"I'm crying here, what have you done? "*
28.12.2010
Pro:
einige ganz nette Lieder; das stand hier schon rum
Kontra:
leicht zerstörbare Hülle, zu viel "Mist"
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 Riesenkeks
Über sich:
Realität: http://www.youtube.com/watch?v =39aSKip5TW8 // Rezension bei ciao ungleich normale Rezens...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 112 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
*aus Just like a Pill P!nk macht nicht unbedingt die Musik, die ich bevorzugt höre, aber so grausam, dass ich immer weghören muss, ist es auch nicht. Einige Lieder sind sogar ganz gelungen, wie ich finde. Wenn sich jetzt jemand wundert, wie ich dann hier mitschreiben kann, dem sei gesagt, dass ich nicht alleine auf der Welt bin und es durchaus Leute in meinem Umfeld gibt, die P!nk gerne hören – oder zumindest das BestOf haben. Also bin ich gestern zu meiner Mutter gehopst, habe mir die CD ausgeliehen et voilà: Hier ist der Bericht dazu.
P!nk Alecia Moore, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, hat ihr erstes Album in Deutschland im Jahr 2000 veröffentlicht. Wirklich hoch in den Charts war es nicht, aber immerhin Platz 85 war drin. Die vier darauf folgenden Alben kletterten allesamt in die Top Ten. (böööööse Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pink_%28S%C3%A4ngerin%29_) Die CD Dieses Jahr gibt es aus eben diesen Alben die erste Zusammenstellung der bekanntesten Lieder. Der Titel „Greatest Hits …. So far!“ deutet schon an, dass P!nk auf keinen Fall aufhören möchte.
21 Lieder erwarten den geneigten Zuhörer. Angesichts dieser Anzahl werde ich mich dieses Mal ein wenig kürzer fassen: Man bekommt die bekanntesten Songs der Sängerin in einer ansprechenden Form serviert, die ich mir selber nicht holen würde, die man sich aber durchaus anhören kann. Reicht nicht? Blöd.
Get the Party started ist natürlich ein recht gelungener und sprechender Einstieg, an sich aber nicht wirklich toll (zu poppig mit zu viel Elektrogedöns), das folgende R’n’B-lastige There you go ist mir fast unbekannt und passt nicht zum Opener. Anders sieht es aus mit Don’t let me get me - einem poppigen Lied mit wirkich minimalsitischen Rock-Einflüssen und einem gelungenen Gesang, das den meisten Leuten, die in den letzten paar Jahren einschlägige Radiosender gehört haben, eigentlich bekannt sein müsste und das man sich durchaus anhören kann. Just like a Pill ist ein relativ kraftvoller Song, der sogar einigermaßen rockig daherkommt und von mir sogar rein theoretisch gemocht wird – wenn ich da nicht blöde Erinnerungen mit verknüpfen würde. Ähnlich gelungen, von mir aber mehr gemocht und auch fast als Highlight des Albums angesehen, ist das traurige Family Portrait , aus dessen Stimmung man durch das flottere Trouble mehr als brutal herausgerissen wird. Stupid Girls ist okay, muss aber nicht zwangsläufig gehört werden (zu überflutet) – wobei der Text natürlich ganz gut ist. Who knew ist okay, trifft aber nicht vollständig meinen Geschmack, da es an sich einfach zu langweilig und poppig ist. U + Ur Hand ist gesanglich gesehen ganz gut, gefällt mir aber vom Arrangement (musikalisch) nicht. Beim ersten Hören mag Dear Mister President ein wenig ungewöhnlich für die Sängerin klingen, ist aber wohl tatsächlich eines der besten Stücke, die man von ihr kennt. Hier wird nahezu minimalistisch (Akustikgitarre und sonst nicht viel) ein Lied inszeniert, das man sich durchaus mal anhören sollte. Leave me Alone (I’m lonely) kannte ich nicht und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich da auch vorher nichts verpasst habe. So what ist mal wieder etwas kraftvoller und durchaus ganz okay, aber auch nicht unbedingt das, was ich mir normalerweise anhöre. Anders sieht es da bei Sober aus, das mich sogar durchaus bewegen kann und mir in seiner Umsetzung zusagt. Please don’t leave me ist mir zu langweilig, Bad Influence zu „gewollt“ und es berührt mich kein bisschen (egal wie). Funhouse ist teilweise zu verspielt, aber der Refrain hat was. I don’t Believe You gefällt mir aufgrund des Arrangements (Violinen) schon besser und Whataya want from me hat den großen Nachteil, das es fast genauso klingt, wie das, was Adam Lambert daraus gemacht hat, weswegen ich mich nicht damit anfreunden kann… Raise your Glass ist eines der neuen Lieder, die man nur auf der CD hier findet und stellt für mich keinen Kaufgrund da – eher schon fast im Gegenteil. Ähnlich sieht es aus mit F**ckin’ Perfect , das mir irgendwie nicht gefällt. Warum genau, kann ich auch nicht sagen. Vielleicht klingt es zu bekannt und zu wenig einzigartig. Und der letzte Track der CD ( Heartbreak Down ) hinterlässt mich tatsächlich in einem Gefühl der Erleichterung, weil die CD nun vorbei ist. Irgendwie werden die Lieder alle zu "überladen" und wirken zu gewollt... Fazit Sorry, aber ich persönlich bin (natürlich) nicht wirklich begeistert. Ein paar gute Lieder finden sich auf der CD durchaus, aber zum Ende hin werden diese immer weniger und ich war froh, als ich alle hinter mir hatte. Dafür fehlen ein paar der älteren Lieder und auch Feel good time sucht man vergebens. Für Fans der Sängerin sicherlich ein Muss, wenn sie sich nicht die neuen Lieder einzeln runterladen; für Leute, die die Singles mögen, auch ganz nett. Wem es aber reicht, die Sängerin ab und an im Radio zu hören, der kann getrost die Finger von diesem Silberling lassen. Extrem knappe (!!!... hier wird mehr als an der Grenze zur zweien gekratzt) drei Sterne.... Ach... ich geb einfach zwei... Wer den Text gelesen hat, weiß ja, dass es eventuell auch drei Sterne sein können.
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30.12.2010 22:22
Wenn man froh ist, dass die CD zu Ende ist, dann ist definitiv etwas schief gelaufen. Ich mag auch nur vereinzelte Lieder von Pink. LG
29.12.2010 23:53
Kann mich dem Kommentar von Schlucke eigentlich nur anschließen, was aber nicht böse gemeint ist. Aber da wäre sicher mehr drin gewesen.
29.12.2010 22:09
SUPER :)