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Pro: Graham Coxon zum Fünften, als richtiger Solo-Künstler Kontra: Stetig kommende Blur-Vergleiche
...Letzten Monat meinte jemand zu mir, dass Graham Coxon jetzt all den Demons and Damons entflohen sei. Dabei sind die mir selbst doch auf seinem fünften und neuem Album HAPPINESS IN MAGAZINES so allgegenwärtig wie nichts anderes. Coxon, das ist schon gleich ganz einfach, nöllt zum Beipiel darauf - wie mit zugehaltener Nase - wie Damon Albarn ohne das Hilfsmittel Daumen und Zeigefinger. Singt sonst so wie nur ein gutgelaunter Damon zu seinem Publikum, bietet mir quasi die Fortsetzung seines ureigenen Songs COFFEE & TV und immer wieder Blur. Letztes Jahr meinte man, Graham Coxon habe nach der Trennung auf Blurs neuem Album THINK TANK nicht sonderlich gefehlt. Dabei unterlasse ich nun jede Art von Vergleich. Versuche es zu mindestens: Er war mir selbst Blurs Gitarre, setzte als zweite Stimme Band-Leader Damon Albarn immer etwas entgegen...
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Pro: ein wunderbares Album zwischen Noise, Blues und ganz viel BritPop Kontra: man kann dabei die Blur-Vergangenheit nicht vergessen
...BritPop und 21. Jahrhundert - das widerspricht sich doch!?
Nein. Nicht umsonst lässt sich dieser Tage nachlesen, Damon Albarn - Teilzeit-Gorilla und Teilzeit-Blur-Mastermind - wünscht sich wenig sehnlicher, als wieder mit Graham Coxon zusammen ein Blur-Album zu machen und live zu spielen; doch Graham möchte lieber an seinem nächsten (im Herbst 2005 erscheinendem?) Solo-Album arbeiten, das sich nur um die eine, wahre L.O.V.E drehen soll.
Weniger einseitig aber absolut großartig ist sein letztes Solo-Album aus dem Jahre 2004 - graham coxon, happiness in magazines. Der Ex-Blur-Gitarrist liefert - seiner Profession entsprechend - klar nach vorne gehenden gitarrenlastigen Brit-Rock (wie den "spektakulären" Opener Spectacular oder auch No Good Time) ebenso wie tanzbare BritPop-Hymnen (Bittersweet Bundle of Misery), wie man sie seit...
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