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Der Regisseur Rolf Schübel ließ sich von diesem Lied und von Nick Barkows Roman „das Lied vom traurigen Sonntag“ zum Film „Gloomy Sunday“ inspirieren und schuf damit eine Geschichte um Liebe und die Magie der Musik, weshalb der Soundtrack eine ganz besondere Rolle einnimmt.
Die sehr depressive, ... Bericht lesen
Lied vom traurigen Sonntag" in einem Budapester Restaurant komponiert hat, beging Selbstmord. Und Hunderte von Menschen schieden seitdem ebenfalls mit dem Chanson...
Lied vom traurigen Sonntag- in einem Budapester Restaurant komponiert hat, beging Selbstmord. Und Hunderte von Menschen schieden seitdem ebenfalls mit dem Chanson...
Erfahrungsbericht von Friendly_Z über Gloomy Sunday - Various 11. Oktober 2002
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
wunderschön und traurig
Kontra:
Track 16
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
„Trauriger Sonntag, dein Abend ist nicht mehr weit Mit schwarzen Schatten teil ich meine Einsamkeit Schließ ich die Augen, dann seh ich sie hundertfach Ich kann nicht schlafen, und sie werden nie mehr wach Ich seh` Gestalten ziehn im Zigarettenrauch Lasst mich nicht hier, sagt den Engeln ich komme auch Trauriger Sonntag
Einsame Sonntage hab ich zuviel verbracht Heut mach ich mich auf den Weg in die lange Nacht Bald brennen Kerzen und Rauch macht die Augen feucht Weint doch nicht, Freunde, denn endlich fühl ich mich leicht Der letzte Atemzug bringt mich für immer heim Im Land der Schatten da werd‘ ich geborgen sein. Trauriger Sonntag“
1935 komponierte Rezsö Seress in einem Budapester Restaurant „Das Lied vom traurigen Sonntag“ und beging später Selbstmord. Hunderte von Menschen schieden seitdem ebenfalls mit diesem Lied freiwillig aus dem Leben und es ging sogar soweit, das es eine Zeit lang untersagt war dieses Lied in öffentlichen Radiosendern zu spielen. Seither hat dieses Lied auch den Titel „Die Hymne der Selbstmörder“. Der Regisseur Rolf Schübel ließ sich von diesem Lied und von Nick Barkows Roman „das Lied vom traurigen Sonntag“ zum Film „Gloomy Sunday“ inspirieren und schuf damit eine Geschichte um Liebe und die Magie der Musik, weshalb der Soundtrack eine ganz besondere Rolle einnimmt.
Die sehr depressive, wunderschöne Musik von Klavier, Streichern und Sängern in allen Kombinationen, gespielt vom Budapest Concert Orchestra und gesungen von Heather Nove, Elvis Castello, Marianne Faithfull und sogar Ben Becker selbst stellt eine Perle der Soundtracks dar, doch ... der Reihe nach.
Aufmachung ~~~~~~~~~~
Hülle, Cover: Die durchsichtige Jewelcase kommt ohne Gravuren aus und lässt damit dem Design viel Platz. Das Frontcover ist praktisch das Filmplakat in Kleinformat, auf dem der Titel des Filmes, am oberen Rand der Zusatz „die original Filmmusik“, dazwsichen Porträts der 4 Hauptdarsteller (Stefano Dionisis, Ben Becker, Joachim Król und Erika Mazozsán v.l.) und am unteren Rand ein in Rottönen gehaltenes Bild über Budapest.
Rückseite: Auch hier dient ein Foto Budapests als Hintergrund, wieder in Rottönen, darauf sind die ersten 9 Titelnamen mit Zeitangabe auf der linken, die restlichen 8 auf der rechten Seite in weißer, gut leserlicher Schrift abgedruckt. Wie üblich sind Strichcode, Artikelnummer und rechtliche Angabe am unteren Rand.
Innenseite: Die rote CD stellt verwaschen ein paar Noten dar, gut leserlich in weiß der Coverschriftzug. Unter der CD ist abermals ein Foto von Budapest in Rottönen. Auf der Booklettrückseite ist ein Teil der Filmcredits, weiße Schrift auf rotem Grund.
(kann es sein das ich bevorzugt rote CDs habe? :-))
Booklett: Auf den ersten beiden Seiten sind die Lieder nochmals aufgeführt mit genaueren Angaben zu Komponist und Sängern. Am mittleren Rand sind einige Fotos aus dem Film, und auch hier alles – weiß-rot. Auf den nächsten beiden Seiten sind die Credits zur CD und einige Bilder aus dem Film. Die letzten beiden Seiten bieten ein sehr schönes Porträt von Erika Marozsán, seitlich, wobei sie nach unten blickt, wirklich ein sehr schönes Bild. Neben ihr ist der deutsche Text vom „Lied vom traurigen Sonntag“ (welchen ich am Anfang dieser Rezension geschrieben habe) weiß auf rot abgedruckt.
Fazit: Durch die schönen Hintergrundbilder von Budapest, und die verhältnismäßig vielen Bilder aus dem Film bekommt das Booklett einen schönen, fast romantischen Touch. Komplettiert wird dieser durch die Aufnahme von Erika Marozsán und dem Text. Nicht wirklich umwerfend aber schön anzusehen.
Titel ~~~~
Track 1: Intro (Orchester) (2:14) Ruhige Streicher, stimmungsvolles Klavier und eine Panflöte(*) tragen die wunderschöne, sehr einprägsame Melodie und ziehen den Zuhörer schon zu Beginn ein Stück tiefer, man gibt sich diesem Gefühl hin, lässt irgendwie los. Einfach schön.
Track 2: Gloomy Sunday (Orchester) (2:10) Hier dominiert das Klavier, begleitet von einigen Streichern mit der aus dem vorangegangenen Titel bekannten Melodie. Dann setzt eine Violine ein, schmachtet und weint, fast schon zu traurig, aber es bleibt angenehm. Und der Zuhörer wird weiter hinab gezogen.
Track 3: Heather Nova - Gloomy Sunday (4:31) Wieder Violinen, sehr tief, dann setzt ein leichter Beat ein, alles wirkt etwas modernern. Die Stimme von Heather ist einfach hinreißend. Auf englisch lauscht man zum ersten mal den Text, und ich war hin und weg, wirklich Klasse. Einzig das etwas moderne stieß mir beim ersten mal hören auf, Gewöhnungssache.
Track 4: András Spielt (Piano) (2:11) Die Titelmelodie nur auf dem Piano. Hörenswert. Erstaunlich, das mich die Melodie noch nicht nervt und auch die ganze CD lang nicht nerven wird.
Track 5: András und Ilona (Orchester) (2:59) Abermals eine Version des Titelthemas, ohne Klavier, nur mit Streichern. Später hört es sich etwas russisch angehaucht an.
Track 6:Ilona’s Lied (Orchester) (2:15) Klavier, später dann wieder die Panflöte und Streicher, eine abgewandelte Version des Titelthemas. Und immer noch nicht nervt es oder wirkt langweilig und wie ein ewiger Aufguss, eher ergibt es ein Bild, ein Fluss. Die Titelreihenfolge ist wirklich gelungen.
Track 7: Marianne Faithfull - Gloomy Sunday (3:13) Tiefes Saxophon, eine rassige Stimme von Faithfull, das Klavier, irgendwie erinnert es an eine Bar in den 60ern, eine Sängerin am Klavier, ein Glas Sekt neben ihr, dann der „Pianoman“ im schicken Anzug. Schöne Atmosphäre und auch hier passt das sehr traurige Lied (übrigens wieder englisch).
Track 8: Gloomy Sunday – Medley (3:48) Der Anfang des Medleys stellt eine Version des Liedes auf einer Ziehharmonika dar, etwas fröhlicher, mit dem Typischen Quetschkomodensound, fast schon zum mitschunkeln. Dann wird es auf einmal ein wenig militärisch angehaucht, mit Dudelsäcken und dem typischen Militärtrommeln, meiner Meinung nach weniger passend. Der dritte Teil hört sich russisch an, was sicher an der Balalaika liegt. Im vierten und letzten Teil wird das Titelthema in einer Art Swingorchester gespielt, es handelt sich dabei um eine alte Aufnahme. Durch meine persönliche Leidenschaft für solche Musik hat mir diese Version am besten gefallen.
Track 9: Dreisamkeit (Orchester) (5:15) Die Panflöte eröffnet dieses sehr langsame, ruhige Stück, begleitet von Streichern. Mit eines der ruhigsten Lieder, ich bin bei diesem Lied schon mal eingeschlafen.
Track 10: Erika Marozsán – Das Lied vom traurigen Sonntag (1:30) Achtung! Depressionsgefahr! Ich meine das im vollen ernst, Leute denen es nicht so gut geht würden sich durch dieses Lied noch tiefer in eine Depression treiben, dieses Lied stellt den Höhepunkt (Tiefpunkt?) der CD dar. Die Schauspielerin Erika Marozsán singt hier den deutschen Text des Liedes. Die erste Hälfte a capella, im zweiten Part begleitet durch ein Piano. Ihre Stimme klingt so traurig, so tief, ich bekomme immer eine Gänsehaut wenn ich es höre. Sogar jetzt, wenn ich nur daran denke. Genial, aber mit Vorsicht zu genießen, ich werde dabei immer etwas traurig, sogar schwach.
Track 11: Abschied (Orchester) (2:28) Genialer Anschlusstrack zu Lied 10, um den Zuhörer ein bisschen aus der Stimmung wieder anzuheben und nicht stehen zu lassen. Streicher, Oboen,
Track 12: Gyorgi Selmeczy - Immer nur Trinken (1:37) Dieses Klavierstück vereint so etwas wie aufkeimende Hoffnung und diese Niedergeschlagenheit, wie man sie sonst nur von Tom Waits kennt. Ich fühle mich in eine verrauchte Bar versetzt und lausche dem Pianisten. Schön.
Track 13: Elvis Castello - Gloomy Sunday (3:13) Die letzte englisch gesungene Version gefällt mir persönlich am besten. Castello singt wunderbar ergreifend während er von einer Akustikgitarre begleitet wird. Wunderbar!
Track 14: Lazló in Gefahr (Orchester) (5:03) Von Violinen dominiert, welche sehr traurig und tief spielen, dann einer einsamen Oboe zerrt dieses Lied genn Ende noch einmal am Gemüt.
Track 15: Ilona’s Gelöbnis (Orchester) (3:55) Panflöte und Streicher ergänzen sich hier abermals zu einer anderen Version des Titelthemas. Wiederum schön, langsam weiß ich nicht mehr was ich noch sagen könnte.
Track 16:Erika Marozsán & Dag Lauveland - Down In Budapest Einen Ausrutscher würde ich dieses Stück nennen. Es passt weder auf die CD noch zur Gesamtstimmung. Mit elektronischem Beat und Orchesterstreichern wird dieses Lied verhackstückelt, zudem hat Erika eine schlechte englische Aussprache. Dag singt mir etwas zu schmalzig. Ein Fehltritt, den ich geflissentlich übersehe angesichts der vielen wunderbaren Stücke auf der CD.
Track 17: Ben Becker – Das Lied vom traurigen Sonntag (4:05) Ein sich immer wieder wiederholendes Geräusch, was an ein quietschen in einer Badewanne erinnert, untermalt dunkle Streicher. Dann Ben Beckers Stimme, der seine tiefe, bassige Stimme voll ausnutzt. Ich habe Gänsehaut, wow, das geht unter die Haut. Geniales Lied, welches die CD hervorragend beendet und den Hörer mit einem mulmigen Gefühl im Magen entlässt.
Fazit ~~~~ Bis auf Track 16 ein grandioser Soundtrack, der mich zwar etwas traurig macht, aber auf das lasse ich mich bewusst ein wenn ich mir diese CD anhöre, und das werde ich immer wieder tun. Die klassischen Stücke wiederholen sich trotz des gemeinsamen Titelthemas nicht und wechseln sich mit den Gesangsparts gut ab. Die Lieder haben einen Verlauf, die CD ist vom hören her (und sogar optisch :-)) rund. Ich habe den Film nicht gesehen, aber kann jedem, der düstere Klassik und depressive Musik mag diese CD empfehlen. Zudem habe ich gesehen, das unter anderem Björk, Sinead O’Connor, Sarah Brightman und Sarah Mclachlan auch die englische Version des Liedes gesungen haben, sicherlich einmal interessant sich dies auch anzuhören.
(*) Ich bin mir nicht sicher ob es eine Panflöte ist, falls es jemand besser weiß, bitte berichtigt mich.
Wer den Film ,,Gloomy Sunday" gesehen hat, wird mir wohl zum größten Teil zustimmen, dass dieser Film sehr , sehr schön ist.Vor allem die Musik hat es mir angetan, nachdem ich aus dem Kino kam , war ich überwältigt und beschloss, mit den Soundtrack zu besorgen.
Und auch diesen kann ich sehr empfehlen, auf der CD befinden sich 17 Songs, die vor allem wenn man den Film gesehen hat ein große Wirkung haben.Denn immer wenn man die Songs hört, muss man ... ...schon wieder anfangen zu weinen*G*
Naja, zurück zum Soundtrack.Auf der Cd befinden sich verschiedene Versionen des ,,Hauptliedes" was auch im Film eine große Rolle Spielt(als Intro, auf dem Klavier, gesungen), und natürlich die Stücke , die während des Films kamen.Außerdem das Lied ,,Gloomy Sunday" von Heather Nova, was auch sehr schön ist.
Ich habe mir auch die Noten zu dem Hauptlied(Glommy Sunday) besorgt, kann aber dazu sagen, dass die Noten ...
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Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
sehr hilfreich
16.11.2000
Zum Heulen schön Bewertung fürGloomy Sunday - Variousvon
Black_Lady
Pro: Zum Heulen schön Kontra: sehr traurig
Gloomy Sunday ist eines der herzzerreißensten Lieder, die ich kenne. Die Melodie berührt einen im tiefsten Innern und fast jedes Mal wenn ich sie höre, kommen mir die Tränen (zugegeben - ich bin nah am Wasser gebaut und heule bei jedem traurigen Film).
Der Soundtrack selbst enthält 17 Stücke - wovon aber nicht alle im Film vorkommen, vielmehr handelt es sich um verschiedene Interpretationen des Titelthemas unter anderem von Ben Becker, Elvis Castello ... ...besten gefällt mir immer noch die reine Instrumentalversion wie sie in den ersten 2 Stücken des Soundtracks verwendet wird. Eine andere Interpretation, die mir besonders gut gefallen hat, war die Hintergrundmusik, die während den Nachrichten über die Verbreitung des Liedes gespielt hat - also z.B. die Variation der Melodie mit Dudelsack.
Man könnte einwenden, daß ein Soundtrack der ca. zu 50 % nur aus einem Stück besteht langweilig ist, aber das ...
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Pro: Nur im Orginal auf Geigen Kontra: Schlecht in Gloomy Sunday
Gloomy Sunday-Soumuoro Vasarnap vom Ungarischen Komponisten Seress Rezsö.Das Lied vom traurigen oder einsamen Sonntag wie es die Ungarn sagen.Dieses Lied,diese Melodie lernte ich vor einigen Jahren in Ungarn kennen.Mein Schwiegervater ist ein Ungar.Im Urlaub in Ungarn lassen wir die Geiger an unserem Tische herkommen um uns dies anzuhören.Keine 2minuten dauert es und die Tränen stehen den Menschen in den Augen. Da auch ich ein gefühlsbetonter Mensch ... ...etwas ganz dramatisches in der Luft hängt. Wenn man dann noch den Inhalt des Liedes kennt wird einem schnell klar weswegen dieses Lied so zu Herzen geht.Schon die Mutter meines Schwiegervaters sang dieses Lied.Zur Beerdigung wünscht sich mein Schwiegervater ,der inzwischebn 75 Jahre alt ist ,dass dieses Lied gespielt wird.Mir ist bei diesen Gedanken gerade während ich dies schreibe ganz flau im Magen.Man muss es im Orginalen auf Geigen gespielt hören. ...
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Pro: wunderschöne Melodie Kontra: etwas mager für eine CD...
...von Liebe und Tod – Gloomy Sunday
Wer den Film gesehen hat, dem wird wohl die Melodie nicht so schnell aus dem Kopf gegangen sein. Aber kann man mit einer Melodie einen ganzen Soundtrack füllen? O.K. , ich habs ja gesehen, man kann. Aber das das nicht sehr abwechslungsreich ist, wird wohl jedem klar sein.
Besonders gelungen sind die Interpretationen von Heather Nova (aus dem Abspann vom Film) und Elvis Costello (sic!). Weiterhin erwähnenswert das ...
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