... Album, "Innocent Victim" von 1977, präsentierten sich Uriah Heep noch mehr pop-orientiert als beim Vorgänger "Firefly" (siehe auch meine diesbezügliche Plattenkritik) - und dies wurde von vielen Fans, die harten Rock gewöhnt waren, nicht gut aufgenommen. Ich persönlich finde die Heep-Pop-Phase ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von boetti über Innocent Victim - Uriah Heep 23.06.2000
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Pro:
Free Me
Kontra:
pop - oientiert
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Beim 13. Album, "Innocent Victim" von 1977, präsentierten sich Uriah Heep noch mehr pop-orientiert als beim Vorgänger "Firefly" (siehe auch meine diesbezügliche Plattenkritik) - und dies wurde von vielen Fans, die harten Rock gewöhnt waren, nicht gut aufgenommen. Ich persönlich finde die Heep-Pop-Phase gar nicht so schlecht, ein paar Rocktitel mehr hätte die Platte aber schon vertragen können. Jedenfalls befindet sich auf diesem Album der Single-Hit "Free Me", einer meiner Heep-Lieblingstitel und wohl der bekannteste Song von Uriah Heep mit Sänger John Lawton (übrigens immer einer der Höhepunkte bei den Konzerten mit seiner aktuellen Band Gunhill).
Alles in allem plätschern die Stücke, zwar mit den gewohnt starken Heep-Chorgesängen, Hensley-Orgeln und Box-Gitarrensoli, so dahin. Höhepunkte. "Free Me" und der Rock-Fetzer (ja, einer ist doch dabei!) "Free N´Easy", wo John Lawton seine Stimme so richtig loslassen kann. Aber auch beim Schluss-Track, "Choices", einem getrageneren Rock-Titel, kommt er gut zur Geltung.
Erwähnenswet noch das tolle Cover-Gemälde, ein grüner Riesenschlangenkopf mit weit aufgerissenem, roten Maul (der Heep natürlich bei der damaligen Tour als Bühnendekoration begleitete).
Fazit: für Leute, die´s auch etwas pop-orientiert mögen, ein Muss.
Vorwort:
Der Band gelang im Verlauf der Siebziger Jahre der ganz große internationale Durchbruch und die Rockmusiker sollte ihrer wohl größten Erfolge feiern. Die Bestzung bilden Mick Box an der Gitarre,John Lawton am Gesang, Ken Hensley an den Keyboar ...
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Pro: noch mit Ken Hensley Kontra: nur Durchschnitt
..."Conquest", das fünfzehnte Uriah-Heep-Album von 1980, sollte das letzte mit Gründungsmitglied, Bandleader und "Lady-In-Black"-Sänger Ken Hensley sein. Er verließ die Band nach dieser Platte und sollte sie damit in eine tiefe Krise stürzen.
Vor den Aufnahmen zu dieser Scheibe hatte Hensley nach Differenzen Sänger John Lawton und Drummer Lee Kerslake "vor die Tür gesetzt" und mit sowohl mit John Sloman für den Gesang als auch Chris Slade (Ex-Manfred-Mann´s-Earthband) für das Schlagzeug passablen Ersatz gefunden (obwohl Sloman meiner Meinung nach nicht an David Byron oder John Lawton herankommt).
Herausgekommen ist eine durchschnittliche Rock-Platte mit einigen Höhepunkten und noch mit einigen Pop-Einschägen (aber nicht in dem Maße wie die Vorgänger "Innocent Victim" und "Fallen Angel", siehe auch meine diesbezüglichen...
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...Zunächst einmal etwas über John Lawton (für die, die ihn nicht so kennen):
1971 nahm John mit der deutschen Rockband Lucifer´s Friend als Sänger eine Platte auf, auf der auch bekannte Hit "Ride In The Sky" veröffentlicht wurde. Zusätzlich war er ab 1971 Mitglied der Les-Humphries-Singers (ja, wirklich), hatte viele Hits mit ihnen, sang zum Beispiel die Lead-Stimme bei "Mama Loo" (wer hätte das gedacht; wenn man´s weiß, erkennt man ihn). Im September 1976 bekam er das Angebot bei Uriah Heep für den gefeuerten Sänger David Byron einzusteigen. Er brachte mit Uriah Heep drei Alben heraus: "Firefly" (1977), "Innocent Victim" (1977, mit dem Hit "Free Me") und "Fallen Angel" (1978, mit dem Hit "Come Back To Me - 1986 wurde noch eine Live-Doppelalbum aus seiner Zeit mit Heep nachgeschoben). Obwohl Mitte 1979 bereits mit den Aufnahmen zu...
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Pro: absolut gute Stimme von John Lawton Kontra: -
...Zunächst einmal etwas über John Lawton (für die, die ihn nicht so kennen):
1971 nahm John mit der deutschen Rockband Lucifer´s Friend als Sänger eine Platte auf, auf der auch bekannte Hit "Ride In The Sky" veröffentlicht wurde. Zusätzlich war er ab 1971 Mitglied der Les-Humphries-Singers (ja, wirklich), hatte viele Hits mit ihnen, sang zum Beispiel die Lead-Stimme bei "Mama Loo" (wer hätte das gedacht; wenn man´s weiß, erkennt man ihn). Im September 1976 bekam er das Angebot bei Uriah Heep für den gefeuerten Sänger David Byron einzusteigen. Er brachte mit Uriah Heep drei Alben heraus: "Firefly" (1977), "Innocent Victim" (1977, mit dem Hit "Free Me") und "Fallen Angel" (1978, mit dem Hit "Come Back To Me - 1986 wurde noch eine Live-Doppelalbum aus seiner Zeit mit Heep nachgeschoben). Obwohl Mitte 1979 bereits mit den Aufnahmen zu...
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