Heart Strings - Bonnie Tyler

Heart Strings - Bonnie Tyler

von Bonnie Tyler

Pop - 1 - CD - Label: Emi - Vertrieb: EMI Electrola - Veröffentlicht am: 28. Februar 2003 - EAN: 724354234521 mehr

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... Es war ein Mix aus diesen neuen Songs und den alten Klassikern, wie „It’s a Heartache“ oder „Total Eclipse of the Heart“. Ich selber hatte das Glück, live auf einem Konzert zu sein und kann nur sagen, dass die Frau live wirklich gigantisch ist. Sie ist witzig, singt 100%ig live (war deutlich ... Bericht lesen





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Tyler, Bonnie - Heart Strings (Emi) CD Album Tyler, Bonnie - Heart Strings (Emi) CD Album
Release: 28.02.2003, Format: CD Album, Neuware, Inhalt: 1, Label/ Hersteller: Emi
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Bonnie is back!
Erfahrungsbericht von tylerfan über Heart Strings - Bonnie Tyler
27.10.2003


Produktbewertung des Autors:   

Cover-Design: exzellent 
Klangqualität: gut 
Langzeithörspaß: wird nie langweilig 

Pro: "respektvolle" Coverversionen, Bonnie Tyler, kein einziger schlechter Song
Kontra: -  -

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Eine große Sängerin braucht ein großes Orchester... so auch Bonnie Tyler, die erst mal die Prager Philharmoniker engagiert hat, welche sie auf ihrem aktuellen Album begleitet. Gemeinsam interpretieren sie 13 der Lieblingssongs von Frau Tyler neu.

„Öhhhhh... Coverversionen...“ das werden sicherlich einige denken. Ich selbst finde es immer schrecklich, wenn gecovert wird und so war ich auch durchaus skeptisch, als ich hörte von der Planung dieses Albums hörte. Aber gut, es handelte um ein Bonnie-Tyler-Album und die werden von mir gekauft, egal, was drauf ist :)

Und ich war wirklich begeistert. Viele der Songs kannte ich aus dem Original und Bonnie Tyler sind wirklich respektvolle Neuauflagen gelungen, die einfach richtig schön sind...

Also, los geht’s... Die Tracklist:

01. „Human Touch“ (Original von Bruce Springsteen) 4:30
02. “Everybody Hurts” (Original von REM) 5:52
03. “Amazed” (Original von Lonestar) 4:06
04. “Against all odds” (Original von Phil Collins) 4:07
05. “And I’m telling you I’m not going” (Original von Jennifer Holiday) 4:08
06. “Lean on me” (Original von Bill Withers) 4:35
07. “In my life” (Original von den Beatles) 2:58
08. “Learning to fly” (Original von Tom Petty) 3:55
09. “Right here waiting” (Original von Richard Marx) 4:12
10. “I still haven’t found what I’m looking for” (Original von U2) 4:12
11. “I can’t make you love me” (Original von Bonnie Raitt) 4:34
12. “Need your love so bad” (Original von Fleetwood Mac) 5:14
13. “It’s over” (Roy Orbison) 4:15

==
DIE SONGS
========

01. HUMAN TOUCH
Nett Gitarre und leichtes Schlagzeug am Anfang. Alles wirkt nett und ruhig, dennoch beschwingt. Bonnie Tyler singt sehr tief und ruhig. Man möchte mitschnipsen und tickt automatisch mit dem Fuß auf dem Boden rum. Schön, aber mehr erst mal nicht. Doch dann kommt die absolut tolle Entwicklung. Nach fast 2 Minuten wird alles lauter, die üblichen „yeahhh“-Schreie der Tyler. Der Song wird mächtiger, besser, toller. E-Gitarre, ordentlich Schlagzeug – total toll...
100%

2. EVERYBODY HURTS
Geigen… Ruhe. Klavier (glaub ich). Leichtes Schlagzeug. Und was lehrt uns dieser Song? Bonnie Tyler kann auch mal ganz, ganz ruhig... Ein sehr melodischer Song, sehr schön. Er wird zwar lauter und man hört die Instrumente mehr, aber alles in allem eine ruhige Ballade. Vom Rhythmus her würde ich sagen: sehr schneller Walzer *g* Betonung auf SEHR. Das Tanzen fällt bestimmt schwer :) aber vom Takt her müsste es passen...
90%

3. AMAZED
Das Original ist von Lonestar, von Bonnie Tyler klingt es aber für mich eindeutig besser. Das hat sie u.a. ihrer tollen Stimme zu verdanken, die einfach mächtiger ist... Der Song startet sehr ruhig und das zieht sich auch noch ein bisschen hin. Der Refrain wird zwar lauter, die Stimme rauchiger, aber alles in allem bleibt es ruhig. Erst ab der zweiten Strophe wird es eigentlich mächtiger. Später kommt der Refrain dann noch einmal und bildet förmlich einen Höhepunkt im Song, denn vorher wird regelreich daraufhin gearbeitet, bevor er hereinkracht. Ein sehr gefühlvoller, kraftvoller und mächtiger Song. Schön.
100%

4. AGAINST ALL ODDS
„Take a look at me now – there’s just an empty space...“ Sehr bekannter Song...
Es beginnt erst mal wieder mit den Streichern der Philharmoniker. Ruhig, wirkt fast klassisch. Bonnie Tyler startet mit ihrem Gesang dann auch wirklich zurückhaltend und leise. Sie steigert sich dann jedoch im Laufe des Songs. Der Refrain wird dann auch lauter und insgesamt bleibt er nicht bis zum Ende auf dieser ruhigen Ebene.
85%

5. AND I’M TELLING YOU I’M NOT GOING
Bonnie Tyler stirbt… so jedenfalls hört es sich an :) Ich kenne keinen anderen Song, der so stimmbetont ist. Das Orchester gibt eigentlich nur Akkorde, keine Melodie. Diese wird von Bonnie Tyler selbst dazu gesungen. Der Hammer. Am Anfang habe ich gedacht, ich höre nicht richtig, fand es schrecklich. Mittlerweile liebe ich diesen Song. Rauchstimme in Hochpotenz. So schreit sie teilweise ihren fiktiven Gegenüber an, dass sie ihn NICHT verlassen werde, weil sie keinen anderen kenne, der so toll sei. Und diese „No, no, no“-Schreie sind einfach nur toll. Und wenn man sich gerade schon wieder fragt, wo denn das Orchester hin sei, da man eigentlich nur noch Bonnie Tyler hört, so krachen plötzlich wieder die Akkorde über einen hinein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Song jedem gefällt. Dafür muss man diese Stimme einfach mögen. Ich finde ihn genial.
100%

6. LEAN ON ME
Dieser Song ist eigentlich auch recht bekannt. Text: „Lean on me, when you’re not strong – I’ll be your friend – I’ll help you carry on...“
Am Anfang mal wieder? Richtig, Geige. Sehr ruhig. Bonnie Tyler startet aber dennoch gleich mit „aaahhh“ und „uuuuuh“ und „yeeeah“ in den Song. Aber das nicht schreiend, sondern sehr zurückhaltend. Am Anfang bleibt das alles so, später wirkt der Song fast ein bisschen wie Gospel, da im Hintergrund auch noch ein kleiner Chor agiert...
80%

7. IN MY LIFE
Einmal mehr zeigt Bonnie Tyler, dass sie sich wirklich zurücknehmen kann. Hier singt sie wirklich im ganzen Song sehr ruhig und man merkt, dass die Frau wirklich singen kann. Dadurch, dass der Song nämlich so ruhig und auch recht tief ist, hört man nicht allzu viel von ihrer Rauchstimme, sondern wesentlich mehr klares... Begleitet wird sie mal wieder u.a. von Geigen, die auch den Eindruck dieser Ruhe unterstreichen.
80%

8. LEARNING TO FLY
Im Original von Tom Petty kannte ich es auch schon, doch in dieser Version ist irgendwie “mehr Zug dahinter“. Der Song beginnt von den Streichern her schon sehr unruhig und innerhalb kürzester Zeit kommt das Schlagzeug. Flotter Rhythmus, flotter Gesang und ein flotter Refrain. Das ist eigentlich wirklich die treffendste Beschreibung: flott :) Es ist kein bombastischer, raumeinnehmender Song, sondern er ist wirklich einfach nur flott... und schön.
90%

9. RIGHT HERE WAITING
Im Original singt das ein Mann mit einer sehr weichen Stimme. Jetzt kommt hier eine Frau mit einer nicht allzu weichen Stimme – sehr gegensätzlich :) Dennoch singt Bonnie Tyler wirklich ruhig, so muss der Song ja auch sein. Durch ihre Stimme wirkt diese sehr gefühlvolle Ballade dennoch etwas mächtiger und kraftvoller, als das weiche original. Und da ich kraftvollere Lieder schöner finde, gefällt mir diese Interpretation des Liedes auch besser... :)
85%

10. I STILL HAVEN’T FOUND WHAT I’M LOOKING FOR
Am Anfang wirkt es fast, als wären da irgendwelche Glöckchen. Ich würde mal sagen, das ist ein Xylophon, aber nagelt mich nicht drauf fest :) Der Gesang setzt dann ein und ist wesentlich lauter. Schlagzeug und unsere „Glöckchen“ geraten ein bisschen in den Hintergrund. Die Stimme ist hier sehr stark im Vordergrund. Der Song ist nicht allzu schnell, dennoch würde ich ihn nie als Ballade bezeichnen. Dafür ist dann doch zu viel Beat drin.
85%

11. I CAN’T MAKE YOU LOVE ME
Sehr ruhiger und melodischer Streicher-Anfang… Dann ein ruhiger, nicht aufdringlicher Gesang. Wirkt fast, als könne man sich jetzt hinlegen und das läuft so ruhig im Hintergrund. Auch der Refrain wirkt irgendwie nett und zurückhaltend, obwohl er schon ein bisschen lauter ist. Die Einlagen der Tyler, die für manche förmlich geschrieen klingen, fehlen hier aber auch nicht. So bringt das lyrische Ich dann mal sein Leid zum Ausdruck, was Bonnie Tyler an diesen Stellen lauter, geschrieen?, singt, um danach aber wieder ruhiger zu werden.
85%

12. NEED YOUR LOVE SO BAD
Der Anfang wirkt fast so ein bisschen jazzig, allerdings sehr langsam. Dann kommt auch schon die hier sehr rauchige Stimme, die wesentlich lauter als die Begleitung ist. Die Stimme steht eindeutig im Vordergrund. Auch das ist ein recht ruhiger Song, aber er hat seine kraftvollen und mächtigeren Momente. Der Song wird teilweise lauter, das Schlagzeug darf dann mal richtig drauf schlagen. Der Song bleibt dann aber ruhig, nur eben auf einer lauteren Ebene...
85%

13 IT’S OVER
Sehr tiefer, melodischer Einstieg. Die Töne werden teilweise sehr lange ausgehalten und wirken irgendwie warm. Ein tiefes „It’s ooooveeeer...“ Instrumental ist dieser Song wirklich schön begleitet. Es wird dann auch mal ein bisschen lauter, aber nicht ohne wieder tief und warm zu werden. Der Höhepunkt ist dann das Ende, wo dieses „It’s over“ mehrmals kommt, um am Ende dann richtig ausgehalten zu werden. Anschließend kommt nur noch Instrumentalbegleitung, die irgendwann dann aber so leise wird, dass sie nicht mehr zu hören ist.
90%


GESAMTBEWERTUNG ~ 88,84%

==============
EIGENE MEINUNG / FAZIT
====================
Bonnie Tyler hat ihre Fans mit diesem Album wirklich lange warten lassen. 1998 erschien der Vorgänger, im Frühjahr 2003 dann dieses Album. Dann sind alles Coverversionen. Vielen wird das nicht geschmeckt haben, ich finde es nicht schlimm. Bonnie Tyler ist nicht mehr allzu groß in der Öffentlichkeit vertreten, auch wenn sie live noch immer sehr gefragt ist. Dadurch macht sie musikalisch eigentlich nur noch das, was sie machen möchte. So experimentiert sie halt mal ein bisschen mit einem ganzen Philharmonie-Orchester rum. Diese 13 Rock-Klassiker gehören wohl so mit zu ihren Lieblingssongs und wurden aus diesem Grunde von ihr neu aufgelegt. Dass sie damit nicht an ihre wahnsinnigen Erfolge der späten 70er, 80er und frühen 90er anknüpfen kann, war ihr wahrscheinlich selber klar. So ging es nicht darum, die Lieder so zu covern, dass sie in der heutigen Zeit super-populär werden, in dem man daraus eine Dance-Version o.ä. macht. Die Lieder wurden von ihr irgendwie „respektvoll“ gecovert, in dem sie weiterhin sehr gefühlvoll gesungen werden. Bonnie Tyler hat daraus Versionen gemacht, die einfach schön sind, die aber wohl nicht die populärsten sind.
Nagelt mich nicht drauf fest, aber ich glaube, die höchste Chart-Position in Deutschland war Platz 41. Der wurde auch nur eine Woche gehalten, dann gings ratzfatz runter und raus aus den Charts. Es war also eher ihr stilles Comeback. Aber die stillen Alben sind meiner Meinung nach auch häufig die besseren...

Hier ist auf jeden Fall ein wunderschönes Album entstanden, welches zwar altbekannte Hits enthält, aber in tollen neuen Versionen. Die Öffentlichkeit hat das Album nicht so richtig wahrgenommen. Dennoch war Bonnie Tyler 2003 auf Deutschland-Tournee und diese Tour war durchaus ein Erfolg. Es war ein Mix aus diesen neuen Songs und den alten Klassikern, wie „It’s a Heartache“ oder „Total Eclipse of the Heart“. Ich selber hatte das Glück, live auf einem Konzert zu sein und kann nur sagen, dass die Frau live wirklich gigantisch ist. Sie ist witzig, singt 100%ig live (war deutlich zu merken), hat Humor und schafft es immer noch ein Publikum völlig in ihren Bann zu ziehen.

Ich kann dieses Album also einfach nur empfehlen... Es ist nicht unbedingt das rockigste, aber wunderschön. Bonnie Tyler zeigt auch einmal mehr, dass sie wirklich singen kann. Viele glauben das ja wegen dieser Reibeisenstimme nicht und denken, alles nur Geschrei. Der Punkt ist nur, dass das wirklich ihre Stimme ist. Die entwickelt sich nicht nur so, wenn sie anfängt zu singen; sie spricht auch so. Durch eine Operation vor vielen Jahren hat sich das so entwickelt. Und so kann man eigentlich nur sagen, dass die Töne von ihr absolut getroffen werden, sie wirklich singen kann, die Stimme halt immer nur rauchig ist...

- - - - - - - - - - - - - - - - -
Das war also mal wieder ein „kleiner“ Bericht von mir... seid nicht entnervt, dass es schon wieder ein Bonnie-Tyler-Bericht war *g* Nützt eh nix, das wird nämlich nicht der letzte gewesen sein :)
Danke an alle fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!! LG, tylerfan
- - - - - - - - - - - - - - - - -

© tylerfan 10/2003
   


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25 Jahre Bonnie Tyler - einfach genial!
Bewertung für Total Eclipse of the Heart - Bonnie Tyler von  tylerfan

Pro: gigantische Lieder, Abwechslung, tolle Stimme
Kontra: ----

...?. Als besonderes Geschenk an die Fans ist auf dieser CD auch erstmals Bonnie Tylers erster Song, ?My! My! Honeycomb? erschienen, den man vorher nur für sehr viel Geld irgendwo auf Schallplatte auftreiben konnte (wenn man Glück hatte). Durch diese große Abwechslung an Songtypen zeigt sich die Klasse einer Bonnie Tyler, von der man in den letzten Jahren ja leider nicht mehr allzu viel gehört hat. Nach knapp 5 Jahren Abstinenz kommt allerdings heute ihr neues Album (?Heart Strings?) in Deutschland auf den Markt. :::ÜBERBLICK ÜBER ALLE SONGS DER CD::: 1. My! My! Honeycomb 2. Lost in France (ihr erster großer Erfolg) 3. Baby, I remember you 4. The world starts tonight 5. Here?s Monday 6. More than a lover 7. It?s a Heartache 8. Hey Love 9. Blame me 10. Here am I 11. If you ever need me again 12. My Guns are loaded 13. Goodbye... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970


Total Eclipse of the Heart - Bonnie Tyler

Haupteigenschaften

Titel: Heart Strings

Künstler: Bonnie Tyler

Genre: Pop

Schlagworte: Pop international; MOR (Middle of the Road); Mainstream; Soft Rock; BombastRock / Power Rock

Medium: CD

Set-Inhalt: 1

mehr ...

Vergleichen Sie Heart Strings - Bonnie Tyler mit anderen ähnlichen Rock & Pop

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(Mainstream)
ähnlich nach Sub-Genre
(BombastRock / Power Rock)
ähnlich nach Erscheinungsjahr
(2001 bis 2005)
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