Ibanez GRG170 DX
21.10.2008
Pro:
Preis, 24 Bünde
Kontra:
Tremolo, Aussehen, relativ kleine Bünde
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Bedienkomfort:
mehr
 Shredder94
Über sich:
Mitglied seit:21.10.2008
Erfahrungsberichte:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 26 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo! Dies ist mein erster ERfahrungsbericht bei CIAO. In diesem Bericht werde ich von meinen Erfahrungen mit der Ibanez GRG170DX berichten. 1. Kaufreiz 2. Aussehen/Klang 3. Bespielbarkeit 4. Tremolo 5. Verarbeitung 6. Fazit
--------------------------------Kaufreiz-------------------------- -------------- Vor ca. einem Jahr habe ich mit dem Gitarrenspielen angefangen. Zunächst auf einer akkustischen Gitarre. Da es mir gefiel, wollte ich weiter hoch "auf der Leiter zum Rockstar". Also wartete ich, bis ich Geburtstag hatte, denn ich hatte mir geschworen alles selbst zu finanzieren. Schon Monate im voraus, durchstöberte ich Internetseiten nach einer passenden Gitarre für mich. Die GRG170 viel mir sofort ins Auge da sie sehr gut aussah und dazu nicht viel kostete. Auserdem hatte sie 24. Bünde und ein Tremolo. Das war alles was ich wollte. Nach einem halben Jahr war es dann so weit. Ich fuhr zur "Soundfabrik" (ein "Ibanez-Stützpunkt" in der Nähe meines Wohnortes) und suchte nach meiner "Auserwählten". Ich fand sie relativ schnell, da sie total anders als die anderen Gitarren dort aussah. Und das meine ich nicht positiv.
-------------------------------Aussehen/Klang---------------- -------------------- Da die meisten Gitarren dort, hatten ein sehr aufwendiges und schönes Finish. Doch die GRG170 sieht relativ schlicht aus. Um erlich zu sein, sieht sie schon fast hässlich aus. Einfach nur schwarz. Naja egal, wenn sie doch gut klingt. Und Gott sei dank, dass tut sie. Wobei ich beim nächsten Punkt wäre. Als ich sie anspielte, war ich begeistert. Sie klang sehr gut durch den Marshall Verstärker. Auch das Tremolo funktionierte gut, doch dazu später mehr. Jedoch auf meinem Verstärker (Epiphone EP-1000R) hört sie sich nicht ganz so gut an (dies liegt aber am Verstärker). Nach einiger Zeit des spielens, bekam ich einen Schock. Das Tremolo quitschte. Also wieder zurück und "neu einstellen lassen". Das Resultat war, dass die Gitarre auf einmal aus Indonesien war (anfangs aus Korea). Naja egal.
-----------------------------Bespielbarkeit----------------------- ----------------- Eins vorneweg: es dauert eine Weile um sich an diese Gitarre zu gwöhnen. Also nachdem die Gitarre wieder bei mir war konnte ich endlich loslegen. Zuerst viel mir der dünne Hals auf, der das spielen sehr viel leichter macht als auf einer Akkustikgitarre (was natürlich ist). Jedoch tat meine Hand nach zwei Stunden sehr weh. Auch nervte das ich alle 15 Minuten die Gitarre nachstimmen musste, was (wie ich jetzt weiß) am Tremolo liegt.
----------------------------Tremolo------------------------------ ------------------ Mit dem Tremolo kann man sehr hohe und tiefe Töne machen, man sollte aber aufpassen, dass einem nicht die Saiten reißen (was mir schon einge Male, bei Divebombs passiert ist). Jedoch verstimmt sich die Gitarre sehr (wirklich seeeeeeeeeeeeeeehr) schnell. Jedoch auch ohne Einsatz des Tremolos, verstimmt sich die Gitarre sehr schnell. So kann man das Stimmen in Drop D, C, oder sonstwas, vergessen. Dieses Problem haben nur Leute die 2 FEDERN am Tremolo haben (also bei Problemen einfach 3. FEDER kaufen). Dies kann man prüfen indem man die Gitarre umdreht und die schwarze platte in der Mitte vom Korpus abschraubt.
---------------------------Verarbeitung-------------------------------- ------------ Wenn ihr, wie ich, jedoch auch die andere Platte abschraubt, werdet ihr sehen das, das Inneleben nicht sehr sorgfälltig Verarbeitet ist. Dies trifft auch für die Löscher der Schrauben zu (und natürlich auf das Dreckstremolo). Bei mir reißen auch schnell die Saiten, was an scharfen Kanten am Tremolo und an der Stimmmechanik liegt.
---------------------------Fazit--------------------------------- ----------------------- Ich persöhnlich finde das die GRG170 nur für Anfänger gedacht ist, dei keinen Wert auf Aussehen und Verarbeitung legen. Mein Rat ist deshalb, sich lieber eine Career Elite LP zu kaufen (ist eine Les Paul aus Mahagoni, erhältlich in Schwarz, Weiß und Sunburst) einen EMG 81 und einen 85 (am besten des Pack von Zack Wylde, da ist alles drin)zu kaufen. Das kostete bei mir insgesamt 330 Euro, jedoch hatte ich keine Probleme mit Tremolo (hat keins), Aussehen (sie sehen sehr Edel aus: Goldmechanik usw.) und gerissenen Saiten.
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10.05.2009 14:19
In meinen Augen kein besonders guter Erfahrungsbericht. Es werden teilweise Punkte aufgeführt, die überhaupt nicht relevant sind (Hals ist schmäler und Tremolo verstimmt Gitarre). Außerdem brauch man sich eine Gitarre nicht kaufen, wenn einem das Aussehen nicht gefällt. Hier stellt sich für mich die Frage, ob die Gitarre über das Internet bestellt wurde. Den im Laden hätte man ja gleich sehen können, das man das Design nicht ansprechend findet. Im übrigen handelt es sich bei der GRG um eine Heavy Metal Gitarre. Das erklärt auch das schwarze Finish. Aber gut. Wer sich nach einem Jahr klassischer Gitarre gleich eine E-Gitarre kauft und nicht Metal spielt, brauch auch nicht so eine Gitarre. Im Übrigen ist der Hals im Vergleich zu anderen E-Gitarren noch relativ breit.
22.10.2008 14:35
Vielen dank an euch alle! Natürlich hatte ich vor diesem Bericht, eine Menge anderer Berichte gelesen, um einen Eindruck zu erlangen, auf was es hier ankommt (hier = Ciao). Es ist sehr hilfreich, dass ihr mir positive Rückmeldungen schreibt, denn dadurch spornt ihr mich an weitere Berichte zu schreiben. Danke! LG Shredder94
22.10.2008 13:19
Für einen Erstbericht wirklich ok. Die Gitarre ist allerdings so überhaupt nicht mein Ding,was aber auch an meinen musikalischen Vorlieben liegen dürfte. Qulitätsmängel bei Gitarren aus indonesischer oder chinesischer Produktion sind leider keine Seltenheit. Da würde es sich wahrscheinlich lohnen etwas "draufzulegen" und sich mit einer spielbaren Gitarre viel Ärger zu ersparen.