In Conclusion The Abstinence - Gutlock

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In Conclusion The Abstinence - Gutlock

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"Hey Mum..."

4 7. Mar 2005

Pro:
Fett produziert, geile Ideen, starkes Riffing

Kontra:
z . T .  etwas überhastet

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Cover-Design:

Klangqualität:

Langzeithörspaß:

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LifeInSin

Über sich: TRANSFORMERS waren der Hammer!!! Read more now!

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Erfahrungsberichte:71

Vertrauende:3

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„...und, was gibt es heute zu essen?“ – „Lecker Gutlock.“ Hä??? Nun ja, das war die freie Interpretation des Intros zu Gutlocks erstem Album „In Conclusion The Abstinence“. Das nette Gespräch zwischen Mutter und Kind ist der Auftakt zu (auf dem Papier) knapp 50 Minuten Modern-Thrash-Metal-Core-Irgendwas (kurz: Gutcore), der optisch nicht nur in einem schicken stahlblau daher kommt, sondern auch noch vollständig in Eigenregie entstanden ist.

Freudigerweise hört man das kaum. Während anderer Bands jahrelang mit dem Tapedeck aufgenommene Kurz-Demos veröffentlichen, starten Gutlock gleich zu Beginn mit einem 10-Song starken Full Album durch. Und das klingt dermaßen sauber und makellos, dass man es kaum glaubt eine Eigenproduktion in den Händen zu halten. Vor allem Drums und Vocals kommen dermaßen fett rüber, dass einem das Hirn rauscht. Stilmäßig verbraten Gutlock wie anfangs schon erwähnt hier von Thrash über NWOAHM bis hin zu Nu-Rock alles, was ihnen gerade so einfällt. Tief gegrowlte Vokills, die selbst Opeth gut zu Gesicht stehen würden, wechseln sich mit cleanen Melodiepassagen ab. Das Konzept ist weiß Gott nicht neu, kommt aber durch Thomas Laferys wirklich phänomenales Gegrunze äußerst akurat und kontrastreich rüber. Dazu gesellen sich die thrashig-schnellen Gitarrenriffs der Duos Johannes Rudolph und Simon Baltruschat, die vor allem durch die synchrone Spielweise und Simons ausgefallene Solo-Einlagen bestechen. Das Gefidel erinnert streckenweise an die Genre-Kollegen Lamb Of God oder Killswitch Engage, und kann sich in Verbindung mit den Drum-Patterns von Timo Lewe und Bass-Läufen von jazz-Granate Manuel Groh wirklich sehen lassen.

Den Härtegrad haben Gutlock durchgehend sehr hoch angelegt. Egal ob „Disinclination For Brussels Sprouts“, „Timmäähhh“ oder „Faceless Skull“ – Das Gaspedal ist am Anschlag. Dazu kommen speziell bei letzterem nette Taktspielereien, spontane Breaks und griffige Soli. Stilistisch wirklich herausfallen tun eigentlich nur das Nu-Metal-lastige „Never Get Me“ und das dazugehörige, sehr atmosphärische Intro „Whatever“. Hier wird zur Abwechslung auch mal gerappt, und die Melodie hat eindeutig den Vorzug. Viele cleane Parts auf der Scheibe singt übrigens nicht Thomas, sondern Timo. Können tun sie es beide, von daher ist hier schon mal für Qualität gesorgt. Ebenfalls eher melodiös kommt „Drowning“ daher, das jedoch öfters mal in die härteren Gefilde zurückfällt.

Bei allem Drang zu Härte und Dynamik hat die Platte jedoch einen kleinen Haken. Manchmal übertreiben es Gutlock ein wenig. Egal ob das Kreischen bei „Timmäähhh“ oder die Vocals bei „Hate You“ – hier wurde die Grenze zwischen Aggressivität und Albernheit doch etwas überschritten. Speziell bei „Hate You“ ist das eigentlich sehr schade, weil der Song ansonsten eindeutig zu den besten des Albums gehören würde. Das Gutlock sich aber eh nicht ganz so ernst nehmen, merkt man ja eigentlich schon am Intro, und auch wenn man auf www.gutlock.de mal einen Blick in die Lyrics wirft. Kleinere Gags werden auch musikalisch immer wieder mal eingestreut, und wer die Geduld hat den Hidden Track (oder vielmehr den Weg dorthin) zu überstehen, wird sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können.

Und so bleibt „In Conclusion The Abstinence“ vor allem eines: ein saugut produziertes und verdammt sympathisches Album mit einer Menge Druck, das für die Band auf jeden Fall wegweisend sein wird und ihnen eine Menge Applaus und ein paar Augenzwinkern einbringen sollte.

Tracklist:
01. Intro
02. Disinclination For Brussels Sprouts
03. Timmäähhh
04. Brush
05. Drowning
06. Whatever
07. Never Get Me
08. Faceless Skull
09. Hate You
10. Never Get Me (unplugged)

Ihr könnt Gutlock auch im Netz unter http://www.gutlock.de/ besuchen! 

Bilder von In Conclusion The Abstinence - Gutlock
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billjoel49

billjoel49

08.03.2005 09:57

nicht so meine Richtung. ....... übrigens: ein wenig Struktur täte dem Bericht gut ............ Gruß Edgar

nexuspolaris

nexuspolaris

07.03.2005 21:47

cooler bericht . trashmetal ist nicht übel bin aber eher der blackmetaller. lg nex

500386

500386

07.03.2005 21:37

So, nachdem was ich so gehört habe, gefallen mir die Metalcore-Elemente sehr gut, wenn man das nach den paar Snips sagen kann. Der Kontrast zu dem Trash-Growling ist aber recht hoch...also ich find das recht ungewöhnlich, zu Core-Gehämmer so einen Gesang zu hören. Zumindest mal nix alltägliches. ;o)

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