sind ja auch in Deutschland ein Begriff.
Doch stammt der eigentliche Indie und Collegerocksound doch aus den USA.
Nada Surf sind typische Vertreter dieser Musikrichtung, wenn auch in Deutschland kaum beachtet.
I. DIE BAND
Nada Surf bestehen aus:
Matthew Caws, Gitarre und Vocals
Daniel ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Senilm über High/Low - Nada Surf 05.07.2001
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
Collegerock pur !
Kontra:
Schon 4 Jahre alt und mit knapp 40 Minuten Spielzeit eher kurz !
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
sind ja auch in Deutschland ein Begriff. Doch stammt der eigentliche Indie und Collegerocksound doch aus den USA. Nada Surf sind typische Vertreter dieser Musikrichtung, wenn auch in Deutschland kaum beachtet.
I. DIE BAND Nada Surf bestehen aus: Matthew Caws, Gitarre und Vocals Daniel Lorca, Bassgitarre und Ira Elliot welcher für das Schlagzeug verantwortlich ist.
II. DAS ALBUM
Das Albumcover ist ein Snapshot in dem ein Junge auf einem BMX-Bike zu sehen ist, wie er gerade in einen Pool damit springt. Der 1. Titel des Albums "Deeper Well", ist ein gitarrenlastiger Track und mit einem sehr schnellen Drumbeat versehn, erinnert entfernt an Greenday-Sound. Die Stimme des Sängers ist aber stets Herr der Lage nur leider wirkt es manchmal arg zu kreischig. Der Text handelt davon welche Versuche man unternimmt Beachtung zu Erlangen ( vor allem beim weiblichen Geschlecht ) ! Titel Nr.2 ist "The Plan". Mit schnellem Punksound und einem richtig mitziehenden Drumbeat zieht einen dieser Song schnell in den Bann und baut dich richtig auf. Zur Mitte des Tracks geht es dann in melancholischen Gitarrensound über. Und der Beat wird sehr viel langsamer. Auch die Stimme von Matthew Caws geht hier von Shouten in Gesang über. Doch enden tut der Song so wie er begann, Punksound pur. Der Song handelt was man alles im Leben schief bauen kann. Der 3. Song mit dem Titel "Popular" wurde 1997 bei Erscheinen des Albums auch als Single ausgekoppelt. Ein eingängiger Gitarrenakkord und ein hier am Anfang "redender" ( er erzählt davon was ein Mädchen alles machen kann um Aufsehen zu erregen und sich die schönsten Jungs zu angeln ) um zum Chorus dann in Gesang überzugehen. Der Titel besticht durch seinen Übergang eben vom geredeten Teil zum Gesang, wobei hier die Schnelligkeit des Beats sich kontinuierlich mit der Sprachgeschwindigkeit steigert. Mein persönlicher Favorit auf diesem Album. Titel Nr. 4 "Sleep", beginnt ganz Indierock-like mit ruhigem Gitarrensound und seichtem Drums im Hintergrund, auch hier "redet" Matthew Caws zu Anfang wieder jedoch deutlich gesangsbetonter als etwa bei "popular". Nach etwa einer Minute geht der Track dann in superben Rocksound über. Ein schneller Gitarrenakkord der nicht zu Enden scheint und ein geradezu treibender Drumbeat steigern sich bis zum Chorus um danach wieder in den seichten Stil überzugehen. Der Text handelt von Träumen bei denen man sich wünscht sie würden nie enden und am Morgen danach ist man dann wie hypnotisiert. Nr.5 ist "Stalemate". Eines der melodiösesten Stücke des Albums. Ein sich im Hintergrund bewegender sehr eingängiger Gitarrenakkord lässt bei diesem Titel dem Drumer den Vortritt. Dieser kommt allerdings gegen den hier zu Hochform auflaufenden Sänger Carrs auch nicht an. Dieser Track ist ein wahrer Traum für Fans von Collegerock a la Weezer. Gesang vom Feinsten und Rocksound der das ganze geradezu perfekt umrahmt. Im Song geht es darum das man sich nicht gänzlich verändern kann, man bleibt immer derselbe. Nächster Song ist "Treehouse". Hier geht es Punkig los. Treibender Drumbeat und krachender Gitarrensound begleiten den Sänger der hier Gesangstechnisch in die vollen geht und es scheint als würden Instrumente und Stimme ein Rennen ausmachen. Nach "Treehouse" folgt "Icebox" welcher sehr melancholisch beginnt und dann aber von einem sehr schnell und laut einsetzenden Drumbeat unterbrochen wird. Und dann zeigen die Gitarristen richtig was sie können. Die Stimme die sich wie ein Teppich über diesen Track legt wirkt irgendwie wie das Gegenstück zum harten Instrumentensound, Matthew Carrs singt hier geradezu mit einem melancholischen Ton um zum Refrain richtig shoutend gefühlsbetont loszulegen. Im Text geht es darum sich in Sorgen begraben und sich in Guter Laune einwickeln zu lassen. Gefühlswirrwarr pur. 8. Titel ist "Psycho Caramel", welcher sehr stark vom 70er Jahre Gitarrensound a la Doors etc. beeinflusst ist um sich zum Chorus zum Punk zu bekennen. Auch dieser Titel ist sehr stark schwankend vom Beat, langsamer Takt geht sehr schnell in treibenden Drumsound über. Vorletzter Titel des Albums ist "Hollywood". Hier zeigen die Jungs dass sie vom College kommen. Ruhiger Gitarrensound, ein nicht zu aufdringlich wirkender Drumsound. Hier spielt die Stimme die Hauptrolle und ist richtig Oscar-verdächtig, wenn uns darüber erzählt wird, welche Abgründe doch hinter der Fassade der Reichen und Schönen sind. Für alle die nie das Träumen aufgegeben haben ist dieser Track wunderbar geeignet. Letzter Titel ist "Zen - brain". Auch hier lässt man es ruhig angehen und das Album langsam ausklingen. Säuselnd erzählt man von Gedanken die man sich in einer Partnerschaft austauscht. Die Gitarre und das Schlagzeug stehen in diesem melancholischen Track eindeutig im Hintergrund nur zum Chorus legt man sich ins Zeug und unterstützt den Sänger wo man kann, doch bleibt das ganze alles dennoch im melancholischen Rahmen.
III. MEIN FAZIT: Das Album ist für alle Fans von Collegerock eine Kaufempfehlung erster Güte. Auch wenn es nicht ganz an die Klasse von Weezer kommt. ( Doch es ist schon sehr nah dran )
Pro: zehn zeitlos schöne Songs ohne Abnutzungserscheinungen Kontra: viel zu kurz
In den letzten Jahren gab es selten eine Platte, die mich langfristig so gefesselt und gebannt hat wie Nada Surf´s Erstlingswerk HIGH/LOW. Bekannt geworden durch den Alternative-Hit "Popular" legen Nada Surf von der ersten Minute an ein rastloses Temp ...
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Pro: sehr energiegeladen Kontra: keine Texte im Booklet
Gottseidank haben Nada Surf "Popular" geschrieben. Sonst hätte diese fantastische Band im Ausschluß der Öffentlichkeit gespielt. Die Art und Weise, wie das Gitarrenspiel und der Gesang harmonisieren, ist schon beeindruckend. Alle Songs treiben nach vorne, ...
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Pro: gute Texte zu den passenden Riffs Kontra: immer noch keine richtige Homepage der Band
...Als ich das erste Werk von Nada Surf (high / low) hörte, hatte ich die Band gleich in die Liste meiner Lieblingsbands aufgenommen. Ich erwartete mir von der neuen Platte wieder gute Texte zu einfach nur geiler ?Gitarren Musik?, und ich wurde nicht enttäuscht. Nada Surf toppen mit ?the proximity effect? sogar noch ihr Debüt Album. Wie der Name der Band schon leicht verrät handelt es sich im weitesten Sinn um Surf Musik, aber einfach nur mit der entsprechenden Brise ?Indie-Gitarr-Swing?. Man kann sagen das bei dieser CD niemand zu kurz kommt. Die Lieder Wechseln von schnell und druckvoll (mother´s day) bis ruhig melancholisch (troublemaker). Was diese Scheibe aber einfach einmalig macht sind die nachdenklich stimmenden und mitreißenden Texte. Alles in allem ein wirklich gutes Album einer spitzten Band, die leider immer noch keine...
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Pro: Melodisch, melancholischer Gitarrenpop mit Rockappeal Kontra: Die Jungs sind (fast) vollends weg vom Debütalbumsound...
...UPDATE ZUR TOP TEN PLATZIERUNG:
Mit einem Album das an melodischer Melancholie kaum zu überbieten ist, spielen sich die Jungs von Nada-Surf mit ihrem neuen Sound sofort in meine Jahres-TopTen hinein!
Mein zehnter Platz !
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Hallo und willkommen,
die Rockwelt hat mich wieder - und mit dieser Meinung will ich das fortsetzen!
Auch wenn es nicht wirklich rockt, gehören die Jungs von Nada Surf doch eindeutig mit zu diesem Genre.
Während Sie mit ihrem Debüt "High/Low" auf den Collegerock - Pfaden von Weezer wandelten und mit "Popular" ihren großen "Hit" feierten, verlor man mit dem experimentiellen Effekten im Postgrunge Gewand doch ein paar Fans - mit "Let go", dem neuesten Werk wird man diese wohl auch nicht mehr zurückerobern können - dafür aber könnten sich ganz neue...
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hilfreich 01.01.1970
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