... 4 Monaten habe ich mir das Debutalbum von Justin Timberlake "Justified" gekauft und nachdem ich lange überlegt habe, ob ich darüber einen Bericht schreiben soll, habe ich mich heute schließlich ganz spontan dafür entschieden es zu tun. Gezögert habe ich, weil ich die von mir in der Überschrift ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von DessiTramp über Justified - Justin Timberlake 22.06.2003
Produktbewertung des Autors:
Cover-Design:
annehmbar
Klangqualität:
gut
Langzeithörspaß:
mittelmäßig
Pro:
energiegeladene Beats, ein noch nicht da gewesener Sound und eine Stimme, die Schauer über den Rücken jagt
Kontra:
viele Wiederholungen, manche Songs sind überhaupt nicht hörenswert
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Vor ca. 4 Monaten habe ich mir das Debutalbum von Justin Timberlake "Justified" gekauft und nachdem ich lange überlegt habe, ob ich darüber einen Bericht schreiben soll, habe ich mich heute schließlich ganz spontan dafür entschieden es zu tun. Gezögert habe ich, weil ich die von mir in der Überschrift gestellte Frage selbst nicht richtig beantworten kann. Wieso das so ist, erfahrt ihr im Laufe des Berichts...
VORGESCHICHTE ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ Als ich hörte, dass Justin Timberlake angefangen hat musikalisch eigene Wege zu gehen und gerade dabei ist ein Soloalbum aufzunehmen, war die Freude bei mir groß! Wie ihr ja wissen werdet, hat Justins Karriere in der Boygroup *N Sync begonnen. 5 mehr oder weniger knackige Burschen aus Orlando, die zunächst für einen billigen Abklatsch der Backstreet Boys gehalten wurden, wagten sich in die große weite Welt mit ihrer Musik und waren, nachdem sie den Beweis erbracht hatten, dass sie es nicht nötig haben, mit den Backstreet Boys verglichen zu werden, sehr erfolgreich mit ihrem powergeladenen Pop. Zwei Stimmen waren es, die besonders auffielen in der Band und die eine davon war die von Justin Timberlake. Mir gefiel seine sehr soulige Stimme auf Anhieb und so habe ich ganz gern Songs von den Jungs gehört, speziell diese, in denen Justin besonders viel zum Guten geben durfte. Und als dieser nun beschloss ein eigenes Album zu machen, stand für mich fest: dieses Album kaufst du dir!
DER INTERPRET ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ Wer ist Justin Timberlake? Wer sich diese Frage schon seit Ewigkeiten stellt, darf sich freuen, denn ich gebe euch die Antwort auf diese Frage.
Justin Randall Timberlake wurde am 31-01-1981 in Memphis Tennesee geboren (nein, sein Vater heißt nicht Elvis! *lmao*). Er nahm schon in jungen Jahren an Talentshows teil und wurde schließlich nach mehreren Anläufen bei einem Casting für die Show "The new Mickey Mouse Club" (MMC) entdeckt, welche er dann moderieren durfte. Einige Jahre danach führte ihn dann sein Weg zu Chris Kirkpatrick (diesen Namen dürfte jeder schon mal gehört haben - spätestens seit Eminems Song "Without me". Ich zitiere: "Mr. Chris Kirkpatrick you can get your ass kick..."), welcher plante eine Boygroup zusammenzustellen. Und damit ich euch jetzt hier nicht total zuschwalle, kürze ich das Ganze ein bisschen ab. Justin (Spitzname Curly, wegen der vielen schönen Locken) hat mit *NSync großen Erfolg gehabt, war Langzeitlover von Britney Spears und ist inzwischen als Solokünstler sehr gefragt und erfolgreich. Eins vielleicht noch: aktuell hat Justin einen Rülpswettbewerb, an dem auch Stars wie Penelope Cruz, welche ja eigentlich seit ihrem Coca Cola Werbespot ziemlich gut im Rülpsen sein muss, gewonnen. Wir sind stolz auf dich, Justin! ;-) Mehr zu Justin unter www.justintimberlake.com
DAS ALBUM ^ ^ ^ ^ ^ ^ In einem Interview vor ein paar Monaten hat Justin über sich selbst gesagt: "I'm just a very passionate person in everything I do. I really believe that whenever you do something, you should put everything into it; otherwise, it's really not worth it!". Ich denke er hat diese Worte nicht einfach nur so gesagt, sondern er hat sie sich tatsächlich zum Prinzip gemacht. In seinem Album "Justified" kann man eindeutig hören, dass Justin alles gegeben hat und es war die Mühe wert dieses Album aufzunehmen, denn dieser Sampler ging, kaum war er veröffentlicht, weg wie warme Semmeln! Allgemein lässt sich dieses Ende 2002 erschienene Album beschreiben als eine Mischung aus Pop und Soul und doch ist "Justified" nicht eindeutig in eine bereits bestehende Kategorie einzuordnen. Der Sound ist was ganz Neues und ein Vergleich mit anderen Alben fällt schwer, da wir es hier mit dem ultimativen Justin-Style in Kombination mit einer großzügigen Prise Pharell Williams, welcher einen Schuß Hip-Hop in die ganze Angelegenheit unterrührt, zu tun haben.
COVER + BOOKLET ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ Das Cover dieses Albums, welches ich mir übrigens zum Preis von 12.99 bei Karstadt gekauft habe, müsst ihr euch folgendermaßen vorstellen: Im Vordergrund rechts steht Justin Timberlake in Lederjacke mit dem Körper weggedreht vom Photographen. Nur der Kopf schaut in die Richtung, wo die Aufnahme gemacht wird. Justins Gesichtsausdruck wirkt ernst und nachdenklich und sein Blick hat etwas Verführerisches und doch ebenfalls Gefährliches. Links neben Justins Kopf steht in babyblau (das ist übrigens Justins Lieblingsfarbe) in Großbuchstaben "JUSTIFIED" und darüber ebenfalls in Großbuchstaben, aber in einer etwas kleineren weißen Schrift der Name des Interpreten also JUSTIN TIMBERLAKE. Im Hintergrund sieht man einen blauen, bewölkten Himmel, der leicht erhellt ist und eine Sandlandschaft aus dunklem, übereinander gehäuften und feucht wirkenden Sand. Rechts unten noch der Hinweis "will not play on PC/MAC", was es aber doch tut - zumindest bei mir, obwohl ich auf meinem PC keine spezielle Software installiert habe.
Das Booklet ist zu 12 Teilen ausklappbar. Die eine Seite bildet ausgeklappt ein Poster, worauf man Justin gleich dreimal in verschiedenen Posen sieht. Auf der anderen Seite findet man nähere Angaben zu den Songs, weitere Bilder des Künstlers und die üblichen Danksagungen. Leider sind hier keine Lyrics zu lesen.
DIE SONGS ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ Folgende Songs sind auf diesem von JIVE produzierten Album zu finden:
1) Senorita 2) Like I love you 3) (Oh no) What you got 4) Take it from here 5) Cry me a river 6) Rock your body 7) Nothin' else 8) Last night 9) Still on my brain 10) (And she said) Take me now 11) Right for me 12) Let's take a ride 13) Never again
1) Senorita (4:54) ******************** Dieser erste Song auf dem Album ist romantisch und dennoch nicht lasch, sondern voller Energie. Der Sound ist sehr außergewöhnlich und stellt eine Mischung aus Pop, Latin und Jazz dar. Es wird ganz deutlich, dass Pharell Williams von den Neptunes, welcher zurzeit zusammen mit Snoop Dog und dem Song "Beautiful" in den Charts vertreten ist, seine Finger mit ihm Spiel hat. Ein Hauch von Hip-Hop und R'n'B deutet daraufhin und natürlich die Tatsache, dass während des Songs Pharells Stimme erklingt. Er stellt zu Beginn des Lieds in singender Weise Justin vor. Die dominierenden Instrumente sind Keyboard und Saxophon.
In diesem Song geht es um die Liebe zu einem wunderschönen Mädchen mit strahlenden braunen Augen, welches so hübsch ist, das es Justins Ansicht nach eine Krone verdient.
Vom Text her ein vielleicht etwas kitschiges Lied, aber vom Sound her gesehen absolut hörenswert! Dies ist meiner Meinung nach das klassische Gute-Laune-Lied, welches dazu anregt aufzuspringen und sich ausgelassen im Kreis um die eigene Achse zu drehen und durch das Zimmer zu schweben und zu tänzeln. Kein Witz, mich überkommt's jedes Mal! *g* Besonders amüsant finde ich den Schlussteil des Lieds, wo Justin Männer und Frauen getrennt dazu animiert sich abwechselnd etwas Bestimmtes zuzurufen. Er macht es vor und an der Stelle, wo er in die weibliche Rolle schlüpft, haut's mich fast immer weg: dieser Mann kann sowas von hoch singen. Es ist unfassbar! Dieser Teil des Lieds klingt übrigens fast spontan. Das muss man auch erst mal hinbekommen! Sicherlich ist alles daran geplant und doch klingt es unvermittelt und natürlich.
2) Like I love you (4:43) *************************** Singleauskopplung Nr.1, hier haben wir sie. "Like I love you" ist wohl einer der Songs, der vor ein paar Monaten von morgens bis abends auf VIVA und MTV zu hören und zu sehen war. Die Kombination aus R'n'B, Hip-Hop, Pop und einem durchgehenden Gitarrensound ist unverwechselbar! Hinzu kommt noch eine weitere Sache, die unverwechselbar ist: Justins Stimme, die an manchen Stellen so hoch geht, dass man fast denkt, dass hier Mariah Carey singt.
"Like I love you" ist ebenfalls ein Lovesong, wie der Name ja bereits sagt und handelt von einem "good girl", in welches sich der Singende verguckt hat und alles was er will ist "Make me fly, I just wanna love you, baby!". Auch bei diesem Song ganz klar Pharell Williams - das hört man ganz deutlich! Es gibt auch einen Rappart, welchen Clipse übernommen hat.
3) (Oh no) What you got (4:31) *********************************** Einer meiner Favoriten auf diesem Album! Dieser Song ist orientalisch angehaucht, was bei mir immer absolut richtig ist! Schon der Auftakt ist eindrucksvoll! Ich erinnere mich noch daran, wie ich diesen Song zum ersten Mal gehört habe. Ich dachte neben mir schlängelt sich gleich eine Klapperschlange aus ihrem Strohkorb! *lol* Produziert wurde dieser Song von Timbaland und somit hat er etwas Experimentierfreudiges an sich, wie man das ja von Timbaland Productions generell kennt.
Es scheint so, als könne Justin gar nicht anders, als von der Liebe zu singen. Auch hier geht es wieder um eine Frau und ich werde das Gefühl nicht los, dass es in jedem Song eine andere ist; Ts, ts, ts! Justin, Justin! You're a bad boy! ;-) Hier gibt es aber einen Unterschied zu den ersten beiden Songs auf der Textebene betrachtet. "(Oh no) What you got" hat etwas Erotisches und handelt von Verlangen und körperlicher Nähe.
4) Take it from here (6:14) ****************************** "Ich möchte dein See sein und deine Probleme wegwaschen! Ich möchte dein Himmel, deine Luft" und so weiter sein. Hmm, wie findet ihr das? Ich finde es extrem kitschig! Dennoch ist dieser Song nicht übel! Er ist vielleicht vom Text her nicht sehr ansprechend, aber die Melodie ist sehr schön. Sie regt zum Träumen an. Dieses Lied würde ich ohne weiteres bei meinem nächsten Urlaub in meiner Heimat Griechenland, wenn ich da so am Strand liege, hören. Es eignet sich perfekt dafür! Ich könnte es allerdings auch jetzt hören und das ultimative Urlaubsfeeling in mir erzeugen. Mit diesem Lied fällt ausspannen nicht schwer (ausspannen im Sinne von "chillen" versteht sich - ob man bei diesem Lied auf den Gedanken kommt jemandem den Freund oder die Freundin auszuspannen, habe ich noch nicht herausbekommen; wenn ihr in dieser Richtung Erfahrungen macht, bitte gebt mir Bescheid! *g*)!
Die Melodie dieses Lieds geht übrigens absolut ins Ohr! Gitarre, Cello - sehr abwechslungsreich, aber der Song ist viel zu lang! Zwei Minuten weniger hätten 's auch getan!
5) Cry me a river (4:48) *************************** Das Herabprasseln von Regen - eine Stimme, die in Oper-Manier singt - fetziger Beat aus Timbalands Repertoire: all das macht diesen Song zu einem Knaller!
Dieser Song ist Singleauskopplung Nr.2 und in meinen Ohren noch hörenswerter als "Like I love you"! Nicht nur der Sound ist umwerfend, aufgrund seines powergeladen Charakters, nein auch der Text ist genial und spiegelt ganz gut wider, was in einer Person vorgehen muss, die betrogen wurde und nun am Tag der Abrechnung angekommen ist. Rache ist bei diesem Lied sicherlich ein Faktor und gibt dem Ganzen einen gewissen Reiz. Automatisch fühlt man sich in die Rolle des Betrogenen versetzt und freut sich auf den nahenden Triumph bei den Worten "Cry me a river", was frei übersetzt soviel heißt wie "Heul' doch!". "You were my sun, you were my earth. You didn't know all the ways I loved you, no. So you took a chance, made other plans, but that you didn't think that they would come clashin' down, no! You don't have to say what you did, I already know..." So beginnt der Song und mit jedem Wort sinkt man immer tiefer hinein in die Rolle des Opfers, welches aber dabei ist, sich aus dieser leidigen Rolle heraus zu katapultieren und die Oberhand zu gewinnen. Dieser Song ist einer der besten auf diesem Album! Abgespalten vom gesamten Werk würde er bei mir mit Sicherheit 5 Sterne bekommen! Er regt zum Tanzen an, geht sehr tief, hat einen angenehm melancholischen Touch und der Text berührt. Gerüchten zufolge soll dieser Song an Britney gerichtet sein und vorstellbar ist es allemal, aber professionellerweise würde ein Justin Timberlake das wohl nie zugeben. Dennoch würde es sich in dieser Hinsicht lohnen, sich den dazugehörigen Clip anzuschauen! Wenn das nicht ein Song über bzw. über und gegen Britney ist...
6) Rock your body (4:27) ***************************** Nach Singleauskopplung Nr.2 kommen wir direkt zu Singleauskopplung Nr.3 - eine Tanznummer, die aber etwas lasch rüberkommt. Dies ist ein Song, den ich persönlich niemals veröffentlicht hätte. Für mich die absolute Schlafnummer. Die Melodie ist monoton und nur ansatzweise interessant. Es geht mal wieder um eine Frau. Diese befindet sich auf der Tanzfläche und Justin kann es nicht erwarten sie in den Arm zu schließen und was er am meisten will ist - lest selbst: "Better have you naked by the end of this song!". Dann ist ja alles klar, gelle?! ;-) Begleitet im Gesang wird Justin stellenweise von einer Frau namens Vanessa Marquez.
7) Nothin' else (4:58) ************************ Schnarch! Müsste ich abgesondert vom Rest des Albums diesen Song bewerten, dann würde ich 0,5 Sterne geben, wenn das gehen würde. "Nothin' else" hat leider außer einem teilweise ganz netten Text nichts zu bieten. Liebloses Keyboardgeklimper, in diesem Fall eine nicht überzeugende Stimme und ein Mischmasch aus melancholischem und heile-Welt-Sound machen dieses Lied bei mir nicht sonderlich beliebt!
8) Last night (4:47) ********************** "Last night, I can't believe what I was hearing!" Ein entrüsteter Justin Timberlake singt über die Gefühlsschwankungen einer Frau, unter denen er zu leiden hat. Der Song hat zwar Style - auch hier hört man ganz klar Gitarren- und Keyboardklänge - aber dennoch ist er etwas langweilig. Man hört sich mit der Zeit rein, aber auf Anhieb wird dieses Lied wohl niemandem gefallen. Ich würde "Last night" in der "happy songs"-Kategorie einordnen: gut zum Tanzen und gut drauf sein, aber auf Dauer nicht hörenswert.
9) Still on my brain (4:35) ****************************** Jetzt wird's so richtig schnulzig! "Still on my brain" ist ein Lied zum auf der Couch liegen und wegpennen! *g* Nein, also pennen vielleicht nicht, aber träumen allemal. Das Charakteristische an diesem Song ist der Goldregen-Sound, wenn ich das mal so sagen darf. Ich meine damit dieses glockenspielähnliche Geräusch, was man in sehr vielen romantischen Songs hören kann. Ich hoffe ihr wisst was ich meine. Jedenfalls ist dieser Song eine Liebeserklärung an eine Frau - das dürfte nichts Neues für euch sein; Justin kann einfach nicht ohne uns Frauen! - und auf eine gewisse Art und Weise goldig. Dennoch würde dieser Song bei mir nur 3 Sterne bekommen. Manchmal kann man ihn hören, aber über das "manchmal" hinaus geht es eher nicht.
10) (And she said) Take me now (5:31) ********************************************* Was passiert wenn Justin Timberlake, Janet Jackson und Timbaland zusammentreffen? Dann entsteht so ein fetziger, powergeladener und erotisch angehauchter Song wie dieser! "(And she said) Take me now" hat definitiv Style! Justins Stimme überzeugt bei diesem Lied absolut. Sie ist gefühlvoll und abwechslungsreich. Timbaland sagt nicht viel in diesem Lied, aber das, was er sagt ("And she said"), sagt er einfach super! Janet Jackson bringt den Faktor Erotik in dieses Lied. Sie lässt ein paar Stöhner vom Stapel und lockt mit den Worten "Take me now!", welche sie verführerisch haucht. Dieses Lied ist sehr zu empfehlen! Der Beat ist richtig krass! Besonders hörenswert sind auch die letzten beiden Minuten des Songs, welche sich etwas abheben vom Rest dieses peppigen Dancetracks. Hier fühlt man sich in den tiefsten Busch oder in den Regenwald versetzt, wo Einheimische in selbst kreierte Blasinstrumente blasen und auf Bongotrommeln schlagen. Das müsst ihr euch anhören.
11) Right for me (4:29) ************************** Ihr werdet bestimmt den Song "Let's make it clap" von Busta Rhimes kennen. "Right for me" klingt in Hinblick auf das Klatschen sehr ähnlich. Des Weiteren bekommt man hier noch ein Geräusch zu hören, was so klingt, als würde jemand mit einem Löffel auf einen Joghurtbecher hämmern und auch etwas Elektrosound ist hier mit im Spiel. Justin hat bei diesem Lied eine etwas veränderte Stimme. Sie klingt lässiger und cooler als in den vorhergehenden Songs. Den Rappart in diesem Lied, der absolut cool ist, macht Bubba Sparxxx. Not bad!
12) Let's take a ride (4:44) ****************************** "Ab ins Auto! Lass uns einfach wegfahren! Du brauchst nichts zu packen! Lass' uns die Brise spüren! Lass' uns einfach wegkommen von hier!" In etwa das singt Justin in diesem Song. Ein schöner Summerfeeling-Song voller Hoffnung und Optimismus mit dem klassischen Gitarrensound aus diesem Album. Die liebenswerte "Feel good"-Manier von "Let's take a ride" reißt einen mit und man fühlt sich automatisch besser. Nicht 100 % umwerfend, aber einfach schön!
13) Never again (4:35) ************************* Eine wahre Traumballade! Die zarte, melodische Stimme von Justin begleitet von Klavier, Gitarre und Geige zieht einen sofort in ihren Bann! Obwohl die Lyrics sehr traurig sind und es um Trennung, die Tatsache, dass Liebe oftmals blind macht, Herzschmerz, Einsamkeit und Sehnsucht, die nie gestillt werden wird, geht, zieht dieses Leid keineswegs runter. Es macht eher Mut nicht zu verzagen und einen neuen Anfang zu starten. Candlelightstimmung kommt auf und so mancher Schauer jagt über den Rücken. Ich höre diesen Song gerade nebenbei und ich merke, dass ich, obwohl ich ihn schon mehr als nur einmal gehört habe, immer noch jedes Mal an bestimmten Stellen eine Gänsehaut bekomme, z.B. wenn einmal etwas kräftiger und schnell wieder abbrechend in die Tasten des Klaviers geschlagen wird. Dieses Lied ist so voll von Gefühl, das es mich jedes Mal von Neuem überwältigt! Ich denke es ist sehr wichtig anzumerken, dass dieser Song in Zusammenarbeit mit Brian McKnight entstanden ist. Das macht schon was aus! Man fühlt sich automatisch etwas erinnert an Brians Lied "Back at one", welches ebenso wie dieses die Lizenz zum Gänsehautverursachen hat!
OVERALL PERFORMANCE ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ Im Gesamtbild ist dieses Album sehr abwechslungsreich und weist nur an manchen Stellen wiederkehrende Schemata auf. Gegenstand aller Songs ist die Liebe, was auf Dauer etwas langweilig wird. Die Liebe wird aber glücklicherweise nicht nur als was Schönes präsentiert, sondern es werden auch ihre Schattenseiten aufgezeigt, was wieder etwas Abwechslung mit sich bringt. Gute Laune und die Lust zum Tanzen wird dieses Album mit Sicherheit in euch wecken und es wird euch ebenfalls mit Energie füllen!
MEINE MEINUNG ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ Wie ich bereits zu Beginn meines Berichts erwähnt habe, kam meine Entscheidung über dieses Album zu schreiben etwas zögerlich, was sich auch daran zeigt, dass ich erst jetzt, obwohl ich es nun schon seit über 4 Monaten besitze, darüber berichte. Der Grund dafür liegt darin, dass es mir etwas schwer fällt dieses Album einzuordnen und zu bewerten. Einerseits ist "Justified" etwas ganz Neues, mit einem noch nicht da gewesenen Stil und sehr abwechslungsreich und andererseits ist das Erstlingswerk von Justin Timberlake in sich oftmals eintönig, weil Vieles immer wieder vorkommt, sowohl thematisch als auch melodisch. Es fällt mir schwer dieses Album mit anderen zu vergleichen und es fällt mir ebenfalls schwer zu sagen, ob ich euch eine Empfehlung aussprechen soll es euch zu kaufen oder doch lieber die Finger davon zu lassen. Meine Tendenz neigt sich leicht zum Positiven hin und deshalb werde ich auch 4 Sterne geben, aber wenn ich könnte würde ich 3,5 vergeben. Ich will mal versuchen euch zu erklären, für wen dieses Album durchaus interessant wäre und wer davon eher Abstand nehmen sollte. Wenn ihr gerne Pharell Williams und die Neptunes generell hört, dann wird euch dieses Album sicherlich gefallen. Die meisten Songs sind nämlich aus der Feder von Pharell und Justin, welche aus demselben Ort kommen und dicke befreundet sind. Justins Stimme ist sehr gefühlvoll und doch manchmal richtig fetzig, so dass sowohl Fans von Balladen, als auch Dancetracksliebhaber unter euch auf ihre Kosten kommen werden. Wer gerne Liebeslieder hört, egal ob fröhliche, melancholische oder rachsüchtige wird dieses Album sehr genießen. Als letztes würde mir noch einfallen, dass die Leute, die gerne gute Laune Musik hören, "Justified" unbedingt kaufen sollten. Nun, wer sollte sich Justins Debutalbum nicht kaufen? Da würde ich sagen: Liebeslieder-, Hip-Hop-, Soul- und Pop-Hasser. Des Weiteren wäre dieses Album nichts für diejenigen unter euch, die ihren Musikstil bereits definitiv gefunden haben und nichts Neues mehr ausprobieren wollen, was ja durchaus vorkommen kann.
Ich persönlich denke, dass ich ein viel zu hohes Bild von Justin Timberlake hatte von den ersten Jahren mit *NSYNC und deshalb bin ich ein bisschen enttäuscht gewesen, nach dem Kauf des Albums. Justin ist "tight", wie die Amis sagen würden, aber man sollte seine Erwartungen dennoch nicht zu hoch schrauben! Dies sage ich nicht aufgrund der stimmlichen Leistung - die ist einwandfrei, sondern aufgrund einiger Songs auf dem Album, die einfach nicht das Wahre sind. Klar kann nicht jeder Song perfekt sein, aber von Justin hätte ich dennoch einen Hauch mehr erwartet! Für ein Debutalbum aber allemal eine solide Leistung!
Wisst ihr was... und weil ich die Antwort auf meine in der Überschrift gestellte Frage nicht hunderprozentig geben kann, frage ich einfach euch: justifiable or inexcusable - vertretbar oder unentschuldbar dieses Album produziert zu haben? Was denkt ihr???? Hugs! Eure Dessi
Pro: Geniale Musik, die etwas besonderes an sich hat; Gesamteindruck super; dieser Kerl *lechz* ;) Kontra: kleine Schwächen, die beim Anhören des gesamten Albums allerdings untergehen
Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!
Justin Timberlake - diesen Namen hat man vor ein paar Jahren noch der Boyband "N´Sync" zugeordnet und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich ihn schrecklich gefunden habe damals. Ein Milchbubi, nichts besonderes ...
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Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
sehr hilfreich
26.01.2004
(20.02.2004)
Justin, take me now Bewertung für Justified - Justin Timberlakevon
y0un94ndh0p3full
Pro: alles Kontra: nichts
Hallo zusammen!
Man mag es kaum glauben, aber schon wieder ein Bericht von mir, aber es gibt ja auch einiges aufzuholen.
Angefangen hat alles mit einer weiteren amerikanischen Boyband - *N Sync. Ich würde den Erfolg mal als mässig einstufen und so t ...
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Pro: viele gute songs Kontra: wenige schlechte songs
Hallo Ihr,
erst gar kein Bericht und heut schon welche an aufeinanderfolgenden Tagen.. das ich sowas von mir noch erleben darf hätte ich vor drei Wochen auch nicht geglaubt, aber ich gebe ja zu das mich die Schreibwut wieder hat :D
Musikberichte sind ...
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Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
sehr hilfreich
27.09.2004
KING OF FLOP! Bewertung für Justified - Justin Timberlakevon
Senilm
Pro: Pop mit Höhepunkten Kontra: ... und Tiefpunkten
---CIAO MARATHON---
Das wird der für heute letzte Bericht - leider sind es, aufgrund des Systemabsturzes von gestern abend bis heute kurz vor 10 Uhr keine 24 Berichte mehr geworden, diese folgen aber in den nächsten Tagen... versprochen!
---- 14 / 24 -- ...
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Hallo ihr Lieben.
Das am 4.11.02 erschienene Solo-Debut von Justin Timberlake möchte ich euch heute vorstellen. Ich wage mich das erste Mal an einen Musik/CD-Bericht und hoffe, er wird euch gefallen. Aus meinem Profil wissen ja viele, dass ich Jutsin ...
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Pro: Von Anfang bis Ende toll gemachte Pop-Musik. Kontra: Das Booklet in Posterform gefällt mir nicht.
...Hallo Ihr Lieben!
Es folgt nun also mein 2. Bericht - und ich hoffe, dass auch dieser einigermaßen bei Euch ankommt:-)! Ging es bei Daniel Schumacher´s Album möglicherweise noch etwas kitschiger zu, so habe ich nun wahrscheinlich etwas Lebendigeres aus unserem Scheibenschrank hervorkramen können. Ich bin gespannt, wie der Bericht ankommen wird.
Nun nehme ich mir etwas Zeit für einen weiteren Bericht und "gönne" Euch von Justin Timberlake ein tolles Album, das den Namen "JUSTIFIED" trägt!
Genauso wie bei dem ersten Album, das ich beschrieben habe, handelt es sich um ein Geschenk meines Mannes. Der kauft so ziemlich alles an CDs, was nicht angebunden ist. Ab und an kauft er mir unaufgefordert Alben - bei den meisten lag er schon ganz gut. Bei diesem Album hat sich der Kauf als Glücksgriff erwiesen. Warum?
Es folgt...
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..."Cry me a river " ist die zweite Singleauskopplung aus Justin Timberlakes erstem Solo Album "Justified ", welches 2002 erschien. Die Idee für den Songtitel wurde von dem in 1953 von Arthur Hamilton geschriebenen Song "Cry me a river" entnommen.
Um zu vermeiden, dass diese künstlerische Verarbeitung der Trennung zu seiner damaligen Freundin Britney Spears zu einem der Klischee-behafteten Trennungsschnulzsongs degradiert wird, lud Justin Timberlake den Hitproduzenten Timbaland in sein Studio ein. Dieser verbuchte auch schon vor der Jahrtausendwende große Erfolge mit seinen Produktionen (u.a. mit der verstorbenen Sängerin Aaliyah)
Es war also zu erwarten, dass dieser Song die Kassen klingeln lassen würde.
"Cry me a river" ist eine hervorragende Produktion. Aufgrund des innovativen Sounds seiner Zeit und vor allem dem belasteten Genre...
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Pro: My Love, What Goes Around..., Until The End Of Time Kontra: SexyBack
...Ja, lange hat es gedauert. Ja, Justins letztes Album war hinreißend. Ja, die aktuelle Single SexyBack ist vielleicht auf dem Dancefloor okay, an sich aber extrem nervtötend. Ja, das Album ist wesentlich besser. Ja, das Album ist endlich da! FutureSex/LoveSounds ist die geplante Reise zurück zu den guten alten Prince- und Michael Jackson-Sachen, dabei unheimlich kreativ und experimentell, und lässt Justin auf ganz anderen Pfaden wandeln als auf dem letzten, R&B-durchtränkten Album Justified.
Mehr Electro, ungewohnte Klänge und Abwechslung wollte der Herr Timberlake auf seinem neuen Release haben, und was daraus geworden ist, merkt man der Single SexyBack bereits deutlich an. Der Song ist jedoch - kein Scherz - der schlechteste Albumtrack und wird vom Rest geradezu aus der Reihe gestoßen, wie der sanfte, jedoch ebenso pumpende Opener...
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