100% Rock Made in Germany . „Donots-Got the noise“
27.09.2004
Pro:
Anknüpfung an die vorherigen Alben, einfach guter Rock ! ! !
Kontra:
Kurze Spielzeit
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 Erdmania
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Erfahrungsberichte:11
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
VORWORT: Gut ein Monat ist vergangen und bisher habe ich stets über das geschrieben, was mir so in den Kopf kam und was mir als wichtig erschien. Daher will heute eine neue Kategorie in Angriff nehmen. Kategorie MUSIK. Wieso also nicht über die Alben schreiben, die wöchentlich in meinem Einkaufskorb landen?! Angefangen, mit einer deutschen Band, die sich einen festen Platz in meiner Sammlung gesichert hat, möchte ich zukünftig vor allem neuerschienende Alben vorstellen und vielleicht einen Kaufanreiz geben. Heute also: Die Donots mit ihrem aktuellen Album „Got the noise“ Da ich weder im Besitz der Original CD mit zusätzlichen Extras, noch des Booklets bin (musicload und itunes machen’s möglich), beschränke ich mich auf Songanalysen mit Rückblicken und Ausblicken, auf das was wir noch zu erwarten haben.
BASISDATEN: Interpret: Donots Album: Got the noise Label: Gun Supers (BMG) Erscheinungsdatum: 21.06.2004 Tracks: 13
DER ERSTEINDRUCK(1.mal komplett durchgehört): · Der erste Track ist auch gleichzeitig die erste Singleauskopplung. Ein Song, so wie man die Donots kennen- und liebengelernt hat · Rock, der sich wie ein roter Faden durch das Album zieht · Track 4 „It’s over“ mit einem Rhythmus und Refrain der ins Ohr geht · Track8 „Good-bye routine“ unterscheidet sich komplett von allen anderen Titeln, da er um einiges sanfter ist, und somit eher in Richtung Ballade geht. Nicht umsonst die 2te Single-Auskopplung!!! · Track11 „Cough it up“ mit einem Klasse Refrain, das Highlight zwischen Track8 bis Ende · Track5 „Disappear“, Track12 „Better days (not included) und Track13 „Punchline“ fallen etwas aus dem Rahmen, da sie doch spürbar härter sind als der Durchschnitt der Platte SONGANALYSE:
1. „We got the noise“(3:46): Der erste Song. Repräsentativ für die weiteren Stücke, die sich auf der CD befinden?! In diesem Falle schon, denn „We got the noise“ ist die erste Single-Auskopplung und auch der Albumtitel orientiert sich mit „Got the noise“ eindeutig an diesem Titel. Der Sound während der Strophen eher ruhig gehalten, um dann beim Refrain umso mehr aufzudrehen. Der Refrain einfach gehalten und lädt dadurch zum mitsingen/-grölen/-schreien ein. Ein „gute Laune-Garant“ auf jeder Party! 2. „Knowledge“(2:57): Stimmungswechsel im Gegensatz zum ersten Titel und auch im Track an sich findet man einen Stimmungswechsel zwischen Strophe und Refrain. Die Strophen eher ernsthaft, der Refrain aufheiternd. Ob beabsichtigt oder nicht, der Song hat während seiner knapp 3 min sehr viele Stimmungsschwankungen und so passiert es, dass mir der Refrain und Teile des Endes sehr zusagen, während ich mich mit den Strophen nicht unbedingt anfreunden kann.
3. „Wretched Boy“(3:39): Konnte mich von Anfang an begeistern. Solider Rock, so wie man ihn von den Donots kennt. Die Musik harmoniert ausgezeichnet mit dem Frontmann Ingo. Der Song beschreibt (wenn ich das richtig verstanden habe) das Ende einer Beziehung, aus der, der Beteiligte nur positiv herausgeht, da er seine neugewonnene Freiheit genießt. Damit richtet sich der Song an alle verlassenen mit den Worten „Sei' froh, dass es vorbei ist und lass dich nicht unterkriegen!“ Unterstrichen wird dies durch den durchweg positiven Sound sowohl in den Strophen als auch im Refrain. 4. „It’s over“(3:36): Einer meiner Favoriten auf dem Album. Der Text lehnt sich wie bei „Wretched Boy“ an das Ende einer Beziehung an, beschreibt aber wie es dazu kam. Einfach genial gemacht. Der Sound geht sofort ins Ohr und setzt sich dort auch sofort fest. Gehe mal stark davon aus, dass dies auch die nächste Single-Auskopplung wird und das zu recht!!!
5. „Disappear“(2:53): Wer bisher nur die Auskopplungen von den Donots kannte, wird sich bei diesem Song vielleicht etwas wundern, da er doch um einiges härter ist als das was man zuvor hörte. Wer aber auch die Vorgänger-Alben von den Donots kennt, wird sich auch an den Bonustrack „Backstabbing“ auf „Pocketrock“ oder „Pills and Kisses“ und „Private Angel“ auf „Amplify The Good Times“ erinnern, die ja auch vom härteren Schlag sind. „Disappear“ sorgt auf jeden Fall für Abwechslung und passt daher auch perfekt aufs Album. 6. „Life ain’t gonna wait“(3:51): Konnte bisher nicht besonders viel mit dem Track anfangen. Für mich ein klassischer Lückenfüller, sorry.
7. „Alright now“(3:20): Wieder ein Lied im altbekannten Donots-Stil. Allerdings fällt auch dieser Song auf dem Album nicht besonders auf, da er für mich nur wenig Reize hat, die ihn hörenswert machen. Evtl. stimmt er schon auf den folgenden ruhigen Titel ein, da er weniger wild und laut ist, als die vorhergehenden Songs, aber mehr als ein Lückenfüller ist er für auch nicht. 8. „Good-bye routine“(2:51): Die 2te Auskopplung. Ein weiterer Favorit auf dem Album! Klarer Unterschied zu den bisherigen Stücken: Die Akustik-Gitarre. Das gesamte Lied ist ruhig gehalten und fällt für mich daher schon fast in die Kategorie Ballade. Nicht zuletzt deswegen wird der Titel auch denjenigen gefallen, die bisher vielleicht nicht unbedingt was mit den Donots anfangen konnten. Damit sei aber nicht gesagt, dass die Donots jetzt erst eine neue Seite an sich entdeckt hätten, denn auch auf den Vorgängern waren stets 1-2 ruhigere Lieder zu finden („Hours away“ auf „Amplify the good times“; „Room with a view“ auf „Pocketrock“) und konnten zumindest mich jedes Mal begeistern.
9. „Your way home“(3:04): Schlechter Einstieg, besseres Ende! So würde ich den Song wohl am Besten beschreiben. Vom Background her, fallen mir spontan die Beatsteaks ein, nur der Gesang unterscheidet sich deutlich. Nach etwa 1:10 min kommt der erste Höhepunkt, der den Song hörenswert macht. Danach geht es nur noch bergauf, besonders das Finale halte ich für gelungen, aber trotzdem: Man hätte mehr draus machen können... 10. „The jerk parade“(2:58): Wieder ein sehr gelungener Track, der wie auch “we got the noise” zum mitgrölen und jumpen anregt. Gute Stimmung und bei einem der vielen Tournee-Auftritte bestimmt auch mit im Gepäck.
11. „Cough it up“(2:58): Der letzte Favorit auf dieser Platte meiner Meinung nach. Dabei kann die erste Strophe gar nicht mal so begeistern, es ist eher der unerwartete Refrain, der verdammt gut ist. Ganz nach meinem Geschmack und auf jeden Fall empfehlenswert. 12. „Better days (not included)“(2:28): Ein Song vom härteren Schlag! Konnte mich anfangs nicht so richtig mit dem Song anfreunden, aber nach öfterem hören wird er besser und besser. Man hört deutlich heraus, dass jedes einzelne Bandmitglied voll bei der Sache ist und Sänger Ingo bis zum äußersten geht. Gefällt mir.
13. „Punchline“(2:50): Oftmals verstecken sich am Ende des Albums ja noch mal richtig geile Lieder, die man erst später entdeckt, da man die CD nur selten bis zum Ende hört. Aber bei „Got the noise“ verpasst man bedauerlicherweise nur wenig. Der Song kann mich nicht wirklich vom Hocker hauen und der Ausklang der CD gefällt mir auch nicht. Die beiden letzten Tracks zu vertauschen wäre vielleicht ne Alternative gewesen... GRÜNDE DIE FÜR DAS ALBUM SPRECHEN: · Track 01 „We got the noise“ · Track 03 „Wretched Boy“ · Track 04 „It’s over“ · Track 08 „Good-bye routine“ · Track 10 „The jerk parade“ · Track 11 „Cough it up“
GRÜNDE DIE GEGEN DAS ALBUM SPRECHEN: · Die kurze Spielzeit von 42 min. · Bei der Basisversion (soweit ich weiß) keine Extras FAZIT: An alle Donots Fans kann ich das Album uneingeschränkt empfehlen. Wer die bisherigen Alben mochte, wird auch dieses lieben. Für alle anderen: Probehören ist nun ja fast überall möglich. Ich denke, dass alein die 6 oben genannten Titel das Album hörenswert machen, aber dafür knapp 15 Euro zu bezahlen sollte sich jeder selbst überlegen. Mit etwas Glück findet ja auch jemand die Limitierte Edition mit Extra-DVD zu nem guten Preis. Es würde sich bestimmt lohnen.
Bilder von Got the Noise / Basisversion - Donots
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27.09.2004 20:24
guter bericht, wirklich gelungen! gruß bercki!
27.09.2004 19:49
ich habe auch noch nie wat von denen gehört. was es nicht alles so gibt? *g*
27.09.2004 19:47
kenne ich gar nicht - werde aber bei Gelegenheit mal reinhorchen - Thx für den Tip!