Good Bye Lenin ! - Copy Control - Yann Tiersen

Good Bye Lenin ! - Copy Control - Yann Tiersen

von Yann Tiersen

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Die Musik passend zum Film Goodbye Lenin, zum Film passt die Musik ohne Frage optimal. 2003 ist das Album des französischen Komponists Yann Tiersen erschienen der auch den Soundtrack zu dem Film "Die fabelhafte Welt der Amélie" geschrieben hat. Differenziert betrachtet ist der Soundtrack ... Bericht lesen





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Good Bye Lenin! Good Bye Lenin!
Geschichte wird gemacht. Nur für den 21-jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem Fall ... mehr
der Mauer fällt seine Mutter, eine überzeugte
Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma
- und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus.
Als wie durch ein Wunder nach 8 Monaten die Augen
aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land.
Erfahren darf sie von alledem nichts:  Zu schwach
ist ihr angeschlagenes Herz, als das sie die
Aufregung überstehen könnte. Um seine Mutter zu
retten, muss Alex auf 70 Quadratmeter die DDR
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Good Bye, Lenin! (DVD) Good Bye, Lenin! (DVD)
FSK: ab 6 Jahre, farbig, Spieldauer: 116 MinutenBild: WidescreenSprache: ... mehr
DeutschUntertitel: DeutschGeschichte wird gemacht.
Nur für den 21jährigen Alex (Daniel Brühl) geht
nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt
seine Mutter (Katrin Saß), eine selbstbewusste
Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma
- und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus.
Als sie wie durch ein Wunder nach acht Monaten die
Augen wieder aufschlägt, erwacht sie in einem
neuen Land. Sie hat nicht miterlebt, wie
West-Autos und Fast-Food-Ketten den Osten
überrollen, wie Coca Cola Jahrzehnte des
Sozialismus einfach wegspült, wie man hastig
zusammen wachsen lässt, was zusammen gehört.
Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu
angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass sie
die Aufregung überstehen könnte. Alex ist keine
Atempause gegönnt. Um seine Mutter zu retten, muss
er nun auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR
wieder auferstehen lassen. Schnell stellt er fest,
dass sich dieser Plan schwieriger umsetzen lässt
als erwartet...
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Good Bye, Lenin! (DVD) Good Bye, Lenin! (DVD)
FSK: ab 6 Jahre, farbig, Spieldauer: 117 MinutenBild: WidescreenSprache: ... mehr
DeutschUntertitel: DeutschGeschichte wird gemacht.
Nur für den 21jährigen Alex (Daniel Brühl) geht
nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt
seine Mutter (Katrin Saß), eine selbstbewusste
Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma
- und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus.
Als sie wie durch ein Wunder nach acht Monaten die
Augen wieder aufschlägt, erwacht sie in einem
neuen Land. Sie hat nicht miterlebt, wie
West-Autos und Fast-Food-Ketten den Osten
überrollen, wie Coca Cola Jahrzehnte des
Sozialismus einfach wegspült, wie man hastig
zusammen wachsen lässt, was zusammen gehört.
Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu
angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass sie
die Aufregung überstehen könnte. Alex ist keine
Atempause gegönnt. Um seine Mutter zu retten, muss
er nun auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR
wieder auferstehen lassen. Schnell stellt er fest,
dass sich dieser Plan schwieriger umsetzen lässt
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Good Bye Lenin! - DVD Good Bye Lenin! - DVD
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Good Bye, Lenin Good Bye, Lenin
Die verdiente DDR-Bürgerin Christiane Kerner fällt kurzvor dem Mauerfall nach einem ... mehr
Herzinfarkt ins Koma. Als sieacht Monate später
wieder daraus erwacht, ist der Wandelzum
Kapitalismus bereits vollzogen.   Doch erfahren
darf die überzeugte Sozialistin davon nichts.  
Denn das würde sie laut Aussage der Ärzte
umbringen.Also beginnt ihr treusorgender Sohn
Alex, mit Hilfeseines Kumpels in der 79 qm großen
Plattenbauwohnung seiner   Mutter die gute alte
DDR vorzugaukeln - mit allenerlaubten und
unerlaubten Tricks.   Darsteller: Daniel Brühl,
Katrin Saß, Chulpan Khamatova  Regisseur(e):
Wolfgang Becker
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Good Bye, Lenin! - Berlin Edition Good Bye, Lenin! - Berlin Edition
Geschichte wird geschrieben, nur für den 21-jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem ... mehr
Fall der Mauer fällt seine Mutter, eine überzeugte
Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma
- und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus.
Als sie wie durch ein Wunder acht Monate später
die Augen aufschlägt, erwacht sie in einem neuen
Land. Erfahren darf sie von alledem nichts - zu
angeschlagen ist ihr schwaches Herz. Um seine
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Good Bye, Lenin! (DVD) Good Bye, Lenin! (DVD)
Viele Jahre sind nun schon seit dem Fall der Mauer im Herbst 1989 vergangen. Genug Zeit, ... mehr
um mit einem gewissen Abstand auf die historischen
Ereignisse zurückblicken zu können und damit
allen, Wessis wie Ossis, eine neue,
aufschlussreiche Perspektive auf diese zu
vermitteln. Und genau das ist jetzt dem
Filmemacher Wolfgang Becker und seinem
Drehbuchautor Bernd Lichtenberg mit Good Bye,
Lenin! geglückt. Ihre Geschichte aus den Monaten,
in denen alles viel schneller zusammenwuchs, als
es sich je ein Mensch hätte vorstellen können,
wirft ein neues Licht auf die Wiedervereinigung
und mehr noch auf all die chaotischen, oft auch
widerstreitenden Gefühle, die mit ihr
einhergingen.  Christiane Kerner (Katrin Saß) ist
gerade auf dem Weg zum Palast der Republik, um
dort den 40. Geburtstag der DDR zu feiern, als sie
mit ansehen muss, wie eine friedliche
Demonstration von der Staatsmacht niedergeprügelt
wird. Unter den Geschlagenen ist auch ihr Sohn
Alex (Daniel Brühl). Und man kann sich nicht
sicher sein, was sie nun eigentlich härter trifft:
das Vorgehen der Volkspolizei oder vielleicht doch
die Erkenntnis, dass ihr Sohn ihre Ideale nicht
teilt. Noch bevor sie sich selbst darüber klar
werden kann, erleidet sie einen Herzinfarkt und
fällt ins Koma. Acht Monate später wacht sie wie
durch ein Wunder wieder auf. Nur ist die Welt nun
eine andere. Die DDR ist Geschichte, und der
Kapitalismus hat Ostberlin mit all seinen
Markenprodukten im Sturm erobert. Das darf sie
allerdings nicht erfahren. Schließlich könnte sie
jede Aufregung töten. Und so beschließt der
21-jährige Alex, ihr zusammen mit den anderen
Mitgliedern der Familie vorzuspielen, dass die DDR
noch immer existiert.  Die Idee, die DDR zumindest
in den Wänden einer Wohnung und der Vorstellung
einer Frau aufrechtzuerhalten, ist natürlich der
reinste Irrsinn, und doch hat sie etwas für sich.
Eine absurde Komik geht von Alex' immer
verzweifelteren und auch immer aussichtsloseren
Versuchen aus, seine Scharade fortzuführen. Aber
so absurd ist sein Festhalten an der Vergangenheit
letztlich gar nicht. Wenn er nur wenige Monate
nach dem Fall der Mauer im Supermarkt nach alten
DDR-Produkten sucht und nur Westwaren findet,
stellt sich tatsächlich die Frage, ob alles so
kommen musste, wie es damals kam -- besonders,
wenn man sich bewusst wird, dass seit einigen
Jahren klassische Produkte der DDR durchaus ein
Comeback erlebt haben. Aber Wolfgang Becker geht
es bei diesen Szenen nicht um eine leere Nostalgie
oder sentimentale Verklärung. Er fängt vielmehr
die Dynamik der Ereignisse ein und führt uns vor
Augen, wie wir damals alle von ihr überwältigt
worden sind.  Wenn Daniel Brühl mit einer an die
Komik der Slapstick-Zeit erinnernden Besessenheit
und Verzweiflung versucht, eine Lüge zur Wahrheit
werden zu lassen, dann ist es eben keine
DDR-Nostalgie -- wie sie etwa Peter Timm in Der
Zimmerspringbrunnen liebevoll karikiert hat --,
die ihn treibt. Er erschafft nur für seine Mutter
und sich selbst eine andere, ideale DDR. In seinen
Bemühungen offenbart sich ein Traum von einem ganz
anderen Deutschland jenseits der alten
Kapitalismus-/Sozialismus-Modelle, an den nur
1989/90 niemand so recht glauben konnte. Am Ende
muss Alex scheitern, aber das macht ihn längst
nicht zu einem Verlierer. Viel mehr noch als er
haben all diejenigen verloren, die damals eine
einmalige Chance verpasst haben. --Sascha Westphal
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um mit einem gewissen Abstand auf die historischen
Ereignisse zurückblicken zu können und damit
allen, Wessis wie Ossis, eine neue,
aufschlussreiche Perspektive auf diese zu
vermitteln. Und genau das ist jetzt dem
Filmemacher Wolfgang Becker und seinem
Drehbuchautor Bernd Lichtenberg mit Good Bye,
Lenin! geglückt. Ihre Geschichte aus den Monaten,
in denen alles viel schneller zusammenwuchs, als
es sich je ein Mensch hätte vorstellen können,
wirft ein neues Licht auf die Wiedervereinigung
und mehr noch auf all die chaotischen, oft auch
widerstreitenden Gefühle, die mit ihr
einhergingen.  Christiane Kerner (Katrin Saß) ist
gerade auf dem Weg zum Palast der Republik, um
dort den 40. Geburtstag der DDR zu feiern, als sie
mit ansehen muss, wie eine friedliche
Demonstration von der Staatsmacht niedergeprügelt
wird. Unter den Geschlagenen ist auch ihr Sohn
Alex (Daniel Brühl). Und man kann sich nicht
sicher sein, was sie nun eigentlich härter trifft:
das Vorgehen der Volkspolizei oder vielleicht doch
die Erkenntnis, dass ihr Sohn ihre Ideale nicht
teilt. Noch bevor sie sich selbst darüber klar
werden kann, erleidet sie einen Herzinfarkt und
fällt ins Koma. Acht Monate später wacht sie wie
durch ein Wunder wieder auf. Nur ist die Welt nun
eine andere. Die DDR ist Geschichte, und der
Kapitalismus hat Ostberlin mit all seinen
Markenprodukten im Sturm erobert. Das darf sie
allerdings nicht erfahren. Schließlich könnte sie
jede Aufregung töten. Und so beschließt der
21-jährige Alex, ihr zusammen mit den anderen
Mitgliedern der Familie vorzuspielen, dass die DDR
noch immer existiert.  Die Idee, die DDR zumindest
in den Wänden einer Wohnung und der Vorstellung
einer Frau aufrechtzuerhalten, ist natürlich der
reinste Irrsinn, und doch hat sie etwas für sich.
Eine absurde Komik geht von Alex' immer
verzweifelteren und auch immer aussichtsloseren
Versuchen aus, seine Scharade fortzuführen. Aber
so absurd ist sein Festhalten an der Vergangenheit
letztlich gar nicht. Wenn er nur wenige Monate
nach dem Fall der Mauer im Supermarkt nach alten
DDR-Produkten sucht und nur Westwaren findet,
stellt sich tatsächlich die Frage, ob alles so
kommen musste, wie es damals kam -- besonders,
wenn man sich bewusst wird, dass seit einigen
Jahren klassische Produkte der DDR durchaus ein
Comeback erlebt haben. Aber Wolfgang Becker geht
es bei diesen Szenen nicht um eine leere Nostalgie
oder sentimentale Verklärung. Er fängt vielmehr
die Dynamik der Ereignisse ein und führt uns vor
Augen, wie wir damals alle von ihr überwältigt
worden sind.  Wenn Daniel Brühl mit einer an die
Komik der Slapstick-Zeit erinnernden Besessenheit
und Verzweiflung versucht, eine Lüge zur Wahrheit
werden zu lassen, dann ist es eben keine
DDR-Nostalgie -- wie sie etwa Peter Timm in Der
Zimmerspringbrunnen liebevoll karikiert hat --,
die ihn treibt. Er erschafft nur für seine Mutter
und sich selbst eine andere, ideale DDR. In seinen
Bemühungen offenbart sich ein Traum von einem ganz
anderen Deutschland jenseits der alten
Kapitalismus-/Sozialismus-Modelle, an den nur
1989/90 niemand so recht glauben konnte. Am Ende
muss Alex scheitern, aber das macht ihn längst
nicht zu einem Verlierer. Viel mehr noch als er
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Viele Jahre sind nun schon seit dem Fall der Mauer im Herbst 1989 vergangen. Genug Zeit, ... mehr
um mit einem gewissen Abstand auf die historischen
Ereignisse zurückblicken zu können und damit
allen, Wessis wie Ossis, eine neue,
aufschlussreiche Perspektive auf diese zu
vermitteln. Und genau das ist jetzt dem
Filmemacher Wolfgang Becker und seinem
Drehbuchautor Bernd Lichtenberg mit Good Bye,
Lenin! geglückt. Ihre Geschichte aus den Monaten,
in denen alles viel schneller zusammenwuchs, als
es sich je ein Mensch hätte vorstellen können,
wirft ein neues Licht auf die Wiedervereinigung
und mehr noch auf all die chaotischen, oft auch
widerstreitenden Gefühle, die mit ihr
einhergingen.  Christiane Kerner (Katrin Saß) ist
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mit ansehen muss, wie eine friedliche
Demonstration von der Staatsmacht niedergeprügelt
wird. Unter den Geschlagenen ist auch ihr Sohn
Alex (Daniel Brühl). Und man kann sich nicht
sicher sein, was sie nun eigentlich härter trifft:
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die Erkenntnis, dass ihr Sohn ihre Ideale nicht
teilt. Noch bevor sie sich selbst darüber klar
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eine andere. Die DDR ist Geschichte, und der
Kapitalismus hat Ostberlin mit all seinen
Markenprodukten im Sturm erobert. Das darf sie
allerdings nicht erfahren. Schließlich könnte sie
jede Aufregung töten. Und so beschließt der
21-jährige Alex, ihr zusammen mit den anderen
Mitgliedern der Familie vorzuspielen, dass die DDR
noch immer existiert.  Die Idee, die DDR zumindest
in den Wänden einer Wohnung und der Vorstellung
einer Frau aufrechtzuerhalten, ist natürlich der
reinste Irrsinn, und doch hat sie etwas für sich.
Eine absurde Komik geht von Alex' immer
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so absurd ist sein Festhalten an der Vergangenheit
letztlich gar nicht. Wenn er nur wenige Monate
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DDR-Produkten sucht und nur Westwaren findet,
stellt sich tatsächlich die Frage, ob alles so
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wenn man sich bewusst wird, dass seit einigen
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oder sentimentale Verklärung. Er fängt vielmehr
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Augen, wie wir damals alle von ihr überwältigt
worden sind.  Wenn Daniel Brühl mit einer an die
Komik der Slapstick-Zeit erinnernden Besessenheit
und Verzweiflung versucht, eine Lüge zur Wahrheit
werden zu lassen, dann ist es eben keine
DDR-Nostalgie -- wie sie etwa Peter Timm in Der
Zimmerspringbrunnen liebevoll karikiert hat --,
die ihn treibt. Er erschafft nur für seine Mutter
und sich selbst eine andere, ideale DDR. In seinen
Bemühungen offenbart sich ein Traum von einem ganz
anderen Deutschland jenseits der alten
Kapitalismus-/Sozialismus-Modelle, an den nur
1989/90 niemand so recht glauben konnte. Am Ende
muss Alex scheitern, aber das macht ihn längst
nicht zu einem Verlierer. Viel mehr noch als er
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Drehbuchautor Bernd Lichtenberg mit Good Bye,
Lenin! geglückt. Ihre Geschichte aus den Monaten,
in denen alles viel schneller zusammenwuchs, als
es sich je ein Mensch hätte vorstellen können,
wirft ein neues Licht auf die Wiedervereinigung
und mehr noch auf all die chaotischen, oft auch
widerstreitenden Gefühle, die mit ihr
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Demonstration von der Staatsmacht niedergeprügelt
wird. Unter den Geschlagenen ist auch ihr Sohn
Alex (Daniel Brühl). Und man kann sich nicht
sicher sein, was sie nun eigentlich härter trifft:
das Vorgehen der Volkspolizei oder vielleicht doch
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teilt. Noch bevor sie sich selbst darüber klar
werden kann, erleidet sie einen Herzinfarkt und
fällt ins Koma. Acht Monate später wacht sie wie
durch ein Wunder wieder auf. Nur ist die Welt nun
eine andere. Die DDR ist Geschichte, und der
Kapitalismus hat Ostberlin mit all seinen
Markenprodukten im Sturm erobert. Das darf sie
allerdings nicht erfahren. Schließlich könnte sie
jede Aufregung töten. Und so beschließt der
21-jährige Alex, ihr zusammen mit den anderen
Mitgliedern der Familie vorzuspielen, dass die DDR
noch immer existiert.  Die Idee, die DDR zumindest
in den Wänden einer Wohnung und der Vorstellung
einer Frau aufrechtzuerhalten, ist natürlich der
reinste Irrsinn, und doch hat sie etwas für sich.
Eine absurde Komik geht von Alex' immer
verzweifelteren und auch immer aussichtsloseren
Versuchen aus, seine Scharade fortzuführen. Aber
so absurd ist sein Festhalten an der Vergangenheit
letztlich gar nicht. Wenn er nur wenige Monate
nach dem Fall der Mauer im Supermarkt nach alten
DDR-Produkten sucht und nur Westwaren findet,
stellt sich tatsächlich die Frage, ob alles so
kommen musste, wie es damals kam -- besonders,
wenn man sich bewusst wird, dass seit einigen
Jahren klassische Produkte der DDR durchaus ein
Comeback erlebt haben. Aber Wolfgang Becker geht
es bei diesen Szenen nicht um eine leere Nostalgie
oder sentimentale Verklärung. Er fängt vielmehr
die Dynamik der Ereignisse ein und führt uns vor
Augen, wie wir damals alle von ihr überwältigt
worden sind.  Wenn Daniel Brühl mit einer an die
Komik der Slapstick-Zeit erinnernden Besessenheit
und Verzweiflung versucht, eine Lüge zur Wahrheit
werden zu lassen, dann ist es eben keine
DDR-Nostalgie -- wie sie etwa Peter Timm in Der
Zimmerspringbrunnen liebevoll karikiert hat --,
die ihn treibt. Er erschafft nur für seine Mutter
und sich selbst eine andere, ideale DDR. In seinen
Bemühungen offenbart sich ein Traum von einem ganz
anderen Deutschland jenseits der alten
Kapitalismus-/Sozialismus-Modelle, an den nur
1989/90 niemand so recht glauben konnte. Am Ende
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nicht zu einem Verlierer. Viel mehr noch als er
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emotionale Klaviermusik auf hohem Niveau
Erfahrungsbericht von lolaloop über Good Bye Lenin ! - Copy Control - Yann Tiersen
29.02.2012


Produktbewertung des Autors:   

Cover-Design: gut 
Klangqualität: ausgezeichnet 
Langzeithörspaß: wird nicht schnell langweilig 

Pro: verträumt
Kontra: Stimmung

Empfehlenswert?  

Kompletter Erfahrungsbericht

Die Musik passend zum Film Goodbye Lenin, zum Film passt die Musik ohne Frage optimal.
2003 ist das Album des französischen Komponists Yann Tiersen erschienen der auch den Soundtrack zu dem Film "Die fabelhafte Welt der Amélie" geschrieben hat.
Differenziert betrachtet ist der Soundtrack alleinstehend ziemlich trist und bringt eine traurige, nachdenkliche Stimmung rüber. Das ist ein wenig Schade, jedoch nahezu unvermeidbar wenn man an die Handlung des Films denkt.
Vorherrschend ist wie üblich bei Yann Tiersens frühen Werken das Klavier. Jedoch zeigt der vielseitig talentierte Musiker auch seine Künste und Kenntnisse an den Streichinstrumenten. Die Stücke scheinen sich beim hören sehr ähnlich, jedoch alle sehr schön.

Um in das Album reinzuhören empfehle ich die Stücke : "Summer 78", "Goodbye Lenin" und "Watching Lara".
  0 


Good Bye Lenin ! - Copy Control - Yann Tiersen

Haupteigenschaften

Künstler: Yann Tiersen

Titel: Good Bye Lenin ! - Copy Control

Set-Inhalt: 1

Atomic Veröffentlichungsdatum Jahr: 2003

Atomic Keyword: Entertainer Französisch / Chanson

mehr ...

Vergleichen Sie Good Bye Lenin ! - Copy Control - Yann Tiersen mit anderen ähnlichen Folk & Weltmusik

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ähnlich nach Genre
(Entertainer Französisch / Chanson)
ähnlich nach Erscheinungsjahr
(2003)
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