Self Control
19.08.2004
Pro:
80ies Dancepopklassiker . . . .
Kontra:
. . . doch meist totgelaufene Klassiker
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
mehr
 Senilm
Über sich:
FREE Musicjournalism // The world ends on a sunny day // Sympathy for Empathy // Alive and kicking....
Mitglied seit:09.06.2001
Erfahrungsberichte:1040
Vertrauende:132
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 67 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Willkommen zum vierten Teil meiner Vice City-Aktionswoche, nähere Infos hierzu erhaltet ihr beim lesen des ersten Teils, V-ROCK. RADIO NO. 4: FLASH FM
Die aufgedrehte Toni präsentiert uns einen Partysender, gespickt mit 80er Dancemusicperlen. Meine Ermittlungen gestern haben ergeben, daß es sich bei dem Latino mit dem sich die Cortez getroffen hat nur um BJ Smith, ehemaligen Starfootballer handeln kann. Und eben dieser ist heute - rein formell - auf eine Jachtparty eingeladen, auf einer Maverick, die ganz zufällig erst vor kurzem konfisziert wurde.
Also aufgedreht die Musik - Toni´s Haus ist heute eine Jacht und los geht die Party, zum Glück hat die Flyerverteilung für volles Haus gesorgt und auch Smith hat sich schon eingefunden. "Out of Touch" der Klassiker des erfolgreichen Duos Hall & Oates macht mit Synthiepop vom Feinsten den Anfang - die Meute tanzt wenn Mr Hall seine klare Stimme nutzt die dumpfen Drums zu übertönen - dazu der eingängig harmonische Refrain - das macht Laune.
Neben BJ Smith ist mir seine weibliche Begleitung gleich aufgefallen - "Four little Diamonds" trägt Sie um den Hals - und diese werden auch gleich rockig von ELO besungen. Der Hybrid aus 70ies Klampfrock und biependen Synthesizerpop macht Laune und geht ins Bein. Das Boot wackelt und ich werde mir Mr.Smith mal etwas zur Brust nehmen. Der Mitsingrefrain lässt derweil ein ganzes Boot verzückt in die sternenbehangene Nacht jubeln. Dumpfpulsierende Beats und wogendes Brummen lassen "Billie Jean" auf der Tanzfläche erscheinen - im schnieken kleinen Schwarzen zieht Sie die Blicke der Männer auf sich, ihr Soundtrack von Michael Jackson gesungen besticht durch seine energische, eindringliche Machart und Jackson´s hohen Gesang - der zum Refrain von kurzem Trompeteneinsätzen und lockeren Chords angeheizt wird. BJ Smith zeigt sich wenig interessiert, als ich ihm sage, daß gegen ihn Ermittlungen vorliegen die ihn mit einem Kokaindealerring in Verbindung bringen.
Seiner ausweglosen Situation scheint er sich nicht bewusst zu sein - als Outfield´s "Your love" mit hellem Gesang und krächzigen Gitarren um die Ecke biegt - der eingängige, lockere Police-like Refrain sorgt nochmal für tanzbare, ausgelassene Stimmung. Talk Talk lässt nun auch Smith endlich auspacken - "Life´s what you make it" lautet seine Devise.Die lockergeklopften Drums und der Pianochord hingegen laufen in einem Fluß mit den sanften Synthesizerklängen im Hintergrund - ruhiger Pop. Bryan Adams darf natürlich hier nicht fehlen - "Run to you" das melodische Leadgitarrenspiel bringt die Stimmung die Adams mit seinem motivierten Gesangseinsatz beim Refrain energisch rüberbringt. Sowas setzt sich im Ohr fest genauso wie Smith´s Informationen, die ihn scheinbar entlasten. Sichtlich erleichtert nimmt er sich anschliessend einen Drink und kehrt zurück aufs Deck wo er gemeinsam mit der Crowd zu "Dancehall Days" von Wang Chung tanzt. Die lockerflockigen Popbeats tingeln dumpf um die abgehackte Gesangsweise die ihm Chordbewehrten Refrain leider auch nicht besser wird. Für mich wird es unterdessen Zeit weitere Infos einzuholen - nach DJ Toni´s ausgeflippter Radiomeldung - schlepp ich mich an den Funk. "Call me" tönt durch den Radio mit seinen brausenden Synthies und den swingenden Electrobeat der sich biestig im Ohrgewirr festsetzt. Der sanfte Gesang verstört zwar etwas - der mehrstimmige melodische Refrain entschädigt dafür !
Nachdem ich über den Funk erfahren habe, daß unweit von hier General Cortez und seine Gang auf einem Schnellboot gesichtet wurden, wird es Zeit für mich weiteren Ermittlungen nachzugehen. MIt dem Jetski gehts weiter.... Glenn Frey´s "Smuggler´s Blues" lässt mich unter knarziger Gitarrenbegleitung die dunklen Machenschaften untersuchen die dort in Vice Port vor sich gehen. Glenn Frey´s eindringlicher Gesang untermalt das offensichtlich illegale Treiben das zwischen den beiden Schnellbooten abgehandelt wird. In der Dunkelheit kann ich leider nicht genau erkennen wer sich auf den Booten befindet, aber eines davon ist eindeutig Cortez´s Boot. Die beiden Boote brausen davon - Zeit für mich einzugreifen.
"Running with the night" lässt mein Herz zum Beat brausend pulsieren - während die von Lionel Richie besungenen Neonlichter an mir vorbeiziehen. Discostimmung kommt auf - wenn nach dem ersten Ohrwurmrefrain der Track leicht im Tempo zulegt, so wie die Gangster vor mir. Sie steuern eindeutig auf den Escobar International Flughafen zu. Fiebrige Pianountermalung kündigt den nächsten Titel an - "Hold the line" lässt mit schnarrenden Gitarren keine Zweifel an seiner Hittauglichkeit aufkommen! Toto´s Song ist zweifelsohne ein solcher gewesen - dank des ins Blut übergehenden Refrains ertappt man sich schnell mitsingend. Das Schnellboot legt draußen am Heliport an - ein Maverick - Helikopter steht dort bereit, eindeutig Avery Carrington´s. Vier schwarze Koffer werden verladen - und der Heli geht mit seiner Fracht in die Höhe. "Self Control" von Laura Brannigan ist für mich nun die beste Gelegenheit einzugreifen - der Electrobeatploppende Sound mit seinem Dauerrefrain lässt mich und meine 9mm zielgerecht eingreifen und die Bootsfahrer festnehmen. Über Bordfunk schnell die Suche nach Carrington´s Heli in Auftrag gegeben und gewartet. Brannigan´s süße Stimme zerrt zwar etwas an der Energie der E-Gitarren, hat aber dennoch genug Power für den Refrain.
Einer der Jungs versuchts mit der Fluchtmethode - "I wanna be a cowboy" lässt mich mitsamt seiner verstörend dichten Atmosphäre aber reichlich schrägen Gesangseinlagen mit einem gezielten Schuß auf die Füße das ganze bei einem Versuch belassen. Als der Junge unsanft "Kiss the Dirt Falling of the mountain" verspürt, macht der INXS Song seine poprockigen Runden mit melodischen Gitarrenakkorden und bumpernden Bässen die Gute-Laune verbreiten. "Owner of a lonely heart" lässt mich, nachdem die Verbrecher abgeholt wurden und ganz nebenbei noch drei Päckchen Koks sichergestellt wurden, allein in meinem Ranger durch Vice City brausen. Das Fenster nach unten - und die klopfenden Beats, melodischen Chordlines und brummenden E-Riffs nach draussen strömen lassen. Die hohe Gesangslage erreiche ich zwar nicht, stört mich aber auch nicht daran mal mit einzustimmen.
Während DJ Toni gerne noch weiter Party machen möchte - verzieh ich mich ins Bett. TRACKS TO HEAR:
Hall & Oates - Out of touch Electric Light Orchestra - Four little Diamonds Michael Jackson - Billie Jean The Outfield - Your love Talk Talk - Life´s what you make it Bryan Adams - Run to you Wang Chung - Dance Hall Days Go West - Call Me Glenn Frey - Smuggler´s Blues Lionel Richie - Running with the night Toto - Hold the Line Laura Branigan - Self Control Boys don´t cry - I wanna be a cowboy INXS - Kiss the Dirt Fall of the mountain Yes - Owner of a lonely heart BEST TO HEAR IN...
Maverick - die Yacht die dafür genug Tanzfläche bietet THOUGHTS
Die Partyscheibe will Sie sein -bietet dafür aber zu wenig ausgelassene Stimmung. Zwar sind genügend Hits vertreten - aber ausser "Out of touch", "Billie Jean" und "Run to you" findet sich wenig durchtanzbares auf der Scheibe. Toto´s und Yes´s Tracks sind die Anspieltipps von meiner Seite - während man bei "I wanna be a cowboy" von Boy´s don´t cry getrost weiterschalten kann! LEST MORGEN...
Wildstyle Pirate Radio !
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
|
|
24.08.2004 09:47
Toller Bericht, tolles Spiel, tolle Musik, genau mein Gechmack.
20.08.2004 13:00
Wusst ich gar ned, dass es da jetzt CD´s von gibt! Cu rAuko
19.08.2004 14:32
Kewler Bericht :-) Greetz ESLSTAR