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Digweeds Hong Kong Global Underground Mix ein Schock sogar für die das surreale und kannibalistische Bewusstsein der elektronischen Musik. Digweed war ja noch nie als Sprühkerzen wedelnder Goa-Hippie anzusehen, aber Hong Kong war wie ein nuklearer Winter voll von unterirdischen Rhythmen, die von den verschimmelten Wänden abprallen und die noch einmal des Technos verschwommene, sich ständig verschiebende Grenzen testen wollten. Es ist auf einmal klipp und klar, dass der Detroit-Stil Industrialism endgültig und vollständig mit Trance eins geworden ist. Es ist daher keine Überraschung, dass sein neuestes Album Los Angeles auf diesem gleichen kalten, ruppigen Weg bleibt. Dennoch könnte man eigentlich erwarten, dass eine Digweed-Aufnahme aus der Stadt der Engel eine glitzernde Angelegenheit würde. Aber L.A. hat auch immer diesen düsteren Aspekt, ein fast apokalyptisches Gefühl, dass die gesamte Stadt jeden Augenblick unter der Last von zerbrochenen Träumen und lieblosen Ambitionen zusammenbrechen könnte. Digweed stürzt sich direkt auf der ersten Platte auf dieses Lebensgefühl und entwickelt hieraus "Love in Traffic" des bekannten Produzenten und DJs Satoshi Tomiie. In Digweeds Händen reibt dieser Track sich mit gleichgültig schmieriger Leidenschaft an deinen Ohren und baut sich aufreizend langsam vor dir auf. Von dort bahnt er sich seinen Weg immer tiefer bis in das wüste Herz urwüchsiger Tanzmusik, vereinigt dort seinen Mix rund um schludrige, nach Metal klingende gegenläufige Rhythmen, schattenhafte Basspassagen und brutale, rücksichtslose Beats. Seine Arbeit auf der zweiten Platte ist sogar noch sexier, da Digweed alles, was vorher da war, dazu nutzt, seine abgehärteten Ohren zu spitzen, die Anlage auf volle Lautstärke zu stellen für ein verschwitztes Chaos von Make-Up, Silicon und Six-packs. Es ist geradezu teuflisch, dieses Timing, das dieser Mann aufbringt, die Nadel im richtigen Augenblick auf unwiderstehliche Aufnahmen plumpsen zu lassen wie "The Fall" von Way Out West, aber wir müssen diese herrliche Brutalität akzeptieren, die traurigen Überreste unserer Selbstachtung aufheben und uns im sanften Licht des Morgens auf den Heimweg machen. Aber einen Samstagabend gibt es ja immerhin zweiundfünfzig Mal im Jahr. --Matthew Cooke
Digweeds Hong Kong Global Underground Mix ein Schock sogar für die das surreale und kannibalistische Bewusstsein der elektronischen Musik. Digweed war ja noch nie als Sprühkerzen wedelnder Goa-Hippie anzusehen, aber Hong Kong war wie ein nuklearer Winter voll von unterirdischen Rhythmen, die von den verschimmelten Wänden abprallen und die noch einmal des Technos verschwommene, sich ständig verschiebende Grenzen testen wollten. Es ist auf einmal klipp und klar, dass der Detroit-Stil Industrialism endgültig und vollständig mit Trance eins geworden ist. Es ist daher keine Überraschung, dass sein neuestes Album Los Angeles auf diesem gleichen kalten, ruppigen Weg bleibt. Dennoch könnte man eigentlich erwarten, dass eine Digweed-Aufnahme aus der Stadt der Engel eine glitzernde Angelegenheit würde. Aber L.A. hat auch immer diesen düsteren Aspekt, ein fast apokalyptisches Gefühl, dass die gesamte Stadt jeden Augenblick unter der Last von zerbrochenen Träumen und lieblosen Ambitionen zusammenbrechen könnte. Digweed stürzt sich direkt auf der ersten Platte auf dieses Lebensgefühl und entwickelt hieraus "Love in Traffic" des bekannten Produzenten und DJs Satoshi Tomiie. In Digweeds Händen reibt dieser Track sich mit gleichgültig schmieriger Leidenschaft an deinen Ohren und baut sich aufreizend langsam vor dir auf. Von dort bahnt er sich seinen Weg immer tiefer bis in das wüste Herz urwüchsiger Tanzmusik, vereinigt dort seinen Mix rund um schludrige, nach Metal klingende gegenläufige Rhythmen, schattenhafte Basspassagen und brutale, rücksichtslose Beats. Seine Arbeit auf der zweiten Platte ist sogar noch sexier, da Digweed alles, was vorher da war, dazu nutzt, seine abgehärteten Ohren zu spitzen, die Anlage auf volle Lautstärke zu stellen für ein verschwitztes Chaos von Make-Up, Silicon und Six-packs. Es ist geradezu teuflisch, dieses Timing, das dieser Mann aufbringt, die Nadel im richtigen Augenblick auf unwiderstehliche Aufnahmen plumpsen zu lassen wie "The Fall" von Way Out West, aber wir müssen diese herrliche Brutalität akzeptieren, die traurigen Überreste unserer Selbstachtung aufheben und uns im sanften Licht des Morgens auf den Heimweg machen. Aber einen Samstagabend gibt es ja immerhin zweiundfünfzig Mal im Jahr. --Matthew Cooke
...Update: Hab ein paar Bilder eingefügt. Leider war meine damalige Fototechnik sehr sparsam und so hab ich nicht mal viel aus der Zeit. Aber besser als nichts.
Los Angeles - keine andere Stadt hat bei mir wohl so verschiedene Eindrücke hinterlassen. 2001 war ich das erste mal in Los Angeles, es war überhaupt mein erster Urlaub weiter weg. Damals war ich noch in Ausbildung und hatte extra dafür gespart. Mit Sicherheit hatte ich damals schon die ein oder andere Vorstellung wie LA wohl ist, es sei gesagt das nicht alles der realität entsprach. Aber auch wenn es so war, habe ich die Stadt lieben gelernt. Denn kaum ein Jahr später kehrte ich für 4 Monate zurück. Aber ich schreibe den Bericht mehr aus der Sicht des Touristen.
Los Angeles ist im ganzen wie die meisten Großstädte Amerikas - laut, dreckig und von smog überseht. Aber natürlich...
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Pro: Stadt mit unendlichen Möglichkeiten, in der nichts unmöglich ist Kontra: you belong to it or you don't!
...Hallo Leute!
Da ich die Möglichkeit hatte, in Los Angeles zu arbeiten und somit LA abseits der Touristenpfade kennen zu lernen, möchte ich euch kurz meinen Eindruck schildern.
LA ist eine absolute Traumstadt. Strände, Berge, super shopping Möglichkeiten, alles für den Feinschmecker und die Möglichkeit das Leben der Prominenten hautnah zu erleben. Das ist wohl das Bild, welches sich die meisten Touristen von LA machen, wenn sie mal auf Urlaub dort waren. Aber LA ist mehr, viel mehr. Ich hab 6 Monate in LA gewohnt und immer kenne ich noch nicht die gesamte Stadt. Aber ich kenne sicherlich mehr, als einige Touristen. Und vielleicht kann ich einigen von euch meine Eindrücke und tipps zukommen lassen:
Strände:
Die bekanntesten sind sicherlich die von Santa Monica, Malibu (allerdings etwas weiter nördlich) oder Venice. Dort findet...
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Pro: kostenloser Shuttlebus, viele Parkplätze, saubere Zimmer, modern, gutes Frühstück Kontra: höchstens der Preis?
...Im Urlaub oder auf Geschäftsreise in Los Angeles empfiehlt es sich die erste Nacht nach der Ankunft bzw. vor der Abreise in einem Hotel in der Nähe des Flughafens zu verbringen. Am LAX-Airport, dem internationalen Flughafen in L.A., gibt es daher eine ganze Menge Hotels und Motels. Eins davon ist auch von der bekannten und in Amerika weitverbreiteten Hotelkette Best Western und nennt sich "Best Western Suites Hotel". Es liegt wie viele andere Airporthotels auch am West Century Blvd und im Folgenden möchte ich euch einmal über dieses berichten.
LAGE
Wie oben schon beschrieben handelt es sich um ein Flughafenhotel, was - man hätte es fast erahnen können - daher in der Nähe des Flughafens liegt. Zwischen Hotel und Flughafen fährt zudem ein eigener kostenloser Shuttlebus des Hotels, der die Gäste in regelmäßigen Zeitabständen Richtung...
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sehr hilfreich 01.01.1970
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