Erfahrungsbericht über

How to Measure a Planet ? - The Gathering

Gesamtbewertung (9): Gesamtbewertung How to Measure a Planet ? - The Gathering

 

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The Big Sleep?

5  24.10.2002 (16.08.2003)

Pro:
Die Stimmung, die Stimme, sehr relaxt

Kontra:
manchmal zu langatmig

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

Häufigkeit der Nutzung

Dieser Tonträger ist:

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Moonspell

Über sich: Juhu neues Julia Stone Album im Haus!

Mitglied seit:30.06.2002

Erfahrungsberichte:360

Vertrauende:50

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 36 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Erst mal muss ich sagen ,bevor ich diese CD gekauft hab, noch nie etwas von The Gathering gehört zu haben, also außer den Berichten in diversen Metal/Rock Magazinen. Und gerade diese machten mich 1998 auf dieses Meisterwerk verträumter Musik aufmerksam.

Zu The Gathering kann ich ansonsten leider nicht viel sagen, da ich mich mit der Band selbst so gut wie gar nicht auseinander gesetzt habe, aber es geht hier ja auch um die Cd, nicht um die Bandbiografie.

Das Line-Up:
Anneke van Giersbergen - Gesang
Frank Boeijen - Keyboard
Hans Rutten - Schlagzeug
René Rutten - Gitarre
Hugo Prinsen Geerligs - Bass

Die CD: How to measure a planet
(in der Bonus-CD Version, doch dazu später mehr)

°° 1. Frail (you might as well be me) 5:04 °°

Ein ätmosphärisches Keyboard eröffnet gemeinsam mit einer gezupft gespielten Gitarre (die wohl einen Chorus oder Flanger-Effekt benutzt) das Meisterwerk. Dann steigt Anneke und das Schlagzeug mit ein. Ein sehr sehr ruhiger atmosphärischer Song, der mich manchmal ein bisschen an Tiamat erinnert. Im großen und ganzen passiert nicht viel in diesem Stück, aber dass muss es irgendwie auch gar nicht. Es ist einfach ein schöner atmosphärischer relaxter Song, der sehr angenehm für die Ohren ist. Man kommt einfach ins Träumen ,wenn man den Klängen dieses Teils lauscht. Dafür sollte man sicher allerdings Zeit nehmen und es mit voller Aufmerksamkeit hören, sowie auch den Rest der Cd.
10/10

°° 2. Great ocean road 6:19 °°

Ein nerviger Keyboardeffekt rotiert durch die Boxen, bevor es wieder mit schönen Harmonien weitergeht. Annekes Gesangslinie ist einfach ein Traum, ja man denkt wirklich man träumt, wenn man dieses Lied hört. Wieder sehr langsam, und vor allem getragen durch das Keyboard. Als Bridge zwischen Vers und Refrain dienen kalte sterile Keyboardeffekte, die den wunderschönen Refrain einleiten. Ein sehr genialer Song, der einlädt die weiten der Great Ocean Road zu erkunden.
10/10

°° 3. Rescue Me 6:22 °°

Eine Gitarre mit viel Hall, eröffnet mit einer schönen Melodie den Song, Drums gesellen sich mit Anneke dazu. Abermals ein sehr relaxtes Stück, doch weniger von den Keyboards getragen, vielmehr durch schöne Gitarrenarbeit. Geht echt toll ins Ohr und sollte man unbedingt mal gehört haben. Der Vers ist eigentlich schon ein Refrain von denen viele Bands nur träumen könnten. Wunderbar wieder die
10/10

°° 4. My electricity 3:32 °°
Eine sehr schöne Gitarrenmelodie in Verbindung mit Keyboard das einen coolem Blubbton (so wie Wasser blubb macht) besitzt, beginnt diesen Song. Danach spielt der Saitenmann wieder gezupft sein Instrument. Das Keyboard dient hier wieder nur damit, dem Song mehr Fülle zu verleihen. Alleine das Schlagzeug klingt auf diesm Stück, meiner Meinung nach, etwas zu sehr nach Drum-Computer, womöglich ist es auch einer. Sonst wieder sehr sehr schöne Melodie von Anneke und auch ihren Instrumentalisten. Einzig der Drumcomputer (oder auch nicht, jedenfalls klingts so) ist mir einen Punktabzug wert.
9/10

°° 5. Liberty Bell 6:01 °°
Ein klein bisschen oriental angehauchter Gesang und auch die Musik ist orientalischer Natur, zumindest phasenweise. Einer der schnelleren Songs auf dem Album. Wenn auch ein wenig zu poppig. Obwohl, Radiotauglich ist’s auch nicht gerade. Hat auch wieder einen gut ins Ohr gehenden Refrain. Und tut auch sonst nicht weh. Allerdings, so richtig anfreunden konnte ich mich mit diesem Stück noch nie. Es klingt mir immer ein bisschen zu gehetzt, weiss nicht so richtig woran das liegt.
7/10

°° 6. Red is a slow color 6:25°°
Mein absoluter Favorit auf dieser CD, seitdem sie zum ersten mal in meinem Player Platz fand.
Düstere Gitarren und Keyboards, die aber sehr viel Hoffnung geben. Der Gesang ist einfach Weltklasse und geht sehr sehr tief. Hab selten eine so tolle Atmosphäre auf Cd gepresst erlebt. Wunderbare Melodien, perfektes Zusammenspiel der Band. So muss es sein. Lädt auch zum Mitsingen ein. Wenn nicht als Partysong sondern eher, wenn man vielleicht traurig ist zum Trost oder ....naja noch schlimmer machen ;O)
10/10 unbedingt antesten!

°° 7. The Big Sleep 5:01°°
Ein seltsamer Beginn. Keyboards die an TripHop oder so erinnern, eiern vor sich hin. Natürlich ist auch eine schöne Atmosphäre, aber mir fehlt hier eindeutig die Gitarre. Am Gesang kann man mal wieder gar nix aussetzen. Einfach schön gesungen, sehr gefühlvoll. Dennoch außer Keyboard und Schlagzeug, die immer scheinbar das selbe spielen passiert gar nix vom Intro bis zu Outro, nix. Das ist mir persönlich zu wenig. Der schlechteste Song auf diesem Album, The Big Sleep, triffts passend. Zum Glück nur dieser Song.
3/10

°°8. Marooned 5:55°°
Der Drumcomputer (tja, oder eben auch nicht) eröffnet mit dem Keyboard diesen Song. Diesen Song beherrschen ebenfalls wieder nur Keys und Drums, zumindest im Vers. Im (sehr genialen) Refrain, kommt dann eine gezupfte Gitarre mit Flanger zum Einsatz, sehr schöner Refrain, der sehr gefühlvoll gesungen wird. Nicht der beste Song aber nicht schlecht.
7/10

°°9. Travel 9:06°°
Die größte Reise bei unserer Planetenvermessung. Keyboards eröffnen den Song nicht gerade toll. Doch die Gitarre die danach einsetzt ist einfach wunderschön. Sehr schöne Melodie, auf die des Gesangs. Dieses Stück kann wieder gut mit den ersten Songs mithalten, ist einfach verträumt, schön und sehr atmosphärisch. Das im Refrain sehr viel Spannung erzeugt. Toller Abschluss einer genialen Cd.
10/10


Bonus Cd: 5 Tracks

1. South American Ghost Ride 4:25

Ein klassisches Musik-Sample eröffnet ganz kurz bevor uns eine Stimme etwas erzählt (ziemlich unverständliche Aussprache, von daher null Ahnung was). Danach setzen schwere Gitarrenchords ein, unterstützt von einer Keyboardmelodie die an eine Sirene erinnert. Langsamer Song, auf dem kein Gesang, mit Ausnahme der Stimme die zu uns spricht, zu finden ist. Dennoch cooler Song.
7/10

2. Illuminating 5:41
Atmosphärischer Sound, der sehr cool und rüber kommt. Leider kann der Song nicht wirklich überzeugen. Unstrukturiertes Keyboardgeräusche machen mit einem Refrain in dem Anneke eher schreit als singt? Brauch ich net wirklich. Die Grundatmosphäre ist nicht schlecht, aber der Song wirkt unausgereift.
2/10

3. Locked Away 3:23
Entspannte Gitarre am Anfang des Stücks. Bisschen schräge (nicht negativ gemeint) Gesangslinie, die das Keyboard leider fast niederspielt. Düsterer langsamer sehr schleppender Song, der auch keine großartigen Höhepunkte aufweisen kann. Schade, klingt auch wieder eher unfertig, aber deutlich hörenswerter als Illuminating.
5/10

4. Probably built in the fifties 7:26
Der Drumcomputer (diesesmal ist es auf jeden Fall einer) eröffnet den Song. Keyboard und Gitarren harmonieren schön. Wieder schön verträumt und langsam. Auch der Gesang ist sehr schön. Hätte noch gut auf die Haupt-Cd gepasst. Vor allem weils im Refrain dann schön kracht und schneller und ein bisschen härter wird. Guter Song, aber die Bonus-Cd macht er auch nicht unbedingt lohnenswert. Leider.
8/10

5. How to measure a planet??? 28:32
Tja ne knappe halbe Stunde! Was soll man da sagen? Kann ein Song in der länge überhaupt überzeugen? Hm..naaaja. Gut, die Halbe Stunde beginnt damit dass wieder Stimmen zu uns sprechen, über eine Minute, dann entern die Keys. Langsamer düsterer Song in dem leider nix passiert, außer Geräusche, Geräusche, Stimmen, Lärm, Geräusche, usw. Platzverschwendung.
2/10

Fazit:

Die Haupt-Cd ist ein geniales Werk, dass sich aber bestimmt nicht beim ersten Mal hören erschliesst. Vielmehr sollte man sich Zeit nehmen und gemütlich im Bett an einem Regentag, genug Aufmerksamkeit mitbringen und sich diese Cd in aller Ruhe anhören. Dann wird schnell klar, dass diese Cd mehrer Meisterwerke beinhaltet, deren Tiefe und Schönheit es zu erkunden lohnt. Ich hör die Cd immer noch gerne hin und wieder mal, vor allem wenn ich in der richtigen Regenwetterlaune bin. Gebt dieser Cd eine Chance und ihr werdet es nicht bereuen. Die Bonus-Cd ist allerdings Schrott und kann man getrost vergessen. Mehr muss ich dazu auf Grund des Berichtes wohl nicht mehr sagen ;O) .
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
maphyou

maphyou

06.09.2003 14:37

hab noch nichts von denen gehört..aber deinem Bericht nach wärs mal ganz interessant, reinzuhören...gruß maph

Minas_Tirit

Minas_Tirit

24.08.2003 19:29

Ich glaub, ich muss mir mal wieder die CD anhören. Kann dir aber sonst nur recht geben. Die Songs sind einfach nur schön. Die zweite Cd finde ich eigentlich auch nicht so schlecht, abgesehen von How to... Irgendwie habe ich es noch nicht geschafft, mir diesen "Song" in eins anzuhören. Gruß Minas_Tirit

coranick

coranick

18.03.2003 13:29

Ja, den "Titelsong" find ich auch recht überflüssig, dafür ist für mich "Illuminating" der absolute Kracher. Diese Stimme, da läuft's mir eiskalt den Rücken runter. Vielleicht deshalb, weil ich in den Siebzigern mit der Musik von Yes und Genesis groß geworden bin..;-)) Gruß Tom

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