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Zusammengefasst
Skandalös finde ich es, dass das Album bei Ciao unter dem Titel "Headbangboing" geführt wird und nicht als "Head Bang Boing". Davon abgesehen handelt es sich jedoch um ein äußerst solides Stück Musik, welches vielleicht nicht durchgehend brillant ist, aber sich keineswegs ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von TheBabz über Headbangboing - J. B. O. 7. Januar 2008
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
exzellent
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
Gute Coverversionen UND Eigenkreationen, Lustige Texte, Geniale Band
Kontra:
wenige kleine Schwächen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
It's Raining Blood, Hallelujah!
oder: I am the King of Head Bang Boing
So... heute gibt es endlich (!) mal wieder einen Bericht von mir, und zwar über das aktuelle Album der Band J.B.O.. Ich wünsche viel Spaß beim lesen, kommentieren und bewerten und möchte an dieser Stelle mal allen danken, die mir trotz regelmäßigen Phasen der Abwesenheit die Treue und das Vertrauen halten :)
Technische Daten
Interpret: J.B.O. Titel: Head Bang Boing Format: eine CD Erscheinungsdatum: 2007 Label: Megapress/Soulfood Preis [amazon.de, Stand 01/08]: 16,95 EUR
Wer, was und warum ist J.B.O.?
Die Band J.B.O. wurde im schönen Jahr 1989 gegründet und performte damals noch unter dem Namen "James Blast Orchester" - nach einem Rechtsstreit wurde dieser Name jedoch abgelegt und fortan wurde die Abkürzung verwendet. Der Musikstil von J.B.O. wird oft und gerne als "Fun Metal" bezeichnet, was die Sache wohl auch relativ gut trifft. Die Band covert und parodiert gerne bekannte Stücke [sowohl Klassiker als auch aktuelles] und versieht sie mit zumeist lustigen, deutschen Texten und rockigem Sound. Es finden sich jedoch vorallem auf den aktuelleren Platten viele Eigenkompositionen der Band, mein persönlicher Favorit ist hierbei immer noch "Der Hofnarr" vom Album "Sex Sex Sex". Die Besetzung der Band hat sich im Laufe der Zeit immer mal wieder geändert, immer noch am Start sind jedoch die beiden Frontmänner Hannes Holzmann und Vito C., welche den Hauptteil der Gesänge sowie das E-Gitarren-Spiel übernehmen. Unterstützt werden sie aktuell durch Wolfram Kellern am Schlagzeug sowie Ralph Bach am Bass. "Head Bang Boing" ist das achte, vollwertige Album der Band [welches laut Cover 11 Songs bei 15 Tracks enthält], jedoch gab es unzählige weitere Veröffentlichungen. Die Band tourt regelmäßig durch Deutschland - und Konzerte von J.B.O. kann ich sehr empfehlen, z.B. das in Illingen am 29.03.2008!
CD, Cover, Booklet und der ganze Krempel außenrum
Die ganze Aufmachung der CD ist diesmal hauptsächlich in Grau und der J.B.O.-typischen Farbe Rosa gehalten. Der Albentitel ist in einer Art Graffiti-Schrift auf der Vorderseite der [mir nach wie vor unsympathischen] Papphülle aufgebracht [siehe Produktbild], auf der Rückseite findet sich eine passend dazu gestaltete Titelliste wieder. Nach der eher edel anmutenden "Rock Muzik" mal ein etwas anderer Stil, der durchaus zu gefallen weiß und unter Umständen sogar in Verbindung zu einigen Songs gebracht werden will. Beigelegt ist ein sehr schönes Booklet, welches neben interessanten "Patchwork"-Bildenr der Bandmitgliedern alle Songtexte sowie Anmerkungen zu den Stücken enthält. Als Ergänzung gibt es noch Danksagungen der Bandmitglieder, Musikempfehlungen, Informationen zu Fanclubs und Internetseiten sowie eine Auflistung der erhältlichen Veröffentlichungen. Insgesamt habe ich somit am Booklet nichts zu meckern - was zugegebenermaßen selten vorkommt. Die CD selber ist in erster Linie rosa mit weißer Aufschrift und passt sowohl sehr gut ins Gesamtbild des Albums als auch zum - nennen wir es mal "Image" - der Band.
"Head Bang Boing" angehört
Das komplette Album bietet sehr gute Tonqualität, zumindest sind mir weder an den Laptopboxen noch übers Headset oder im Auto irgendwelche Störgeräusche aufgefallen. Es gibt keine absurd langen Pausen zwischen Tracks oder sonstige Sachen, die in irgendeiner Form nerven. Ich werde im Folgenden auf alle Tracks einzeln eingehen - auf manche ausführlicher, auf andere nicht so. Wen die Einzelanalyse nicht interessiert, der darf natürlich auch gleich nach unten zur Zusammenfassung scrollen. Die jeweils angegebene Tracklänge entspricht der, die auf der Hülle steht. Allerdings zeigt mein Freund Media Player da durchaus schon mal Abweichungen von +/- 10 Sekunden an. Zitate aus den einzelnen Stücken werden kursiv gekennzeichnet.
01. Inhaltsangabe, 1:44 Hannes selber führt hier kurz in das Album ein und die Band gibt einen sehr kurzen Überblick über ihr musikalisches Können, indem verschiedene Musikstile angespielt werden - aber eigentlich geht's hier um Rock'n'Roll.
02. Head Bang Boing, 3:07 Das erste richtige Stück des Albums ist eine Coverversion des 99er Hits "Bongo Bong" des französischen Sängers Manu Chao. Die Melodie wurde nicht wesentlich verändert und enthält neben den Standard-Instrumenten auch noch den ein oder anderen elektronischen Klang. Mit einer vermutlich durch technische Trickserei irgendwie "entfernt" klingenden Stimme gibt Hannes den Text zum Besten, der in einer leicht ominösen Mischung aus Deutsch und Englisch die Vorzüge des Headbanging anpreist. Im Booklet-Kommentar der Band lässt sich die Entstehung des Songs durch eine Stelle der DVD "TV Blöedsinn" begründen. Insgesamt plätschert das Lied eigentlich mehr vor sich hin und regt auch nicht wirklich zum hochgelobten Headbangen oder ähnlichem an - mich zumindest nicht. Immerhin ist der Text angenehm sinnfrei, und insofern komme ich mit dem Lied recht gut klar. Nur an den Anfang des Albums hätte ICH persönlich ihn nicht gerade gesetzt. When I was a kid, Nearly everything I did Was getting myself ready For banging with my heady.
03. Mehr Stoff, 2:57 Das Stück beginnt mit Motorengeräuschen und erinnert mich spontan an Daniel Lioneye's unvergleichliches "The King of Rock'n'Roll" - heat damit jedoch in Wirklichkeit gar nichts zu tun, denn es handelt sich um eine komplette Eigenkreation von J.B.O., bei welcher wieder Hannes singt und den eher 'dreckigen' Gitarrensound vorgibt. Die Motorengeräusche stammen übrigens aus einer Harley, wie man im Kleingedruckten erfährt. Während der Ton eigentlich weniger "Stoff gibt" als erwartet, ist der Text in diesem Stück ein wahres Highlight. Es wird mit den verschiedenen Bedeutungen des Wortes "Stoff" gespielt, beispielsweise als Benzin, Alkohol oder Stoff ansich als Kleidungsmaterial. Sehr genial gegen Ende: Als Hannes' Strophe etwas abstrus wird [und von "_Stoffsauer, für die Atempower_" die Rede ist], bricht die Musik ab und Vito beschwert sich darüber, dass man den Text kaum noch sinnvoll weiterführen könnte. Natürlich findet sich dann doch die Lösung für einen Abschluss - man braucht einfach mehr Stoff!
04. Oaaargh!, 4:09 Hier darf endlich auch mal Vito singen, und er macht es gut - denn "Oaaargh!" ist eines meiner zwei Lieblingsstücke auf dem Album. Zunächst sei einmal gesagt, dass es sich um ein Cover des Wir-Sind-Helden-Hits "Nur ein Wort" handelt. Das Thema des Liedes ist wohl gerade bei J.B.O. nicht mehr neu, aber trotzdem immer wieder up-to-date: Es wird gemeckert, dass das Radio nur Langweilpop spielt und der Metalfan, er nagt am Hungertuch. Hierbei wird musikalisch ein geradezu genialer Kontrast geschaffen. Vito singt in einer unglaublich gelangweilt-monotonen Stimmlage und klingt dabei genauso weinerlich, wie es momentan tatsächlich viel zu viele Popstars tun. Im Refrain - "_bitte gib mir nur ein OAAARGH_" - wird nun um Metal gebeten. Das namensgebende "Oaaargh" ist hierbei einfach ein unglaublich lauter, von klassischen Rock-Instrumenten untermalter, von Hannes und Ralph gegrölter Laut. Dieser durchschneidet das durch beabsichtigt ödes Keyboard begleitete Lied und schafft somit vielleicht kein schönes musikalisches Gesamtbild, aber auf jeden Fall ein sowohl von der Idee als auch von der Ausführung her meiner Meinung nach absolut geniales Lied.
05. Metal Hartz IV, 0:26 Nach drei vollwertigen Stücken ein relativ sinnfreies Interlude mit einem chicen Gitarrensolo von Vito und einem einzigen gesprochenen Satz, den ich einfach mal so in den Raum stelle, wie er ist: Geile, arbeitslose Gitarristen aus deiner Umgebung besorgen's dir dreckig. Aha!
06. Musiker, 4:02 Das Original zu diesem Stück kennt vermutlich fast jeder, handelt es sich doch um nichts geringeres als den 70er-Jahre-Hit "Moviestar" von Harpo. Die grundlegende Melodie des Originals wurde auch hier mehr oder weniger beibehalten, wird nur halt mit Gitarre, Bass und Schlagzeug interpretiert. Vorallem in den Refrainzeilen kann Vito hier nun auch (im Gegensatz zu "Oaargh!") zeigen, dass er eigentlich gut singen kann. Der Text rechnet mit all den Leuten ab, die gerne Musiker wären oder sich sogar dafür halten - obwohl sie nichts machen, als zum Playback hübsch in die Kamera zu grinsen oder Konzeptalben über Befreiungskriege zu schreiben. Zum Schluss wird der doch fast recht harte Text ("_Du denkst, du wärst ein Musiker!_" als Refrain) doch noch etwas relativiert. So endet das Stück mit einer gesprochenen Passage, in der gesagt wird, dass man mit richtig viel Üben sicher doch noch eine Chance hat - außer, du bist ne latent... öh... latent... latentlose Niete! Ein wirklich hübsches Stück, das sollte mal gesagt werden!
07. Acht, 2:49 Was ich beim Hören schon vermutet habe, wird durch den Kommentar im Booklet bestätigt: "Teil drei der Trilogie aus SexSexSex, Sie-Ben und...". Hier darf Hannes in einem von ihm selbst komponierten Stück einen eher sinnfreien Text zum Besten geben, welcher allerdings durch einen durchaus netten und etwas schnelleren Gitarrensound untermalt wird. Eigentlich sagt das Lied rein inhaltlich nur aus, man soll sich in Acht vor der Acht nehmen, desweiteren wird innerhalb der Strophen mit allerlei Zahlen gespielt. Mein persönlicher Favorit in diesem Lied ist folgende Zeile, bei der mir erst beim dritten Hören überhaupt der Gag aufgefallen ist: Drei Sterne am Viermament, dem Himmelszelt. Eher merkwürdig, aber dafür lustig!
08. Frühstück, 0:59 Ein weiteres Interlude, bei welchem ich mir beim ersten Hören eigentlich nur gedacht habe: "Hä?". Es handelt sich hierbei um einen Dialog zwischen Legolas (ja, Legolas!) und seinem Papa beim Frühstück. Völlig sinnfrei und vermutlich nur eine Überleitung zum nächsten, kleinen Stück - denn als Belohnung, weil er so brav war, kriegt Legolas eine CD der Slipknottubbies.
09. Slipknottubbies, 0:39 "Die Randzielgruppe 'Kleinkind' kam im Metal bisher immer zu kurz" heißt es im Booklet, und das sagt eigentlich mehr als das Lied selber. Es handelt sich lediglich um irgendwelches Metal-Geschrammel, zu dem Teletubbie-typische Ausrufe wie "Tinky-Winky", "Lala" und "Po" getätigt werden. Nunja, schauen wir einfach, was nun kommt...
10. Osama, 5:03 Zuerst einmal die Fakten: "Osama" ist eine Coverversion des Liedes "Rosanna" von Toto, welche von Hannes und Vito gemeinsam gesungen wird. Die erste Frage die sich mir allerdings bei diesem Stück aufgedrängt hat, war: Wie kommt man denn bitteschön auf sowas? Die Grundidee ist, dass Osama sich nicht mehr bei George W. meldet und gar nichts mehr von sich hören lässt. Soweit, so sinnfrei - aber was als Nebenthema eingeflochten ist, erscheint selbst mir relativ absurd: Denn als Hilfesteller bei diesem Melodram wird Kai Pflaume vorgeschlagen, denn nur die Liebe zählt. Trotz der absurden Zusammenfügung von Themen entsteht hier insgesamt ein äußerst stimmiges Gesamtbild, welches durch rockige Töne untermalt wird, die jedoch weiterhin das Original durchscheinen lassen. Ein Lied zum wundern und schmunzeln.
11. Promibeat 800, 2:49 Als eine Hommage an das klassische "Dupcek" von Otto Waalkes werden hier zu eher dezenter Musik einfach nur die Namen diverser Prominenten (und anderer Blödsinn, der den Vieren von J.B.O. wohl einfach so in den Sinn kam) aneinandergereiht, um ein melodiöses Gesamtbild zu bilden. Dies gelingt leider nicht ganz so gut wie einst bei Otto und wirkt mittlerweile wohl auch nicht mehr ganz so innovativ. Trotzdem nett und so.
12. Wir ham's geschafft!, 3:19 Ein weiteres Interlude, welches pseudo-retrospektiv auf die bisherigen Erfolge von J.B.O. zurückblickt und feststellt: Jetzt haben sie es geschafft, denn "Die Metal-Schlümpfe" haben auf ihrem neuen Album einen Track von J.B.O. gecovert! Die Metal-Schlümpfe ansich sind eine Persiflage auf das Projekt Techno-Schlümpfe [gibt's die eigentlich noch?], wobei in meiner Jugend die damals äußerst trendige Techno-Musik mit kinderfreundlichen, zumeist deutschen Texten in einer pseudo-Schlumpf-Tonlage versehen wurde. Jedenfalls hören die Jungs von J.B.O. in diesem Track in das imaginäre Album der Metal-Schlümpfe rein und entdecken dabei unter anderem auch Schlumpf-Versionen von Marilyn-Manson- und Sodom-Hits. Ich nehme an, dass dies auch der tiefere Sinn dieses Tracks ist: Einfach mal merkwürdige Sachen machen, die man sonst nicht richtig hätte einbauen können. Woman, be my Schlumpf.
13. Bejonze, 3:27 "Ein stereotypes Gespräch zwischen Mann und Frau" sagt das Booklet, was vom Grundgedanken auch stimmt. Im gesungenen Dialog stellt eine weibliche Stimme [Christine Bayerle, scheinbar eher regional in Erlangen tätig] Standardfragen à la "_Findest du mich eigentlich hübsch?_" und "Find'st du die eigentlich hübscher als mich?". Doch statt klassischer, gestammelter Lügen singt Hannes die harte Wahrheit: Die Frau sähe nicht aus die "Bejonze" [eine komische Schreibweise & Aussprache, vermutlich gemeint: Beyoncé Knowles], sondern sei eher hässlich - Wenn man dich schön saufen will, kommt man mit Bier nicht weit. Relativiert wird das Ganze durch den Nachsatz, ihr eher unterirdisches Aussehen stehe ihr gut - und schließlich sehe der Interpret selber ja auch nicht aus wie George Clooney. Untermalt wird das Stück durch fröhliche Töne, die sich auch durchaus ins rockige steigern und somit sehr mitreißend wirken. Meiner bescheidenen Meinung nach die beste Eigenkomposition auf dem Album. Und ich frage mich, ob dieses Lied auch live gespielt wird und wer dabei die Frau singt.
14. Misanthropoly, 4:56 Vom Titel her wohl das genialste Stück, und auch ansonsten ganz in Ordnung! Vito kann sich hier in einem eher ruhigen Stück stimmlich mal richtig austoben [irgendwie erinnert es stellenweise so rein vom Grundton her an "Ein guter Tag zum Sterben"... mich zumindest]. Der Interpret wünscht sich hierbei, von weinerlichen Mitmenschen und ihren Problemen einfach mal in Ruhe gelassen zu werden: Komm bloß nicht zu mir, lass mich bitte in Ruh', konzentrier dich auf deinen Mund und mach ihn ganz fest zu. Zu diesen Refrainzeilen steigt die Musik zu fast schon festlicher Höhe an, man hat den Eindruck, dies sei die eine und ultimative Feststellung im Leben. Zum Schluss kann man sich jetzt drum streiten, ob es sich um eine Relativierung oder nur weitere Boshaftigkeit handelt: Das Desinteresse an den Problemen des anderes wird nämlich dadurch begründet, es geschehe ihm absolut recht. Nunja!
15. Raining Blood, 6:15 Wer gedacht hat, dass das Album nun eigentlich vorbei ist, wird eines besseren belehrt: Denn hier kommt das Beste wirklich mal zum Schluss! Bei "Raining Blood" handelt es sich tatsächlich um eine an den Stil von Slayer angelehnte, hauptsächlich von Hannes gesungene Coverversion von "It's Raining Men" der Weather Girls. Der Text wurde hierbei fast komplett beibehalten, jedoch regnet es bei J.B.O. keine Männer, sondern Blut - Hallelujah! Hannes singt mit einer äußerst dreckigen und relativ tiefen Stimme, was der genialen Metal-Begleitung äußerst zu Gute kommt. Ich persönlich fand die "It's Raining Men"-Version von Gerin Halliwell ja schon um Längen besser als das für mich doch recht lahme Original, aber J.B.O. toppen hier alles. Nach rund 6 Minuten Lied folgen einige Minuten Still, um das Album schließlich mit leichter Gitarre und ominösen Schlussworten ausklingen zu lassen - aber für die darf man sich das Album kaufen.
Zusammengefasst
Skandalös finde ich es, dass das Album bei Ciao unter dem Titel "Headbangboing" geführt wird und nicht als "Head Bang Boing". Davon abgesehen handelt es sich jedoch um ein äußerst solides Stück Musik, welches vielleicht nicht durchgehend brillant ist, aber sich keineswegs verstecken muss. Was Cover-Versionen angeht, wurden sowohl aktuelle Hits (Wir sind Helden - Nur ein Wort) als auch Klassiker (z.B. It's Raining Men) verhackstückelt und in bester J.B.O.-Manier aufbereitet. Die Texte regen zum schmunzeln an, während die rockige Musikuntermalung durchaus mal das Titelgebende Head Bang Boing herausfordert. Auch bei den Eigenkompositionen haben sich die vier Jungs aus Erlangen einige hübsche Dinge einfallen lassen, mein Highlight ist hierbei "Bejonze". Wirklich enttäuscht hat nichts, wobei ich persönlich "Head Bang Boing" schon etwas lasch finde - und dabei wurde der Titel dieses Tracks sogar Titel des Albums! Die von mir in der ausführlichen Beschreibung euphemistisch als "Interludes" bezeichneten, eher sinnfreien Labertracks halten sich in vernünftigen Grenzen und passen sich gut ins Gesamtbild ein. Alles in Allem handelt es sich hier um eine sehr schöne Veröffentlichung, welche den Fan begeistern sollte und vielleicht auch dem ein oder anderen J.B.O.-Neuling durchaus ein Schmunzeln entlocken kann. Von mir gibt es trotz kleiner Schwächen zweifelsfrei fünf Sterne und natürlich eine Kaufempfehlung. Vorher reinhören kann trotzdem nichts schaden, denn Geschmäcker sind ja verschieden. Und so.
Danke für alles, und der Bericht kann prinzipiell noch an ganz vielen anderen Stellen erscheinen. Hurra!
JBO, das steht für SPASS, HÖRVERGNÜGEN & UNTERHALTUNG!
So auch dieses mal, "HEAD BANG BOING" treffender könnte man dieses Album nicht beschreiben.
Über die Band muss ich hier keine großen Worte mehr verlieren, außerdem kann jeder die Bandgeschichte auf deren Page selbst nachlesen.
Nun zum vorliegenden Silberscheibchen, voller Erwartung habe ich auf diese CD gefiebert. Da ich ein wirklich großer JBO Fan bin und alle Scheiben von ihnen besitze, ... ...Gleich der Opener "Inhaltsangabe" zeigt wo es lang geht, sie beweisen einmal mehr gleich von Anfang an das sie alle Facetten der Musik beherrschen.
Mit "Head Bang Boing", dem Titeltrack geht es gleich weiter, leider fällt mir nur im Moment nicht ein von wem das Original ist, jedenfalls absolut geniale Nummer, darf auf keiner Party fehlen!
Von beginn bis zum ende ist man gezwungen zu Bangen;)
"Mehr Stoff" rockt einfach nur geradeaus, ne etwas schnellere ...
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Hallo,
der folgende Beitrag beschäftigt sich mit dem neusten Album der Band J.B.O. welches den Titel *Headbangboing* trägt.
Trackliste
°°°°°°°°°°°°
1.: Inhaltsangabe
2.: Head Bang Boing
3.: Mehr Stoff
4.: Oaaargh!
5.: Metal Hartz Lv
6.: Musiker
7.: Acht
8.: Frühstück
9.: Slipknotubbies
10.: Osama
11.: Promibeat
12.: Wir Ham's Geschafft!
13.: Bejonze
14.: Misanthropoly
15.: Raining Blood
J.B.O. sind wieder zurück. Nach ihrer letzten ... ...hauen uns die rosaroten nun wieder ein komplettes Album um die Ohren. 15 Tracks sind vertreten, von denen aber nur 11 richtige Songs sind. Zu den 4 restlichen Tracks kommen wir später. Nach einer kurzen "Inhaltsangabe" im typisch schrägen J.B.O. Stil geht es auch gleich mit dem Titelsong los. Hier wird MANU CHAO'S "Bongo Bong" ziemlich gelungen in ein neues Textgewand gekleidet und mit schneidigen Metal Riffs veredelt. Herausgekommen ist ein genialer ...
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Pro: Besser als das Vorgängeralbum, einige gute Songs Kontra: Vieles wirkt einfallslos und weniger partytauglich als die früheren Werke.
Hier meine Meinung zu der J.B.O.-CD "Headbangboing". Insgesamt ist die Produktion gut gemacht - aber zu Musik kann man letztlich nur die subjektive Meinung abgeben - hier ist meine:
1. Inhaltsangabe
Find ich super! Verschiedene Musikstile werden vermischt, sodass es richtig Spaß macht, zuzuhören. Leider insgesamt etwas kurz, daher kein "vollwertiges" Lied…
2. Head Bang Boing
Gefällt mir auch ganz gut - besonders die ersten beiden Textzeilen. ... ...(wie bei allem hier: nur meine Meinung)
3. Mehr Stoff
Das rockt! grin Solider Rock, kann man gut hören, aber sensationell kreativ find ich es nicht…
4. Oaaargh!
Ärgerlich! Ich muss leider sagen, dass eine der besten J.B.O.-Ideen der letzten Jahre an der Umsetzung gescheitert ist. Die Musik ist viel zu stark am Original orientiert, es gibt nur eine - relativ kurze - Stelle im Lied, wo der Sound das umsetzt, was der Text fordert. Es hätte durchgehend ...
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