Willkommen zum zweiten Teil meiner Vice City Aktionswoche - genauere Infos hierzu erhaltet ihr beim ersten Teil "V-Rock".
RADIO NO2 : WAVE 103
Im zweiten Teil ist der Sender Wave 103 und sein DJ Adam First im Radio unseres Moonbeam eingestellt.
New Wave Popsound der 80er erwartet uns ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Senilm über Grand Theft Auto Vice City Vol.2 Wave103 - Soundtrack 17.08.2004
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
Hits für NewWave Popper
Kontra:
wenig "Geheimtipps" und etwas Leerlauf
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Willkommen zum zweiten Teil meiner Vice City Aktionswoche - genauere Infos hierzu erhaltet ihr beim ersten Teil "V-Rock".
RADIO NO2 : WAVE 103
Im zweiten Teil ist der Sender Wave 103 und sein DJ Adam First im Radio unseres Moonbeam eingestellt. New Wave Popsound der 80er erwartet uns hier, während unser nächster Auftrag lautet Gonzalez, den Handlanger von General Cortez und La Ponce zur Strecke zur bringen.
Der Moonbeam Van ist das perfekte Versteck hierfür, während wir hier auf Prawn Island das Haus observieren, klärt uns DJ First über den neuen Electrosound auf, der durch die Boxen wavet - "where the boys wear more makeup than the girls".
Der Klassiker "Two Tribes" von Frankie goes to Hollywood inklusive dramatischen Intro erwartet uns als erstes - Holly Johnson´s Organ ist unverkennbar während die Synthiebeats die Boxen zum vibrieren und die Energie des Tracks strömen lassen - fast ein wenig zu nervös für diese Aufgabe vermittelt der Titel Tanzstimmung, besser da schon das melodische "Pale Shelter", der erste Hit von Tears for fears. Zwischen Akustikgitarrenchords und wogenden Synthies zaubert der Titel eine unvergleichliche Stimmung - poppig, ergreifend und dank des Saiteninstruments dennoch energisch.
Noch tut sich nichts vor der Bude - aber Gonzalez sollte hier in Kürze aufkreuzen, wenn die Infos denn stimmen. In der Zwischenzeit kann man ja den Muscleshirttragenden Sonnenbankheinis zusehen, wie Sie ihre Gewichte stemmen. Wenig später brausen ein paar "Kids in America" auf Rollschuhen und dem Kim Wilde Sound aus dem Ghettoblaster vorbei. Dieser frische rockige Track lässt die Kids beinahe 25 Jahre nach Veröffentlichung immer noch tanzen - auch wenn der Refrain, mit seinem Keyboardgeklimper inzwischen einen etwas abgestandenen Geschmack bekommen hat. Mit der Frauenpower gehts mit "Atomic" von Blondie weiter - der strandorientierte Dubsound lässt meinen Blick in Richtung Meer schweifen, während das Summerfeeling mit dem süßkraftvollen Organ einsetzt. Fein wie der Sand geht dieser 80ies Pop ins Ohr, nur das Ausspülen sollte man nicht vergessen, denn sonst könnten einen bei "I ran so far away" von den "A flock of seagulls" diese verkleben. Der extrem hohe Eingängigkeitsfaktor dieses Synthiepoppers stellt fast den Exzentrikfaktor der Band zu Bestandzeiten in den Schatten. Das mitreissende Drumspiel mit seiner träumerischen Zweitstimmengitarre lässt den klaren, melodischen Gesang erst richtig wirken.
Langsam werde ich bei der Hitze müde - und vor dem Haus tut sich immer noch nichts, da macht der trötige, brabbelnde Synthiesound von "Keep feeling Fascination" richtig Spass - in die Hände klatschen lautet die Devise wenn Human League ihre Popvariation durch die Lautsprecher quäken. Der Refrain lässt die Hormone im Glücksreigen taumeln, während das Keyboard die schönsten Elektroklänge strömen lässt ! Die leichte Homoneigung des DJ´s lässt sich bei seinen Anmoderationen nicht verschweigen - wenn dann "99 Luftballons" von "unsrer" Nena ertönt, wackelt der Van aber! Ja den Welthit kann man ihr nicht absprechen, der Track lebt hat Energie und transportiert auf seine Art und Weise das 80er Jahre Gefühl für immer weiter.
Xylophongeklimper lässt eine Stretchlimo auftauchen - der wavige "Love my way" Gesang der Psychedelic Furs wickelt die Szenerie in Zuckerwatte. Wofür neben der leicht kratzigen, abwesenden Stimme die surrenden Keyboards sorgen. Die Stretch hält vor dem Haus und mein Fernglas liegt bereit. Spandau Ballet´s "Gold" lässt eben dieses blitzen - anscheinend hat Gonzalez wieder genug Geld verdient, denn sein neuer Schmuck lässt auf genüg Vermögen schliessen. Trommelnd und mit sanften Keyboardwogen lässt das Männerduett ihren feinen Gesang zum Refrain hin wachsen - wo er explodiert und wie ein Feuerwerk zu Boden geht - schön.
Japanische Klänge lassen Aneka´s "Japanese Boy" in die 80er Disco abtauchen - das sollte ich jetzt besser auch, denn der schwarze Ranger mit den verdunkelten Scheiben lässt nur auf Aktivitäten der Yakuza schliessen. Zu blubbernden Synthesizerklängen und eingängiger Beattaktung schlagen die Japanese Boys mit ihren Uzi´s schnell und gnadenlos zu. Der hochjohlende Gesang von Aneka beisst sich nicht nur mit den hochfrequent ballernden Uzi´s - nein, auch mit meinen Ohren. Unter den trompetenden Tönen von "Hyperactive" ist es eh besser hier abzuhauen - Thomas Dolby´s Sprechgesang lässt die dubbenden Gitarrenchords hinter sich, während sich die Bridge ins überladene Chaos stürzt, was in ungefähr meiner momentanen Situation gleichkommt. Hoffentlich wird der Van nicht gesehen. Das pure energische Leben strömt jetzt nicht nur durch meine Adern sondern auch durch die Boxen.
Animotion lässt NewWave Träume wahr werden - fingerfertig lassen die Keyboards eine elektronische Klangorgie auf uns los - die "Obsession" zum Genreklassiker werden lies. Der Gesang zwar wie gewohnt etwas schwächlich gegen die stete Electrobeattorpedierung - dennoch bittet der Titel immer noch zum Tanz. Dahin bittet auch "Romeo Void"´s "Never say never" auch wenn mir dazu jetzt gar nicht zumute ist. Dennoch kann der stetig marschierende Beat mit der schrägen Trompeteruntermalung und dem ausgelassenen weiblichen Gesang durchaus chaotische Höhepunkte auch in Bezug auf das Songwriting setzen.
Die Reifen quietschen um die Ecke in Richtung Vice Point - während die trommelnden Drums eines Klassikers mein Trommelfell die Kunde des Wohlbefindens an mein Gehirn weiterleiten ! Corey Hart´s Ultraklassiker "Sunglasses at night" lässt mit seinen sägenden Synthies und rumpelnden Bässen Popträume in Erfüllung gehen! Seine klare, zum Refrain hin energisch die Riffs anfeuernde Stimme macht den Track zum Höhepunkt des Samplers.
In Vice Point erstmal den Wagen abgestellt und zu Fuß gehts weiter in Richtung Strand wo schon ein Maverick - Speedboat auf mich wartet. Die Werbeeinspielungen des Senders die Ihre Art der Zukunft der Musik propagieren höre ich noch beim Vorbeilaufen an den Ghettoblastern am Strand.
TRACKS TO HEAR:
Frankie goes to Hollywood - Two Tribes Tears for Fears - Pale Shelter Kim Wilde - Kids in America Blondie - Atomic A Flock of Seagulls - I Ran so far away The Human League - Keep feeling fascination Nena - 99 Luftballons The Psychedelic furs - Love my way Spandau Ballet - Gold Aneka - Japanese Boy Thomas Dolby - Hyperactive Animotion - Obsession Romeo Void - Never say never Corey Hart - Sunglasses at night
BEST TO HEAR IN
Moonbeam - GMC-Van mit geiler Optik !
THOUGHTS
Diese New-Wave Pop-Radiostation lässt einen manchen Superhit hören - und anders als beim ersten Sampler V-ROCK, sind hier weniger "Geheimtipps" vertreten. Dafür erstklassiges von Tears for Fears, Kim Wilde, A Flock of Seagulls, Nena usw. Meine persönlichen Tipps sind A Flock of seagull´s "I ran so far away" und Human Leagues "Keep feeling fascination". Der Klassiker "Sunglasses at night" von Corey Hart sollte unbedingt auch auf eurer Playlist stehen. Leider haben sich auf dieser CD jedoch auch ein paar Lückenfüller eingefunden, so konnte ich mit Thomas Dolby´s "Hyperactive" und Romeo Void´s "Never say never" nichts anfangen.
MORGEN GEHTS WEITER MIT....
Emotion 98.3
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