Jack Off !
01.07.2004
Pro:
One call away
Kontra:
BlingBlingrapperei die nervt !
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:
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 Senilm
Über sich:
Off and On // Burned and Out // Back again
Mitglied seit:09.06.2001
Erfahrungsberichte:1055
Vertrauende:133
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 66 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Eya Aller, pass auf du - erzähl ich dir krass Story von son Rapper - weist du, son Partyrapper der so Musik macht, wo die Weiba voll drauf abgehn ey....
Weisst du - der Typ is aus St. Louis - ja, schellts ? Ja, da wo da Nelly auch her ist - weist du - und der Typ hat nen Labelvertrag mit Ludacris, krass oda ? Ganz klar dassa letzts Jahr voll durchgehypt wurde und "Right Thurr" voll da fette Erfolg war, weist du ! **Scratch this back**
So oder so ähnlich könnte man die Geschichte von Chingy auch erzählen - seineszeichens neuester Billboardchartbreakender Partyrapper. **Gotta wiggle it**
"Bling - Bling - Bling" machts schon beim "Jackpot Intro" - plinkerplinker dafür die nervigen Pullerbeats bei "He´s herre". Die Doppel-R-Fetischrapper haben einen neuen Star Nasalplapperer mit dem Hang für sinnlose Selbstdarstellung. Viel mehr ist das Album nämlich nicht - ob nun gemeinsam mit Tity Boy und I-20 zu fiebrigen Sounds auf wabernden Beats "Represent"ed wird - oder das meganervige "Right Thurr" mit seinen Ärsche-und-andere-weibliche-Rundungen Raps langweilt, dafür aber mit shakenden Beats und klimpernden Sounds ins Ohr marschiert - Chingy setzt sich immer perfekt brabbelnd in Szene. Was der Typ mit seiner Kinderstimme uns bei "Jackpot - the Pimp" erzählen will, versteht eh keiner und auch der Sinn hinter "Wurrs my cash" bleibt so manchen verborgen. Das BlingBling-Cashmoneyhoes-Gerappe mit den kastratengleich pullernden Gesängen hat genausoviel Unterhaltungswert wie der "Chingy Jackpot" - nämlich gleich Null! Die pumpenden Beats des letzteren wären ja gar nicht mal so übel - wären nicht diese Kinderstimmengesange und Chingys nervig betonender Flow. Was man von "Sample dat ass" halten soll weis man zumindest gleich beim Titel - die tackernden Beats bringen weder Murphy Lee noch Chingy in Fahrt, dafür kommt danach der einzige Lichtblick des Albums !
"One Call away" ist der Glanzpunkt des Albums - und passt irgendwie so gar nicht in den Rest hinein! Zu harmonisch das sanfte klopfen der Beats, das getrimmt wirkende Gitarrenspiel mit dem Ohrwurmloop ! Dazu Weav´s harmonisch, souliger Gesang in der Bridge und fertig ist das melodische Reigen - welches durch Chingys gut getimte Rhymes perfektioniert wird ! Zwar ist die Aufriss-Story textlich nicht das Gelbe vom Ei - aber darüber sieht man hinsichtlich des Eingängigkeitsfaktors des Tracks gerne hinweg. Leider sorgt schon das "Dice Game" und darauffolgendes "Gettin´it" für Rückfall in sorglose Klimperbimber-Raps mit tackernden Beats auf ewig gleichem Sound. Selbst Snoop Dogg und Ludacris können das Niveau des Albums bei "Holidae in" nicht langfristig anheben - zwar hebt sich die Produktion des Tracks mit pumpenden, pulsierenden Beats und händeklatschender Rhytmik etwas vom Rest ab - und bietet mit Snoops und Ludacris´s Einlagen verschiedene Rhymestyles, jedoch nichts was überzeugen kann.
Auch "juice "lässt die vibrierend, hochfrequenten Beats mit den nervigen Nasalraps auf den geschundenen Hörer los, welcher weder vom "Fuck dat nigga" Interlude noch von "Madd at me" Besserung erhoffen kann, auch wenn letzterer auf Furzbläser baut und Chingy hier einen ganz besonders nervig, asthmakrank langatmigen Reimstil repräsentiert. Bei "Bagg up" könnte man angesichts der Funky Orgeleien und des in die Hüfte gehenden Beats schon Hoffnung sammeln - ja, sogar die Oldschool-Style Raps von Chingy scheinen gut getimt, aber dieser freakige Tanzbodenheizer versetzt die Bridge mit hächelnden Gesang in den Sand. In eben diesen möchte man seinen Kopf beim "Right Thurr" Remix stecken - denn wenn Kinderrapper und JanetJackson-Pimperlude Jermaine Dupri seine nicht vorhandenen Rapskillz ausleben will, dann braucht man nicht wirklich hinhören! **I like the way you do that right there**
Naja ich like es eher nicht was uns der brabbelnde Chingy hier präsentiert - langweiligstes Phrasendreschen rund um Bling,Bling,Partyhard und die anderen Vorzüge die man hat, wenn man zwanzig Kilo schwere Goldketten um den Hals trägt. "One Call away" ist für mich der einzige hörbare Grund dieses Album evtl. irgendwann nochmal aus dem CD-Regal zu holen - alles andere ist genau das was ich mir vom Album erwartet habe - weiterer Müll aus Ludacris Labelheimat.
**ooohoooh do what you do** Ey also ich weis nich... voll da scheiss, weist du !
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05.12.2004 14:20
@Shadow_Kiss: NEIN! Du bist nicht die einzige! Zum Bericht...es gibt für so eine Bewertung leider nicht genug Hintergrundwissen, sorry...aber mir Doppel-R-Fetischrappern hat das nicht im geringsten was zu tun, sondern es handelt sich einfach um den Dialekt, wie man ihn in St. Louis zu hören bekommt...da merkt man doch, dass der Bericht schon ein wenig auf Vorurteile baut...Geschmäcker sind verschieden...zum glück! ;-) LG
24.10.2004 05:43
Kann sein das ich die einzige bin die 5Sterne fuer sein geniales Album verleihen wuerde. Naja weisch du ich fahr einfach voll auf seine Beats ab find sie voll krass. Cool ich kann auch so witzig schreiben :) Lg Shadow†
03.07.2004 05:24
nanu? noch keiner, der dir an's leder will? ;-) wo solche luschen- rapper heutzutage doch voll in sind... wieder mal sehr guter bericht! grüßle, fab