Home is where the hate is... really?
06.03.2006
Pro:
satter Sound, gute Vocals, eingängige Melodien
Kontra:
Cover
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
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 PoMuCKeL
Über sich:
It's all about the music baby! See www.last.fm/user/PoMuCKeL :-)
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 38 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Servus, Grützi und Hallo, in diesem Bericht werde ich mich der Home Is Where The Hate Is EP von The Fight widmen. Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt "Wer oder was ist The Fight?" Die gleiche Frage stellte ich mir vor eineinhalb Jahren, am 6.6. 2004 als ich zu meiner ersten Show zu Yellowcard ging und The Fight als Support angekündigt waren. Die Frage erübrigte sich dann relativ schnell, man musste ihnen nur kurz beim Reden zuhören um mitzukriegen: Die kommen aus England! The Fight sind ein sympathisches Quartett, beheimatet auf Fat Wreck Cords, bei der mit Kate mal eine Sängerin an der Spitze steht. Vergangenen Samstag hatte ich nochmal das Vergnügen, mir die vier aus Dudley live anzugucken. Die EP hatte ich mir bereits 2004 zum fairen Preis von 7 Euro zugelegt, nachdem mir die Liveperformance schon recht gut gefallen hatte.
Home: http://www.thefightmusic.com Zur EP selber:
Tracklist: 01: Forgotten Generation 02: Fish Gang 03: Home is Where the Hate is 04: Greebo Wanabe 05: (I'm Running Around In) Circles 06: Stage Skool Kidz 07: Revolution Calling -------------------------------------- Gesamtspielzeit: 20:13 Mit Forgotten Generation wird gleich ordentlich losgelegt. Schnell merkt man, in welche Richtung es The Fight verschlagen hat: Poppunk, der einfach nur Spaß macht. Der Song lädt zum Tanzen ein, hat eine sehr eingängige Melodie und macht einfach nur Spaß. Dabei klingt der Text fast wie eine Drohung. "We're the forgotten generation, woooohohoooooooooo, one day soon we'll rule the nation." Da zwischen so gut wie jede zweite Zeile ein "whoa oh oh" kommt, geht das Ding richtig gut in die Ohren... Achtung! Sing-along Gefahr! Nice start.
Die Eingängigkeit geht auch bei Fish Gang nicht verloren. Die Geschwindigkeit wird ein klein wenig gedrosselt, dafür bleiben die Chords aber so clean wie im Vorgänger und die Drums treiben das ganze gut voran. Hier geht es um eine Gang, die sich scheinbar für den Mittelpunkt ihrer Gegend hält. "Police can't catch us cuz we're just too fast. We're too clever we're not stupid, we're the ones that lead em all..." Wer weiß, vielleicht sind das ja Kindheitserinnerungen der Band? :-) Home is where the Hate is wird dann eine Spur melancholischer, wie der Titel schon sagt. Die Geschwindigkeit wird noch weiter gedrosselt, um Kate den Vorrang zu geben. Der Song ist so ziemlich ein Hilfeschrei, den wohl so einige verstehen können. "It bores me, i don't know what life's for this town sux, i wanna leave right now but i got nowhere to go" Langeweile in einer kleinen Stadt, in der man nichts großartig unternehmen kann gepaart mit Geldmangel ergeben wohl in etwa solche Gefühle. Die Ausweglosigkeit im weiteren Verlauf immer weiter zugespitzt.. "So I have to just stay in and listen to CD's. I don't like it here anymore, I can't stand this town. Let me leave why can't i leave to be someone?" Straight from the heart!
Greebo Wannabe rechnet mit allen Mitläufern ab. "You're a Greebo Wannabe you wanna look like me when you dye your hair". Der Speed geht wieder nach oben, ansonsten ändert sich nicht viel, außer dass Kate hier an manchen Stellen leicht schief klingt. Der whoa oh oh oh oh Teil geht hier auch nicht so ins Ohr wie bei Forgotten Generation. Meiner Meinung nach aber der einzige kleine Durchhänger der Scheibe. (I'm Running Around In) Circles ist ein Cover der Band The Circles, von der ich allerdings noch nie etwas gehört hab, daher kann ich es auch nicht mit dem Original vergleichen. Hier erstarkt Kate stimmlich wieder, auch die Melodie geht schnell ins Ohr. Wie auch immer das Original klingt, das Cover ist es auf jeden Fall wert,mindestens mal reinzuhören.
Mit Stage Skool Kidz schaltet man zwei, drei Gänge runter. Die Drums plätschern gleichförmig im Hintergrund vor sich hin, und die Leadgitarre fällt die meiste Zeit des Songs kaum auf. "Because they got rich parents They get a better chance Packed off to a stage school They're taught to sing and dance" Die Message dieses Songs ist wohl sehr eindeutig. "You all sound like each other That's how you can tell You're the stage skool kidz Why don't you go to hell" Das erinnert irgendwie an so Sachen wie DSDS oder Popstars, right? "Just a bunch of clones spewed from a big machine". Right on! Mit der Meinung sind The Fight wohl in dieser Welt nicht alleine. Nach 17 Minuten kommt dann mit Revolution Calling auch schon der letzte Song der EP. Und der ist nochmal so richtig catchy. Melodie, Rhythmus und Vocals harmonieren ziemlich gut. Allerdings ist hier nicht die Revolution gemeint, die wohl so ziemlich jede x-beliebige "politische" Punkband (hier sei Anti-Flag mal genannt) meint. Man will eher auf eine musikalische "Revolution" im Sinne von neuem Sound und neuer Musik hinaus. "we're the new noise pollution you know we will defend this is the revolution you know it'll never end" Musik ist sowieso einem stetigen Wandel unterzogen, so auch so gut wie jede Band. Die meisten entwickeln sich und brauchen eine ganze Weile, bis sie "ihren" Sound gefunden haben. Progress halt. Der ist auch bei The Fight zu spüren, wenn man das aktuelle Album Nothing New Since Rock'n'Roll hört.
Alles in allem ist Home is Where the Hate is eine EP, die Spaß macht, wenn man mal vom Coverdesign absieht. Wem weibliche Sänger bei Gitarrenmusik eh schon zusagen, der sollte auf jeden Fall mal reinhören. Bis auf Greebo Wanabe und das Cover hab ich keinen Grund zu meckern, daher gibts 4 Sterne Peace
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14.03.2006 15:51
Guter Bericht lg lafleur
14.03.2006 11:06
feiner bericht...na aber hallo die waldsummse ;O) vlg mazzi
10.03.2006 20:55
Klasse Bericht. lg