:11
Der erste Remix stammt von Sascha Konietzko von der Band "KMFDM". Recht synthielastig beginnt der Song wird nach 20 Sekunden aber schnell härter mit einem starken Bass. Viele Elektroelemente werden besonders herausgehoben, verstummen aber immer sobald der Gesang einsetzt, an dem von Sascha Konietzko nichts verändert wurde. Alles in allem ein ordentlicher Remix, der sich allerdings auch nicht sehr stark vom Original unterscheidet da in erster Linie das vorhandenen verändert wurde und wenig neue Elemente mit hinzu genommen wurden. (7/10)

05 - Get Your Body Beat (Rotten Blood Remix by Amduscia) 4:46
Der nächste Remix stammt von der mexikanischen Industrialband "Amduscia". Wer das mexikanische Trio kennt weiß, dass diese gern auf Tranceelemente zurückgreifen. So auch hier! Den Hörer erwarten also ein harter Bass mit vielen verschiedenen, hoch klingenden Keyboardklängen die dem Song eine eigenen Note verpassen. Am Gesang wurde jedoch nichts verändert. In meinen Augen eignet sich dieser Song, aufgrund des rhythmischen Basses, etwas besser für die Clubs als das Original. Ich bin mal gespannt, ob ich diese Version dort mal zu hören bekomme. (8/10)

06 - Get Your Body Beat (Remixed by Spetsnaz) 3:31
Dieser Remix stammt von "Spetsnaz". Mit den für diese Band typischen, markanten Elektroklängen beginnt das Werk. Der Gesang lässt nicht lange auf sich warten und wurde auch diesmal nicht angerührt. Insgesamt recht kurz und bis auf die Spetsnaz-typischen Elemente fast wie der Originalsong, weshalb dieser Song in meinen Augen nicht sehr innovativ ist. Anhören kann man ich sich jedoch auf alle Fälle mal. (7/10)

07 - Get Your Body Beat (Shooting Up Remix by Point45) 4:55
Der nächste Remix entspringt aus dem Mischpult von "Point45" (keine Ahnung wer das sein soll). Noiseartige Geräusche leiten das Stück ein zu denen sich einige leichte Elektrotöne hinzu gesellen. Erinnert ein kleines bisschen an KiEw. Der Gesang von Andy LaPlegua wurde ein wenig verändert, indem zum Beispiel gesungene Worte wiederholt werden und zum Teil leicht verzerrt werden, sodass man sich an eine Computerstimme erinnert fühlt. Alles in allem ein für sich stehender allerdings auch eintöniger Remix. Wenigstens sorgt er für ein kleine Abwechslung auf der EP. (5/10)

08 - Get Your Body Beat (Tortured Remix by Manufactura) 5:31
Den Remix von der Band "Manufactura" habe ich schon mehrere Male in Clubs gehört. Am Anfang hört man Gestöhne von einem Pärchen beim Geschlechtsverkehr. Dieses verstummt dann abrupt um krachenden Noise und einem hammerharten Bass Platz zu machen. Dieser Rhythmus läuft so durch das ganze Lied, wobei der Elektrosound zwischendurch immer mal wieder leicht abgewandelt wird. Der Gesang wurde auch hier nicht angetastet, befindet sich im Vergleich zu den anderen Versionen deutlich im Hintergrund. Es ist nicht verwunderlich, dass ausgerechnet dieser Remix in den Clubs gespielt wird, da dieser sowohl gut tanzbar ist und zudem ziemlich abgeht und den Hörer regelrecht mitreißt. (8/10)

09 - Get Your Body Beat (Remixed by Sergio Messa) 7:03
Der letzte Remix ist mit Abstand der längste und wurde von "Sergio Messa" (keine Ahnung wer das sein soll) angefertigt. Der Song beginnt etwas wirr und chaotisch. Die Stimme von Andy ändert sich immer wieder, sodass er sich manchmal wie ein Roboter und im nächsten Moment wieder ganz normal anhört. Auch hier kann man wieder Vergleiche mit Bands wie KiEw oder dergleichen anführen. Vom Macher werden sehr viele verschiedene Stilelemente verarbeitet, sodass Langeweile, trotz der Überlänge nur bedingt auftritt. Insgesamt also sehr facettenreich, wenn auch nicht so ganz mein Fall. (6/10)

10 - Dna Am 7:10
Der letzte Song ist dann wieder ein Nicht-Remix und ist gleichzeitig das längste Stück auf der EP. Hier bestimmen zunächst langgezogene, ruhige Synthies den Track. Außerdem werden jede Menge englischsprachige Samples (klingen wie ein Telefongespräch) eingearbeitet. Mit der Zeit kommen immer mehr Elektro- und Noiseelemente hinzu, die jedoch keine richtige Einheit bilden wollen. Insgesamt kann man das Werk als instrumentales Ausklangsstück bezeichnen, da nicht wirklich viel passiert. (4/10)

Gesamtspielzeit: 52:48

Cover:
Auf Cover befindet sich eine bleichen dunkelhaarige Frau, die zur Seite schaut und eine Pistole in der Hand hält. Der Hintergrund ist schwarz.

Fazit:
Wie schon oben erwähnt klingt "Combichrist" anders und weniger böse als sonst. Vielleicht haben sich auf dieser EP "Combichrist" und Andys Future-Pop-Band "Icon Of Coil" vermischt. Dennoch befinden sich auf der CD einige gute Remixe sowie ordentlich Bonustracks. Fans der Band dürften wohl vor allem mit dem Amduscia- und Manufactura-Remix was anfangen können. Wessen Interesse ich mit diesem Artikel geweckt habe, den empfehle ich sich auf www.combichrist.com das zugehörige Musikvideo anzuschauen, bei dem auch einige Szenen aus dem Film "The Gene Generation" eingeblendet werden. Wer weiß, vielleicht gelingt Combichrist durch die Bereitstellung des Soundtracks ja sogar der ganz große Durchbruch. Es sei ihnen auf alle Fälle gegönnt. Wer die Musik von [:SITD:], Suicide Commando, Tactical Sekt, Hocico, Dulce Liquido, Tumor, Agonoize, KiEw, VNV Nation, Decoded Feedback, God Module, Flesh Field, Amduscia, Virtual Embrace oder The Retrosic mag, sollte auf jeden Fall mal reinhören.

www.combichrist.com




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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
SkateAemKei

SkateAemKei

18.10.2006 05:52

Combichrist, ach halt ich dachte ich kenne das. Aber kenne es nur durch dich ;-) Greetz Moe

MatthiasHuehr

MatthiasHuehr

17.08.2006 00:48

nicht so ganz mein Musikgeschmack ... Ciao Matthias

HEIDIZ

HEIDIZ

27.07.2006 20:33

SH GLG HEIDI

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