DAS ALBUM
Thunders "Giving the game away" aus dem Jahre 1999 war das 5. Album der englischen Band, die bis dahin Rock, Blues-Rock und Hard Rock spielte.
DIE BAND
Daniel Bowes - Sänger
Luke Morley - Gitarre
Ben Matthews - Gitarre, Keyboards
Harry James - Schlagzeug
Chris Childs ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Jonaspas über Giving the Game Away - Thunder 14.09.2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
nicht so toll
Klangqualität:
annehmbar
Langzeithörspaß:
mittelmäßig
Pro:
Daniel Bowes, Luke Morley & Co
Kontra:
Fehlende Kraft der Songs
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
DAS ALBUM
Thunders "Giving the game away" aus dem Jahre 1999 war das 5. Album der englischen Band, die bis dahin Rock, Blues-Rock und Hard Rock spielte. DIE BAND
Daniel Bowes - Sänger Luke Morley - Gitarre Ben Matthews - Gitarre, Keyboards Harry James - Schlagzeug Chris Childs - Bass
COVER/BOOKLET
Ich weiß nicht genau, was das Cover ausdrücken soll, die Farben sind eigenlich nicht schlecht, aber ansonsten sieht man ein ziemlich verwackeltes Bild von einem Fluss und der anderen Uferseite, was schonmal nicht sinderlich zu begeistern weiß. Im eigentlich sehr gelungenen Booklet sind die Bilder dann auch scharf und alle Texte sind enthalten.DIE SONGS
1. JUST ANOTHER SUICIDE (YOU WANNA KNOW) (4:07) Meine Bewertung: 6/10 Schon der erste Song lässt die Power der älteren Thunder-Songs vermissen. Der Bass ist hier relativ gut zu hören, dafür ist manchen Stellen die Gitarre irgendwie kaum zu hören. Für Thunder ist der Song relativ schnell und wirkt irgendwie nicht ganz ausgearbeitet. Der Text wirkt sehr engagiert und soll glaube ich die Sensationssucht der Leute kritisieren.
2. ALL I EVER WANTED (4:17) Eine schöne, nette Ballade. In diesem Liebeslied spielt das Klavier eine relativ wichtige Rolle, E-Gitarre ist hier nur in einigen Solos zu hören. Insgesamt ein recht gelungener Song. Meine Bewertung: 7/10
3. GIVING THE GAME AWAY (5:03) Ein Thunder-untypischer Song in dem Sänger Bowes Morley in der Bridge mit verzerrter Stimme singt. Dieser mittellangsame Song gefällt mir von der Komposition, also den Akkorden und den Melodien, aber irgendwie schaffen es Thunder nicht, den Druck älterer Thunder-Songs herzustellen. Meine Bewertung: 7/10
4. YOU'LL STILL NEED A FRIEND (4:29) Eine Ballade, die zuerst nur mit Akustik-Gitarre Bass und Gesang anfängt, und langsam etwas lauter wird, aber nicht viel. Nach ca. 2:30 kommt dann verzerrte Gitarre. Aber es wird auch nicht so rockig wie bei vielen älteren Thunder-Songs. Meine Bewertung: 6/10
5. ROLLING THE DICE (4:56) Endlich mal ein rockigerer Song, denkt man sich. Dem ist auch so, vom Sound her klingen Thunder hier schon am ehesten wie auf den tollen älteren Alben. Doch insgesamt überzeugt dieser Song auch nicht, da der Refrain nicht so stark ist wie die Strophen (das Problem, dass auch noch ein paar andere Thunder-Songs haben). Auch das Solo (in der Mitte des Songs, und dann nochmal am Ende) hätte ruhig abwechslungsreicher sein können. So wird hier eigentlich 4 mal fast das gleiche gespielt. Warum hat sich hier Hauptkomponist Luke Morley nicht mehr ausgedacht? Meine Bewertung: 6/10
6. NUMB (5:18) Diese Ballade(...) wirkt mit dem Klavier (bzw. Keyboard) am Anfang sehr ruhig. Ab dem ersten Refrain kommen dann mehr instrumente dazu. Aber der Refrain wirkt irgendwie etwas verschlafen. Tja, ein nettes Pop-Lied. Nur im Solo (nach dem 2. Refrain), zeigt Thunder seine Stärken: leidenschatliches Gitarrenspiel und tolle Melodien. Insgesamt kann dieses Lied aber auch bei weitem nicht an andere Thunder-Glanzleistungen anknüpfen. Meine Bewertung: 5/10
7. PLAY THAT FUNKY MUSIC (3:47) Ein tolles Cover, obwohl eigentlich kaum etwas im vergleich zum Original dieses funkigen Songs (geschrieben 1976 von Rober Parissi), der durch Wild Cherry bekannt wurde geändert wurde. Natürlich ist die tolle Stimme von Daniel Bowes noch einmal eine andere Komponente im Vergleich zum Original. Der Text ist ein Lobgesang auf die „Funky Music“. Meine Bewertung: 8/10
8. 'TIL IT SHINES (4:52) Meiner Meinung nach der beste Song auf dieser CD. Der Song fängt ruhig an. Wieder nur mit Akustik-Gitarre und Gesang an. In diesem relativ melancholischen Song wird das songwriterische Können von Luke Morley deutlich. Der Song drückt sehr gut Sehnsucht aus. Nach ca. 3 Minuten kommen dann verzerrte E-Gitarre und Schlagzeug dazu, und auch das Schlagzeugspiel von Harry James gefällt mir hier so gut wie auf anderen Thunder-CDs. Das Solo kurz vor Ende des Songs wirkt vielleicht etwas altmodisch und könnte wie bei „Rolling the dice“ vielleicht etwas abwechslungsreicher sein, aber die Melodien sind meiner Meinung nach doch sehr gut. Meine Bewertung: 9/10
9. TIME TO GET TOUGH (3:51) Dieser Song wirkt deutlich moderner als ‘Til it shines. Dieser Song ist auch auf jeden Fall einer der besseren des Albums. Vorallem der kraftvolle Refrain, in dem Bowes „Enough – it’s time to get tough“ singt überzeugt hier. Auch die ruhigeren Strophen sind musikalisch gut gelungen und der Text ist bei diesem Song teilweise ermutigend und zeigt teilweise den Thunder-typischen Humor. Meine Bewertung: 8/10
10. IT'S ANOTHER DAY (4:41) Der Song fängt wieder recht gut an, klingt in den Strophen etwas experimenteller als die meisten anderen Thunder-Songs. Der Vor-Refrain ist echt toll. Beim ersten Hören hab ich auch gedacht der Vor-Refrain sei der Refrain. Und so hätte es Thunder vielleicht auch machen sollen: Den Refrain weglassen und den Vor-Refrain als Refrain verwenden. Denn der Refrain ist leider viel schwächer als der Rest des Songs. Der Text ist sehr gelungen, und drückt aus, dass man nicht nur das Negative sehen soll, sondern sich über das Positive freuen soll. Meine Bewertung: 7/10
11. IT COULD BE TONIGHT (5:21) Eine relativ langsame Halbbalade. Ein relativ mittelmäßiger Song ohne große Schwächen und Stärken. Die sehr ruhigen Strophen (Gesang, akustische Gitarre, in der 2. Strophe auch Schlagzeug) stehen den mit mehr Instrumenten (verzerrte E-Gitarre, Bass, Schlagzeug) angereicherten Refrains gegenüber. Ganz nett, dieser Song, aber auf anderen Thunder-Alben wäre auch dieser Song einer der schwächeren gewesen. Meine Bewertung: 7/10
FAZIT
Leider ist dieses Thunder-Album das schwächste dieser Band. Es biete immer noch gute Musik, aber auch als Thunder-Fan (oder gerade deshalb?) kann ich dieses Album nicht als besonderes Album anpreisen. Die Songs sind insgesamt einfach zu ruhig, man hört auf dieser CD eher Pop als Rock, geschweige denn Blues Rock oder gar Hard Rock. Man kann hier schon das Gefühl haben, dass entweder Thunder zur Zeit dieses Albums die Ideen ausgegangen sind, oder dass sie öfter im Radio gespielt werden wollten. Vielleicht wollten sie auch experimentieren, das Album ist eigentlich relativ abwechslungsreich, aber fast die Hälfte aller Songs sind Balladen und da ist man von Thunder einfach kraftvolleres gewöhnt. Nur "'Til it shines" kann meiner Meinung mit der Qualität anderer Thunder-Lieder mithalten. AUSBLICK AUF DIE ZUKUNFT
Nach 5 Studioalben und einer Doppel-Live-CD hatten sich Thunder 1999 aufgelöst. 2002 haben sie sich dann für einige Auftritte wieder vereint, und als sie merkten, dass sie immernoch gerne zusammen Musik machen haben sie sich dazu entschlossen, wieder eine CD aufzunehmen! Die neue Thunder-CD "SHOOTING AT THE SUN" ist in Deutschland seit Ende August 2003 auf dem Markt und dieses Album ist wieder eine Super-CD (Hammer-Song: "LOSER"), auf der Thunder wieder tollen Rock wie auf den Alben vor "Giving the game away" zelebriert.
Pro: einmal kann man sich die Songs anhören, alles nette kleine Baladen ohne Hitanspruch Kontra: schwaches CD-Inlay (ohne Songtexte), schwaches und unauffälliges Coverdesign, kaum ein wirklich rockiger Song, die Songs werden sehr schnell sehr langweilig !!!
Es war vor ungefähr zwei Wochen, da habe ich Post aus der Ciao-Redaktion bekommen, mit dem Titel „Sie haben gewonnen !“, zum ersten mal habe auch ich etwas bei einem der Gewinnspiele gewonnen und zwar eine CD ! Da ich aus zehn Titeln, die mir ...
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Eigentlich waren diese fünf Londoner mit dem furchterregenden Namen „Thunder“ schon immer ein Geheimtipp. Nur tobten sie sich vornehmlich im Heavy Metal Genre aus und ließen nur im ausgesuchten Rahmen mal durchblicken, daß sie auch ganz vorzüg ...
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Pro: geringe Spielzeit, ist schnell vorbei... Kontra: Schlapp, schlapp, schlapp...
Wenn Bands eine gewisse Größe erreicht haben, zeigt sich oft die Tendenz, sich von dem abzukehren, was den Sound einmal ausgemacht hat. „Musikalische Weiterentwicklung“ nennt die Band das dann, so mancher alte Fan wendet sich mit Grausen.
Im Falle von ...
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Pro: gute Rockmusik, gut produziert, klasse sänger, Kontra: zu wenig tracks
Nun möchte ich mein ersten Erfahrungsbericht mit euch teilen. Hab darin noch kaum Erfahrungen also bitte ich anfängliche Fehler zu entschudligen.
Es geht um das Album "Giving the Game away" von Thunder.
Erstmal zur Gruppe:
Ich bin das erstemal auf ...
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..., dass die Band nach verschiedenen Erfahrung diesmal unter eigener Regie vermarktet, von "neuer alter" Kraft, die die Band auch in den frühen 90ern zu Erfolgen führte. So geht die Band in gewisser Weise den Weg "Back to the roots", nachdem auf ihrem 99er Album GIVING THE GAME AWAY nicht mehr viel von den sogenannten "Roots" zu hören war. Natürlich kommt Thunder aber auch mit Neuerungen daher. Das merkt man schon gleich beim Opener "LOSER", der vielleicht der beste Song des Albums ist, auf jeden Fall aber einer der härtesten Songs, die Thunder je gespielt haben. Das relativ langsame Riff kreiert einen "Heavy"-Sound und mit den tollen gefühlvollen Melodien gibt das einen perfekten Song. Nicht ganz so heavy, sondern eher locker und leicht humorig gehts dann bei der zweiten Nummer das Albums, "EVERYBODY'S LAUGHING" zur Sache, bis dann mir "IF I...
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