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Denn hören sich die beiden ersten Alben "Das Rabenland" (1995) und "Das Nachvolk" (1997) noch etwas naiv und unprofessionell an, sucht man diese Naivität auf "Der Untergang von Trisona" und erst recht auf dem neuesten Album "In Gottes Oder Des Teufels Namen" vergeblich. Vielmehr wurde diese ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von goddess über In Gottes Oder des Teufels... - Weltenbrand 15.09.2001
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
gut
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
wird nicht schnell langweilig
Pro:
Melancholie, Aufmachung
Kontra:
sehr stimmungsabhängig
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Der Herbst. Die wunderschönste aller Jahreszeiten. Es wird nicht nur kühler, auch die Farben verändern sich , werden wärmer.
Kaminfeuer, Kerzenschein (bloß kein elektrisches Licht), Wein, gute Freunde, Sagen und Mythen, Drachen, Helden - es gibt nichts schöneres. Nur die richtige Musik fehlt noch. Pauken, Hörner, Streicher, mein geliebstes Cembalo, Klavier, diverse Flöten....Und was könnte besser zu diesen Stichworten passen, als eine Formation aus Liechtenstein, WeltenBrand mit Namen.
Allerdings grenzt es fast schon an Blasphemie, WeltenBrand in das Genre Hardrock/Metal zu stecken. Nicht dass ich etwas gegen dieses Genre einzuwänden hätte - im Gegenteil. Aber WeltenBrand steckt man dann doch lieber in die Schublade Dark Wave/Neo Klassik.
Die Formation WeltenBrand, bestehend aus Oliver Falk, Richie Wenaweser, Simone Stein und Daniela Nipp, gibt es schon seit einigen Jährchen. Und im Laufe der Zeit haben sie sich einer mehr oder weniger ziemlich großen Veränderung ihres Musikstils hingegeben.
Denn hören sich die beiden ersten Alben "Das Rabenland" (1995) und "Das Nachvolk" (1997) noch etwas naiv und unprofessionell an, sucht man diese Naivität auf "Der Untergang von Trisona" und erst recht auf dem neuesten Album "In Gottes Oder Des Teufels Namen" vergeblich. Vielmehr wurde diese anfängliche Naivität durch bombastische Arrangements ersetzt. Ein Schritt, der zu vielen neuen Anhängern und zu kleinen Verlust aus der alten Fangemeinde geführt hat. Mozart himself hätte wohl seine wahre Freude an WeltenBrand gehabt.
Allerdings muss ich wohl noch anmerken, dass man sich WeltenBrand wohl kaum den ganzen Tag anhören kann. Denn dann würde man die Musik entweder total langweilig finden oder aber irgendwann in eine tiefe Depression fallen. WeltenBrand schaffen es nämlich, jene wunderschönen Gefühle der Melancholie in einem hervorzurufen. Aber wie so oft beweist sich auch hier der Spruch "Viel hilft viel." als unwahr. Man muss also schon in der richtigen Stimmung sein, um sich "In Gottes Oder Des Teufels Namen" anzuhören.
Eine Beschreibung der einzelnen Tracks würde bei diesem Album allerdings zu weit führen, da dies wohl den Rahmen eines Berichts sprengen würde (und wahrscheinlich auch viel zu langweilig wäre). Deswegen gibt es hierzu nur die Tracklist:
- The Sunken Bath - The Ghost Without a Head - The Bell Carrying Devil - Pine Cone - In God's Or The Devil's Name - The Red Ghost - The Pious Man - Never Touch a Ghost - The White Ghost Of Lochgass
Bonus Track: - The Fiddler (Cover Version von Spiritual Cramp)
Abschließend möchte ich noch bemerken, dass es unmöglich ist, Anspieltipps zu diesem Album zu geben. Es hängt viel von der Stimmung ab, ob einem diese Art von Musik gefällt oder nicht. Jedenfalls sollte man sich schon das ganze Album anhören, da die einzelnen Tracks und die Stimmung, die sie hervorrufen, aufeinander aufbauen.
Pro: düstere, melancholische Musik für die ruhigen Stunden... Kontra: ---
In Gottes oder des Teufels Namen ist das neue Album der Liechtensteiner Darkwave/Neo-Klassik Formation Weltenbrand. Weltenbrand sind Oliver Falk (Instrumente), Richie Wenaweser (Gesang), Simone Steiner (Gesang) und Daniela Nipp (Violine). Im gewohnten zwe ...
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