Liebe LeserInnen,
nach einem knappen halben Jahr Abstinenz möchte ich mich heute, halbwegs pünktlich zum neuen Jahr mal wieder mit einem Bericht zurückmelden. Es war nett komplett ohne Ciao und ob ich wieder sehr aktiv werde, weiß ich auch noch nicht...
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Erfahrungsbericht von therealwebber über It's my life - Talk Talk 02.01.2004
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
ausgezeichnet
Langzeithörspaß:
wird nie langweilig
Pro:
Ausgefeilte, differenzierende Arrangements, Mark Hollis, geile Musik halt . . .
Kontra:
Wüsste ich jetzt nicht .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Liebe LeserInnen, nach einem knappen halben Jahr Abstinenz möchte ich mich heute, halbwegs pünktlich zum neuen Jahr mal wieder mit einem Bericht zurückmelden. Es war nett komplett ohne Ciao und ob ich wieder sehr aktiv werde, weiß ich auch noch nicht... Dieser Bericht ist, auch da ursprünglich nicht für Ciao verfasst (siehe unten), etwas anders strukturiert. Ein wenig komprimiert und ohne Gelaber ist ja vielleicht auch mal ganz nett...
TALK TALK – IT’S MY LIFE ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Dieses Album bedeutete 1984 für Talk Talk den größten kommerziellen Erfolg ihrer Karriere. Die Band, die eine der ungewöhnlichsten Stories der Musikgeschichte zu erzählen hat (erst Synthiepop mit Rockbandbesetzung, später experimentelle Alben, die so noch keine andere Band geschaffen hat), ist bis heute in erster Linie wegen des Hits „Such A Shame“ einer breiten Menschenmasse bekannt.
Der Opener „Dum Dum Girl“ macht gleich deutlich, wie „anders“ Talk Talk klingen. Ab und zu drängt ein Piano in den Vordergrund, synthetische Klänge, die an Flöten erinnern, ein seltsamer Bass und allerlei merkwürdige Samples. Insgesamt trotzdem ein sehr eingängiger Song, wohl auch durch die verhältnismäßig „bodenständigen“ Drums, der soweit mir bekannt ist auch als Single ausgekoppelt wurde. Das Thema des Songs ist mir unergründlich, für Talk Talk in dieser Phase ungewöhnlich. Der zweite Song ist dann auch schon das bekannte „Such A Shame“, dessen langes Intro mit diversen Urwaldgeräuschen schon Kultstatus hat. Dazu gesellt sich dann irgendwann Mark Hollis’ markanter Gesang, auf den wirklich extra eingegangen werden sollte. Niemand nuschelt so anklagend und manchmal auch resignierend wie er, ein unverwechselbarer Sänger. „Such A Shame“ ist ein Geniestreich, über den weiter nicht viel gesagt werden muss – einfach anhören. Der vorläufige Höhepunkt der Melancholie und Bedrücktheit ist dann bei „Renée“ erreicht. Lange Zeit ist in diesem Sechs-Minuten-Stück nur das zaghafte Spiel von Bass und Keyboard zu hören, ehe Mark Hollis dann langsam einsetzt. Renée scheint eine Person zu sein, die sich in ihrer Wohnung eingegraben hat und sich von der Außenwelt abschneidet. „Baby, how the weeks fade... baby, how the streets change… Renée, Renée, Renée, Renée“ – trauriger geht es nicht. Titel vier ist das aktuell als Coverversion in den Charts vorfindbare „It’s My Life“. Der Erzähler will sich von seiner Beziehung nicht mehr unterdrücken lassen – trotz des traurigen Themas und der natürlich vorhandenen melancholischen Grundstimmung ein relativ fröhlicher Song, der aus der Lethargie von „Renée“ ausreißt. Ein weiteres 80er-Jahre-Synthie-Highlight. „Tomorrow Started“ zieht sich wieder sehr lang, macht da weiter, wo „Renée“ aufgehört hat. Eine Spur schneller, mit aktiveren Drums, aber mit ähnlicher Atmosphäre. Das schnellere „The Last Time“ ist dann wieder ein schnellerer und fröhlicher Song, Talk Talk können auch Rock spielen, wie man hier sehr schön sieht. Sehr melodisch – „Let the show begin for the last time...“. Eigentlich geht es eher um die Lächerlichkeit der Spaßgesellschaft, das merkt man der Stimmung aber kaum an. „Call In The Night Boy“ ist der rockigste Song des Albums, mit verzerrten Gitarren und treibender Basslinie, dazu einem fast albernen Pianosolo. „Does Caroline Know” hat wieder eine völlig andere Atmosphäre, die von “Tomorrow Started” wird wieder aufgegriffen. „Does it matter if I can’t say Caroline knows? Every little accident takes time…” – es scheint um Alkoholismus zu gehen. Der Abschluss mit „It’s You“ ist schließlich wieder schneller, rockiger, erinnert an „The Last Time“ oder „It’s My Life“, Mark Hollis bringt hier erneut eine erstklassige Leistung.
Warum hier keine Instrumentalisten genannt wurden? Es gibt zu viele. Talk Talk war quasi ein großes Projekt, immer aber an Mark Hollis zu erkennen. Die Instrumentalisierung ist eine der vielfältigsten der 80er überhaupt, jeder Song klingt völlig anders, auch wenn wenige verschiedene Grundstimmungen wiederholt erzeugt werden. Exzellente Arbeit, auch mit Synthesizern wird geschickt umgegangen, der dezente Einsatz von Samples zwischen echten Instrumenten besticht. So tun die echten Drums dem Sound sehr gut, mit synthetischen Beats hätte dieses Album nie so harmonisch klingen können. Die aufwendigen Arrangements, ein wenig gegen den Trend der Zeit, fallen positiv auf. Allgemein ist der Sound der digital remasterten Version sehr überzeugend. Das Artwork mit den herausgerissenen Bildteilen im immer gleichen Stil ist ebenfalls ungewöhnlich, das Booklet bietet einige weitere Bilder des Künstlers James Marsh. Insgesamt ist dieses Album sicher eines der stärksten der 80s, aktuell auch im MidPrice-Bereich angeboten – ich empfehle jedem die Anschaffung. Ideal, wenn man mal einen Bedarf an sehr melancholischer Musik hat. Sei es an einem regnerischen Nachmittag oder auf einer langen Bahnfahrt. Neun Songs, ein klarer Verlauf, nichts wirkt in irgendeiner Weise überflüssig oder deplaziert. Dafür vergebe ich gerne sämtliche fünf Sterne und eine klare Empfehlung.
Danke fürs Lesen, Klicken oder was immer ihr mit dem Bericht so angestellt habt - therealwebber, 01/02/04
ANMERKUNG: Dieser Bericht ist ursprünglich von mir unter exakt demselben Pseudonym als Album-Rezension auf www.wm-c.net veröffentlicht worden, er ist kein Fake. Er wurde für Ciao leicht angepasst.
Pro: besser als diese Sch... Ende der 90er Jahre Kontra: nix...
Wir schreiben das Jahr 1984...
... mit dem Absterben der NEUEN DEUTSCHEN WELLE vor zig Jahren ist ein musikalisches Loch in den deutschen Charts entstanden. Frankie Goes To Hollywood toben ein wenig herum und es dauert noch ca. zwei Jahre, bis uns Sama ...
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Zu den bekanntesten und populärsten Musikern der 80er Jahre (denen ich gelegentlich gerne nach trauere) zählt neben anderen mit Sicherheit auch die aus Mark Hollis, Lee Harris, Paul Webb, Tim Friese-Green, Ian Curnow, Phil Ramocon, Robbie McIntosh, ...
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...Liebe Leser/innen,
es geht in eine neue Runde der Serie „Back to the 80s“, initiiert von Music-King und fortgeführt von selbigem, Judith und meiner Person. 1984 betrat eine Band die Bühne des ganz großen Musikgeschehens und sollte trotz Weiterbestehens und mehrerer neuer (und nach Meinung vieler Fans viel besserer) Alben auch nur dieses eine Jahr dort bleiben. Die Rede ist von Talk Talk, die mit dem Album „It’s My Life“ und vor allem mit den darauf enthaltenen Singles „Dum Dum Girl“, „It’s My Life“ und „Such A Shame“ (letztere in dieser Reihe bereits von Judith vorgestellt) für Furore sorgten. Heute soll es um zweitgenannten Song gehen...
IT’S MY LIFE
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Tja, an so benannten Songs haben sich schon diverse Interpret...
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Pro: Fast schon richtungsweisend für die 90er Kontra: Die Band konnte an die Qualität nie wieder anknüpfen
...im Hintergrund abgemischt. Gut, die Veränderung war auch auf die immer besser werdenden Aufnahmequalitäten zurückzuführen. Aber man fand immer mehr Geschmack an einem gewissen Stampfrhythmus, was auf die Discoära Ende der 70er zurückzuführen ist. Der Rock-Pop übernahm die Entwicklung und verarbeitete diese für sich.
Nach 1985 begann man, zu trockeneren kurzen Beats zu tendieren. Ich gehe auf diese Thematik hier deswegen ein, weil Talk Talk insoweit mit anderen den Anfang machten. Das Schlagzeug ist ganz klar und weit vorn abgemischt. Man hört aber deutlich, dass besonders das Snare weit knackiger hervortritt, als die Gruppe dies selbst bei Ihrem Vorgängeralbum ?It?s my life? von 1984 ansetzte.
Die Band:
Talk Talk landeten ihren ersten großen Hit bereits 1982 mit der gleichnamigen Single. Der große Durchbruch kam zwei Jahre später...
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Pro: "Gute-Laune-Musik" Kontra: Für meinen Geschmack zuviel Pop
...über die Gruppe haben möchte, schaue sich einfach einmal deren Homepage an, die man unter www.nodoubt.de erreicht.
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~~ Der Song ~~
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Der Song "It's my life" ist eine Coverversion des 80er-Jahre-Klassikers von "Talk Talk". Im Vergleich zu diesem hat sich meiner Meinung nach nicht allzuviel getan: Die Stimme des männlichen Leadsängers von "Talk Talk" wurde durch die weibliche von Gwen Stefani ersetzt, der Sound ein wenig elektronischer gemacht und fertig war das ganze.
Die weiche Stimme legt sich hier über einen recht einfallslosen Rhythmus. Der Schlagzeuger hatte bei diesem Song wohl auch Ruhepause und stattdessen musste Kollege Computer herhalten. Naja, wer's mag....
Ansonsten hört man im ganzen Stück nur noch einen Synthesizer heraus. Also die Besetzung ist ziemlich mager.
Die Stimmung des Stückes ist...
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hilfreich 01.01.1970
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