Michael Jackson ist wieder da, vermag jedoch mit ’Invincible’ nicht komplett zu überzeugen. Zu eigen sind die Kompositionen, überwiegend elektronischen Klänge und natürlich seine Stimme, als dass sie sich als neue Popgeschichte schreibende Hits in unser Gedächtnis pflanzen könnten. ... Bericht lesen
Invincible - Michael Jackson
Sechs Jahre nachdem Michael Jackson mit HIStory sein letztes Studioalbum inklusive Best Of ... mehr
veröffentlichte, meldet sich der King of Pop mit Invincible zurück. Wie schon auf seinen Vorgängeralben bekam Jacko auch für Invincible wieder tatkräftige Unters...
Invincible - Michael Jackson
Sechs Jahre nachdem Michael Jackson mit HIStory sein letztes Studioalbum inklusive Best Of ... mehr
veröffentlichte, meldet sich der King of Pop mit Invincible zurück. Wie schon auf seinen Vorgängeralben bekam Jacko auch für Invincible wieder tatkräftige Unters...
wirkt reduzierter, abgespeckter als die letzten Scheiben, gleichzeitig aber auch plakativer -- ein Resultat, das nicht jedem Anhänger der Band gefallen dürfte. Da...
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten; Preise und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Erfahrungsbericht von kein_Blatt_vorm_Mund über Invincible - Michael Jackson 6. November 2001
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
nicht so toll
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
Langer Hörgenuss, teilweise mit Hitpotenzial
Kontra:
Michaels Stimme liegt nicht jedem
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Michael Jackson ist wieder da, vermag jedoch mit ’Invincible’ nicht komplett zu überzeugen. Zu eigen sind die Kompositionen, überwiegend elektronischen Klänge und natürlich seine Stimme, als dass sie sich als neue Popgeschichte schreibende Hits in unser Gedächtnis pflanzen könnten.
Das Album kann meiner Meinung nach nicht ganz mit früheren Produktionen des großen Entertainers mithalten. Leider kommt mir, wenn ich mich noch nicht wiederholt in diesen Sound ’reingehört’ habe, so manches regelrecht ’strange’, schlecht instrumentiert oder gar bisweilen etwas krumm dargeboten vor – schade um das Multitalent Jackson, das bisweilen sicher zu mehr in der Lage gewesen wäre.
Ausnahmen auf der 77-Minuten-CD bestätigen die Regel – ja, es gibt sogar (m)ein kleines Juwel unter den 16 Songs von Michael ’für das neue Jahrtausend’. Doch selbst für dieses gilt: Wer Michaels Stimme generell nicht mag, wird mit der gesamten Scheibe nichts anzufangen wissen.
Dem Fan allerdings gereicht das Album wahrlich zum Ohrenschmaus, wenn er es wieder und wieder hören sollte.
~~~~~ 1. Unbreakable (6:25)
Der Opener für den langen Hörgenuss. Wie von Jackson gewohnt, wird hier die Produktion erst mal ’gestartet’. Diesmal sind es laufende, aufs Gasgeben wartende Motoren und eine roboterartige, unverständliche Stimme, die einen kurzen ’Countdown’ herunter zählt. Dazu gesellt sich fast unhörbar das Schnurren einer (Raub-?)Katze, dann ein elektronischer ’Einschlag’ und der Beat geht los.
Kurzer, abgehackter und einfacher Sound mit tiefem Bass im Mid-Tempo beginnt, dahinter liegen ein paar künstliche Streicher. Synthesizer-Piano-Strings betonen immer wieder gleich und monoton den Taktbeginn.
Michael singt in ’Unbreakable’ die Verse mit seiner eher gepressten, kraftvolleren Stimme. Im Background wird sie auf den Refrain hin durch mehrere höhere Stimmen ergänzt - natürlich die mehrspurigen Vocals von Michael, unterstützt von Brandy. Der Chorus erinnert von der Mehrstimmigkeit her am ehesten an ’Dangerous’.
Ein eingestreuter Rap des ’großen’ Notorious B.I.G., der ursprünglich auf dessen ’I can’t stop the reign’ zu hören war, lockert zwischen den Refrains etwas auf, reißt allerdings keinesfalls vom Hocker, da er scheinbar lustlos rübergebracht wird.
Es geht um Michaels ’Rückmeldung’ gegenüber einem ’Baby’, mit dem wohl eher die Öffentlichkeit gemeint sein soll. Nach dem Motto ’Ihr (Presse?) könnt mich nicht unterkriegen, egal was Ihr auch versucht’ beginnt Michael sein Comeback. Er ist eben ’unzerbrechlich’, unverletzlich:
** You can’t believe it, you can’t conceive it ** And you can’t touch me, ’cause I’m untouchable ** And I know you hate it, and you can’t take it ** You’ll never break me, ’cause I’m unbreakable
Leider fehlt diesem vom Text her eindrucksvollen Song eine echte Opening Power für das Album, er plätschert etwas gleichförmig daher, findet weder einen Höhepunkt noch einen ’Whow’-Abschluss (nach dem möglichen Schlag-Ende läuft er weiter), sondern wird sogar ausgeblendet. Das wäre sicher kraftvoller gegangen...
~~~~~ 2. Heartbreaker (5:10)
Noch elektronischer als im ersten Titel geht es hier zur Sache: Reiner Synthesizer-Sound aus akustisch abgehackten ’Stromschlägen’, diesmal ohne tiefen Bass, dafür jedoch mit einer menschlichen Stimme als Rhythmusgeber. Wollte man dem Autor des Songs Böses, könnte man behaupten, dieser Background sei ein unfertiger Rülpser, der ständig wiederholt wird. Ein ’Burps’ als Dauerregen quasi.
Was der erste Song mitbrachte, strenge Gleichförmigkeit, wird in dieser Nummer noch überboten. Der schnellere Rhythmus nervt dadurch fast mit einer Penetranz, die ihresgleichen sucht. Wo bleibt die Abwechslung? Dazu kommt Michaels fast gesprochene Prosa, die lediglich im Refrain und den dorthin führenden Passagen in eine minimalistische Melodie mündet. Der Chorus gestaltet sich wieder mehrstimmig (Jackson, Mischke, LaShawn Daniels, Nora Payne), dennoch monoton, da fast nur in einer Tonlage.
Kritik setze ich auch darin, dass in diesem Lied schon wieder eine kurze Rap-Sequenz eingebaut ist, diesmal von einem gewissen Fats performed. Eine andere Titelanordnung hätte da vielleicht gut getan.
Wenige Elektronik-Soundeffekte, ein auch mal unvollständiger Refrain von Michael oder eine zeitweise Abdumpfung des gesamten Tracks sorgen für dürftige Abwechslung. Eigentlich ein musikalisches Armutszeugnis.
Michael Jackson mag bekanntlich solch gleichförmige Sounds und nimmt sie immer wieder in seine Alben auf, sehr zum Leid der melodieaffineren Fans. Vielleicht sollen Komposition und Instrumentierung die ’Botschaft’ von ’Heartbreaker’ unterstreichen:
Michael wird hier von einer Frau, die ihn mit ihrer Körpersprache bezirzt, quasi wie eine willenlose Maschine in eine Art Seelengefangenschaft genommen. Er sucht einen Ausweg aus dieser geistigen Abhängigkeit, jedoch:
** That girl I can’t take her ** Should have known she was a heartbreaker
~~~~~ 3. Invincible (4:45)
Der Titelgeber für das Album. Auch er erinnert entfernt an ’Dangerous’, das seinerzeit nicht als Single ausgekoppelt wurde. Bei ’Invincible’ kann ich es mir auch nicht vorstellen. Zu eintönig clappt Michael hier vor sich hin...
Alles beginnt durch das akustische Öffnen einer schleifenden Stahltür und mündet in einen abermals mittelschnellen Sound, der mechanisch und abgehackt ein wiederholt sehr gleichförmiges Stück untermalt.
Wenigstens singt Michael ein wenig mehr die Tonleiter rauf und runter und verwöhnt uns mit einem mehrstimmigen Refrain, der allerdings nicht so kraftvoll wie bei ’Dangerous’ daherkommt. Interessant allerdings, dass der Titel im Chorus in dessen einzelnen Lautsilben dargeboten wird:
** So why ain’t you feelin’ me, she’s in – vince – ble ** But I can do anything, she’s in – vince – ble ** Even when I beg and plead, she’s in – vince – ble ** Girl won’t give in to me, she’s in – vince – ble
’She’ ist das Zauberwort: Während der Albumtitel ’Unbesiegbar’ auf eine überhebliche Selbsteinschätzung des King of Pop schließen lässt, nimmt er selbst seinen Kritikern diesen faulen Wind aus den gegnerischen Segeln, denn es ist ja nur der Bezug auf eine Dame im Song. Und die befindet sich hinter einer psychischen Mauer, die Michael und sie trennt. Dennoch ist sich Michael sicher, dass er der einzige ist, der dieser Frau, wenn sie einmal seinen Gefühlen und Fantasien nachgeben wird, den Hof machen wird. Aber bis dahin ist sie leider invincible...
Doch: Nerv hoch drei: Zum dritten Mal in Folge beehrt uns das Album mit einem Zwischenrap – wie einfallsreich! Wieder darf uns Fats ein paar Wortfetzen um die Ohren hauen. Das hätte er auch lassen können, Michael!
Wenigstens wird hier die anfangs geöffnete Tür zum Ende wieder elektronisch zugehauen - und Schluss!
~~~~~~ 4. Break Of Dawn (5:32)
Dr. Freeze hatte hier die Finger mit im Spiel, steht als Komponist vor Michael Jackson. Mal ganz gut, jetzt zur Abwechslung eine softe Nummer zu hören, da können sich die technisch verprellten Ohren etwas erholen.
Allerdings sollte man für diesen old fashioned lovesong der Seventies-Ära, wie er durchgängig anmutet, eine Passion besitzen. Lediglich die moderne Instrumentierung versetzt ihn zeitlich ins dritte Jahrtausend.
Doch die beginnt gleich mit krummen Flötentönen: Zwar leitet sich der Song aus schönem Vogelgezwitscher heraus herrlich offen und weiträumig ein – man wähnt sich kurz im Paradeis – doch dann trällert uns eine elektronische Panflöte ins Ohr. Und die bringt die ersten Akkorde so schräg, einfach nicht zum Klangteppich darunter passend, dass man aus dem Paradies gleichsam in die hinterste Bank einer Schulkapelle versetzt wird.
Diese Dissonanzen setzen sich später sogar fort! Zwar darf Michael eine wohlige Melodielinie im Softsong anführen, doch der vielspurige Chorus aus Michael und Dr. Freeze klingt erschreckend schief dagegen an:
** I don’t want the sun to shine I wanna make love ** Just this magic in your eyes and in my heart ** I don’t know what I’m gonna do I can’t stop lovin’ you ** I won’t stop ’til break of dawn makin’ love
Eine Melodie lässt der Refrain beinahe gänzlich vermissen, zu viele Stimmen werden hier zu einem eintönigen Brei übereinander gelagert. Dabei geht eine konsequente Melodieführung, die wir uns an dieser Stelle des Albums endlich einmal gewünscht hätten, leider ziemlich verloren. Fast gesprochene Zeilen als Höhepunkt eines Songs? Weniger Vocal wäre hier mehr gewesen.
~~~~~ 5. Heaven Can Wait (4:49)
Gott sei Dank kein Remake gleichnamiger Songs! Und doch fühlt man sich anfangs wie in einer Dublette eines anderen Künstlers – nämlich Michaels Schwester Janet!
’Heaven Can Wait’ beginnt mit einem Glockenspiel und Pfeifen weit im Background, darauf folgt der Chorus, der zwar durch Michael dargeboten wird, jedoch von der Stimmlage her sehr an Janet Jackson erinnert.
** Tell the angels no, I don’t wanna leave my baby alone ** I don’t want nobody else to hold you ** That’s a chance I take ** Baby I’ll stay, Heaven can wait ** No, if the angels took me from this earth ** I would tell them bring me back to her ** It’s a chance I’ll take, maybe I’ll stay ** Heaven can wait
Wieder ein geschmeidig anmutender Lovesong, diesmal mit kitschiger ’3T’-Anmutung (die Neffen von unserem ’Doodoo’ hier). Da trieft schon recht kräftig der Schmalz aus der CD-Schublade...
Der Text unterstreicht dieses Feeling, denn bevor Michael endgültig von den Engeln in den Himmel abgeholt werden sollte, möchte er sie bitten, sie zurück zu ’ihr’ zu bringen. Gegen Ende unterstreicht er dies sogar mit flehend schreiender Stimme – muss Liebe schön sein!
Aber dann sollte man sie doch wenigstens in harmonische Noten verpacken. Und genau das wird hier des öfteren verfehlt. Wir hören echte falsche Töne, die neben jeglicher Notenlinie zu liegen scheinen. Schlimm, wie Michael und die additional vocals von Dr. Freeze und der Sängerin “Que“ manchmal daneben liegen, da verzieht man unweigerlich das Gesicht:
In den Strophen klappt das mit Michael schon nicht, als er sich selbst den Background bietet bei
** If the Lord should come for me before I wake
Da mengt sich auch schon “Que“ dazu und driftet in alle erdenklichen Tiefen ungerader Noten ab:
** I wouldn’t wanna go if I can’t see your face, can’t hold you close
Eine zweite Stimme ist das auf jeden Fall nicht, was man da hört, da hat man den Sängern unter dem Kopfhörer wohl etwas ganz anderes vorgespielt... Hiervon möchte ich auf jeden Fall keine a capella-Version hören. Die würde unter Musikkennern unweigerlich ein Aufstellen der Nackenhaare verursachen – im negativen Sinne. Das Ganze wiederholt sich noch des öfteren – schade um diesen ebenfalls sonst für romantische Stunden gut gewesenen Song.
~~~~~ 6. You Rock My World (5:39)
Dieses Lied sorgte für Furore, da es bereits lange vor dem Verkaufsstart dieser ersten Single-Auskopplung im Internet ’zu haben’ war. Unter anderem gab und gibt es unter www.michaeljackson.com das Ganze hochoffiziell zum Anhören.
Als ich diesen Titel das erste Mal vernahm, dachte ich, dass Michael hier erst mal nicht den absoluten Bringer aus dem neuen Album veröffentlicht, sondern zunächst mit einem Stück à la ’Remember The Time’ auf Nummer Sicher geht.
Im Vergleich zu den bis hierher gehörten Titeln muss ich allerdings sagen, ist ’ You Rock My World’ tatsächlich noch einer der besseren – das hätte ich nicht zu träumen gewagt.
Nervend gestaltet sich der gesprochene Beginn mit Comedy-Star Chris Tucker, der sich mit Michael ein kindisches Wortduell um ein Mädel liefert. Michael scheint zu Tucker eine besondere Beziehung zu pflegen, gehen doch in den Credits herzliche Danksagungen mit den besten Wünschen für zukünftige Projekte einher – bitte nicht: Die gegurrte Stimme von Chris ist so quälgeistig, dass man das Intro lieber gleich überspringen möchte – leider nur auf der Maxi-CD gezielt möglich...
Tiefe Bässe und Violinen aus der Retorte prägen das eingängige Stück, bei dem vor dem gewohnten mehrstimmigen Refrain eher die Gesangspassagen in den Strophen brillieren:
** My life ** will never be the same ** Cause girl you came and changed ** The way I walk, the way I talk ** I can not explain ** The things I do for you ** But girl you know it's true ** Stay with me, fulfill my needs ** And I'll be all you need
Michael darf seine Stimme hier mal vom Fistelsopran abwenden und in einer mittelhohen Lage verweilen – steht ihm und uns gut zu Gehör.
Die Jackson-typischen ’Ooohs’, ’Yeahs’ und Kiekser fehlen ebenso wenig wie eine gelungene Dance Break, in der Michael zu zurückgenommener Instrumentalisierung improvisiert scheinende Vocals herausschreit.
Hier ist am ehesten der ’alte Jackson’ wiederzufinden, in einer nicht die Welt bewegenden, doch mit Kraft und Elan vorgetragenen Nummer – wohltuende Abhebung vom derzeit üblichen Chartsdideldum.
~~~~~ 7. Butterflies (4:40)
Noch einmal Schmalz für die Lover unter uns, geschrieben von Andre Harris und Marsha Ambrosius - der erste Titel ohne die ’Feder’ Jacksons. Andre Harris bedient hier übrigens alle Instrumente selbst, in den vorangegangenen Songs war Jackson immer mit von der Partie.
Hätte sich mal die gute Frau Ambrosius lieber ans Schreiben gehalten! Nein, gleich zu Beginn der netten, mit künstlichen LP-Kratzern angereicherten Schnulze haucht sie uns mit Michael im Background völlig daneben liegende ’Dabadoo-Dab’s ins Ohr. Wieder wahre Schmankerl im Nichttreffen von Tönen – nur, warum das Michael mitmacht und uns so vorsetzt, bleibt uns verborgen.
Der Rest des Songs ist fast ganz nett, allerdings muss man die höchste Stimme von Michael nahe dem Ultraschall-Frequenzbereich mögen, sonst kann man getrost weghören.
Zunächst darf Michael erneut in einer mittelhohen Lage singen, doch mit Erreichen des Refrains schleichen sich erste hohe Töne bei im mehrstimmigen Background ein:
** I just wanna touch and kiss ** And I wish that I could be with you tonight ** You give me butterflies inside ...
Hier betet Michael sein Mädel an, sie solle gar nicht reagieren, wenn er ihr begegnen sollte. Wenn sie nur an ihm vorüberziehe, habe er bereits diese ’Schmetterlinge in sich drin’ – hach! Herz und Schmerz!
Im weiteren Verlaufe des langsamen, ebenfalls fast wieder in die Siebziger tendierenden Sounds (echte, die Melodie wiederholende Flügelhörner – Norman Jeff Bradshaw und Matt Cappy - im Background!) steigt Michael in ungeahnte Höhen auf, in denen man sich fragt, ob das noch ein Mann sein kann, der da so herumkiekst. Und doch ist es ja so romantisch!
Die Backgroundchöre klingen leider auch später nicht immer ganz lupenrein, treffen nicht zu hundert Prozent den richtigen Ton – sehr schade auch für diese sonst beinahe für Liebesspiele geeignete Nummer...
~~~~~ 8. Speechless (3:18)
Der erste ausschließlich von Jackson geschriebene Song dieses Albums. Erneut eine Ballade, die an ’Heal The World’ erinnert, jedoch noch rudimentärer und einfacher strukturiert ist, was ihr allerdings nicht zum Nachteil gereicht.
Michael beginnt die ersten Zeilen à capella, ähnlich einem mittelalterlichen Minnegesang, zu intonieren:
** Your love is magical, that’s how I feel ** But I have not the words here to explain ** Gone is the grace for expressions and passion ** But there are worlds and worlds of ways to explain ** To tell you how I feel
** But I am speechless, spechless...
Michael ist in diesem Song gegenüber seiner Angebeteten vor lauter Liebe also sogar sprachlos, das Arrangement demonstriert allerdings das genaue Gegenteil.
Mit den ersten ’spechless’es setzen zarte und sogar echte (!) Streicher im Background ein, denen sich ein leises und echtes (!) Cembalo anschließt, dann gefühlvolles Schlagzeug und kaum wahr zu nehmende Chöre, die beim immer mehr anschwellenden Refrain von virtuos gezupfter Harfe unterstützt werden.
** Speechless, spechless ** That’s how you make me feel ** Though I’m with you I am far away and nothing is for real
Im Laufe des Songs gesellen sich zum Michael-Chorus die weltberühmten Andrae Crouch Singers dazu, 33 an der Zahl, was man durchaus beeindruckt zur Kenntnis nimmt! Der Refrain wird feierlich und würdevoll, einem Gospel ähnlich vorgetragen. Ungeahnte Weite und würdevolle Größe tun sich dem Hörer auf und versuchen kraftvoll, ihn emotional mitzureißen.
Ob ihnen dies gelingt, mag davon abhängen, ob man bereit ist, sich diesem zuckersüßen Chorgesang mit Quellen gleich sprudelnden Harfen anschließen zu wollen. Kaum hat der nämlich seinen Klimax erreicht, ist er auch schon wieder sprachlos und verstummt – sehr konsequent durchdacht!
À capella geht es in den Schluss, in dem Michael noch, am Ende gesprochen, ja fast geheult, äußert, dass ihm in der Präsenz seines Girls vor lauter Sprachlosigkeit ob ihrer Schönheit sogar Worte wie ’I love you’ versagt bleiben.
Und ein zarter Streicherton entlässt uns wieder aus dieser Süßholz raspelnden, bittersüßen Liebeserklärung. Schlucken und Taschentuch greifen!
~~~~~ 9. 2000 Watts (4:24)
Nach so viel Rührung geht’s noch einmal in die Vollen – Wattzahlen!
Mit ’2000 Watts’ haben Michael und seine Mitkomponisten, u. a. Teddy Riley, ein kraftvolles ’Stromstück’ geschrieben, das sich sehr eindringlich vor allem auf dem Kopfhörer gestaltet.
Eigentlich geht es nicht um viel: Von bass notes, treble und stereo control ist in diesem Stakkato aus Wort und Musik die Rede, natürlich immer im übertragenen Sinne auf den Menschen zu sehen. Und schön vorsichtig sein, dass kein ’overload’ eintritt!
Besonders machen den Song die Ausschmückungen um den harten Rhythmus: Gleich zu Beginn versorgt uns eine Echo-Stimme links-rechts erst mal mit unseren 3D-Brillen:
** You may now apply your 3D glasses
und penetriert uns, jedoch mehr als passend, durch diesen Echo-Effekt immer wieder mit dem wie durch ein höhenlastiges Mikrofon gesprochenen ’2000 Watts’.
Wenn Michael die Strophen, wieder in wohltuender, stimmlicher Mittellage, beginnt, kommentiert diese Stimme ständig durch Laute oder ’Watts’-Schreie den Gesang, nimmt uns unweigerlich in einem unentrückbaren, aber gefährlich klingenden Spiel gefangen – das erzeugt Stimmung, was will man mehr bei Musik?
Zu den Adlibs hin kommentiert die Stimme noch
** We now prepare to take you to the next level
Ein verrücktes ’Computerspiel’ mit harten E-Guitars im Hintergrund. Und mit 8 Ohm Widerstand! Musikalisch kein Meisterwerk, da ebenfalls sehr monoton, glänzt es jedoch mit Ideen um dieses Thema, Power und unerwarteten Wortfetzenspielchen von Michael. Meiner Meinung nach sehr gelungen. Schade nur, dass es ausgeblendet wird...
~~~~~ 10. You are my life (4:33)
Michael, Babyface, Carole Bayer Sager und John McClain haben hier eine mehr als warmherzige Ballade gestrickt, die in ihrer Schlichtheit mit ’You Are Not Alone’ vergleichbar ist.
Carole Bayer Sager erhält im Booklet gleich an vorderster Stelle eine süße Liebeserklärung und den Dank, dass ohne sie dieses Album nicht möglich gewesen wäre. Sager zeichnet schon viele Jahre für Songs von Jackson verantwortlich, so z.B. für ’It’s the falling in love’ aus ’Off The Wall’ (1978). Mehr als Freundschaft bildete also die Grundlage für einen Liebessong, der, so mag man meinen, stellvertretend für alle Liebe auf diesem Planeten stehen möchte.
Jackson darf hier zu ruhigen Flöten- und Acoustic Guitar-Klängen wieder mal schmachten und mit einem Tremolo in der Stimme herzen, dass man nicht meinen mag, er sei über das Alter des ersten Verliebens hinaus.
Im Hintergrundchor unterstützen ihn Babyface und andere Künstler und schwingen sich mit bedeutend weniger Stimmen als in ’Speechless’ in unvermutete Höhen auf, die den Crouch Singers in nichts nachstehen:
** You are the sun ** You make me shine ** Or more like the stars ** That twinkle a night ** You are the moon ** That glows in my heart ** You’re my daytime my nighttime ** My world ** You’re my life
Ein Text, wie er nicht liebevoll-kitschiger geschrieben sein könnte. Aber das macht ihn vielleicht auch soooo schöööön:
** You brought me back to the light
~~~~~ 11. Privacy (5:05)
Die bitterböse Abrechnung mit der Presse - und in diesem Fall den Paparazzis – scheint für Michael Jackson ein endloses Thema zu sein.
Hier droht er förmlich mit kriechend-gepresster Stimme:
** I need my privacy, I need my privacy ** So paparazzi, get away from me
Nach einer Einleitung mit ihn jagenden Stimmen, die seinem Film ’Moonwalker’ entnommen sein könnten, geht es los mit einem harten, aber langsamen Rhythmus. Das Arrangement erinnert an Jacksons ’Come together’-Remake von 1988. Düstere Streicher unterstützen das bedrohliche Bild einer übermächtigen Presse, die Wahrheiten verdreht, bis sie in ihr Konzept passen:
** Now there’s a lesson to learn, stories are twisted and turned ** Stop maliciously attacking my integrity
Ansonsten wieder viel Metall, E-Gitarren überall: Im Taktschlag, im Background und in einer Soloeinlage von Michael Thompson.
Kein Meisterwerk, sicherlich, aber irgendwie bedrohlich. Aber auch irgendwie sehr lang geraten...
~~~~~ 12. Don’t walk away (4:25)
Wieder meldet sich die Kuschelecke zurück, diesmal eben als Flehen, dass die Liebste Michael nicht verlassen soll. Noch einmal richtig dick Gefühl und Schmachterei, diesmal jedoch nicht so ausladend instrumentiert:
Eine ruhige, singende E-Gitarre im Hintergund ergänzt sich mit einer Akustikgitarre und einem beinahe durchgehenden Streicherteppich, ansonsten wird etwas geschnippt und mehr auf Ruhe gesetzt.
Die recht beherrschte Stimme Michaels und die diesmal sparsamer ausgeschmückten Background Vocals im Chorus tun der wehmütigen Stimmung des Stücks sehr gut:
** Don’t walk away ** See I just can’t find the right thing to say ** I tried but all my pain gets in the way ** Tell me what I have to do so you’ll stay ** Should I get down on my knees an pray
’Don’t walk away’ bildet nach ’Privacy’ eine willkommene Oase der Stille, um wieder auf ein niedrigeres Level zu kommen. Urplötzlich endet jedoch das Stück, als ob Michaels Girl doch plötzlich weggelaufen ist... Der Arme.
~~~~~ 13. Cry (5:01)
R. Kelly, der schon ’You are not alone’ für Michael geschrieben hatte, zeichnet hier als Autor verantwortlich und versucht sich in Richtung langsamer Spiritual, jedoch nur ansatzweise.
Dieser Song wurde nach den Ereignissen des 11. September 2001 - sozusagen als Kondolenz-Single - blitzschnell auf Vinyl gepresst und an die Radiostationen verteilt. Er erschien damals als Schallplatten-Single in den USA in den Regalen nur weniger ausgesuchter Schallplattenläden.
Jackson beehrt uns zu einem Stimmeneffekt-, Schnipp- und ruhigen Bassrhythmus mit normal hohen Vocals.
Der Chorus
** You can change the world ** You can touch the sky ** You’re the chosen one ** If we all cry at the same time tonight
umhüllt unser Ohr tröstend und mehrstimmig, aber auch recht abwechslungslos. Im Lauf des Songs wächst er dann stärker an, arrangiert von R. Kelly selbst. Gegen Ende nimmt auch die Percussion zu (Paulinho de Costa) und die gesamte Instrumentierung wächst ins Monumentale an.
Weniger passend zu diesem Standard-Bombast-Sound sind die kraftlos dahergehauchten ’Ooohs!’ von Michael, die dem Rest des hoffnungsvoll klingenden Klangteppichs die Glaubwürdigkeit rauben.
~~~~~ 14. The Lost Children (4:00)
Michael schrieb diesen Song allein, und dass es ihm ein tiefes und ehrliches Anliegen war, nimmt man ihm sofort ab, setzt er sich doch schon ein ganzes Leben wohltätig für geknechtete oder heimatlose Kinder ein – mal abgesehen von ihm nachgesagten diversen Affären der Vergangenheit.
Ein ruhiges Piano, eine gezupfte Gitarre, ruhiger Bongo-Rhythmus stimmen uns lieb in dieses Kinderliedchen ein, dem man eine gewisse Lagerfeuerromantik, besser –wehmut, zugestehen kann.
Recht bald kommt Michael auf den mehrstimmigen Refrain zu sprechen:
** So this one’s for all the lost children ** This one’s for all the lost children ** This one’s for all the lost children, wishing them well ** And wishing them home
Die gezupften Strings betonen die friedvolle Absicht, neben den Stimmen spielender Kinder. Diese Kleinen werden von einem ’Baby Rubba’ und keinem geringeren als Prince Jackson (tritt mächtig früh in die Fußstapfen...) dargestellt.
Die Botschaft des Songs stellt sich simpel und doch eindringlich dar: Beschützt unsere Kinder, gebt den verlorenen Kindern, die ihre Wunden zählen, eine Tür zum Hineingehen. Doch diese Tür kann (noch?) niemand finden. Also lasst uns für sie beten...
Tom Bahler, Autor von ’She’s out of my life’ (1978), dirigiert den 20köpfigen Kinderchor, der in süßliche Hochtöne abhebt, die teilweise wie mit einem digitalen Pitch nachgeholfen verzerrt wirken – starker Kitsch-Tobak. So gestaltet sich dieser Song trotz ernsten Hintergrunds am ehesten als einer über und für Kinder.
Mit Kinderspiel und teilweise qualitativ miesen Audio-Ausschnitten aus ’Twilight Zone’ endet das Werk sogar noch gruselig offen, als sich zwei Kinder, die Natur bewundernd, in den Wald verirren. Es wird dunkel...
~~~~~ 15. Whatever Happens (4:56)
In meinen Ohren das Masterpiece des Albums, in das ich mich auf Anhieb verliebt habe, dem ich aus dem Stand heraus absolutes Hitpotenzial zusprechen würde.
Dieses akustische Juwel wurde als Gemeinschaftsarbeit von Jackson, Riley, Gil Cang, J. Quay und Geoffrey Williams aus der Taufe gehoben.
Die absolute Besonderheit und den unwiderstehlichen Reiz macht allerdings aus, dass hier die lebende Legende Carlos Santana an der E-Gitarre zu hören ist, und das nicht zu knapp. Virtuos wie eben nur er dieses Instrument ’lebt’, verleiht er ’Whatever happens’ die unnachahmliche Stimmung eines Evergreens.
Santana und Stuart Brawley führen uns mit einem kleinen, westernartigen und mysteriösen Pfeifsolo in das Oeuvre ein. Daneben eine Spanische Gitarre, bestens gespielt von Rick Williams. Sie wird uns den Song über begleiten und immer wieder kleine, den Rhythmus verlassende Soli am Rande einflechten.
Echtes Orchester bietet sich uns dar, mit Rasseln, gezupften und einen Klangteppich bildenden Streichern und exzellenter, sehnsuchtsvoller Tabla-Percussion. Man fühlt sich nach Südamerika versetzt. Die Streicher spielen als Strophenübergänge bisweilen Bond-Film-artige Unterbrechungsklänge, und im Background eine künstliche Sirenenstimme mit ’Who is it’-Charakter – der totale Wahn.
Wunderschön die Zeile auf den Refrain hin:
** He doesn’t know what to say, so he prays ** Whatever, whatever, whatever
** Whatever happens, don’t let go of my hand
Ohne Umschweife geht es weiter mit der zweiten Strophe, die Story muss erzählt werden. Das nenne ich continuity.
Ein mehrstimmiger, anwachsender Chorus aus Jackson, Mario Vasquez und Mary Brown bringt uns im zweiten Refrain mehr als harmonisch dar, dass egal was auch passiert, Michael seine Frau niemals aus den Händen geben will.
Jetzt setzt Santanas berühmte Gitarre ein, fleht förmlich, bekräftigt die Sänger und bringt ein groovy feeling in den Song. Michael und Mary hauchen noch improvisierte ’Doo-doo-doo’-Stimmrhythmen ein – perfekte Harmonie.
Nach der Hälfte der Zeit ist die Story fertig erzählt und verliert sich ohne Zeitdruck in einer grandiosen Weite, endlosen Refrain-Adlibs, kräftigeren Improvisationen von Michael und einer elektronischen 60er-Jahre-Orgel, angereichert durch Marys sexy ’Shananana, ooh, shananana!’ – Gänsehaut ist garantiert.
Carlos haut erneut in die Saiten und verwöhnt uns wohlig mit seiner frei gespielten Wahnsinnsmusik, scheinbar unendlich lange und legendär schön. ’Samba Pa Ti’ lässt grüßen.
Am Schluss verstummt der orchestrale Soundteppich, die zitternde Akustikgitarre klingt in ihre letzten Strings aus, Michael verabschiedet sich mit dem Refrain und der geheimnisvolle Pfeifer vom Anfang schließt mit Streichern den Kreis dieses grandiosen Meisterwerks.
Unnötig ganz am Ende das ’Thank you man’ von Santana und die Antwort ’Thank you, Carlos’ von Michael. Denn dass Carlos Santana, einer der größten Gitarreros unserer Zeit, diesem Titel seine unverwechselbare Note verleiht, war sowieso vom ersten gespielten Ton an unverkennbar.
Ungekünstelter Musikgenuss in Reinstform.
~~~~~ 16. Threatened (4:19)
Rabengekreische führt uns in den letzten Track von ’Invincible’ ein. Das Monster, das in diesem Song in die Stadt gekommen ist, ist Michael Jackson selbst.
Rod Serling spricht ein Intro wie zu ’Twilight Zone’, in dem er ankündigt, dass diese Kreatur Gedanken lesen und jedes Gefühl wahrnehmen kann. Und dann stellt er uns das Horrorwesen vor:
In harten und kurzen Rhythmen, mit Synthesizer und E-Gitarren angereichert, droht Michael als Biest:
** You’re fearing me, ’cause you know I’m a beast ** Watching you when you sleep, when you’re in bed ** I’m underneath
Der ’Thriller’ des neuen Jahrtausends beginnt, gleichsam tougher und weniger melodiös, doch umso bedrohlicher. Einfallsreich der Rhythmus aus einem sich bewegenden, steinernen Sargdeckel.
Michael? Ein todbringendes Monster? Vielleicht, denn der Song ist schließlich Rick Baker gewidmet, dem Maskenbildner von ’Thriller’...
Rod Serling warnt am Ende:
** What you have just witnessed could be the end of a particularly terrifying nightmare. ** It isn’t. It’s the beginning.
Uah! Michael ist also immer für eine Überraschung gut und warnt uns gleichsam: „Das war erst der Anfang! Ich komme wieder! Und dann nehmt Euch in Acht!“
~~~~~
Michael Jackson beweist mit ’Invincible’ einmal mehr, dass er es ’noch drauf’ hat. Zwar vermag nicht jeder Song zu überzeugen, zwar muss man eine bisweilen sehr einzigartige und eigenartige Stimme akzeptieren und offensichtlich krumme Töne hinnehmen.
Ein seltsames Phänomen beschleicht mich bei Michael Jackson immer wieder: Das erste Anhören eines neuen Albums stößt einen erst mal vor den Kopf, lässt echte Ohrwürmer vermissen. Doch zieht man es sich wiederholt in die Gehörgänge, offenbaren sich die wahren Qualitäten in Komposition und Interpretation.
So wird Michael wohl bis auf wenige Ausnahmenummern des Albums das bleiben, was ihn seit Jahren auszeichnet: Für die einen ein Gott des Entertainments, für die anderen ein künstliches Astralwesen, das sich der Welt immer mehr entfremdet.
Vielleicht trifft die Aussage meiner 20 Monate alten Tochter diesen Zwiespalt im Echo auf Michael Jackson in unserer heutigen Gesellschaft ganz gut. Entgegen meiner ellenlangen Ausführungen kann sie ihre kindliche ’Kritik’ an Jackson in ein einziges Wort fassen. Sobald er aus dem Lautsprecher ertönt, kommentiert sie seinen Gesang nur mit:
Pro: Popsongs mit Power, Hervorragende Popballaden. Kontra: Popballaden überwiegen etwas, Michael wird alt...
Hallo,
heute möchte ich mich einer weiteren DIVA des Popbusiness widmen... Michael Jackson.
Okay, das mit Diva war hart...
Sein neues Album "Invincible" ist heute Thema meiner Meinung... "Unzerstörbar, Unbesiegbar" will er sein unser Michael.
Das er wirklich grossartiges vollbracht hat, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, das seine besten Jahre Ende der 70er und in den 80er Jahren waren.
Michael wird alt und das merkt man ihm auch an....
... ...so biographisch vorgehen wie sonst immer, Michael Jacksons Karrierehöhepunkte sind einfach zu viele.
Vielmehr möchte ich direkt speziell auf dieses Album eingehen und euch darüber etwas mehr berichten...
II. DAS ALBUM
Michael Jackson ist großartiger Musiker und Perfektionist sogleich.
Perfektionisten planen alles lange voraus... so auch Jacko. Ende 1997 hies es das erste Mal das Jacko ein neues Album aufnehmen werden.
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Pro: ein paar gute Ansätze Kontra: der Rest ist unter Durchschnitt
...sich damit anzufreunden.
3. Invincible - An dieser Stelle hätte ich normalerweise abgeschaltet. Das Ding ist Mist: schlechter Text, schlechte Melodie, öder Rhythmus, alles aus der 80er Mottenkiste. Doofes Lied 4. Break Of Dawn - Die erste Ballade. Kitsch mit Synthievogelgezwitscher am Anfang. Und der Effekt aus der Tonne zu singen hatten wir auch in den 70ern schon. Dazu das altbekannte Handclapping. Och Michael, so viele Klischees auf einmal müssen ... ...Noch mehr Kitsch mit einem Synthie-Stolper-Rhythmus, aber diesmal wenigstens schön gemacht. Jackson hat sein Gespür für gute Pop-Songs offenbar nicht völlig abgegeben. Leider klingt der Gesang so süßlich, dass es den Song etwas verdirbt.
6. You Rock My World – Die Kurzform dieses Songs war ein kleiner Hit dieses Albums. Die Songidee ist auch ganz gut. Und wenn einen das ewige Gekeuche nicht stört, bekommt man einen schnittigen Song mit fettem Beat. ...
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Pro: Für jede Stimmung ein Song, siehe oben Kontra: ------
Invincible (Deutsch: Unbesiegbar) heißt das neue Album von Michael Jackson, an dem er knapp 6 Jahre lang gearbeitet hat. Warum wohl hat er es so genannt? Unbesiegbar ist er zwar nicht, aber trotzdem ist das Album ist ein Hammer! Typisch Michael, aber trotzdem anders als seine anderen Alben. Man erkennt sofort seinen Stil, aber trotzdem ist jeder Song verschieden. Ich glaube darauf haben alle Fans diese lange, lange Zeit gewartet, auch ich.
Als die ... ...gekauft und war begeistert.
Invincible hat 16 Tracks und ist 76 Minuten und 59 Sekunden lang. Erstmal eine Liste der Tracks:
1. Unbreakable (6:25)
2. Heartbreaker (5:10)
3. Invincible (4:45)
4. Break of Dawn (5:32)
5. Heaven Can Wait (4:49)
6. You Rock My World (5:39)
7. Butterflies (4:40)
8. Speechless (3:18)
9. 2000 Watts (4:24)
10. You Are My Life (4:33)
11. Privacy (5:05)
12. Don't Walk Away ((4:25)
13. Cry (5:01)
14. The Lost ...
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...3. Die Entstehung von Invincible 4. Tracklisting mit Kurzbeschreibung der Songs 5. Bewertung 6. Meine Favoriten auf Invincible (In Reihenfolge) 7. Quellen 8. Anhang Songtexte (für Interessierte) Einleitung ´´´´´´´´´´´ Ja, lange lange hat es gedauert. Es gab viele Gerüchte und Veröffentlichungstermine. Viele Künstler haben mit Michael für diesen Longplayer zusammengearbeitet, doch nur einige wenige der über Insgesamt 100 aufgenommenen Titel sind letztendlich ... ...1997/98 Das Projekt INVINCIBLE begann schon im Herbst `97 als Jacko verschiedene Songwriter und Produzenten zur Erstellung neuer Songs kontaktierte. Hier tauchen unter anderem Namen wie Devante Swing, Puff Daddy (der später verlauten lässt, dass er mit der Arbeitsweise von Jacko nicht zurecht kommt), Jermaine Dupri, Babyface, Rodney Jerkins u.s.w auf. Genährt von den einzelnen Künstlern, die mit Michael zusammenarbeiten, tauchen Gerüchte auf, dass ...
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Pro: viel Gefühl, gute Texte (teilweise auch sehr kritisch), verschiedene Rhythmen ... einfach gelungen! Kontra: vielleicht ein wenig zu viel Liebe als Thema
Hallo liebe Leute !
„King of Pop is back“ könnte man diesen Bericht sicherlich auch titulieren, denn nach einigen Jahren kreativer Pause ist es nun endlich wieder so weit: Michael Jackson hat am 29. September sein neues Album vorgelegt, welches den Titel „Invincible“ trägt, was so viel wie „unbesiegbar“ bedeutet. Vielleicht wollte der Künstler mit dem Titel auch darauf aufmerksam machen, dass er noch längst nicht, wie man vielleicht schon via Medienberichten ... ...mit dieser LP sicherlich mehr als geglückt ist.
Insgesamt sind 16 Stücke auf der CD zu hören, die eine Spieldauer von 76:59 min ergeben, welche ich euch nun ein wenig im Detail vorstellen will:
Song #1: „Unbreakable“
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Dauer: 06:25
Beschreibung: Ein eher schwungvoller Beat, bei dem gleich mal die Beine in Bewegung geraten können; Michael singt davon, dass er, wie der Titel schon sagt, gewissermaßen unzerstörbar auf mediale ...
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Pro: ein tolles Doppelalbum, Invincible ist die stärkere CD, 5 tolle Lieder auf Blood on the dancefloor Kontra: die Remixserie auf Blood on the dancefloor
...Heute möchte ich Euch wieder einmal in die Musikwelt MichaelJacksons entführen und Euch die Doppelcd "Blood on the dancefloor und invincilble" vorstellen. Beide CDs sind auch einzeln herausgebracht worden zu unterschiedlichen Zeiten.
Blood on the dancefloor ist daher das Album, das als erstes erschienen ist in einem Zeitstrahl. Invincible hingegen ist später auf den Markt gekommen und ist das letzte Studioalbum MichaelJacksons. Danach hat er sich zurückgezogen und keine weiteren Aufnahmen veröffentlicht. Das war im Jahre 2001. Obwohl es ja heißt, daß ein Fundus mit etlichen unveröffentlichten Songs gefunden worden sein soll und man spekuliert auf eine neue CD nach seinem Ableben...Doch bisher sind es alles Gerüchte, dennoch denke, daß etwas daran sein könnte und die Maschienerie MichaelJackson läuft (auch noch seinem Tode oder gerade...
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Pro: Es wurde viel experementiert Kontra: Nichts für Leute die "stehengeblieben" sind
...Nach Invincible von dem Jackson, Michael ,wollt ich meinen Ohren mal wieder was richtig gutes antun, also beschloss ich mir den lang erwarteten Longplayer "Rock Steady" von No Doubt anzuschaffen - was für ein Volltreffer!
Zwar ist und bleibt Invincible die meist gespielte Platte bei mir ,doch bereue ich den Kauf keinesfalls.
Zur Platte und der erfolgreichen Wandlung des Stils
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Sie kamen im Zuge des kleinen amerikanischen Neo-Ska-Booms in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre mit schnellen Off-Beat nach oben und feierten erstaunliche Erfolge.
Deshalb verwundern mich Reggae- oder Dancehall -Anspielungen in den zu hörenden Songs "Hey Babe" und "Underneath It All" gar nicht - Ska und Reggae sind nun einmal ähnliche Wurzeln.
Aber das diese Rockmusiker mit angesehenden...
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Pro: siehe Text Kontra: nur ein Lied ist mit einem Gaststar
...Das Rekord Album
Das *N Sync Album "No Strings Attached" ist das am schnellsten und meisten verkaufte
Album der Welt und selbst die "Backstreet Boys" konnten die Verkaufszahlen mit ihrem "Black&Blue" Album nicht toppen.
Es gibt nur zwei CD's denen man das in den nächsten Monaten zutrauen könnte, das neue MichaelJackson Album "Invincible" oder das Nachfolge Album "Celebrity" von *N Sync selbst, das im Vorfeld noch bessere Kritiken bekommt als "No Strings Attached".
Aber jetzt zum ersten Rekordalbum:
12 Top Tracks in einzigartiger Qualität, geniale Melodien die ins Ohr gehen, gut gesungene Song-Parts der Jungs. Sie haben echt talent und haben mit diesem Album bewiesen, dass sie erwachsen geworden sind und zur Weltklasse gehören und ihre Rivalen die "Backstreet Boys" schon längst überholt haben.
Die Songs auf dem Album:
1...
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