... "Horror Show", der 2001 erschienene Ausflug in die Welt der Monster und Mythen wird nun also mehr oder weniger in seine Bestandteile zerlegt...
| ° Iced Earth
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Die Mannen im Riffschrubber Jon Schaffer gehören seit nunmehr 13 Jahren zu den ersten Adressen, wenn es um riffbetonten, ... Bericht lesen
Power-Metal-Bewegung zurück -- und sorgt zunächst einmal für die berühmten drei Fragezeichen auf der Stirn. Konnte man von der Band aus Florida bislang immer behaupten, sie mache da weiter, wo Metallica nach Master Of Puppets aufgehört hatten, so klingen sie auf ihrem neuesten Output doch ein wenig verändert. Nein, keine Sorge, liebe Fans der Band -- einen drastischen Stilbruch hat es nicht gegeben, aber es scheint, als hätte Jon Schaffers Nebenprojekt Demons And Wizards doch stärker auf seine Hauptband Iced Earth abgefärbt, als man vermuten konnte. Horror Show hört sich nämlich wesentlich europäischer an als sämtliche anderen Werke der Truppe, die eigentlich eher wie eine zeitgemäße, tempomäßig aufgepeppte Version des klassischen US-Metals tönten. Nun liegt es freilich im Auge des Betrachters, welche Version von Iced Earth man lieber mag. Wer auf orchestralen, mit fetten Chören angelegten Power Metal im Breitwandformat steht, liegt mit Horror Show sicherlich goldrichtig. Wen es nicht stört, dass Iced Earth diesmal mehr im Midtempo agieren und es nahezu keine schnellen Stücke zu hören gibt, der kann hier ebenfalls nichts falsch machen. Wer allerdings Scheiben wie The Dark Saga oder Something Wicked This Way Comes zu seinen absoluten Favoriten zählt, sollte diese Platte zunächst mit Vorsicht genießen, auch wenn außer Frage steht, das Iced Earth auch diesmal zahlreiche Hymnen mit wandschrankbreiten Riffs und großartigen Refrains verewigt haben. --Frank Albrecht
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. . . als Ganzes nicht so mitreissend wie andere Alben der Band . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Anlässlich des bald bevorstehenden Release der neuesten Scheibe aus dem Hause "Iced Earth" - betitelt "The glorious Burden" - habe ich mir endlich mal den Vorgänger review-technisch gesehen zur Brust genommen. "Horror Show", der 2001 erschienene Ausflug in die Welt der Monster und Mythen wird nun also mehr oder weniger in seine Bestandteile zerlegt...
| ° Iced Earth |____________________
Die Mannen im Riffschrubber Jon Schaffer gehören seit nunmehr 13 Jahren zu den ersten Adressen, wenn es um riffbetonten, melodischen Metal geht und konnten nicht umsonst bereits mit dem gleichnamigen Debüt aus dem Jahre 1990 die Gunst der Krefelder Fantasy-Metaller "Blind Guardian" gewinnen. Er folgten mehrere gemeinsame Tourneene, letztmalig im Jahre 1995, und spätestens seit dem Überflieger "Something wicked this way comes" gehören auch die Eiserde-Jungens zu den ganz Großen im Business. Nachdem man auf den ersten beiden Alben jeweils den Sänger ausgetauscht hatte, fand Schaffer nämlich mit dem Ausnahmetalent Matthew Barlow mittlerweile einen bestens geeigneten Shouter und dank eingängiger Kompositionen spielte man sich in die Ohren und Herzen tausender Fans weltweit.
Bisheriger Höhepunkt war dabei das in Griechenland aufgenommene Livealbum "Alive in Athens", welches auf sage und schreibe drei randvollen CDs das Schaffen der Band dokumentierte. Inzwischen hat sich aber einiges getan: Matt hatte das Handtuch geworfen, da er sich komplett aus dem Business zurückziehen und ein bürgerliches Leben führen wollte. Ein herber Verlust nicht nur für Iced Earth, sondern für die gesamte Metal-Welt. Ein Ersatz in Form von Tim "The Ripper" Owens war aber schnell gefunden, da dieser nahezu zeitgleich seinen Posten als Frontmann von Judas Priest räumte. Sind wir also mal gespannt, wie nach dem Single-Appetizer "The Reckoning" das komplette Album Anfang nächten Jahres klingt...
Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung wurde viel gemunkelt und Gerüchte machten die Runde, wie lächerlich doch das Konzeptalbum mit all diesen mehr oder weniger klassischen Gestalten aus der Horror- und Sagenwelt wäre. Ich hatte zugegeben auch ein wenig die Befürchtung dass man in allzu klischeehafte Gefilde abdriften könnte, bis auf wenige Textzeilen wurden diese aber zum Glück gut umschifft. Alle Zweifel wurden aber auch gleich von der ersten Sekunde an wie weggeblasen, denn der Opener "Wolf" fegt wie ein Berserker aus den Boxen und macht gleich klar, wer hier das Sagen hat. Selten haben wir die Jungs aus Florida dermaßen versessen und brutal agieren gehört, wobei es hier vor allem Matt selbst ist, der zu messerscharf gespielten Riffs seine Verwandlung zum Werwolf durchmacht, indem er sich von den höchsten Tönen im Refrain zu nahezu kellertiefen Growls hinabstürzt und den Hörer begeistert.
Matt vollbringt auf dem Album sowieso wieder eine aussergewöhnliche Leistung und drückt jedem Song seinen ganz persönlichen Stempel auf. Egal ob es nun das eindringliche, balladeske "Ghost of Freedom" ist, bei dem er zu Akustikgitarrenbegleitung sanft trällert oder man den Wahn des "Jack" the Ripper im gleichnamigen Song in seiner Stimme hört, Barlow ist einfach ein Meister seines Faches. Unterstützung erhält er dabei im finalen "Phantom Opera Ghost" sogar von einer gewissen Yunhui Percifield. Auch sie hat ein sehr angenehmes Organ und veredelt das Album zum Abschluss noch mit einem exzellenten Duett.
Dabei setzt man zum Großteil eigentlich auf die altbekannten Zutaten, die sich seit Jahren bei jeder Scheibe von Jon Schaffer und seinen Jungs bewährt haben: Zentral agiert alles um die rasierklingenscharfen und brettharten Riffs von Mastermind Jon selbst, denen manches Mal etwas mehr Abwechslung nicht geschadet hätte. Dazu donnern die Drums, wummert der Bass und soliert Neuling Larry Tarnowski an der Gitarre. Neu ist diesmal der epische Aufbau mancher Songs wie beispielsweise "Damien" oder "Dracula". Hier wird mit akustischem Geplänkel und sporadischem Chor-Einsatz massiv Atmosphäre geschaffen, zudem wirken die Titel durch einen leicht komplexen Aufbau auch nach mehreren Durchgängen frisch, gehen aber auch nicht so schnell ins Ohr wie das straighte "Wolf" oder "Dragon's Child".
Hier hat sicher Jons Zusammenarbeit mit Blind Guardian's Hansi Kürsch Spuren hinterlassen und ein wenig auf die Iced Earth'schen Kompositionen abgefärbt, was ihnen an sich aber nicht geschadet hat. Nur leider - und das ist auch der einzige Nachteil des Albums - schwindet der Langzeithörspaß vor allem im Mittelteil der Scheibe nach einigen Durchläufen enorm. Da reihen sich dann gute, aber eben nicht gerade mitreissende Nummern Glied an Glied und nicht einmal das Iron Maiden-Cover "Transylvania" kann hier retten - zumal es auf meiner Ausgabe im Pappschuber mit fettem Buch sowieso auf der zweiten CD zusammen mit einem Interview mit Schaffer selbst zu finden ist.
Am Sound gibt es dagegen rein gar nichts zu meckern, der ist wie eh und je fett, druckvoll und unglaublich transparent. Und auch das gesamte Artwork verdient wieder einmal ein großes Lob und lässt sicher keine Wünsche offen. Es sind demnach schlicht und ergreifend die Kompositionen selbst, die von Iced Earth als Gesamtes gesehen auch schon einmal einen Tick besser abgeliefert wurden und die Scheibe hier ganz klar hinter Klassiker wie "The Dark Saga" oder "Something wicked this way comes" auf die Plätze verweist.
| ° Fazit |____________________
Schlecht ist die Scheibe sicher nicht, das hätte man von Iced Earth wohl auch nicht erwartet. Dennoch bleibt bei mir die grenzenlose Begeisterung aus, da mich persönlich auf die Dauer nur vier Tracks wirklich vom Hocker reissen, der Rest wird inzwischen bei Durchläufen in der Regel mehr oder weniger oft übersprungen. Dabei sind auch diese Songs nicht übel, können aber eben nicht ganz die Klasse erreichen, die man sonst von der Truppe aus Florida gewöhnt ist. Fans müssen die Scheibe dennoch haben, alle anderen steigen aber besser mit einem anderen Alben in die Welt von "Iced Earth" ein.In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-HorrormasterPS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen Dracula im Dunkeln begegnen... ;)
Iced Earth sind wieder da! Mit ihrem am 25.06.01 erschienenem Album "Horror Show" haben die Jungs um Mastermind Jon Schaffer einmal mehr feinsten US-Power-Metal auf CD gebannt. Wer den Vorgänger "Something Wicked..." kennt, bei dem rotiert die Scheibe eh ...
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Pro: klasse Songs / kein Ausfall / interessantes Thema gut umgesetzt / abwechslungsreich / hübsches Cover und Booklet Kontra: nichts
~Prolog~
Nach einiger Zeit möchte ich mich heute mal wieder mit einer von mir leider nur passiv ausgeübten Leidenschaft – der Musik – auseinandersetzen. Früher konnte ich die Aufregung um Iced Earth irgendwie nie so richtig nachvollziehen, aber als ich ...
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Ein Hallo an alle Schwerhörigen oder die, die es werden wollen! Ich halte sie in Händen! Ich konnte heute Mittag einfach nicht widerstehen! Sie strahlte mich an als wolle sie sagen: Nimm mich! Oh ja! Nimm mich!
Hier ist keine Frau gemeint! (Schade ab ...
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Pro: Spannendes Konzeptalbum, ein Kracher nach dem anderen, Songs wachsen mit der Zeit, Göttlicher Sänger Kontra: Braucht teilweise einige Durchläufe um richtig zu zünden
Iced Earth waren schon immer gut! Seitdem Mathew Barlow allerdings bei Iced Earth singt sind sie nicht mehr gut, sie sind FANTASTISCH!!!!! Dies ist der lang erwartete Nachfolger zum Überflieger “Something Wicked This Way Comes” und verdammt, das warten ha ...
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Es ist der absolute Wahnsinn! Dieses Album ist der reinste Kracher! Das Beste was man zur Zeit im Bereich Power Metal zu hören bekommen kann! ICED EARTH brettern mit einer wahnsinnigen Power durch dieses Album, so dass keine Zeit bleibt aus dem Staunen di ...
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Pro: großartige Thematik! Kontra: an manchen Stellen zu eintönig
...Die Amerikaner von Iced Earth haben mit "Horror Show" ein innovatives Werk geschaffen. Nicht dass die Idee neu ist, über Horror-"Stars" wie Dracula oder Frankenstein zu schreiben, nein. Iced Earth füllten gleich ein ganzes Album damit. So geht es in 11 Songs über die verschiedensten und beliebtesten klassischen Gruselfiguren der Literatur-und Filmgeschichte. Einige Fans waren übrigens eher negativ überrascht, weil das Album relativ episch ausgefallen ist, ganz anders als die Vorgänger (bspw. "Something Wicked This Way Comes"). Ich ließ mich von den negativen Kritiken allerdings nicht aufhalten, und mittlerweile sollten auch die beinhartesten Leugner vom Gegenteil überzeugt sein, denn das Album ist alles andere als weich, eben immer noch schön heavy. Jon Schaffer (Git.) weiß eben, wie man's macht!
Das Cover (blau gestaltet) zeigt...
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Pro: Owens als Neuerwerbung Kontra: Querelen und Skandale
...talentierteste Combo in der Power Metal Szene, aber diverse Querelen halten Schaffer immer vom Wesentlichen ab: der Musik (Nach wie vor rechnet Schaffer mit Barlow ab).
"The glorious burden" ist ein Konzeptalbum, dass diverse historische Themen abhandelt. Speziell der amerikanische Bürgerkrieg bekommt satte 32 Minuten der Cd. In einem Song wohlgemerkt. Auch Waterloo oder das Römische Reich werden im Rock Still mit viel Glamour abgehandelt. Epische Texte mit epischen Chören dien hier als Markenzeichen.
Im Vergleich zum Vorgänger Album "Horror Show" muss man Iced Earth einen Schritt nach vorne attestiren, was sicher auch am neuen Sänger liegt.
Dennoch würden sich die Fans auch über eine Cd freuen, bei denen Querelen nicht existent wären....
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...Liebe Ciao-Gemeinde!
Während Iced Earth noch im Studio sind und am mit "Horror Show" betieteltem Nachfolger der "Something wicked this way comes" Scheibe arbeiten, schickt Century Media die "The Melancholy EP" ins Rennen. Einigen Fans wird diese EP bakannt vorkommen - vor einigen Jahren wurde in den USA eine gleichnamige, auf 1500 Stück limitierte, EP verkauft. Auf dieser Version haben immerhin 31:11 minuten und 7 Tracks (2 mehr als in der limitierten USA-EP) Platz gefunden. Darunter finden sich drei unveröffentlichte Cover-Songs und eine Liveversion von "Colors". Die Covers sind "Shooting Star" (Bad Company), "Electric funeral" (Black Sabbath) und "The Ripper" (Judas Priest). Aus dem "Something wicked this way comes" Album stammt der Killersong "Melancholy" und das im midtempo gehaltene Stück "Watching over me". Die balladeke Hymne...
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