Es war bereits 1997 das die Band Travis, bekannt erst 1999 durch wirkliche Hits wie „Why does it always rain on me“ oder „Sing“, ihr erstes Album „Good Feeling“ herausbrachten.
Damals wollten Travis sich noch als richtige Rock `n Roll Band fühlen.
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Erfahrungsbericht von Boda über Good Feeling - Travis 20.07.2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Häufigkeit der Nutzung
ab und zu
Dieser Tonträger ist:
einer der besseren des Künstlers
Pro:
frisch, natürlich, rockig, nett
Kontra:
nicht gerade was Neues
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Es war bereits 1997 das die Band Travis, bekannt erst 1999 durch wirkliche Hits wie „Why does it always rain on me“ oder „Sing“, ihr erstes Album „Good Feeling“ herausbrachten. Damals wollten Travis sich noch als richtige Rock `n Roll Band fühlen. So klingen die Stücke, 12 an der Zahl, sehr nach klassischem Rock. Und den Beatles. Nun konnte ich den Beatles nie sonderlich viel abgewinnen (nein, bitte steinigt mich nicht!), Travis aber wohl schon.
Hmm...schauen wir und zunächst einmal die AUFMACHUNG an. Sehr schlicht. Sympathisch, aber eben mit seltsamen Figuren blicken einen vor schwarzen Hintergrund auf dem Cover die vier Schotten, das sind Fran, Dougie, Andy und Neil, an, auf der Rückseite ein klassisch britisches, vielleicht Londoner Haus, in dem sich die Jungs verteilt haben und noch einmal sympathisch in die Kamera blicken. Alles recht brav. Alles sehr nett. Das Booklet voll mir Fotos, Eindrücke von der Arbeit an dem Album. Die Songtexte, falls jemand mitsingen will bei den SONGS:
1. All I Want To Do Is Rock
tack, tack, tack “Hey! I would really like to talk to you!” schmettert Fran Healy uns fröhlich entgegen. “I’m a foot without a sock without you!” Ein fröhlicher Song voller Energie. Die richtige Einleitung zu diesem entspannt rockigen Album, das niemals verkrampft klingt. Richtig nett. Auch das Video, dass es übrigens auf travisonline.com auch zum Ansehen gibt, ist nett.
2. U16 Girls
Fröhlich wird wieder daher gerockt. „nanananananananana“ ist eine Ohrfeige für die, die sich um Rock bemühen und es nicht hinkriegen. So einfach und gut kann es klingen. Travis leben ihre Musik wird hier wieder deutlich. Und wir leben sie mit ihnen.
3. The Line Is Fine
Hier geht’s ehrlich zur Sache: “Look at me, I’m so disgusting, I will never find another quite like you, you make me blue with the things you do.” Auch dieser Song wieder rockig, die Lyrics aber etwas komplexer, etwas tiefer gehend. „What’s the point in silly talking, we could get there quicker walking“ zeigt das Lebensgefühl, das Travis uns mit diesem Album vermitteln wollen.
4. Good Day To Die
Es wird textlich etwas melancholisch, seltsam, insgesamt etwas düsterer, nicht mehr so fröhlich. „Girl with the flower, boy with the hammer, lost in a forest on another planet find me the exit, find them the way home” ist schon eine richtige Allegorie. Es geht weiter: “Your head is a brick wall and your heart is a football and your eyes broken windows when you cry it’s a good day (to die)” Schmiegt sich vom Sound geradezu an die ersten drei Songs, bringt aber noch etwas naive Verzweiflung rein.
5. Good Feeling
Quasi der Titelsong. Beginnt fröhlich, klingt wie ein positiver Love Song, Fran lacht fast beim Singen. Dann leiser, dann der Dämpfer: “I got a good feeling that I know I’m not missing anything you’re giving isn’t worth this good feeling.” Sehr lustiges Lied dennoch, dank einer netten “Klimperei zwischendurch”.
6. Midsummer Night’s Dream
„I had too much to drink, don’t ask me now, head in the sink“. Etwas betrunken klingt Fran tatsächlich, etwas verwirrt. Lustig-fröhlicher Song, aber das „too much“, in das er sich am Schluss reinsteigert, das irgendwann nur noch Geschrei ist, das nervt irgendwie doch irgendwann.
7. Tied to the 90’s
Echt klassischer Rock aus den frühen 90ern soweit ich das beurteilen kann… Sie können sich nicht recht entscheiden „We’re tired of the 90’s, but we are tied to the 90’s. Remember the 80’s were worse than the 90’s. Keiner meiner Lieblingssongs. Klingt irgendwie echt nach den Beatles.
8. I Love you Anyways
Es wird ruhiger. Eine Ballade. Eigentlich eine nette kleine Geschichte. Man muss hinhören, sonst ist dieser Song ganz furchtbar langweilig. Richtig niedlich. Hier zeigt sich dann aber, das Fran auch richtig melancholisch, nachdenklich, traurig singen kann. Sehr hübsches kleines Liedchen.
9.Happy
Jetzt wird’s richtig fröhlich. Wird heute noch gern als Abschlusslied auf Konzerten gespielt. Ich hätte vorher nie gedacht, dass ein fröhliches Lied gut sein kann... „Blow me a kiss I’ll be happy the rest of my life.”, schmettert Healy. “Now I’m gonna tell you what I’ve been thinking and I got a hunch that you are thinking the same thing and with some luck we’ll be lying together tonight.” Ein Song, der nicht nur happy klingt, sondern das Gefühl auch vermitteln kann. Also super zur Aufheiterung.
10. More Than Us
Nun wird es wieder sehr still. Auch etwas philosophisch: „And everybody calls it love but I’m not really sure if it’s love“. Der Song geht beim ersten Hören sehr leicht unter, aber als ich ihn mir mal in Ruhe angehört habe, hatte ich hinterher einen angenehmen Ohrwurm davon.
11. Falling Down
Auch dieser Song eher ruhig. Ein trauriges Liebeslied. „And I got a kick out of you now I’m falling down.… …and I’m getting used to the floor forever falling” Ein Lied, das sehr traurig macht und Gefühle weckt. Wunderschön. Fran’s Stimme klingt sehr wie immer sehr natürlich, so, als wäre technisch nicht viel rumgeprokelt worden. Das verbitte ich mir auch. Denn so kann man die Gefühle wirklich hören und fühlen.
12. Funny Thing
Was so rockig begann geht melancholisch, nur teilweise lauter, rockig werdend, zu Ende. Eine Art Fazit des Albums. „people seldom change, they all just stay the same“ Sehr stimmungsvoll.
“Good Feeling” ist INSGESAMT ein sehr schönes, zeitweise rockig-fröhliches, dann wieder melancholisch-tiefsinniges Album. Ein sehr gutes Debüt, dass damals auf vie hoffen ließ, auch wenn es in Deutschland nie so richtig den Sprung in die Charts schaffte. Es klingt ganz anders als die Alben, die Travis später gemacht haben. Es klingt etwas ungereifter, aber dafür natürlich, spritzig und vermittelt viel junge Energie, die man immer wieder gerne hören müsste.
Für Travis Fans natürlich ein Muss, aber auch für die, denen Travis spätere Alben vielleicht etwas ruhig sind. „Good Feeling“ ist rundum eine saubere Sache, da macht es auch nichts, das einiges sehr von diversen Vorbildern inspiriert klingt... Die Frische zählt.
weitere Erfahrungsberichte
Warum... Bewertung für Good Feeling - Travisvon
sannahschnuffi
Pro: Rock und Balladen gekonnt präsentiert, kaum langatmig Kontra: hört selbst, ich hab nichts gefunden
... zieht es mich in einer frei im Terminplan herumschwirrenden Innenstadtstunde eigentlich schnurstracks zu unserem örtlichen Saturn-Markt? Wahrscheinlich muss ich darauf konditioniert sein, in jedem von uns schlummert ein bisschen Pawlow... Aber es ist ...
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15.05.2002
Vor dem Regen Bewertung für Good Feeling - Travisvon
Lorin76
Pro: Stimme von Fran H., Texte mit Humor, gute Musik Kontra: nicht alle Songs überzeugen
Dies ist das Debüt-Album von Travis, aus dem Jahr 1997. Ich bin allerdings erst mit „Why does it always rain on me“ (vom Album „The Man Who“) auf diese Band aufmerksam geworden. Somit ist „Good Feelings“ das zweite Albu ...
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05.11.2003
Feels Good Bewertung für Good Feeling - Travisvon
Naumi84
Pro: richtig dreckiger Spaßrock + einige Balladen Kontra: ein oder zwei schwächere Songs
Schon seit geraumer Zeit steht das „The Man Who“-Album von Travis bei mir im Regal. Und seit seiner Veröffentlichung auch „The Invisible Band“, das dritte Album der Band. Klar, beides klasse CDs, sonst hätte ich sie mir ja nicht ge ...
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Pro: lässt sich in keine Kategorie pressen Kontra: es fällt mir auf die Schnelle nichts ein
Das Debütalbum der schottischen Band Travis, das schon in England alle Preise einheimste. 12 Songs aus verschieden Richtungen beweisen die Klasse von Travis.
Travis sind Fran, Dougie, Andy und Neil die die Schule schmissen um eine Band zu gründen.
Ich ...
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Pro: Rock / Pop, Travis bieten alles; tolle, kraftvolle Songs, mit Inhalt... Kontra: man hat seinen eigenen Stil vielleicht noch nicht gefunden, die Platte schwankt ein wenig diesbezüglich......
Intro:
Nachdem ich mir damals das Meisterwerk „The Man Who“ geholt hab, brauchte ich nicht lange, um heraus zu finden, das es davor schon eine Platte der schottischen Band gab; nämlich „Good Feeling“. Klein, unbeachtet von ...
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Pro: massenweise Ohrwürmer Kontra: etwas zu melancholisch
...Ja, Ja, ?The man who? wieder so ?ne Platte, die man mehrmals hören muß, um sie vollends zu erschließen. Aber dann kommt mehr nicht mehr davon los. Die Leser des Rolling Stone wählten sie übrigens zur Platte des Jahres, soweit würde ich nicht gehen, aber wer vier klasse Singles ( ?Writing to reach you?, ?Driftwood?, ?Why does it always rain on me? und ?As you are?) auf einer Platte hat, der kann so schlecht nicht sein. Und wirklich auch die restlichen Songs, etwas melancholisch zwar, aber doch wunderschön. Travis kommen ja vom Britpop, ihr Debütalbum ?Good Feeling? ist ebenso brilliant, aber auf The Man who zelebrieren sie die leisen Töne und das gekonnt. Schon die 4 Singles sind allesamt Ohrwürmer und haben das Zeug zum Evergreen. Also nicht die Platte des Jahres, aber wunderschöne Songs von den Jungs aus Glasgow. In England sind sie...
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Pro: schöne Balladen, schöne Songs, schöne CD Kontra: vielleicht eine Ballade zu viel eine etwas rockigere Nummer hätte auch nicht geschadet
...sie sowas wie diese CD noch einmal hinbekommen werden.
Also wer auf langsamere Musik steht, die einem das Herz erwärmt und einen in Erinnerungen schwelgen lässt der sollte bei dieser CD unbedingt zugreifen und nicht vor lauter Freude über diese CD die erste CD von Travis "Good Feeling" kaufen, denn die ist komplett anders....
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...Zuvor kannte ich von Travis nur die Singles "All I want to do is rock" und "Good feeling" vom Album "Good feeling", die ich nicht unbedingt schlecht fand - aber richtig begeistern konnte ich mich für Travis auch nicht. Und dann kam der schicksalhafte Tag, an dem ich das erste Mal das wunderschöne melancholische "why does it always rain on me" hörte - herrlich! Ich habe mir dann sofort die CD "The man who" gekauft und meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.
Das Album ist ein richtiges Meisterwerk! Dem grandiosem Opener "Writing to reach you" folgen 10 weitere Highlights, die diesem in nichts nachstehen. Songwriter Fran Healy wurde von seine Freundin verlassen und hat seine Emotionen in wunderschönen Melancholie-Schmachtfetzen verarbeitet. Und diese Kompositionen sind so simpel und schön, dass man Healy am liebsten umarmen...
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