Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Wunderschönes Sammlerstück |
| Kontra: |
Kaum zu kriegen |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Ja, es gibt sie wirklich, die Les Paul von Ibanez, allerdings ist es alles andere als einfach an so ein Teil zu kommen.
Produziert wurde die E-Gitarre in den späten 60ern und soweit ich weiß noch ein bisschen in die 70er hinein und wer heute noch eine hat kriegt wahrscheinlich viel Geld dafür.
Damals war Ibanez nicht gerade die angesagte Gitarrenmarke, nicht so wie heute, wo sehr Viele in der Heavy Szene auf Ibanez schwören.
Gibson war die Marke schlechthin und das ist auch der Grund, warum Ibanez damals eine Kopie ihrer Gitarren produziert hat.
Der Gedanke dahinter war, die Gitarre möglichst genau zu kopieren und dann viel billiger zu verkaufen um ein möglichst großes Publikum zu erreichen und die Leute auf Ibanez aufmerksam zu machen.
Aussehen
Die Gitarre ist im double cut-away Stil gemacht, so wie die Gibson 58’ oder 59’.
Auf dem Kopf befindet sich das Ibanez Logo, alles ganz im Gibson Stil.
Als Tonabnehmer befindet sich nur ein Humbucker auf der Gitarre, doch man kann die Tonabnahme auch umstellen, wie es bei den originalen Gibsons durch den berühmten Schalter geschieht.
Die Gitarre ist sehr leicht, was nicht immer zutrifft bei Gitarren aus den 70er Jahren.
Zum Greifen gibt es 22 Bünde, die alle sehr leicht zu erreichen sind, ganz nach dem Gibson Vorbild.
Den Ton verändern kann man mit den von Gibson eins zu eins kopierten Drehpotis, die Lautstärke wird ebenso verändert, wobei ich eher dazu raten würde die Gitarre bei der Lautstärke voll aufzudrehen und den Verstärker dafür leiser machen, wenn’s leiser erwünscht wird, das macht einen besseren Ton.
Produziert wurde diese Gitarre übrigens in Japan, der Grund warum der Nachbau Preislich viel billiger war als das Original.
Das hat sich natürlich mittlerweile geändert, jetzt, wo die Gitarre als Sammlerstück gilt und damit einen dementsprechend höheren Preis hat.
Der Sound
Anders als bei den heutigen Gibsons ist der Hals dieser Gitarre sehr dünn und ist schnell bespielbar. Dazu kommt noch, dass diese Gitarre losbrüllt wie nix.
Also genau das Richtige für ordentlich harte Sachen, ich persönlich empfehle dazu einen fetzigen Marshall Amp.
Nicht unbedingt geeignet (im Gegensatz zu den Originalen von Gibson) ist die Gitarre clean gespielte Sachen, der Heavy Bereich ist da eher die Stärke.
Aber auch die guten alten Blues und Rock Sachen lassen sich damit sehr gut bewältigen, was auch logisch ist, schließlich wurde die Gitarre in einer Zeit gebaut, als der Heavy Metal noch nicht einmal in den Kinderschuhen stecke und Punk mit seinen ebenfalls stark verzerrten Gitarren auch noch nicht gespielt wurde.
Wer spielt sie?
Ich habe noch die einen Profimusiker mit dieser Gitarre gesehen, sie ist ein Sammlerstück und war früher für Amateurmusiker gedacht, die einfach nicht das Geld für eine Original Gibson hatten. Heute spielen sie noch Liebhaber oder sie steht einfach nur in der Gitarrensammlung herum :-)
Fazit
Keine Gitarre, die aus den Socken haut, aber ein gutes Instrument, das auf vielen Bereichen sehr gut einsetzbar ist (bis auf die Probleme mit einem schönen Ton beim clean spielen).
Sie ist leicht (viel leichter als das schwere Original, zum Glück) und ist leicht zu spielen.
Leider kann man sie kaum mehr bekommen, so viele Stücke dürfte es weltweit nicht mehr geben und die stolzen Besitzer wollen sich meist auch nicht unbedingt von ihrem Sammelstück trennen.
Wer Glück hat und eine findet und gerne Heavy spielt, sollte natürlich gleich zuschlagen.
Ich persönlich habe die Gitarre niemals jemals weder bei Ebay Deutschland noch bei Ebay Amerika gefunden, was glaub ich einiges aussagt über die Rarität dieses Teils.
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Gelungen
Bewertung für Ibanez Les Paul (Nachbau) von
Mrairbrush
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich |
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10.07.2000
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