Produktbewertung des Autors:
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SEHR GUTES PREIS - LEISTUNGSVERHÄLTNIS |
| Kontra: |
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| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Nach einem Jahr Klavierspielen wollte ich unbedingt ein Blasinstrument lernen. Die Wahl meiner Eltern fiel auf ein Saxophon. Und so habe ich das Vergnügen seit meinem 9. Lebensjahr dieses herrliche Instrument zu spielen. Mein Sohn hatte nun über die Schule die Möglichkeit ein Blasinstrument zu lernen. Natürlich fiel die Wahl auf das Saxophon, denn wenn man schon eine Mama hat, die gerne Saxophon spielt, liegt das natürlich nahe.
Mein Saxophon allerdings wollte Sir Lego nicht benützen… denn ich könnte ja hinein gespuckt haben (und das habe ich ganz sicher). Deshalb sollte es ein ordentliches Saxophon werden, das auch von einem Anfänger gut gespielt werden kann und entsprechend auch über einen ordentlichen Klang verfügt.
Ein Musikfachgeschäft in der Nähe bot die Möglichkeit verschiedene Instrumente auszuprobieren, denn das Instrument muß zum Bläser passen. Besonders wichtig ist bei so jungen Spielern, die Verstellmöglichkeiten, die so ein Instrument bieten sollte um für einige Zeit „mitzuwachsen“. Besonders gut lag bei meinem Sohn das Jupiter JP 769 DJ2 in der Hand. Das Sondermodell aus dem Hause Jupiter ist dem berühmten Saxophonisten Dirko Juchem gewidmet. Der ist bekannt für seine virtuose Spielweise und natürlich für zahlreiche Publikationen zum Saxophonspielen und jede Menge CD’s.
Das Altsaxophon aus dem Hause Jupiter bringt einige Besonderheiten mit sich, die für einen Anfänger natürlich besonders wichtig sind. Dazu zählt neben dem verstellbaren Daumenhalter auch die Möglichkeit die einstellbare G# und tief H- Klappe sowie die Höhenverstellbarkeit der drei Seitenklappen für die linke Hand, was für Sir Lego als Linkshänder natürlich besonders schwer wiegt. Das Instrument ist solide verarbeitet und verfügt über eine saubere Ansprache. Glänzen tut nicht nur die Außenhaut des schönen Jupiter Altsaxophons sondern es glänzen auch die „inneren“ Werte! Das Saxophon verfügt über einen runden und vollen Klang, der mit dem Originalmundstück auch für Anfänger leicht zu erzeugen ist.
Natürlich spielt auch der Preis eine große Rolle. Das Saxophon kostet im Set mit einem schwarzes Luxus-Light-Etui, Mundstück, Schott Saxophonschule mit CD von Dirko Juchem, Rico "Design" Reedcase und Mundstück 849,00 Euro. Das ist für ein Saxophon ein sehr günstiger Preis besonders mit dem ganzen Zubehör. Sehr gut gefallen hat mir bespielsweise die mitgelieferte Tasche, die man auch als Rucksack tragen kann. Das erleichtert insbesondere Kindern den Transport des Instrumentes. Das Saxophon liegt in dem mit weichem Samt ausgepolsterten Etui besonders weich und sicher und übersteht auch den einen oder andren Sturz. Dazu kommt eine sehr gute Saxophonschule von Schott und natürlich das „REEDCASE“ für die Mundstücke.
Natürlich habe ich mir das Saxophon geschnappt und in Abwesenheit meines Sohnes kräftig damit gespielt. Der runde und volle Klang vermittelt Spielfreude und das Handling und Spielen fällt wirklich leicht. Natürlich ist so ein Modell nicht mit einem Saxophon der Konzertklasse für 10.000 Euro und mehr zu vergleichen. Da muß man sicherlich Abstriche machen. Es ist aber auch nicht zu vergleichen mit einem Billiginstrument, das über wenig Einstellmöglichkeiten verfügt und über einen frustrierend schlechten Klang. Schließlich soll Saxophon spielen ja Spaß machen. Und dazu sollte man für sich selbst natürlich auch noch das passende Mundstück finden. Es reicht durchaus eine billige oder mittlere Qualität – auch aus Fernost. Wichtiger ist die Stärke: da haben wir sehr gute Erfahrungen mit der Stärke 2,0 und 2,5 gemacht.
Ich kann das Alt Saxophon guten Gewissens für jeden Anfänger empfehlen und hoffe, ich habe bei der Entscheidungsfindung geholfen. Das Preis/Leistungsverhältnis ist perfekt und die Einstellmöglichkeiten des Saxophons sind optimal auf jüngere Kinder abgestimmt. Das Saxophon hat sich in 7 Monaten nun sehr gut bewährt und Sir Lego kann schon kleine Liedchen spielen. Die Freude am Spiel ist natürlich sehr wichtig, deshalb war auch mir ein ordentlicher runder Klang wichtig… Für „Lilly was here“ reicht das Spielkönnen von Sir Lego natürlich noch nicht. Aber ich habe es schon auf dem Saxophon gespielt und es hat mir Spaß gemacht, dem guten Sound zu lauschen und das ordentliche verarbeitete Instrument zu spielen!
P. S. Bilder reiche ich morgen nach!